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Ueber die Hydrate des CobaltchlorUrs und Uber die Ursache der Farbenverschiedenheit dieses Salzes.

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236 Arsenmolybdanslure. -- Arsenwolframs
-Cobaltchloriir. -Trenn.v. Jodetc.
welches aus Aether in wasserfreien hiibschen Prismen anschiesst, die
bei 133,5O schmelzen. Eine weitere Acetylirung ist nicht zu erreichen. (Xiehg'a Ann. Chem. 222, 203.)
C. J.
Arsenmolybdhsfture erhielt 0. P u f a h l durch Zerlegnng von
molybdiinsaurem Baryt der in einer wassrigen Lijsnng von Arsen&ire suspendirt war, rnit der erforderlichen Menge HaS04. Die
gelbe Lijsung gab nach sehr starker Concentration orangerothe Nadeln nnd gelbe tafelfijrmige Krystalle. Die Zusammensetzung so11
noch durch verschiedene Analysen genauer festgestellt werden.
(Ber, d. d. chem. Ges. 17, 219.)
Auf analoge Weise stellte M. Fr e m e r y Arsenwolframslure
dar. Dieselbe bildet gelbe, luftbestandige Krystalle in der Form
sechsseitiger Tafeln. fBer. d. d. ohem. Ges. 17, 296.)
Prof. von P e t t e n k o f e r , A. B a e y e r und C1. Z i m m e r m a n n
berichten iiber die Reinigung des bekanntlich von ruchloser Hand
besudelten Liebig - Denkmals. Die Flecke waren hervorgerufen durch
eine Silbernitratliisiing , der etwas Kaliumpermanganat beigemischt
war. Dieselben wurden rnit einer Pasta aus gemahlenem Porzellanthon, welche rnit Schwefelammonium getrankt war, zur Ueberfiihrung
in die entsprechenden Schwefelverbindungen bedeckt. Dieselbe
wurde nach 24 Stunden erneuert und abermals einen Tag liegen
gelassen; dann wurden die Flecken mit Wasser abgewaschen und
mit einer Cyankaliumpasta bedeckt und event. dies Verfahren nochmals wie derholt. Die Reinigung gelang v o l l s t a n d i g . fBer.
chem. Ges. 17, 230.)
Ueber die Hydrate des Cobaltchloriirs and iiber die
Ursache der Fsrbenverschiedenheit dieses Salzes berichtet
*
A. P o t i l i t zin. Es ergeben sich a m seinen Untersuchungen ausser
6 HZ0 von rother
dem sechsfach gewssserten Cobaltchloriir CoCl
Farbe noch zwei bestinimte , krystallinische Hydrate. Das eine,
CoCla + 2 H P 0 , ist rosenroth rnit einem Stich ins violette; es bildet sich aus dem sechsfach gewasserten bei 4 5 - 5 0 ° , oder bei
gewijhnlicher Temperatur iiber Schwefelsaure; das andere CoCl a
HaO, ist dunkelviolett und entsteht aus dem zweifach gewasserten beim Erwarmen desselben bei ca. looo oder aus CoCla
6H20
beim Verdampfen einer alkoholischen Lasung bei 95". fBer. d. d.
chm. Ges. 17, 276.1
+
+
+
Den verschiedenen, ausgezeichneten Methoden zur Erkennung
imd Bestimmung von Jod neben Chlor und Brom hat J. K r u t w i g
noch eine Trennang von Jod und Chlor auf trocknem Wege
hinzugefiigt. Erhitzt man namlich ein trocknes Gemisch von Jodkalium nnd Kaliumbicl~romat im Ueberschiiss, so entweicht das Jod
vollstiindig nacli folgender Gleich1mg :
Kohlensiure.
_Syiithese d. l’ilicridius. - Brasiliu. - Nitioorthotolttidin.
+
637
+
6KJ
5 K 2 C r 2 0 7= 6 J
C r 2 0 3 -1- 8 K B C r 0 4 .
Um also ein Qemisch von KJ uiid NaCl zii trcnnen, erliitzt
man dasselbe mit EzCrs07 im Porzellanticgel. Das Jod liisst sicli
durch den Gewichtsverlust oder durch Wiigcn des gebildeten Cr2 0:’
(NaC1 und K*Cr04 werden ausgelaugt) bestimmen. In der voni
C hromoxyd abfiltrirten und mit HNO angesiiuerten LSsung wird
das NaCl durch AgN03 bestimmt. fBer. d. d. chem. Gea. 17, 341.)
Feste KohlensIure erhalt man H. L a n d o l t zufolge sehr
leicht, indem man an die AusstrSmungsBffnung der bekannten rnit
flussiger Kohlenslure gefullten eisernen Plaschen einen wollenen
Beutel befestigt, der durch Zusammenziehen einer eingenahten Schnur
sich schliessen lkst. Schrauht man das Ventil auf, so entweiclit
unter starkem Zischen vergasende Kohlens5ure durch die Poren des
Tuches, warend die fcste auf der Innenseite sich festsetzt und
gesammelt werdcn kann.
Presst man die feste Xohlensaure in starkwandigen Formen, so
erhalt man Kohlensiiurecylinder, die das Aussehen von Schreibkreidc
und auch ungefihr die HLrte derselben besitzt. Die Vergasung der
comprimirten Kohlenslure findet verhiiltnissmassig sehr langsam
statt. Das spec. Gew. ergab sich zu nahezu 1,2; wirft man die coinprimirte GO2 in Wasser, so sinken grijssere Stucke in der That sofort
miter, wahrend kleinere durch die sich entwickelnden Gasblasen geliobcn werden und auf dem Wasser, ohne von demselben benetzt z u
mcfden, schwimmen. (Ber. d. d. chm. Ges. 17, 30.9.)
’ Die
Synthese des Piperidins bewerkstelligte A. L a d e n b u r g durch Einwirkung von Natrium auf eine alkoholische Lijsung
von Pyridin, wobei dieses zum Theil in Piperidin iibergeht. fBer. d.
d. chem. Ge8. 17, 156.)
Das rdne Brasilin, welches X.W i e d e m a n n aus dem Rohbrasilin des Handels darstellte, bildete vollkommen weisse , atlasglhzende, zarte Nadeln von der Formel CL8Hl4O5. Erhitzt man
dasselbe mit ainorphem Phosphor und JodwasserstoffsLure (von 1,5
spec. Gew.) mehrere Stunden lang am Ruckflusskuhler , so erhalt
inan Brasinol C L 6H14 O 4 als dunkelbraunes, amorphes Pnlver. fBer.
d. d. chm. Ge8. 17, 194.)
Ein neues Nitroorthotoluidin vom Schmelzpunkte 107
erldelten E. X i j l t i n g und A. Collin beim Nitriren von Orthotolu’idin in 10 Theilen SchwefelCure. Dasselbe krystallisirt in monosymmetrischen Prismen und zwar oft in ausgezeichnet grossen und
gut ausgebildeten Gestalten, von hellgelber Farbe und hat die Con1
2
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stitution C6HSOHCHSN02, da es durch Reduction rnit Zinn und.
1
3
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SalzsSiure Metatoluylcndiamin C uHH”
N I P CHIsNI12 liefert.
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