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Ueber die Bronze einer von Peter Vischer gefertigten Statue.

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Bronze einer von Peter Vischer gefertigten Statue.
reiner Schwefelsaure und fugt darauf so lange in der Kochhitze von der auf Normaloxalsaurelosung gestellten Kalihypermanganatlosung hinzu, bis das Wasser eine leise rothe Farbung annahm , welche selbs t nach mehrminutenlangen Kochen
nicht verschwinden durfte. Dein Befcrenten ist es nicht gelungen, bei nach dieser Methode mit verschiedenen Proben desselben Wassers angestellten Versucheu iibereinstimmende
Resultate zu erzielen. Was das in der K u b e l’schen Methode vorgeschriebene Einkochen des xu untersuchenden Wassere anbetrxt, so meint G o p p e 1s r o d e r , dass wahrend des
Eindampfens hochst wahrscheinlich Veranderungen der organischen Stoffe vor sich gehn, welche deren Bedarf an Hypermanganatlosung sehr verandern konnten und dass es besser
ware, lieber den kleinen Fehler, welchen die anwesenden Ammoniaksalze herbeifiiihren, zu vernachlassigen. Referent hat in
300 C. C. des Wassers aus der oben erwahnten Wasserleitung
die organischen Substanzen bei einem streng nach dem K u b e l ’schen Verfahren angestellten Versuche bestimmt und
6’4 C. C. Hypermanganatlosung verbraucht, wahrend bei dem
andern Versuche, wo das Wasser nicht eingedampft war,
6,6 C.C. nothig waren. Da nun die in den verschiedenen
W awern enthaltenen organischen Gtoffe wahrscheinlich von
hochst. verschiedener chemischer Thatigkeit sind, so glaubt
G o p p e 1s r o d e r, dass , wenn auch weder Eisenoxydul noch
salpetrige Saure in Betracht gezogen wiirden, aus dem Verbrauch an Hypemanganatlosung durchaus nicht immer auf die
relativen Mengen der in den Wassern enthaltenen organischen
Substanzen geschlossen werden diirfte.
Dr. Scitacitt.
Ueber die Bronze einer v o i ~Peter viseher gefertigten
Statue.
von Prof. E. R e i c h s r d t in .Tens.
Durch freundliche Mittheilung wurde mir ein wenig
Bronze zugesendet, welche von der Statue des Grafen Otto IV.
Bronze einer von Peter Vischer gefertigten Statue.
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von Henneberg zu Roemhild , einem Meisterwerke P e t e r
V i s c h e r ’ s , hernihrt , mit der Bemerkung , dass man bis
jetzt die von genanntem Meister verwendete Mischung nicht
kenne. Die chemische Untersuchung ergab in 100 Theilen
Bronze :
Eisen . . . . . . 0,978
Maugan . . . . . 0,151
Nickel . . . . . . 0,334
Zink
16,609
Blei . . . . . . 1,141
Cadmium. . . . . 0,318
Kupfer . . . . . 80,069
. . . . . .
9 9,600.
Zinn und Silber waren nicht zugegen. Das speciflsche
Gewicht der Bronze betrug 8,47.
Im Ganzen genommen schliesst sich die Mischung den
kupferreiohen Bronzen an, wie man sie namentlich in neuerer
Zeit zu Bronzeguss verwendet. Das Verhaltniss von Zink
zu Kupfer = 1 : 5. Das specifische Gewicht der Bronzen
variirt sehr leicht nach der Dichte des Gusses oder der
h s t l i c h e n Verdichtung durch Schlag u. 8. w. Nach Mall e t (Gmelin’s Handbuch der Chemie 1853, Bd. 111. S. 430;
polykchn. Journal Bd. LXXXV. 5. 378) hat eine Legirung
von 5 Theilen Kupfer und 1 Theil Zink das spec. Gewicht
von 8,415; nach P e r c y (Jahresbericht fiir technische
Chemie von B. W a g n e r , 1863. S. 167.) eine Mischung
von 84 Theilen Kupfer nnd 16,O Zink ein spec. Gewicht von
8,639. Der stiirkere Kupfergehalt pragt sich deutlich aus
und so kann das hier gefundene spec. Gewicht als ganz entsprechend betrachtet werden. Einige andere ahnliche Mischungen bestanden aus :
I.
11.
III. IV. v. VI.
Kupfer
91,40 89,62 82,45 83 75 86,38
Zink . . 5,53 4,20 10,30 14 20 13,61
Zinn
1,70
5,70
4,lO
2
3
Blei
197
0,48
8,15
1
2
.
. .
. .
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Vernnreinigungen des sogenannten chemiscb reinen Qlycerine.
I. Bronze der Reiterstatue Louis XIV., von K e l l e r
1699 gegossen; 11. Statue Henri IV. ; 111. Reiterstatue Ludwig XIV., von G o o ; IV. Bronze zur Minervastatue, Paris;
V. Bronze zur Napoleonsstatue, sehr gelb; VI. englischeu
GussmesRing, durch schone Farbe iind Schiirfe dee Gusses
ausgezeichnet.
(1-V, G r a h a m- 0 t t o ’ s Lehrbnch der Chemie, Bd. 11,
2. Abth. 5. 830, Aufl. IT; 1’1, Jahrwbericht der Chemie von
L i e b i g und K o p p 1853, S. 726.).
Die Mischnngen variiren sehr bedeutend , sicher such an
Farbe, Hiirte u. dgl. Die gefundene ZusammenAetzung der
Legirung P e t e r V i s c h e r ’s ergiebt unbedeutende Beimengungen von Eisen, Mangan, Cadmium und Nickel, welche
jedenfalls als Verunreinigungen aufzufassen Bind ; die Menge
von Blei, wenig mehr als 1 Procent, ist jedoch vielleicht als
wesentlich zu betrachten , analog dem Gehalte der anderen
Gemische. Die unter V I aufgefuhrte engliche Legirung zeichnet sich durch einfache Zusammensetzung aus.
Ueber Vernnreinignngen des sogenannten ehemiseh
reinen Glycerins.
Von C. S c h e p k y in Breslau.
Da die medicinische Wirkung des Glycerins wesentlich
von dessen Reinheit abhangt , und gewisse Verunreinigungen
statt der gewiinschten Wirkung o k deren Gegentheil hervorrufen , untersuchte H a g e r (Hager’s pharmac. Centralhalle,
1867, S. 18.) Glycerin, welches statt der milden Eigenschaften des chemisch reinen entschieden erhitzende zeigte , und
fand darin Oxalsaure neben Ameisensiiure , in anderen Sorten
Glycerins fand er Ammoniak.
Ausser den von IT a g e r angefuhrten Verunreinigungen
habe ich in dem als puriim und purissimum in den Handel
kommenden Glycerin noch folgende beobachtet :
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