close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ueber die Einschliessung des Wasserstoffgases durch Metalle.

код для вставкиСкачать
124 GalvaniacheKetten m. Pikrinsaure.- Einschliessungd. Wasserstaffgases.
ses graues Bild zuruck, welches auf folgende Weise verschieden gefarbt werden kann :
1) B l a u . Das Bild wird ungefahr zehn Minuten lang
in eine schwache Auflosung von salpetersaurem Eisenoxyd
getaucht und nachher mit Wasser ausgewaschen.
2) Griin. Das Bild wird hierzu aus dem Eisenbade (1)
noch in eine schwache Auflosung von doppeltchromaaurem
Kali gebracht.
3) R o t h b r a u n. Man bringt das Bild in cine Auflosung von salpctersaurem Kupferoxyd nnd wascht es aus.
4) B r a u n . Diese Farbe entsteht, wenn man das Bild
in ein Gemenge von einer schwachen Losung von salpetersaurem Eisenoxyd und salpetersaurem Kupferoxyd bringt.
5) D u n k e 1 b r a u n wird ebenso erhalten wie 4 , aber
rnit mehr Eisenoxyd.
Wenn man die blaue Farbe durch ein Alkali entfernt
und darauf auswascht, bleibt EiAen - und Bleioxyd zuriick,
welche mit Hiilfe vegetabilischer Farbstoffe verschiedene
Niiancen liefern. Eine 4jahrige Erfahrung burgt fur die ErhalJ. M.
tung der Farben. (Chem. News).
Galvanische Ket.ten mit Pikrinstiure.
D u c h e m i n ersctzt die Salpetersaure in den B u n s e n schen Elementen durch eine Auflosung von Pikrinsaure in
Wasser und die verdunnte Schwefelsaure durch eine Salzauflosung ; einigc Tropfcn Schw-efelsaure verstarken den Strom.
Die Kette ist sehr geeignet fur elektrische Glocken und Telegraphen und entwickelt keinen Dampf. (Compt. rend.). J. M.
Ueber die Einschliessung des Wasserst,offgases durch
Metalle.
T h. G r a h a m hat friiher gezeigt, dass eine Einschliessung
von Wasserstoffgas durch die Metallc P a l l a d i u m , P l a t i n
und E i x e n sichcr eintritt, wenn dae Metall in der Form von
Schwamm oder gehammert erhi'tzt und dann in einer Atmospharc von Wasserstoffgas langsam und vollstandig abkuhlen
gelasscn wird. Jetzt hat dcrselbe Chemiker ein ncues Verfahren , die Metallc bei n i c d r i g e n Temperaturen rnit Wasserstoff zu beladen, veroffcntlicht.
Ueber die Einschliessung des Wassenitoffgasesdurch Metalle.
125
Wenn eine Zinkplatte in verdiinnte Schwefelsaure gebracht
wird, so wird Wasserstoff von der Oberflache des Metalls
aus entwickelt, aber kein Waseerstoff wird eingeschlossen und
zuriickgehalten. Bringt man aber eine diinne Palladiumplatte
in dieselbe Saurc und mit dem Zink in metallische Beriihrung,
so wird dieselbe bald stark mit dem Wasserstoff beladen, welcher dann an ihrer Oberfliiche auftritt. Die in einer Stunde
von einer Palladiumplatte bei 120° aufgenommene Ladung
betrug das 173fache Volumen derselben. Wendet man eine
Batterie von sechs B u n s e n ’ schen Elementen an, deren negative Elektrode die Palladiumplatte ist, so ist die Entwicklung
von Sauerstoffgas an der positiven Elektrode sehr reichlich,
wahrend die Gasentwicklung an der negativen Elektrode in
Folge der Einschliessung des Wasserstoffs durch das Palladium in den ersten 20 Secunden vollstandig ausbleibt. Die
Absorption betrug schliesslich das 200,4 fache Volumen.
Obwohl nun der Wasserstoff unter diesen Umstiinden in das
Metall tritt und durch die ganze Masse desselben verbreitet
ist, so zeigt das Gas doch keine Neigung, bei der Absorptionstemperatur von dem Metalle weg zu gehen und in einen
leeren Raum zu entweichen. Beim Erhitzen der mit dem
Gase beladenen Platte entwickelt sich das ganze Gasvolumen.
Wasserstoff kann in betrachtlicher Menge in Metallen anweRend sein , ohne irgend bemerkliche Tension bei niedrigen
Temperaturen zu aussern.
Eingeschlossener Wasserstoff ist nach T h. G r a h a m
kein Gas mehr, da durch eine Reihe von Versuchen gefiinden wurde, dass fur die Einschliessung des Wasserstoffs
durch Palladium und selbst durch Eisen es nicht nothig war,
das Gas unter starkerem Druck einwirken zu laasen, sondern
dass dasselbe selbst noch in stark v e r d i i n n t e m Zustande
durch diese Metalle leicht abRorbirt wird. Der eingeschlossene
Wasserstoff wird leicht in der Art aus dem Palladium wieder entfernt, dass man die Stellung des letzteren in der Zersetzungszelle der Batterie umkehrt, so dass man nun Sauerstoff an der Oberfiache des Metalls sich entwickeln lasst.
Der Wasserstoff wird sehr schnell entfernt und die Metallplatte wird vollstandig frei von Wasserstoff. Wird mit Wasserstoffgas beladcnes Palladium der Atmosphare ausgesetzt, so
ist das Metall fihig, plotzlich heiss zu werden, und das in
ihm enthaltene Gas ganzlich durch freiwillige Oxydation zu
verlieren. Platin und Eisen verhalten sich iihnlich gegen
Wasserstoffgas.
Werden Palladium und Plltin als positive
Elektroden angewendet, so wird an den Oberflachen derselbcn
126 Ueber die Ehchliessung des Wasscrstoffgrses durch Metalle.
reichlich Sauerstoffgas entwickelt , ohne condensirt zu werden.
Den Zustand des durch ein Metall eingevchlossenen Wasserstoffs hat Th. G r a h a m in der Vereinigung des letzteren
mit Palladium untersucht, wo die Menge des eingeschlossenen
Gases eine betrachtliche ist. I n dem pulverigschwammigen
Zustande nahm Palladium 655 Volume Wasserstoff auf, und
so beladen gab es kein Gas nach dem Vacuum hin bei
gewohnlicher Temperatur ab , sondern erst, als die Temperatur bis nahezu auf 100OC. erhoht wurdc. Den fur die grijsste
Absorptionsfahigkeit passendsten Zustand nimmt das Palladium an, wenn es aus einer etwa 1,6 procentigen Losung
des Chlorides durch die Einwirkung einer V o 1t a’ schen Batterie in der Form eines compacten Metalles ausgefallt wird.
Das so in glanzenden Blattchen ausgeschiedene Metall enthalt keinen Wasserstoff. Werden aber diese Blattchen in
WasserHtoff auf looo erhitzt und in demselben Gase eine
Stunde lang langsam erkalten gelassen, so ergiebt sich, dass
dieselben 982,14 Volume Gas, gemessen bei 1l0und 756MM.
Barometerstand, eingeschlossen hatten.
Dies ist die betrachtlichste Wasserstoffabsorption , welche
beobachtet wurde. Die Belastung dieses Palladiums ist, nach
Gewichten ausgedriickt :
Palladium
1,0020 Grm. 99,277
Wasserstoff 0,0073 ” 0,723 100,000.
G r a h a m ist der Ansicht, dass dem Durchgang von Wasserstoff durch eine Metallplatte immer eine Condensation oder
Einschliessung des Gases vorhergehe , doch ist die Schnelligkeit des Durchganges nicht dem Volumen des eingeschlossenen Gases proportional. Die Geschwindigkeit des Durchgangs wachst aber rasch mit der Temperatur. Bei 265OC.
betragt der Durchgang von Wasserstoff 327 CC. in der Xinute
fur 1 Quadratmeter Oberflache, wahrend bei hoherer, dem
Schmelzpunkte des Goldes nahe kommender Temperatur, bci
denselben Verhaltnissen in dcr Minute 3992, 22 CC. Wasscrstoff durch einen hohlen Cylinder aus Palladium von 1 MM.
Dicke hindurch gehen. Kohlensaure geht in vie1 geringerer
Menge durch Palladium hindurch , als Wasserstoff. (Annalen
der Chemie und Pharmacie.
Decbr. 1868.).
W. Supplementband, 3. Heft,
SCh.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
167 Кб
Теги
wasserstoffgas, ueber, die, durch, metally, einschliessung, des
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа