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Ueber die eiweissartigen Substanzen.

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Ueber die ezweissartigen Substanzen.
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geschieht, indem sich die Internodien derselben offnen
und in der Erde Wurzelsenker als Knollen absetzen, die,
nachdem sic durch ihre Rebensprosslinge BIatter und
Bliithen getriebeii haben, sich durch den Hauptsrrang
(Sarmentumj weiter fortsetzen und zwar schief in der
Erde liegend vermehren. Diese Sarmenta sind in ihrer
schiefen Richtung da, wo die Knollen dicht beisammen
liegen, oft lief in die obenauf liegenden frischen Knollen
eingedruckt, indem sie darin e i n e deutliche Furche bilden
und so diesen Eindruck hinterlassen. Diese Sarmenta
oder Sprosslinge haben ganz den Charakter rind die Farbe
der Sassaparillwurzeln, nur sind sie mehr holzig u n d ohne
den weissen Amylum- und Moosring, der die Sa
Auslaufer auszeichnet ; der Holzkern ist rothlich,
mit den die Familie bezeichnenden Luftporen ehenfalls
deutlich versehen. Statt der Saugwurzsln hefinden sich
auf der Epidermis kleine, erhabene, sehr harte Warzchen.
Durch diese Beobachtung ist es erwiesen, dass hei
der in.) Handel vorkornmenden Rad. Chinae nodosne die
beschriebenen Samtenta bloss deshalh nicht berncrkt worden sind, weil sie mit aller Vorsicht bisher von den
Sarimilern abgenommen wurden, so wie clieses auch von
den Nebenfasern der Wurzelstocke gleich bei der Sammlung geschehen muss, von den gleichfalls bloss die spitzon
Narben und Spuren zuruckbleiben. (Chem.-pharm. Cent&.
1853. No, 20,1
B.
----.we--
Ueher die eiweissartigen Substanzen.
P a n u m hat Beobachtungen angestellt ijber die eiweissartige Substanz, welche aus m i l der 6-8fachen nlenge
Wasser verdiinntem Blutserum, wenn es durch Essigsiiure
neutralisirt wird, niederfallt Diese Materie, die irn Bluie
durch P a n u m , S c h e e r e r , N a t a l i s , G u i l l o t und
F. L e b I a n c angetroffen und von den letzteren Chemikern
fur identisch rnit den] Casein der Milch angesehen wuvde,
hat nach P a n u m folgende Eigenschaf(en :
Frisch gefallt in kaltern u n d warmem Wasser leicht
Iiislich, selbst wenn sie sorgfiiltig von der Saure, die zum
Fallen diente, befreit wurde. Sie verliert diese Eigenschaft
durch langeres Aussetzen an die Luft. Sie lost sich in
Essigsaure u n d es wird aus solcher Liisung durch neutrale
Salze eine reichliche Menge einer eiweissartigen Substanz
wieder niedergeschlagen. Salmiak, Chlorcalcium, essigs. Natron, phosphors. Natron, schwefels.Talkerde gaben mit diesem
Casein des Blutserums reichliche Niederschlage. Indessen
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Ueber die eiweassartigen Subslanzen.
ist dieses Casein des Blutserums nicht- die einzige Substanz, welche diese Eigenschaft hat. Die Losungen aller
eiweissartigen Substanzen in Essigsaure werden durch neutrale Salze gefallt. So verhalt es sich nicht nur mil dein
loslichen Albumin, mit Eiweiss der Eier, das mit Essigsaure oder Phosphorsaure vcrsetzt wurde, sondern auch
rnit den Losungen aller eiweissartigen Substanzen in Sauren.
Lost man Fibrin z. B. in Kali und fugt so vie1 Essigsaure oder Phosphorsaure dazu, dass d e r Eiederschlag
sich wieder lost, so bekommt man eine Flussigkeit, die
durch neutrale Salze, wie Chlornatrium, Chlorcalcium,
essigsaures Natron, phosphorsaures Natron, Bittersalz, gefallt wird. Der Niederschlag bildet sich leichter, wenn
die Losung erst erhitzt wurde, dann erkaltete und endlich
mit dem neutralen Salze versetzt wurde. Umgekehrt erhalt man auch, indem die Losung vom Eiweiss des Blutserums und d e r Eier mit Kochsalz oder anrlern Salzen
versetzt wird, eine Flussigkeit, die durch Essigsaure oder
Phosphorsaure, Weinsaure, Oxalsaure, Milchsaure u. s. w.
gefallt wird.
In beiden Fallen, mag man die Flussigkeit erst rnit
dem Salze, dann mit d e r Saure, oder erst mit d e r Saure,
dann mit dem Salze versetzt haben, ist die Fallung so
vollstandig, dass Salpetersaure und Blutlaugensalz keinen
Eiederschtag mehr geben.
M e I s e n s hat Aehnliches beobachtet und geschlossen,
dass das Casein des Blutserums identisch sei mit d e r eiweissartigen Materie, die durch Essigsaure aus salzhaltigen
Eiweisslixungen gefallt wird. P a n u m halt dagegen die
beiden Stoffe nicht fur identisch. Die Substanz, die aus
dem verdunnten Blutserum durch Essigsaure gefallt wird
und die e r Casein des Serums nennt, hat in der That
Eigenschaften, die von denen d e r eiweissarligen, aus salzhaltigen Flussigkeiten durch Essigsaure, Phosphorsaure
u s. w. niedergeschlagenen Materien abweichen.
Ein Gemenge einer Eiweisslosung in Phosphorsaure
mit einem Theile einer Kochsalzlosung wurde durch Sieden nicht getrubt. Mit 6 Th. d e r Salzlosung triibte sich
die Losung bei SOn, mit 8 Th. bei 27@,mit 10 Th. schon
bei 49O.
Das Albumin d e r Eier, das Fibrin, das Casein aus
Blutserum geben niit Essigsaure unti Phosphorsaure Lo-sungen, die sich eben so verhalten; sie werden bei verschiedenen Temperaturen durch Salze gefallt, j e nach ihrer
Concentration. Das coasulirle und in Sauren wieder geloste Eiweiss fordert bei ubrigens gleichen Umstanden eine
Ueber die eiweissarligen Substunzeii.
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grossere Menge Salz oder eine hohere Temperatur zur
Fallung, als das Eiweiss des Blutserurns.
Die hohere
Temperatur und die grossere Concentration der Losungen
konnen sich gegenseitig zur Flervorbringung des Niederschlages erganzen.
Was die albuminartigen Stoffe anbetrifft, die sich unler
solchen Urnstanden durch Einfluss der Warme niederschlagen, so hahen sie rnit den ursprunglich aufgelosten
Substanzen gewisse Eigenschaften Qemetn; doch ist es
schwer zu entscheiden, oh sie uriverandert geblieben sind.
Sorgfaltig, von cler salzigen Mutterlauge befreit, losen
sie sich in reinem Wasser; dieses Lijsen geschieht urn so
Ieichter, j e nieclriger die Temperatur war, bei der sie
gefallt wurden. Diese Losungen werden i n der Hitze
nicht coagulirt. Wenn die Substanzen an der Luft sich
nicht verandert haben, so losen sich die aus der Losung
der albuminartigen Substanzen in saurer Flussigkeit durch
Salze gefallten Niederschlige im Ueberschuss der Sauren,
vorausgesetzt, dass die salzhaltige Mutterlauge vorn Nieders c h 1age get re n n t w u r d e .
Selbst i n Alkohol sind diese Substanzen bald in gewohnlicher Ternperatur, bald in der Warme loslich, zuweilen sind sie darin unloslich. Ihre wasserige Losung
wird durch gewisse Salze, so durch Blutlatigensalz, gefallt.
Der Niederschlag ist im Ueherschuss des Fallungsrnittels
loslich, das durch das Eiweiss nur dann falll, wenn es in
Essigsaure geiost wird, woranf d a n n d e r Nieclerschlag irn
Uehe rschuss des Fallungsmittels unliislich ist
Irn Allgemeinen untcrscheidst P a n u m die Substanzen, die aus der Losung der eiweissartigen Subsfanzen
in Sauren drirch Salze gefallt werden. als bestimmte Species von der ursprunglich aufgelbsren Substanz, rlic er mehr
oder weniger gut charakterisirt, Die aus dem Albumin hervorgehende Substanz, die sich durch den doppelren Einf l u s von Salz u n d Saure bildet, nennt er Acidalbumin.
(Ann. de Chim et de Phys. - Chem.-pharna. Cenlrbl. 1853.
No. 17.)
B.
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