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Ueber die plastische Masse aus Zinkoxyd und Zinkchlorid.

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Plastieche Muese aua Zinkoxyd und Zinkchtorid.
niaksalze zu entferoen, die aufgelost gebliebenen Schwefelmetalle erhglt inan denn als Ruckstand.
Wenn man Mangan, Nickel, Kobalt und Zink in
einer Salzlosung genau bestimmen will, so ist es bei
vorhandenen Ammoniaksalzen nothwendig, die Losung
vorher zur Trockne zu verdanipfen, um jene Salze aus
dem Riickstande durch Gluhen zu vertreiben. (Corn t.
rend. 1857. - Dingl. polyt. Journ. B d . 149. Hej? 4.) B b .
Syanische Zinkbliithe.
Das wasserhaltigc Zinkcarbonat (Zinkbluthe) der
Zinklagerstatten Spaniens, welchem S m i t h s o n die Forme1 3 ZnO
CO?
3 HO giebt, scheint keine bestimmte Zusammensetzung zu haben. T. P e t e r s e n und
X. Voit untersuchten eine Zinkbluthe von Santander bei
Cumillas in Ypanien, welche derbe, homogene Massen
von splitterigem Bruch and rein weisser Farbe bildete ;
der innere Ttieil dieser Masse stimmte in dcr Zusamniensetzung mit detn Xiederschlage tiberein, welcher von
IAe f o r t durch Fallen gleichcr Acquiv:ilente von Zinksalz
und kohlensaurem Natron in der Siedhitze constant er3 CO?
6 HO bestand,
halten wurde und aus 8 ZnO
wahrend die zerschln enen und naoli Verlauf eines Vierteljahres analysirten tiicke Resultate lieferten, die sich
2 ZnO, HO bcziehen liesauf die Formcl ZnO, CO2
sen. (Ann. der Chem.'u.Pharm. XXXII. 48 - 50.) G .
+
+
+
8
+
+
Ileber die ylastische Nasse ans Zinkoxyd nnd Zinkehlorid.
Seit einiger Zcit beziehen Munchener ZtthnLrzte aus
Paris einen Zahnkitt *), der erhsrtet eine blendend wcisse
Farbe besitzt und eine sehr bedeutende Harte erlangt.
Man bezieht denselben nicht als eine fertig gebildete
Masse, die nur in den Zahn gebracht werden darf, sondern die Zahnkittinasse wird unniittelbar vor der Anwendung erst geniischt ; zu diesem Zwecke besteht dieselbe
1) aus eineni weissen zarten Pulver, imd 2 AUS einer
klaren Flussigkeit, welehe, durch Mischen in orm eines
Teiges gebracht, den Zahnkitt bilden.
F e i ch t i n g e r hat eine Analyse dieses Zahnkittes
b
*) Vergl. auch diese Zeitschr., Bd. 95, 168 u. 361; Bd. 96, 282;
neu ist der Zusatz von Glaepulver.
R.
Plastische Masse
unternommen,
Resultat :
GUS
Zinkoxyd und Zinkchlorid.
309
die quantitative Analyse gab folgendes
Wasser . . . . . .
Zinkoxyd . . . .
Glaspu ver . .
Zinkchlorid. . .
.
10,80
55,15
16,56
1,9,49
100,00.
Es ist daher die Zahnkittmasse von Paris nichts
Anderes, als die von S o r e 1 entdeckte und bekannt gemachte Zinkoxychloridmasse.
F e i ch t i n g e r hat verschiedene Versuche zur Herstellung dieser Zahnkittmasse geniacht und als das beste
Mischungsverhitltniss der dazu nothigen Bestandtheile
Folgcndes gefunden :
1) 1 Cicwichtstheil feines Glaspulver, 3 Gewichtstli.
Zinkoxyd. Das Glaspulver muss sich in hochst feinzertheiltem Zustande befinden, was am besten durch
Schlammen errcicht werden kann. Das Zinkoxyd muss
frei von Kohlenshure sein, und wird am besten vor der
Mischung nochrnnls ausgegluht; dasselbe muss sich ebenfalls im Zustande des feinsten Pulvers befinden und beide,
das Glaspulver und Zinkoxyd, mussen innig gemischt
werden.
2) 50 Gewichtstheile Zinkchloridlosung, 1 Clewth.
Borax. Die Zinkchloridlosung muss sehr concentrirt sein,
von 1,500 bis 1,600 spec. Gewicht, sonst geht die Erhiirtung nur langsam vor sich und die Masse erlangt
auch kcine bedeutcnde Harte. Am besten macht man
sich die E'lussigkcit indem man 1 Gewth. Borax in so
wenig als moglich heissem Wasser liist und diese Losung
zu den 50 Gewth. concentrirter Chlorzinklosung giebt
und tiichtig durchschiittelt.
Bei der Anwendung als Zahnkitt mischt man das
Pulver niit der nothigen Rfenge Chlorzinklosung zu einem
gleichfoimigen Teige an und verbraucht die Rlasse gleich,
denn sie wird nach einigen Minuten schon so hart, dass
sie sich nicht mehr gleichmiissig verarbeitcn lasst. Beim
JIischen erwiirmt sich die Masse ein wenig. Each einem
Tage ist die Masse sclion so hart;dass man Gewalt anwenden muss, urn sie zu zerbrockeln. Sie erlangt eine
Harte mindestens wie Marrnor.
Werden die betreffenden Restandtheile in reinem
Zustaude gemischt, so besitzt die Masse ein blendend
weisses Ansehen, das aber bei Zahnen nic gefunden wird.
3 10
Jodcadmium.
Es ist daher nothig, dem Zahnkitte einen fiirbenden K6rer zuzusetzen, nnd dies geschieht afi besten, indem man
{em Gemische aus Zinkoxyd und Qlaspulver etwas Ocker
beimisclit, wodurch dann nach der Menge des beigemengten Ockers der hellere und dunklere Ton erzielt werden kann.
Die hicr beschriebene Mnsse aus Zinkoxyd und Zinlrchlorid kann abcr nicht allein mit Vortheil als Zahnkitt
angewendet werden, sondern sie besitzt auch noch andere werthvolle Eigenschaftcn, auf welche schon der Entdecker S o r e 1 aufrnerksani geniacht hat.
Die Versuche F e i ch t i n c r 's sprechen ebenfalls
sehr giinstig fur Anwendung f e r Zinkchloridverbindung
als plastische Masse. Derselbe hat A bgiisse von. Miinzen
hergestellt, welche in keiner Heziehung etwas zu wiinschen iibrig lassen; sie Bind eben so rein und bis in das
klcinste Detail eben so genau, wie sie nur mit ir end
einem Material hergestellt werden konnen. Im Verg eich
mit Gypsabgiisben haben sie Vieles voraus, denn obwohl
die Abgiisse von Gyps sehr genau und #useerst billig
hergestellt werdcn kiinnen, so sind sie doch mit cinem
grossen Fehler hehaftet, das ist ihre Zerbrechlichkeit.
Dieser letztere Nachtheil vcrschwindet aber bei der Zinkoxychloridmasse glnzlich, denn dieselbe ist so hart und
so wenig xerlrechlich, dass um sie zu zerbrockeln, eine
grosse Gewalt angewendet werden muss. (Kilnst- ( 1 . Gewerbebl.f Ur Bayern. ,Juni 1858. - I'olyt. Centralbl. 1858.)
7
l>
Ueber Jodcadmium.
Nan weiss, dass die gewohnlichen Darstellungsmethoden des Jods und dessen Verbindungen manche Schwierigkeiten darbieten. Das Jod reizt sehr und besitzt einen
unangenehmen Geruch, wiihrend cs die Haut gclb fArbt.
Die Jodkaliunisalbe ist eine p o s s e Qua1 fur die Apotheker. Wenn das Jodkalirim nicht lange genug gerieben
wird, ist die Salbe kornig, dnnn ist sie wieder gefarbt
durch Abscheidung von Jod, welches man imnier wahrnimmt, wenn das Pett ctwas alt und dae Jodkalium vollneutral ist. Ein weitercs Uebel ist, dass das
Jodka ium mit Fett verbundcn, nicht bequem durch die
Haut absorbirt wird, woraiis folgt, dass das Heilmittel
sich nicht in der Form e i p e t , um alle Eigcnschaften,
welche es besitzt, mitzutheilen. Das Jodblei reizt zwar
nicht die Haut, doch fhrbt cs sie gclb und bringt durch
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