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Ueber die Ausdehnung krystallisirter Krper beim Erwrmen.

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Hahn, Ausdehnung kystallishtev KGrper beim Erwiirmen. 19
.
Chlor . . . 0,073
Silber . .-___
. 0,274
0,347 (Verlust 0,002).
Hieraus berechnet sich:
Chlor . . . . . 2492
2404
Silber . . . .. 78,51
78,96
99,43
100,oo.
Und ferner:
Ag2C1 . . . 34,58
AgC1 . . . . . 65,42
Chlor
4,87
16,17
100,OO
21,04.
Die Flussigkeit iiber dem Niederschlage reagirt atark
alkalisch, enthalt aufgelostes Chlorsilber und setzt an der
Luft blaues Kupferoxydchlorid ab, das zuweilen mit blauen
sternfdrmigen Krystallen vermengt ist.
Die Verbindung also, der ein mit SaImiaklosnng benetzter silberner Loffel seine schwarze Farbung verdankt,
besteht aus Ag2 C1 und Ag CI *). Das Verhilltniss, in welchem diese beiden Bestandtheile mit eimnder vermisclit
aind, kann kein constantes win und mugs sich hdern
nach den verschiedenen Umstiinden, anter welchen aie
sich bilden.
-
Ueber die Ansdehung ‘krgstdlisirter Kbrper
beim Erwgrmen;
von
H. H a h n .
Es ist ein von M i t s ch e r li ch echon langer aufgefundenes Gesetz, dass sich krystallisirte Korper beim Erwsrmen in der Richtimg gleichwerthiger Axen gleichmassig,
in der Richtung ungleichwerthiger ungleichrnassig ausdehnen. Hiernach dehnen sich nur die eum regularen
*) Nicht eine Verbindung, sondern nur eine Mischung lie@ hier
vor, und zwar von Ag C1+ x Ag, da Ag2Cl 81s solches noch
nioht erwiesen ist.
R.
2*
20
Hahn,
System gehSrenden Korper gleichmassig aus, wahrend es
in den zum quadratischen und hexagonalen System gehorenden zwei, in den zu den ubrigen Systeinen gehorenden drei Richtungen giebt, in denen sie sich ungleich
ausdehnen. Die grosste Ausdehnung ist aber nicht stets,
wie man vermuthen konnte, in der Richtung der Hauptaxe (Kalkspath, Bitterspath), sondern zuweilen auch in
der Richtung anderer Axen (Quarz). Ich will im Folgenden die Ausdehnung einiger Krystalle in der Richtung der verschiedenen Axen berechnen.
K a l k s p a t h (hexag. S.). Nach Mitscherlich wird
der Endkantenwinkel des Hauptrhomboeders beim Erwarmen auf 1000 um 8#34"5 spitzer. Bei gewohnlicher Temperatur (140 R. = 17,50 C.) misst er 10505'; bei 1000 also
1040 56125" 5. Aus ersterem Winkel berechnet sich dae
Verhaltniss der Axen
a : c = 1,1706 : 1 = 1 : 0,8543, aus dem
zweiten a : c = 1,1650 : 1 = 1 : 0,8584.
Die Ausdehnung der Axe a bis 1000 = 1 gesetzt,
verliingert sich also Axe c urn das 1,00479fache mehr
als a; fur lOC. urn das 0,0121792fache mehr. Die korperliche Ausdehnung ist 3 ma1 so gross als die lineare;
nennen wir die Ausdehnung nach a=x, so ist die nach
c =x 1,00479, die des ganzen Korpers x 3,00479. Kwpp
fand hie raumliche Ausdehnung des Kalkspaths fiir 10 C.
von 0-1000 (zwischen welchen Grenzen er sich regelmassig ausdehnt) zu 0,000018. Von 17,50 bis 1000 dehnt
er sich daher urn 82,5.0,000018 = 0,001485 aus.
x.3,00479 = 0,001485
Axe a dehnt sich urn 0,0004942,
,, c ,, ,, ,, 0,00049657 aus.
Fur lOC. a urn 0,00000599
,, ,, c ,, 0,00000602.
Zu diesen letzteren Werthen gelangen wir auch,
das Axenverhaltnise
das Axenverhiiltniss
a:b:c=
a:b:c=
1 : 1,60643 : 1,15754 = 1 : 1,60836 : 1,16088 =
0,62249 : 1 : 0,72066 =- 0,62175 : 1 : 0,72177 =
22
Huhn,
Der Krystall dehnt sich also nach a um 0,00002147
, b ,, 0,00002173
c
O,ooOo2199.
Fur 82,50 (beim Erhitaen auf 1000) daher a um 0,001771
b
0,001794
c
0,001814
0,005379
d. i. die raumliche Ausdehnung fiir 82,5OC.
,,
,,
,,
Ueber Schleimateine (Chondroiten) ;
von
D e m s e l b e n.
-- .
Unsere Kenntniss iiber die Proteinkorper, Pyin,
Schleimstoff und die hornartigen Substaneen, ist noch
ziemlich gering, genaue Reactionen kaum bekannt, deshalb die Resultate der Analyse eines Oemenges dieser
Stoffe nicht immer richtig. Eine Analyse oben genannter Steine ist mir bis jetzt nicht bekannt; auchtrifft man
nur selten Beschreibungen dieser Concremente, die doch
schon seit liingerer Zeit sowohl bei Menschen als auch
bei Thieren (bei ersteren allerdings sehr selten) beobachtet worden sind. Ich theile deshalb im Folgenden eine
Analyse nebst Beschreibung einiger Steine mit, von denen sich besonders der erste durch seine ausserordentliche Gr6sse auszeichnete.
Dieser stammte von einem Pferde, war 8 C.M. lang
und 4*/2 C.M. breit, wog 2 Unzen 21/2 Drchm. (n. G.),
war stellenweise gelb, fibrigens braun gefarbt, hornartig,
Oberdecke durchscheinend und aus verschiedenen concentrischen Schichten gebildet.
29 andere Steine, von e i n e m Pferde stammend,
waren im Durchschnitt von der Grosse einer Feldbohne,
wogen zusammen 7 Drchm. 2 Scr., im Durchschnitt also
pr. Stuck 16 Gran. Sie waren ebenfalls braun, hornartig,
durchscheinend, aua verschiedenen Lagen gebildet, innen
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