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Ueber das Verhalten des Stibthyls gegen Sulphocyanallyl Senfl.

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Die festen fetten Sthren der Cocosbutter.
253
ments, woselbst wochentlich viele Centner Glycerin durch
Wasserdampfverseifung aus FetteD abgeschieden werden,
zeigen aber alle Glycerine eine ganz gleiche Beschaffeiiheit, bis Huf das aus demPalmo1 abgescbiedene. A. W.
H of m a n n uberzeu te sich indessen, dass auch dieses
ails gewohnlichem U ycerin besteht. (Ann. der Cnem. vi.
(2.
Pharnt. CX V. 276- 277.)
7
Ueber die festen fetten Siinren der Cocosbutter.
Nach fruheren Untersuchungen der Cocosbutter ist
in derselben eine Saure C27 H27 0 4 (Brom eis) oder
C 2 2 ~ 2 2 0 (S
4 a i n t - E v r e ) enthalten, U o e r4 e y erkliirte
diese Yiiure fur Gemenge von Saucen, deren 1 oriiiel durcli
4 theilbar ist. Spater hat man eine bestimmte Saure, die
Cocinsaure, C26H26 0 4 , als Hauptbestandtheil der Cocosbutter angenomnien, und die Existenz dieser Saure schien
ausgeniacht zu sein, als f l e i n t z in seiner Arbeit iiber
den W allrath eine Siiure fand, deren Zusammensetzung
sich durch die Formel C26 H26 0 4 ausdrucken liess.
H e i n t z aber erkannte spater selbst. zuerst, dass diese
Yiiure ein Gemenge von Palmitin- und Laurinsaure sei.
Dr. C. O u d e n i a n s jun. hat nun echte frische
Cocosbutter von Neuem untersucht und gefunden, dass
in diesem Fette keine Saure von der Formel Cz6H2604
vorkommt, die festen fetten Yauren derselben sind ein
Gemen e von wenig Yalmitinsaure und Myristinsaure
mit vie Laurinsiiure, und zwar ist d l ~ sCocosfett das geeignetste Material, urn diese letztere Siiure darzustellen.
(Scheik, Onderz. 11% Decl.)
B.
7
ITeber das Verhaltcn des Stibiithyls gegen Sulphol
cyandyl (seflol).
H. S ch n e i d e r niacht aus seinem Laboratoriuni
folgende vorliiufige Mittheilung daruber.
Dass der Harnstoff, der als ein Diamin von der
c'2 0 2
Formel
N+2H-2
aufgeFasst werden kann, der mannigfaltigsten Substitutionen fahig ist, wissen wir aus den vortrefflichen Untersuchungen von H o f f m a n n. Von diesen Substitutionen
wird nicht nur (wie etwa im Aethyl- und Diitthylharn-
Verhaltm dm Stibtithyls ~ e g e n~%lphmyuiillayl(Senfd).
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stoffe) der Wasserstoff getroffen, eondern auch das Rndi
cal Carbonyl kann durch ein enhprechendes achwefelhalti es Radical (C*S2) vertreten werden. J a sogar ein
Thei des Stickstoffes vermag sich der Substitution nicht
zu entziehen; er kann, wie H o f m a n n gefunden hat, durctr
die derselben nsturlichen Familie angehorigen Elemente
Phosphor und Arsenik vertreten werden. Ein durcli
durch derartige Substitutionen gebildeter complicirter Harnstoff wurde von H o f m a n n erhrlten bei der Einwirkung
von Triathylphosphin auf Yulphocyanphenyl. Die rationelle Formel dieses Korpers, die sofort seine Beziehung
zum IIarnetoffe erkennen lasst, ist diese:
P
NP
{
czs2
(C4H5)z
C4H5. CJzH5
Es konnte mit einiger Wahrscheinlirhkeit vorausgeRetzt werden, dass dae Stibathyl auf Sulphocyanverbindungen organiecher Eladicale in iihnlicher Weise wie dss
Triiithylphosphin einwirkcn werde, unter Bildung von
Yubstanzen, die auf den Msrnstofftypus lezuglich sein
mussten. Diese Voraussetzung hat sich bestiitigt gefunden. Wird ein Qemisch aquivalenter Mengen von Stibathyl und 8ul hocyanallyl (Senfol) in zugeschmolzenen
Rohren kurze eit einer massiuen Wasserbadwiirme ausgesetzt, so erfullt sich die 8ohre beim Erkalten der
Flussigkeit mit nadelformigen, seidengliinzenden Krystallen. Dieselben haben anfangs eine gelbliche Farbe,
konnen aber durch Umkrysbllisiren aus Weingeist farb10s erhalten werden. Beim Zusatze von Aether zii einer
alkoholischen Auflosung derselben erhalt man sie als ein
blendendweisses Haufwerk feiner verfilzter Nadeln.
Die RildunB dieeer Substanz und ihr Verhalten
lassen uber die Ausammensetzung derselben kaum einen
Zweifel iibrig. Diese ist ausgedriickt durch die enipirische Formel C20112OIUYbS2.
Die rationelle Formel dagegen, au3 der, wenn nian
sich der typischen Anschauungsweise bedient, leicht die
Beziehungen des neuen Korpers zum Harnstoffe erllellen,
ist diese:
ei2s2
NYb\ (C4H5)2
E
C 4 H 5 . C6H5.
Die Verbindung kann hiernach nufgefasst werden
als ein Harnstoff, indem die Hdfte des Stickstoffs durcli
Anwesenheit der Hiplrurstiurs im menschlichm Ham etc. 256
Antimon, in dem ferner das zweiatomige Radical Carbonyl
durch das ents rechende Sulphocarbonyl und in dem endlich
sammtlicher asserstoff durcli Alkoholrsdicale vertreten ist
und zwar zu y4 durch Aethyl, zii I/q dagegen durch Allyl.
Mit gleictiem Hechte konnte man die neue Verbindung ansehen als Thiosinnamin, in dem die Elemente des
Anirnoniaks durch die des Stibiithyls vertreten sind, wie
eine Vergleichung der beiden folgenden Formeln zeigt :
mp
Neue Verbindung.
Thioeinnsmin.
CZS2
czs2
NSb \ C4H5
C6H5
Nz‘H . C6H5
1HZ
t(C4H5)z
Die Complicirtheit dieser Verbindung ist zu
dam ein kurzer bezeichnender Name fur dieselY OeS 8vorge’
schlagen werden konnte. - Ueberraschend ist, dass aie
sich trotz ihrer so complicirten Zusammensetzung in ihrein
iiusseren Habitus dem Harnstoffe, dern einfachsten Dianiin, noch so unverkennbar ahnlich zeigt.
S ch c 11b LL ch, der mit der niiheren Untersuchung
dieser Substanz beschiiftigt ist, wird spater Ausfuhrlicheres
dariiber mittheilen. (Ber.der Akad. dev Wissenscli. zu BerlirL.
u.
1860, - Chem. cbntrbl. 1860. No. 18.)
lleber die Anwesenheit der HippursBure im menschlichen Barn nnd ihre Anffindung.
A. L i i c k e hat durch seine neueren Untereuchungen
dargethsn, dass im menschlichen Harne Hippursaure,
wenn auch iiberhaupt nur spurweise vorkoinme und zur
Auffindung derselben bedient er sich folgender Methode.
LUsst man namlicb starke Salpetersiiure in der Siedhitze
aiif Hippursiiure einwirken, dampft zur Trockne ab,
bringt den Ruckstand in ein Cflaskiilbchen und erhitzt nun,
so entwickelt der Dampf einen intensiven Geruch nach
Nitrobenzin. Dasselbe Resultat erhiilt man bei gleicher
Behandlung auf Benzoesiiure. Da selbst noch Spuren
von Nitrobcnzin zienilich anhaltend einen starken Geruch
verbreiten, so ist diese Methode zur Erkennung kleiner
Mengen von Hippursaure anwendbar. Mischt man beim
Abdampfen der auf Hip ursaure zu untersuchenden Substanz, z. B. Horn irgen einen durch NO5 in der Hitze
nicht veranderlichen Stoff bei, so gewinnt man dndurch
den Vortheil, nichts durch Verfluchtigun zu verlieren
und ruit griisserer Bequemlichkeit die Su stanz au0 der
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