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Ueber die Ausschmelzung der Ecboladen von Laurium.

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Ucbc r dic husschirieleuag der Ecbuladen von Luurium.
gen der Egypter sich vorgefundene Farbe, nach Vitruv
Caeruleum genannt, sol1 aus Xupfer mit Salz bereitet
worden sein.
6) Wcisse Farben zeigten sich aus Bleiweiss und anderc
auf gemalten Thongefiissen aus weisser Thonerde bestehend,
und ale solche wurde dcr weisse Thon der Insel Mylos, den
inan Tenos Myleae nannte, dazu benutzt.
7) Zu schwarzen Farben diente das Kohlenwhwarz und
nnch das Reinschwarz, das Atramentuni ron den Romcrn
genannt wurde, und dessen sich in den lltesten Zeiten Apelles bediente, uni seinen Gemdden einen milden Ton zu geben.
Die Vergoldungcn geschahen mittelst -4ufkleben der Goldbliitter mittelst Eiweiss und auf den AIumienairgen der Egyplcr mittelst des Gummi Sarcocollae, das sogenannte Fischlcimgumnii, das ails der Yflanze l’cnaen niucronata ausflicsst,.
%run Vergolden metallener Gegenst ande diente den G oldarbeitern, Chrysoclioen gcnannt, ein Gold- Amalgam ails Gold mit
Quccksilber , das auf die mctallencn Gcgcnstande anfgetragen
wurde. Auch im IIomcr findet sich cine Stelle, wo der Beschreibang des Vergoldcns von den Hornern eines Opferthiers
gedacht wird.
L.
x.
Ueber dic Ansschnielzung der Ecboladen von Lauriimi.
Ecboladen nennt man in Griechenland die Bleierden, die
in den Laurischen Bergwerken aufgefunden wurden. Selbe
stanimen von dem mit dem tauben Gesteine von Bleisulfureten mit abgeschlagener Galdne argcntifere her, die, als von
unbedeutendem Werthe, gegeniiber den so reichlich ausgebeuteten Bleierzen bei Seite geschafft und auf den Bleihalden ausgcbreitet wurden. Dieses Bleisulfuret wurde durch den EinHuss Tausender roil Jahron in knhlcnsaurcs , schwefelsaures,
phosphorsaures Blciosyd umgewandclt , und nicht unwahrschcinlich ist es, dass auch die von dem Abtreiben des Silbcrs sich in Unmassc findende Bleigliittc, die die Alten 110lpbdiles, Lytharjinctcs, Chrysites, Argyntes nannten, als
unbrauchbar, indem die Alten das metallische Blei zii wenigen
Gegensttinden nur verwendctun , mit diesen andern Bleierden
nls voii beschriinlttem Kutzen anf diese Schlackenhalden
Ueber die Ausschmelzung der Ecbolnden von Laurium.
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geworfen wurden, denn uuter diesen Ecboladen*) finden sic11
tausende von Triimmern von Rapellen' rnit Lythargyum impragnirt und pfundschwere Stucke Lythargyum wurden unter
diesen Bleierden aufgefunden. Ob die Millionen Tonnen
Bleiglatte , die beim Abtreiben des Silbers als Nebenproduct
gewonnen wurden, durch Reduction auf metallisches Blei
gewonnen und wozu sclbes verwendet wurde, ist nicht zu
bestimmen.
Aus Blei gearbeitct findet man Bleiplatten, Schleudersteine, Bleiweiss zu Farben und Scliminken, Psimetheon
genannt.
Nach Berechnungen der Millionen und in Millionen von
Tonnen sich findenden' Ecboladen und Bleierden konnen aus
denselben fur 1 1/2 Dillion Frcs. Werth Blei ausgeschmolzen werden. Nach andern Berechnungen fur 800,000,000 Ailberhaltiges Blei, aus dem durch die ingeniose Methode des
Pattinson mittelst Zusatz von Zink das Silber vom Blei abgeschieden werden kann, indem das Zink mit dem Silber eine
schnellere erstarrende Masse bildet , wdhrend das Blei flussig
hleibt. Bus dem zinkhaltigen Silber wird sodann das Silber
durch Destillation des Zinkes geschieden und durch Kupellation das Silber in reinem metallischen Zustande erhalten.
TTm jedoch diese Bleierden zu gewinnen, mumen diese
rnit taubem Gesteinc, mit sand - und thonerdehaltigen Erdarten
gewonnenen Bleierden durch einen Waschprocess concentrirt
werden und aus diesen werden 8 - 10 Proc. Bleierden gewonnen. Werden diese sodann mittelst Steinkohlentheer, oder
Stein61 nach meinen Versuchen, aus Zante, das PissasphaltumMaltha des Herodot, wo sich selbes in Menge findet und
reichlich mit Wasser gemengt entquillt , und mit Steinkohlenpulver in Ziegelsteinform gebracht und in Hochijfen, Feuerofen oder Fabrikofen verschmolzen, so lasst sich daraus das
silberhaltige Blei gem innen.
Aus den seit den althellenischen Zeiten, seit den Zeiten
des Perikles nutzlos dagelegenen Blei - Schlacken, Skorien, die
noch 5 - 8 -10 bis 14 Proc. silberhaltiges Blei enthielten
und enthalten und seit 8 - 10 Jahren ausgeschmolzen werden,
wurdensrdurch eine Fraiizosisch - Italienische Gesellschaft mehr
als 60 Millionen Frcs. an Wcrth dcs Bleies gewonnen.
Diese Ecboladen beschaftigen die ganze hellenische und
europaische Welt.
7
") Dieses Wort Eeboladen stammt von dem griechischen Zeitwort
rx,r?rillcr v abscheiden, wegwerfcn als unniitz, ab.
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Literatur und Kritik.
I)iese laurischen silberhaltigen Bleicrze , aus denen die
Alten ihr Silber gewannen, das Perikles zu den von der
ganzen Welt angestaunten Monumenten der Acropolo, der
langen Mauer, Pyraeus etc. verwendet, bestehen aus Blei 80,
Schwefel 12 und Schwefelsilber. Aus 30 Oklten solchen
Bleies konnen 5 - 7 Quentchen Silber abgeschieden werden.
Glick auf! nach des Bergmann's Spruch, fir Griechenland.
X. Landerer in Athen.
C. Literatur und Kritik.
Die Pharmacopoea G-ernianica, verglichen mit den jungsten
Ausgaben der Pharmscopoea Borussica , dem Schacht'schen
Supplement etc. Fur hpotheker , Aerzte , Medicinalbeamte
und Droguenliiindler. Von B. Hirsch , Apothelrer in Grunberg (Schlesien). 1. 2. 3. Lieferung. 288 S. Berlin 1873.
Verlag der Koniglichen Geheimen Ober - Hofbuchdruckerei
(R. v. Decker).
Der durch fruhere Arbeiten riihmlichst bekannte Verfasser liefert auch in dem vorliegenden Werke don Bewcis seiner nicht ermiidenden Thitigkeit, da er nicht allein die Vorschriften der im Titel
genaniiten Pharmakopoen mit einander vergleicht , sondern nuch in vielen
Fallen cine auf selbstandige Versuche gestiitzte Kritik iibt. Sammtliche
in den genmnten Werken enthaltenen Gegenstande haben Anfnahme gcfundcn; nus Randbemcrkungen ist ersichtlich, ob die Artikel der Pharmac.
German. gegen szmmtliche der in Betracht gezogenen Werke eder nur in
Bezug auf einige derselben neu sind, oder ob die jetzigen Forderungcn
und Vorschriften von den friiheren abweichen.
Bei den Droguen und denjenigen Priiparaten, wclche die Apotlieker
nicht selbst darznstellen pflegen, findet sich eine Uebersetzung des Textes
der Pharmakoptie, meistens ohne weitere Zusatze; bei denjenigen Artikeln,
welche eine ausfuhrliche Besprechung crtahren, ist der Text nur in soweit wieder gegeben, als es die Bcarbeitung erfordert. U m den Umfang
des Werkes moglichst zn beschranken ist diese Einrichtung sehr empfehlcnswcrth, doch konnte man in Riiksicht aut jungere Fachgenossen wunschen, dass auch bei den von Fabriken gelieferten Praparaten die Darstellungsmethoden angedeutet wiircn, damit die Benutzung eines specie11
ehemischen Werkes in den Fallen, wo es nur auf allgemeine Orientirung
ankommt, erspart wiirde. - Moge es gestattet sein, nach diesen einleitenden Bemerkungen einzelne drtikel besonders hervorzuheben.
Acetum. Es findet sich nicht angegeben, wie man bei Prufung auf
fremde Sauren zu verfahren hat.
Aoet. pyrolignos. crud. Verf. h d t dafiir, dass die Forderung von
Gu/, Monohydrat nur den Minimalgehalt bezeichnen SOU, da die Ilundelswaart: hiufig 8, 10 ja auch 11"/, Siuregehalt erreichc.
Acid. acetic. Es wird die Vorschrift dcr Pharrn. Bur. VI., nach
welcher wasserfreies essigsaures Natron, mit doppelt schwefelsaurein Kali
gemengt, destillirt werden soll, besonders empfohlen, weil man 97°/0 der
,
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