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Ueber die Bereitung der Bromwasserstoffsure.

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286
Bereitung der
In 100 Theilen
2 Aeq. CaO
8
MnO
6
FeO
16 I WOJ
1
Ti02
BromwasserstofscYure.
berechnet
= 56,O
= 284,8
= 216,O
= 1856,O
= 41,O
2m,8
( G t r c h r . far Pham. 1855. p . 69-
2,28
11,61
8,W
75,64
1,67
100,OO
74.)
gefunden
2,27
12,17
8,73
75,62
1,89
100,%8
0,31
_
_Wasser
100,99.
Mr.
IJeber die Bereitung- der Broinnasstrstoffs!iare.
Hrom kann bekanntlich sehr leieht in BromwasserstoffRiiure, durch Phosphor, den man untcr Wasser mit
dom Brom in Beriihrung bringt, vcrwandelt werden. In
B e r z e l i u s’ Lehrbuch ist ausdrucklich angegeben, man
sol1 nur wenig Wasser anwenden.
Dr. W. K n o p hat grosserc Mcngen der Saure ohne
Schwierigkeiten darstellen kiinnen, indcm derselbe zu einer
verhaltnissiniiasig grossen Menge Phosphor, der theils fcin
zerschnitten, theils fein granulirt war, aber bei einem
andern Versuche
Jahr lang im Lichtc und dirccten
Sonnenlichte gcstanden hattc, untcr Wasser das Hroin aus
eineiu ‘rrichter zufliessen liess, dessen Rohr mittclst cines
Qlasstabes verstopft war. Die nuf das Hrom in den Trichter gegossene Wassersllule driiclrtc das Hrom in einzelnen
Tropfen hinab, so dass der Zuflliss regulirt werden konnte,
und die Operation ging ohne Schwierigkeit schncll von
Statten.
Spiiter wicderholte K n o p den Versuch mit gewiihnlichem glasigern Phosphor. I)ie Reaction erfolgte jetzt
aber ilusserst heftig, die Gase entwickelten sich plotzlich,
die nach dem Zerfallen derselben erfolgenden Stosse wurden immer s a r k e r und die ganze Opcration endete mit
einer Explosion, durch welche ein starkes GImgefAss zertriimmert urrd der brennende Phosphor samnit dcm Brom
weit umhergeschleudert wurde.
Diese Uebel vermeidet man auf folgende Weise. Auf
einer grossen Sehale mit ganz flachem I3oclen - ein gewbhnlicher Suppenteller kann d a m dienen - breitet man
Pfund Brom unter einer Wasserschicht von 314 Zoll
Hohe durch etwas geneigte Ytellung des Tellers so aus,
dass etwa die IIiilfte des Hodens von Hrom bedeckt ist.
287
Bereitung der Bromzcaesersto$eiiure.
Man granulirt den Phosphor und tr#gt ihn mittelst einea
Loffels in Quantitiiten von der Grosse einer Erbse auf
die Stelle des Tellers, die von Brom frei ist. Durch gerin es Heben des Tellers an einer Seite mittelst eines
Sta es liisst man das Brom an denPhosphor fliessen und
bringt den Teller dann in seine vorige Stellung zuruck.
Auf diese Weise fahrt man fort, bis alles Hrom verachmnden ist. Der Teller selbst steht in einer Wanne
rnit kaltem Wasser. Die Operation muss unter einer
ziehenden Esse vor enommen werden, damit man vor
dichten Dampfen, 8ie sich entwickeln, geschiitzt bleibt.
aure
Hat man auf solche Weise ein Quantum der S”
erzeugt, so ist es leicht, mit Hiilfc desselben mehr zu
gewinnen.
Man bringt in eine griissere E’lasche eine Quantitilt
Brom , giesst die zuerst crhaltene Bromwasserstoffsiiure
darauf und schiittelt, liisst dann absctzen, bis die tiefbraiine Fliissigkeit klar geworden ist, und giesst sie dann
in ein anderes Gefiss. Nun wirft man in dieses wicder
Phosphor, liisst die Fliissi keit damit einige Tage stehen,
oder emiirmt und schiitte t, giesst sie von dem Phosphor
sb, schiittelt sie dann in dem ersten Gefiisse wieder rnit
Hrom, bringt sie wiedor in das andere Ge%ss mit Phoshor zuriick und fahrt so fort. Diese Art der Hehandl i n g griindet sieh darauf, dass die Bromwasserstoffsiiure
eine grosse Menge I3rom lost, und dass das so geliiste
Brom auf den Phosphor nicht mit jencr Heftigkeit wirkt,
wie das freie Hroni. Man darf natiirlich nicht unvorsichtig beim Abgiessen sein, so dass etwa ungclostes Brom
auf den Phosphor fiele; es ist deshalb besser, den Phoephor jedcsmal BUS dem Uefbse herauszunehrnen, die Liiaung hineinzugiessen und dann wieder den Phosphor hinauzufiigen.
K nop hat die Bromwasserstoffsii-ure, so wie sie hier
entsteht, rnit Phospliorsiiure gemisclit, ohne weitere Destillation zur Zersetzung von bromsaurem Kali angewandt.
In Folgendem giebt dersclbc auf eine besondere Veranlaassung die Griinde an, warum zur Erzeugung von bestimmbaren Quantitiiten Brom mittelat der Hiirette nicht
vie1 einfacher die Liisung von Brom in Kali an ewendet worden ist. Last man Brom in Kali, bis %e
Losun braun ist, und lssst die Lomng eintrocknen, bis
sie far 10s ist, so muss sie allerdin s KO, B r O5 + 5 KB r
enthalten, und also beim Zusammen ringen mit Schwefele#ure gerade 6 Aequiv. Brom geben.
Allein wenn der
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7
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288
Nchmclapnct und Cinwandlung dee Schwefels.
Bromwasserstoff&ure ein Theil durch die zu bromirende
Substanz entzogen w i d , so bekornmt man nicht die richtige Merge Hrom und hat iiberdiee die Wirkung der
Bromsilure zii erwarten.
K n o p hat deshalb stets die RromwasserstoffsKure in
grosserer Mcnge angewandt, ~ 1 sdas bromsaure Kali zu
zersetzen vermag. Uewiss aber kann man die Losung
von Brom in Knli statt dcs bromsauren Kalis brauchen,
wenn man ausserdem noch etwas freic Bromwaeserstoffeliure anwendet. Man erreicht dann einc leichtere Daratellung des bromsauren Kalis und dcr Bromwassemtoffsiiurc zugleich. Jedoch es ist dann wieder ein zuvcrlbsig chlorfreies Broni erforderlich, da man nicht durch
Krystallisation reinigen kann. [Chem.-pAawn. Cefitrbl. 1854.
No. 28.)
R.
Ueber den Sehmelzpunct nnd lie Urnwandlung des
Schwefels,
Der Schmelzpunct des Scbwefele vsriirt mit den allotropischen Modificationen, in denen cr sich befindet. Die
Modification wird durch die Hitzc leicht veriindert, und
dieses tritt beim Schnielzen des Schwefels jedesnial ein,
wenn niclit besondere Vorsichtsniaassregeln ergriffen wcrden. Daher ist die Temperatur, bei welcher der Schwefel schmilzt, vcrschicden von der, bei welcher er emtarrt,
oder vielmehr die Temperatur, bei welchcr er schmolz,
ist verschieden von der, bci wclchcr er wieder schmilzt.
Der Schmelzpunct des octazdrischen (geradrhombischen) Schwefels, so wie er aus Schwefclkolilenstoff krystctllisirt, ist 114,50. Die Leichtigkeit indcsscn, niit welcher solcher Schwefel, auch wenn er nicht einmal zum
Schmelzpuncte erhitzt wird, in den prismatischen Schwefel iibergeht, hat hier zu verkehrten Ansichten gefiilirt.
Setzt man den octaedrischen Schwefel fein gcpulvert
nur eine kurze Zeit einer Temperatur von 100 bis 114,50
nus, so tritt diese Urnwandlung unfehlbar ein. (lrosse
Krystalle brauchen cine liin ere Zeit. Zu eincm gewissen Zeit unctc werden die (rystnlle undurchsichtig, und
oftmals {ersten sie in dem Momente der Umwandlung.
Hat diese Umwandlung vollig oder theilweise etatt gefunden, so liegt der Schmelzpunct hiiher als 114,50. Die
Krystalle, in denen sich der Schwefel aus alkoholischen
Losungen absetzt, und die so fein Bind, dass ihre Winkel nicht gemessen werden konnen, schmelzen bei 114,50,
Ig
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