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Ueber den Wallrath.

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Veber den Wallrath.
5) dass die ncttcl nigricomis Fabr. eine mannaartige
Substanz und keineswegs das krystallinische Pela producirt. (Buchn. neues Repert. Bd. 37. p. 289-304.)
B.
Ikber den Wallrath.
Die friiheren Untersnchungen iiber den Wallrath von
W. H e i n t z *) sind nach seinen neuesten Forschungen
in so weit zu berichtigen, class hiernach nur Stearin-, Pal-
mitin-, Myristin - und Laurostearinsiiure, niit Cethyl- und
Stethyloxyd verbunden, dasselbe bilden. Hiermit scheint
im Widerspruch zu stchen, dass die Sauren, welche friiher
nach ihm noch darin vorkommen, viel niedere Schmelzpuncte haben, als selbst dic am leichtesten von oben genannten Siiuren schniclzcnde, die Laurostearinsaure. Der
niedrigste Schmelepunct, welchcn W. I3 e i n t z bei den
aus dem Wallrath abgeschiedenen Sauren beobachtete,
war 320,3 C. und der der Laurostearinsaure ist 4393 C.
Diesen Widerspruch hat I1 e i n t e durch vielfach mit Gemischen von reinen Sliuren zur Bcstimmung des Schmelzpunctes derselbcn angestellten Versuche gehoben, indem
sicli liier dasselbe fand, was sicli bei dem Newton-, Rose- und
Liclitenberg’schen Metallgernisoh zeigt, dass niimlich der
Schmelzpunct des Gemischcs von Blei, Zinn und Wismuth ein
viel niedrigercr ist, als der des von diesen Metallen am
leichtesten schmelzenden. Aus seiner umfangrcichen Arbeit
zieht cr selbst folgcnde Schliisse :
1) Der Wallrath enthiilt ausser den schon friiher angefuhrten Saixren, der Stearin - und Palmitinsiiure, nur
noch Myristinsaure ((228 HZ8 04) und Laurostearinsaure
(C24H240 4).
2) Dic Salze dcs Silbers, Bleies, Kupfcrs, des Raryts
und der Talkerde, wie des Aethyls mit J’fyristinsaure
RO.
bestchen aus C 2 6 H 2 7 0 3
3) Die Verbindungen der Laurostearinsaure mit SilRO.
ber-, Blei- nncl Baryuinoxyd aus C 2 4 H 2 3 0 3
4) Deninach sind alle vier Sauren dcs Wallraths nach
der Formel C)gn H4n 0 4 zusammengesetzt.
5 ) Durch Zusatz irgend einer fetten SLure, selbst
einer schwer schmclzbaren, zu einer vier- bis zehnfach
grosseren Menge einer andern, wird der Schmelzpunct
herabgedruckt.
+
+
*) Poggd. Annal. 1552. No.9. p.42. No. 10. p.Zti7. No. 12. p.553
und irn Archiv der I’harm. 1853. Hd. 71. p. 65-67.
14*
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Ueber den Wallrath.
6) Diejenige Mischung zweier sich um C4114 unterscheidenden Sauren, welche den moglichst niedrigen Schmelzpunct besitzt, besteht ungefahr aus 3 Th. der kohlenstoffreicheren und 7 Th. der kohlenstoffarmeren Saure.
7 Die Mischung zweier fetten Ssuren aber, welche
sich urch CsHs unterscheiden, welche den moglichst
niedrigen Schmelzpunct besitzt, besteht ungefahr aus 1 Th.
der kohlenstoffreicheren und 3 Th. der kohlenstoffgrmeren.
8) Wenn sich die Sauren aber um C12H12 in ihrer
Zusammensetzung unterscheiden, so besteht das am leichtesten schmelzende Gemisch aus 1 Th. der kohlenstoffreicheren und 4 Th. der kohlenstoffgrmeren Saure.
9) J e osser die Kohlenstoffdifferenz ist, ein um so
geringerer gehalt der Mischung an der kohlenstofieicheren Saure giebt ihr den moglichst niedrigcn Schmelzpunct.
10 J e grosser der Kohlenstoffgehalt zweier Sauren
ist, we clie sich um C4H4 unterscheiden, um so geringer
sind die Differenzen der Schmelzpuncte jeder der beiden
Sauren iin reinen Zustande und des niedrigst schmelzenden Gemisches.
11) Ein Gemisch von 9 Th. C4nH4nC4 mit 1 Th.
C4 (n+ 1) H4 (n+l) 0 4 besitzt denselben Schmclzpunct, wie
ein Gemisch von eben so viel (9 Th.) jener Siiure mit
eben so viel ( I Th.) init C4 (n - 1) H4 (n- 1) 0 4 , doch
erstarrt erstere Mischung krystallinisch, letzfere unkrystallinisch.
12) In Bezug auf den Schmelzpunct gilt fast eben
so genau dasselbe fur Mischungen von 8 und 7 Theilen
CgnH4n04 mit 2 und 3 Th. C4 ( n + 1) H4 (n
1) 0 4 .
13) Ein Gemisch von etwas mehr als 3 Th. der Saure
C4nH4nO4 mit etwas weniger als 7 Th. der Saure C4
(n
1) H4 (n+ 1) 0 4 besitzt denselben Schmelzpunct, als
die Saure CllnH4n04.
14) Der Erstarrungspunct der fetten Sauren ist keine
unter allen Umstanden constant bleibende Grosse.
15) Die Mischung von 9 Th. C4nH4n04 mit 1 Th.
C4 (n - 1) H4 (n - 1) 0 4 erstarrt schuppig - krystallinisch,
fast ebenso wic die reincn Sguren.
16) Die RIiscliung von 9 Th. C4nH4nO4 init 1 Th.
C4 (n
I ) II4 (n 1) 0 4 erstarrt nndclig - krystnllinisch
(margnins8ureartig).
17) Werden gleiche Theile zweiw fetten Siiuren,
welclie sich uni C4H4 unterscheiden, zusammengcschmol-
d
1
+
+
+
+
Zusummensetzung der verschiedenen thierischen Eier. 205
Zen, so erstarren sie grossblattrig-krystallinisch (anthropinsaureartig).
18) Gemische von 20-30 Th. Ch H4 n 0 4 mit 80 bis
70 Th. C4 ( n + 1) H4 ( n + 1) 0 4 erstarren ausserst feinnadelig - krystallinisch.
19) Gemische von 60 Th. C4nH4nO4 mit 40 Th. C4
(n 2) H4 (n 2) 0 4 erstarren grossblattrig-krystallinisch
(anthropinsaureartig).
20) Bringt man zu dem niedrigst schmelzenden Gemisch zweier sich durch C4 H4 unterscheidenden Sauren
eine gewisse Menge einer kohlenstofieicheren, sich wieder
um C4H4 unterscheidenden Saure, so sinkt der Schmelzpunct von Neuem.
21) Der flussige, indifferente Korper, welcher bei der
Verseifung des Wallraths neben Arthol und Stethol entsteht, ist kein Alkohol, sondern eine eben so vie1 Kohlenals Wasserstoffatome enthaltende Verbindung.
22) E s ist hochst wahrscheinlich, dass alle die fetten
Sauren, welche bei der Verseifung der Fette entstehen
und deren Kohlenstoff- und Wasserstoffatome nicht dnrch
4 theilbar sein sollten, Gemische von zwei Sauren sind,
deren Atomzahl durch 4 theilbar ist.
23) Die Ansicht von P o h l , dass die Myristinsaure
aus C27H2704 oder aus C26H2604 und die Palmitinsiiure
aus C30H3004 bestehen soll, ist unrichtig. (Poggd. Annul.
llh.
1854. NO.7. p . 129--451 U . NO.8. p. 588--612.)
+
+
IJeber die Zusammensetzung der versehiedenen
thierisehen Eier
haben V a l e n c i e n n e s und F r e m y eine Reihe von
Versuchen angestellt, aus denen sich folgende Schlusse
ergeben.
1) Die Zusammensetzung der verschiedenen thierischen Eier ist wesentlich verschieden.
2) Unter den Wirbelthieren zeigen die Eier der %gel,
Reptilien und Fische in ihrer Zusammensetzung Verschiedenheiten, welche die cinfachste Analyse nicht verkennen
kann. Jedoch haben die Eier der Eidechsen und Schlangen eine grosse Analogie mit denen der Vogel, wahrend
die Eier der Friische sich denen der Knorpelfische nahern.
3) Die Eier der Spinnen und Insekten entfernen sich,
hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, vollstiindig von denen
der anderen Thiere.
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