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Ueber die Einsammlung des Gummi Senegal in Senegambien.

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I?. Fkrdud, Ucb. d. Einsnnimlung d. Guinmi Senegal in Senogambion. 247
Himblaya, a k nuch im trockencn Tibet vorgekommen ist,
doch in Hohen noch von mehr sls 13000 engl. Fuss odor
4000 Meter.
Im ostlichen HimAlaya fand ich Pflanzen von iiber 1 Meter Hohe, mit Stiimmen von 1 Decimeter Durchmesser an
der Basis. - I n Tibet werden die Blatter einer (oder mehrerer?) kleiner Rheum Species getrocknet und geraucht.
Als . officineller Theil wurden iiberall die Wurzeln genannt , wiihrend Blatter und Stiingel, von angenehm sauerlichem Geschmack, gegessen werden, gekocht und roh.
Nach Balfour's ,,Cyclopaedia of India ," Madras 1857,
p. 1579, sind folgende Breiten- und Langen - Grenzen anmnehmen. Im Suden der Himblaya (und zwar, wie ich beifugen kann , der Sikkim - Himblaya bis in die Nahe von Dardschiling) und in Norden das Altai-Gebirge ( R h e u m c a s p i c u m Fischer), oder 27O und 50° nordl. Br., im Westen das
persische Ufer des caspischen Meeres bei 45O ostl. L. von
Gr., im Osten die ,,chinesische Mauer," bei l l O o ostl. L.
In Balfour sind 12 Species genannt. Die Species der
besten, aus China iiber Kiachta kommenden Rhabarber scheint
noch unbekannt; von Einigen wurde bisher R h. p a l m a t u m
L. dafur angenommen.
H. v . S. S.
-
Ueber die Einsammlong des 6lummi Senegal in
Senegambien.
Von Dr. B B r n n g e r F Q r a u d .
(Eingesrndt von C. G. W i t t s t e i n.)
Seit der Entdeckiing Senegambiens ist das dortige Gummi
eins der wichtigsten Tauschobjecte zwischen den Europiiern
und den schwarzcn Eingeborenen gewesen , und der Handel
damit hat eine solche Ausdehnung angenommen, dass selbst
die Politik dieses Landes mitunter abhiingig davon wurde.
Das Senegalgummi liefern mehrere Arten der Gattung A c a c i a (A, a r a b i c a , S e y a l , V e r e k , A d a n s o n i i ) , aber wahr-
248 B. Fkraud, Ueb. d. Einsammlung d. Gummi Benegnl in Senegambien.
sclieinlich sind sie noch nicht alle bekannt. Diese Gummibaume, welche in den Distrikten der Sahara wachsen, werden
von den dortigen Volkerschaften cultivirt , und letztere bringen das Product auf die langs dem Ufer des Senegal befindlichen Xarktplatze. Die Baume kommen in mehrern Theilen
Senegalnbiens , besonders am rechten Ufer des Flusses , auch
wild vor, und zwar selbst waldweise. Solcher Gummibaum Walder giebt es drei: 1) den von Altafak oder Atafac, welcher ohngefahr 15 (franz.) Meilen vom Flusse entfernt, Podor gegeniiber liegt, sich bis an den See Cayar aiisdehnt
und einen grossen Theil des Landes der Brakna einnimmt;
2) den von Liebar oder E l Ebiar (,,die Brunnen"), 30 bis
40 Meilen von dem Flusse entfernt, im Lande der Darmancoup - Neger, und auch einige rothe Gummibaume (A. n i 1o
t i c a ) enthaltend; 3) den von Sahcl, im Lande der TararzaNeger, dessen Product nsch Gahd gebracht wird. Der letztere
Wald besteht ausschliesdich aus weissen G ummibaumen, und
deren Product ist es , welches nach Portendick gebracht und
von englischen Kaufern erworben wird.
Die folgenden Angaben sind von Herrn C a r r i B r e . Ein
Gummiwald wird als ein geheiligter Platx betrachtet, wo kein
Fremder einen Zweig abbrechen oder Gummi sammeln darf,
bei Androhung himmlischer und irdischer Strafen. Jedes Mitglied eines Stammes , welcher einen Gummiwald besitzt , darf
Gummi darin sammeln, und sein Gewinn hangt von seinem
Fleisse ab, denn er ist nur zu dem, was er selbst oder seine
Sklaven sammeln , berechtigt. Die erste Gummi -Erndte beginnt im October, zu welcher Zeit diejenigen, welche Sammeln wollen, in der Nithe des Waldes und im Bereiche von
Brunnen Hiitten errichten. Das Sammeln selbst ist sehr
miihsam, denn der Wald enthalt so viele schlingende und
stachlige Pflanzen , dass die Baume nur unter bestiindiger
Gefahr sich zu verletzen bestiegen werden konnen. Indessen
die Hoffnung auf Gewinn uberwindet alle Schwierigkeiten.
Zum Ablosen des Gummi von den Zweigen, aus welchcn
es gequollen id,, bedienen gich die Neger langer, an einem
Ende gekrummter Stangen ; das abgefallene wird aufgelesen
-
E.FBraud, Ueb. d. Eineammlung d Gummi Scnogal in Senegambien. 249
und in Sacke gethan. Weiin die Sammclplatze so nahe liegen, dass die Sammler in der Mitte des Tages ohne viel
Zeitverlust zum Brunnen gehen konneu, dann haben sie nur
oinen Sack (aus Thierhaut gefertigt) bei sich, in welchen sir.
das Gummi thun. Wenn aber die Rander des Wsldes bereits
ausgebeutet eind , und man weiter in denselben eindringen
muss, so wird auch noch ein kleiner Schlauch voll Wasser
initgenommen. Niemals aber duldet der Herr, dass die Sklaven auch noch Nahrungsmittel mitnehmen; er reizt sie vielmehr nur durch das Versprechen, ihnen nach der Ruckkehr
eine festliche Mahlzeit zu bereiten (was jedoch haufig nicht
gehalten wird) , zu grosseren Anstrengungen. Hat der ungliickliche Sklave bis zuin Abend die verlangte Quantitat
Gummi nicht gesammelt, oder hat e r , von Hunger und der
brennenden Hitze erschopft , sich verlciten lassen, von dem
gesammelten Gummi etwae zu essen, so wird er arg misshandelt.
Die emte Erndte endigt im December, die zweite beginnt
im Yarz. Letztere fallt reichlicher aus, weil in der Zwischenzeit die Winde heftiger und daueruder aufzutreten pflegen,
wodurch die vorher durch die anhaltenden Regen ansgedehnten,
Zwcige ganzlich gedorrt werden, und sowohl tiefere als,auch
zahlreichere Risse bekommen.
Der Verkauf des geerndteten Gummi fallt in die Monate
Januar und Marz. Zur Zeit Adanson's, um 1760, wurden
jahrlich gegen 30000 Centnor (900000 Xilogr.) von dort ausgefuhrt; 1827, was ein schlechtes Jahr war, betrug die Ausf u h r nur 613500 Kilog. Seitdem aber die Neger die Walder besscr Tor Feucrsbrunsten schutzen, hat die Ausbeute
betriichtlich zugenomnien; so z. B. belief sie sich 1868 auf
2,763618 Kilog., und hiiufig iiberstieg sie 3,000000 Kilog.
Wahrscheinlich wiirde es mit Hulfe der Schwarzen moglich sein, den Gummibaum in dem ausgedehnten Distrikte,
welcher die Nitte des senegambischen Dreiecks bildet , anzubauen; eine solche Maassregel wiire auch am ehesten im
Stande, den mitunter plotzlich und unerwartet vorkommonden
Yreiserhohungen des G ummis vorzubeu gen.
250 Beat. d. Stickst. in) Chilisalpetcr. - Meth. d. Phoaphor6.-Bestininlung.
Der Verckbaum (A. V e r e k ) hat hartes schwarz geadertes Holz , welches statt Ebenholz verwendet werden k6nnte.
(Pharni. Jozirn. and Trunsact. Aug. 1873. X X X V I I X 166.).
G. C. W
B,
Nonat 8 be r i c h t.
Bestimmung des Stickstoffs im Chilisalpeter.
A b e s s e r weist nach, dnss im Chilisalpeter aucli bei
Gegenwart von Kochsalz, schwefelsauren Alkalien und andern
Veriinreitiigungen die Salpetersaure ans dem (;cwichtsverlnst
durch Gliihen mit Quarz, k'ulver, Sand oder Borax, Glas, richtige Resultate giebt , wenn nur eiiie genaue Wasserbestiminiing, melche durch Trocknen bei hoherer Tcmperatur als
lirindert Grad ansgefuhrt, von dem Gliihverlufit in Abzug
gebracht wird. (Zeitschrift f. analytische Chemie. 12. Jahrg a y . 3. Hcjt. Seite 281.).
Dr. F.
Methoden der Phosphorslure- Besthmnng.
A b e s s e r , Jani und M a r c k e r beleuchten die verschiedenen besseren Methoden der Phosphorsaure - Bestimmung.
Hiiisichtlich der gewichts - analytischen Bestimmung durch
Nagnesia - Mistur empfehlen sie auf Grund mehrfacher eigner
und anderer Beobachtungen , die bereits von Bunfien vorgeschlagne Chlormagnesium- Yixtur, welche nicht, wie die mit
Bittersalz bereitete , bafiisches Sulphat xilit niederreisst , und
tladiirch die Quantitat falschlich erhoht. Dieses Resultat wird
durch Zahlenbelege erhlrtet, hinsichtlich deren wir auf die Abhandlimg yerweisen. Die Verfasser behaupten, dass durch diese
Modification dcr Phosphorsaure - Bestimmung alle Fehler Qiiellen und Schwierigkeiten (wie doppelte Fallung) vermieden
werden. Eine Reihe Versuclie, welche sie ferner mittheilen,
ergebcn, dass man hinsichtlich des Absetzenlassens nicht, wie
iiblich, 12 - 2 4 Stunden zu warten braucht, sondern in der
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