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Ueber die Aequivalente der einfachen Krper.

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Aequivalente deT einfachen K8qver.
Aufschluss uber die Zusammensetzung verschiedener complexer Sulfate ertheilen.
2) Das specifische Volum fur mittlere Temperatur
betragt fir die Salze der Vitriolreihe etwa 146.
3) Fur die Doppelsulfate der Magnesiumgruppe 100
bis 108. Von dem mittleren Werth 104 weichen die entsprechenden Kalium- und Rmmoniunisalze um nahezu
gleichviel, aber in entgegengesetztem Sinne, ab.
4) Fur die Alaune betragt das specifische Volum
etwa 139.
5 ) Die Salze von Cu und Cd, welche mit Aendewng
der Krystallform und des Wassergehalts in die Salze
der Vitriolreihe eingehen, nehmen hierbei auch deren
specifisches Volum an.
6) Bei den Vitriolen von Alaunen erlaubt das specifische Gewicht einen Schluss auf die chemische Zusammensetzung und umgekehrt.
7) Die Sulfate von Kalium und Ammonium haben
bei mittlerer Temperatur ein specifisches Volum von
etwa 64,6. Abnormitat des Ammoniilmsulfats und Kaliumchromats.
8) Die sogenaiinten wasserfreien Bisulfate und Bichromate von Kalium und Ammonium haben bei Verdoppelung der gewohnlichen Formel ein specifisches Volum
von etwa 110. Sie lassen sich als die Anhydride von
den hethersauren analogen gepaarten anorganischen Siiuren betrachten.
9) Das norinale Kaliumbisulfat kann in Rucksiclit
auf sein specifisches Volum nicht als Verbindung von
Neutralsulfat mit Siiurehydrat betrnchtet werden.
10) Isomorphe Kalium- und Ammoniumverbindunpen
konnen bei mittlerer Temperatiir bei sehr Amlichen Formen Verschiedenheit des specifisohen Voluins zeigen, und
es hat. sehr oft die Ammoniumverbindung ein hoheres
specifisches Volum, als die entsprechende Kaliumverbindung. Andererseits konnen Verbindungen, welche bei
analoger Zusammensetzung in verschiedenen Systenien
krystallisiren, Gleichheit des specifischen Volums zeigen.
(Annul. der Chem. u.Phama. X X X L 64- 93.)
G.
Ueber die Aequivalente der einfachea Worper.
D u m a s ist seit langerer Zeit mit der Revision der
Aequivaleiite beschaftigt. Obschon diese Arbeit noch
Aquivalente der einf achen Kiiver.
53
nicht beendigt ist, so stellt sich doch Folgendes dabei
schon heraus.
Unter den Elementen haben zweiundzwanzig solche
Aequivalente, welche Multipla von dem des Wasserstoffs
in ganzen Zahlen sind:
8
Jod ............ 127
Sauerstoff ..........
Schwefel . . . . . . . . . . 16
Kohlenstoff . . . . . 6
Selen . . . . . . . . . . . . 40
Silicium ........ 14
Tellur. ............ 64
Molybdan.. . . . . . 48
Stickstoff. . . . . . . . . . 14
Wolfram.. ...... 92
Phosphor.. . . . . . . . . 31
Lithium . . . . . . . 7
Arsen. . . . . . . . . . . . . 75
Natrium . . . . . . . . 23
Antimon . . . . . . . . . . . 122
Calcium . . . . . . . . 20
Wismuth.. . . . . . . . . 214
Eisen . . . . . . . . . . 28
Fluor . . . . . . . . . . . . . 19
Cadmium.. . . . . . 56
Brom . . . . . . . . . . . . 80
Zinn . . . . . . . . . . . 59
Sieben haben Aequivalente, welche Multipla von
dem halben Aequivalentgewichte des Wasserstoffs sind :
Chlor. . . . . . . . . . . . . 35,5
Nickel. . . . . . . . . . 29,5
Magnesium.. . . . . . . 15,5
Kobalt.. ........ 29,5
Mangan .......... 27,5
Blei.. . . . . . . . . . . 103,5
Baryum .......... 68,5.
Die folgenden drei haben Aequivalente, welche Multipla von dem Viertel des Aequivalentgewichts des Wasserstoffs sind:
Aluminium . . . . . 13,75
Strontium . . . . . . 43,75
Zink .......... 32,75
Bemerkenswerth ist die folgende Zusarnmenstellung
zweier Reihen i o n Aequivalenten :
As75
Sb122
N14
P31
F1.19
C135,5
Br80
J 127.
Die Aequivalente N und Sb zeigen dieselbe Differenz (108), wie F1 und J; die Aequivalente N und As
dieselbe Differenz (6l), wic F1 und Br. Die Zahlen der
unteren Reihe sind immer um 5 griisser, als die der dnriiber stehenden Reihe, nur bei P und C1 findet man statt
5 die Differenz 4,5. Alle Versuche, die D u m a s unternahm, um das Aequivalent des Phosphors zu berichtigen,
fiihrten zu Bestatigungen der von Schro t t e r ermittelten
Zahl P = 31.
D u m a s bemuhte sich weiter, alle einfachen Korper
in dergleichen naturliche Reihen zu bringen, wie es oben
mit den in den beiden Reihen verzeichneten geschah,
von denen die eine den Stickstoff, die andere das Fluor
54
Aepuivalente der einfachen K6rper.
zum Typus hat. In dieser Beziehung hat D u m a s folgende Satze anfgestellt :
1) Die naturliche Classification der Nichtmetalle ist
auf die Eigenschaften der Verbindungen, welche sie mit
Wasserstoff eingehen, ferner auf die Volumverhaltnisse,
in welchen zwei Elemente sich vereinigen, und auf die
Art und Weise der Condensation zu stutzen.
2) Zur naturlichen Classification der Metalle und
uberhaupt der Elemente, welche mit dem Wasserstoffe
sich nicht verbinden, miissen die Eigenschaften derjenigen
Verbindungen, welche jene Korper mit dem Chlor eingehen, benutzt werden; auch hierbei ist so viel als moglich das Verhaltniss, in welchem sie sich in Volumen
vereinigen, und die Art ihrer Condensation zu berucksichtigen.
Der Wasserstoff, der sich den Metallen anschliesst,
ist in der That von den eigentlichen Nichtmetallen sehr
verschieden, und gcht mit letzterem bestimrnte gasformige
oder 0iichtige Verbindungen ein.
Andererseits ist das Chlor derjenige nicht metallische Korper, der mit den Metallen die am besten charakterisirten und die 0uchtigsten Verbindungen eingeht.
Alle Versuche, die Metalle nach den Ergebnissen
der Studien uber ihre Oxyde zu classificiren, haben nur
zu kunstlichen Systemen gefiihrt. Alle Metalle dagegen,
welche man in naturliche Ordnungen zusammenstellen
konnte, schliessen sich durch Uebereinstimmung in dem
Verhalten, der Znsanimensetzung und Condensation ihrer
Chloride an einander an.
Gegenwartig aber fehlen uns noch zu viel der Daten
uber die Dampf dichten und Krystallformen vieler Metallchloride, und so musste sich D u m a s auf das Studium
derjenigen einfachen Korper, welche natiirliche Gruppen
bilden, beschranken.
Bezieht man die Verhaltnisse, in welchen die von
D um as erhaltenen Resultate bezuglich der Elemente zu
einander stehen, auf die beiden natiirlichen Familien organischer Radicale, namlich die des Ammoniums und
Aethyls, so stosst man auf eine deutlich ausgesprochene
Analogie :
Fluor
19
Chlor
35,5
Brom 80 Jod
127
Stickstoff 14 Phosphor 31
Amen 75 hntirnon 122
(Differenz 5 . )
Palladiumchlorilr, ein Reagens filr verschiedene Gase. 55
Magnesium 12,25 Calcium 20 Strontium 43,75
Schwefel 16 Selen
39,75
Sauerstoff 8
Baryum 68,5 Blei
103,5 Differenz
Tellur 64,5 Osmium 99,5
4.
Ammonium 18 Methylammonium 32 Aethylammon. 146
Methylium 15 Aethylium
29 Propylium
43
Propylamrnoninm 60 etc. Differenz
3.
Butylium
57 etc.l
Stellt man die unorganischen wie organischen Radicale einer und derselben Familie nach ihren &omgewichten in eine Zeile zusammen, wie es hier geschehen, so lassen sich die Radicale zweier mit einander
vergleichbarer Familien in parallele Zeilen anordnen.
Diese Analogie erweckt naturlich den Gedanken an
die Zersetzbarkeit der sogenannten einfachen Korper.
D u m a s bespricht diesen Gegenstand ausfiihrlich
und kommt am Schlusse seiner Abhandlung zu den folgenden Resultaten :
1) Die Verbindungen aller drei Reiche lassen sich
durch die Analyse auf eine Anzahl von Radicalen zuruckfuhren, welche naturliche Familien bilden.
2) Die Charaktere dieser Familien, sowohl die der
unorganischen, wie der organischen Chemie zeigen unleugbare Analogien.
3 ) Die Radicale der unorganischen Chemie differiren
darin von denen der organischen, dass sie, falls sie zerlegbar sind, so stabile Verbindungen darstellen, dass sie
durch keine bis jetzt bekannte Kraft zerlegt
- werden
konnen.
4) Die Analogie aber, welche unter den Radicalen
der unorganischen" und denen der organischen statt hat,
muss nun dazu fiihren, die Frage zu stellen, ob die
Elemente nicht noch weiter zerlegbar seien.
5 ) Beziiglich dieser Frage muss man fur jetzt zugestehen, dass wir bis etzt keine Ahnung dnvon haben,
wie die Elemente zer egt werden konnten, und dass,
wenn dieses jemals gelingt, es nur durch Krafte und
Reactionen moglich sein wird, von denen wir bis jetzt
durchaus nichts wissen. (Compt. rend. - Chem. Centralbl.
18.59. No 11.)
B.
I
1'
Palladiumehloriir, ein Reagens fiir versehiedene Case.
R u d. B 6 t t g e r hat gefunden, dass moglichst saurefreie Palladiumchlorurlosung ein vortreff liches Erkennungs-
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