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Ueber den normalen Kupfergehalt der Pflanzen.

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Normaler Kupfergeholt der Pjanzen.
chim. - Din&
Kupfer in Losung bleibt. (Bull. de In SOC.
Bkb.
.Journ. 2. April-Heft 1863. S.129.)
Ueber die Bereitung von Kupferoxyd fiir die
Elementaraoalyse.
C . S t a n d f o r d hat eine grosse ilnzahl von Versuchen angestellt, iiin eine Laboratoriumsmethode zur
Bereitung vnn reinem Knpferoxyd zii finden. Er gliihte
zucrst Kupferdrehsp#ne wiihrend 12 Stunden in ciner
Muffel und erhielt ein Product, welches nocli 4 Yroc.
metallisdies Kupfer enthielt. Dieses Resultat bewog ihn
aus verschiedenen Kupfersalzen Kupferoxyd durch Gliihen
abzuscheiden. A m zweckmassigsten fand er ein Genienge
von Kupfervitriol (2 Th.) und Soda ( 3 Th.) beide im
krystallinimhcn Zustande in einer Porcellanschale zur
Trockcne zii erhitzen und dann in einem Tiegel 211 gliihen,
die Sehrnelze alsdann in Wasser zu werfen und das erhaltene Kupferoxyd auf einem Filter auszuwaschen (C'hem.
N e w , 1843.)E r l e n m e y e r fugt dein Obigen hineu, dam
man in Frankreich vielfach ein ciurch Gluhen bereitetes
Kupferoxyd fur die Elementaranalyse benutze. Er fincle
auch keinen Nachtheil darin, dass der Kern der einzelneii Tlieilchen aus metallischern Ku fer bestehe. D:rs
Auswaschen des HUB den Salzen erha tenen Kupferovycls
sei aiich an1 rathsamsten durch Decantiren zu bewerkstelligen, weil man sonst nicht sicher sei, alle Salze entfernt zii hxben. (2tschr.f. ('hem. ti. I'hi~rnz. Jalwg. 6. 5 . )
P
B.
Ueber den normalen Kupfergehalt
der Pdanzea;
von C o m m a i l l e .
In der Augustnuminer des Journ. rle Phnvm. et cie
CJiim. 1862 bringt d e L u c a folgende Hemerkung: ,,In
der Asche mehrerer Pflanzen hat man Kupfer gefunder,
{lessen Gegenwart sich diirch den Gchalt an Kupfer und
Messing der zum Begiessen dienenden Gefasse erklzren
lasst. Indessen ist es interessant zu constatiren, dass der
Pflanxenorganisnius Kupfer ebenso assimilirt wie Kisen
und Mangan."
Dies ist eine der Wissenschaft schon lange erworbene
Thatsache.
Schon 1832 giebt S a r e e a u in demselben Journale an,
Kupfer gefunden zu haben in der grauen, gelben und rothen
Nomaler Kupfergehalt dev Pflanzen.
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Chinarinde, dem Kaffee von Martinique und Bourbon, im
Krapp, Weizen, Qinster, Alant, Epheu, Flachs, Opium, Mohn,
Klette, Bittersuss, Hollunder, Sassafras, Munze, Melilote,
Betonie, Sauerampfer, Fingerhut, Brornbeere, Belladonna,
Verbascum, Salbei, Raute, Brennnessel, Lattich, Eibisch,
Malve u. s. w. S a r z e a u hat iiber 200 Pflanzen untersucht und in allen Kupfer gefunden; wobei er mit der
grossten Vorsicht verfuhr, um nicht bei der Untersuchung
das Kupfer hineinzubringen. Der Kupfergehalt schwsnkte
von einem geringen Bruchtheil eines Milligramrns bis au
5 Milligrrn. auf 1 Kilogrm. der untersuchten Substanz.
1847 iiberreichte L a n g lo i (1 der medicinischen Akademie (Bulletin, T. XIII. 142) eine Abhandlung, in welcher
er die Anwesenheit des Kuyfers beweist in der rothen
Rube (Diset2e genannt) und in dcm daraus bereiteten Brode.
1848 veroffentlichte Deschamps im Jouvn. de Pharnt.
eine Arbeit iiber Kupfer im Reis, Knollen und Blattern der Kartoffel und im Weizen.
M e i s s n e r , C h e v r e u l , B o u t i g n y sind noch mit
derselben Untersuchung beschaftigt. P e r e t t i, Apotheker
in Rom, fand Kupfer im Weine.
In der durch L a m b e r t und C o m m a i l l e publicirten Arbeit: Etude aur Is fruit drt pan 21 pigeona et 8ur la
prhence du cuivre d a m plusieurs v6gdtau.c notamment d a m
ceux de la faniille des conifires wird Ku fer nachgewiesen
in wildwachsenden und cultivirten, in Ron, gesammelten
Pflanzen. Die zur Einiiecherung dienenden Geriithschaften waren aus Platin. Einmal wurde das Kupfer nicht
aicher nachgewiesen im Pomeranzcnholze ; gefunden wurde
es in den E’riichten, dem Holze und der Rinde der Pinie,
im Holze, den Katzchen und den Zapfen der Ceder, in
den Zapfen und dem Holze der gemeinen Cypresse, irn
Holze von Cumxm.9 funebiis, der Rinde und Wurzel der
Tanne, den apfen der Thuja sinensis, der Rinde von
Meliu uzedarach, der Eichenrinde, in Rinde und Wola des
Lorbeers, im Holze des Weinstocks, den Wurzeln von
Amndo donna, Panicum dactylon und dem Nolze von
Rhaninus alaternus.
Den grossten Kupfergehalt gab Panicuni dactylon.
Dasselbe Metall wurde in der Asche des Holzes von
Rhus pentaphyUuw neben Thonerde nachgewiesen.
Das Kupfer macht demnach einen integrirenden
Bestandtheil des vegetabilischen Organismus aus ; man
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Kupfergehalt der grilnen Austew.
findet es immer in den verschiedensten, auf allen Puncten
der Erde gesammelten Pflanzen. (Joitm.de Pharm. et de
Chim. Mars 1863.)
Dr. Reich.
Man vergleiche auch 11. W a c k e n r o d e r ' s schiine
Arbeit :Ueber das Vorhandensein kleiner Mengen von Kupfer
im memchlichen Korper und den natiirlichen Kupfergehalt
derNahrungsmitte1, im Archiv der Pharmacie, Bd. 75. 1853.
S. 140-150 und S. 257-268; ferner Bd. 76. 1853. S. 1-12.
Dr. H. Ludwig.
Ueber den Hnpfergehalt in den griinen Anstern.
Der ,,Moniteur' warnt vor g i f t i g e n g r i i n e n A u s t e r n . Aus dem hleerbusen von Falmouth, in dessen
Niihc sich ein Kupferbergwerk befindet, kommen die
durch Kupfergehalt griin genirbten Austcrn in grossen
Massen nach Frankreich und werden dort unwissender
oder betriigerischer Weise als Marennes - Austern verhandclt, deren Fleisch cine von Natur griinc Farbe hat.
Der Marine-Stabs- Apotheker C u z e n t in Rochefort hat
durch Experimente mit Ammoniak und Weinessig die
Kupfervergiftung nachgewiesen. Ammoniak verwandelt
das falsche Griin sofort in Blau, wahrend es dem lchten
Griin der Marcnnes- Austcrn nichts anhaben kann Stellt
man in das Fleisch der Auster eine Nahnadel und Iasst
daran ganz reinen Weinessig einfliessen, so bekommt in
kurzcr Zeit das eingesteckte Nadelende einen rotben Kupferiiberzug, wenn das Griin nicht acht ist.
Auch aus gekupferten Sohiffen entlehnen die darin
verladenen Austern eine griine Farbung, welche Giftwirkungen iiussert. Verdachtig ist jede Auster von k l a r g r i i n e r M a l a c h i t f a r b e ; dagegen kann man die Austern
von dunkler, blaulich-griiner Farbe ohne Besorgnisse verzehren. (BZ. fur Hdl. u. Gew. 1863.10.)
B.
Bereitnag von reinem Silber.
In der Pariser Miinze benutzt man hierzu das folgende
Verfahren.
Das mit Kupfer verbundene Silber wird in S a l p e t e r s a u r e gelost, wobei es rathsam ist, wenigstens
*I, Kilognn. auf ein Ma1 in Arbeit zu nehmen, da die
Reinigung dieses Metalles in griisseren Mengen leichter
und sicherer von statten geht, als dies bei kleinen QuantiWen der Fall ist. Man verdiinnt die Losung mit d e s t i l -
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