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Ueber die Producte der gleichzeitigen Einwirkung von Ammoniak und atmosphrischer Luft auf Kupfer nach Peligot.

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Schimrnelbildungen erzeugen Arnmoniak.
man die 211, fache Menge vorher geschmolzenen zweifach -chromsauren Kalis hinzu, erwarmt sehr gelinde und
wagt; dann erhitzt man von Neuem bei aufgelegtem
Deckel sehr vorsichtig, bis man kein Gas mehr entweichen hort und steigert zuletzt die Hitze bis zum kaum
sichtbaren Rothgluhen. Das Spritzen hierbei ist nicht zu
vermeiden; man darf daher den Deckel nicht luften und
muss ihn wahrend der Operation von oben her erhitzen.
Diese Methode ist bei der Untersuchung salpetersaurer
Alkalien auch besonders deswegen zu empfehlen, weil
eine Reimengung von Chlorkalimetallen oder schwefelsauren Salzen ohne Einfluss auf das Resultat ist. (Poggend.
Annul. Bd. 126. - Che7n. Centrbl. 1862. No. 34.)
B.
Einfluss der Schimmelbildungen auf die Erzeugang
von Ammoniak, nach Jodin,
Die Substanz.der M u c e d i n e e n ist reich an Stickstoff, von welchem sie 4 bis 6 Proc. im trocknen Zustande enthalt. Lebhafte Oxydation organischer Substanzen, welche keinen oder nur wenig Stickstoff enthalten, dazu reichliche Bildung yon Kohlensilure und
F i x a t i o n d e s g a s f o r m i g e n S t i c k s t o f f s der Atmosphare, spater eine Zersetzung der inycodermischen Substanz durch darauf folgende Generationen ahnlicher oder
gleicher Wesen, wobei A m m o n i a k b i l d u n g auftritt,
dies scheint die wichtige Rolle zu sein, welche die If u c e
d i n e e n in dem Haushalte der Natur spielen. (Comnpt.rend.
13. Oct. 1662.)
H. Ludwig.
-
Ueber die Produete der gleiehzeitigen Einwirkung von
Ammoniak nnd atmosyhhriseher Luft anf Kupfer,
naeh Peligot,
Bringt man im geraumigen Kolben concentrirte Ammoniakfliissigkeit mit reducirtem metallischen Kupfer zusammen, so tritt nach Verlauf einiger Minuten eine Heaction ein. Die Kolben fullen sich unter Erwarmung
mit dicken weissen Nebeln von H4NO, NO3, und die
darin enthalten gewesene Luft wird vollkommen ihres
Sauerstoffs beraubt. Erneuert man dieselbe durch Einblasen und tragt Sorge, dass das mit Ammoniakfliissigkeit befeuchtete Kupfer auf moglichst grosser Flache
damit in Beruhrung kommt, SO erhalt man schliesslich
eine 8 ch 8 n b 1a u e Flussigkeit nebst einem schmutzig-
~z'necirkungvon Ammoniak auf Kupfer.
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braunen Riickstande, aus Cu 0, Cuz 0 und metallischem Cu
bestehend.
Die erstere hinterlasst nach dem Verdunsten bei
niederer Ternperatur oder unter der Luftpumpe einen
gemischten, violetten, blauen und griinen Salzriickstand.
Kaltes Wasser nimmt daraus fast vollkommen kupferfreies salpetrigsaures Ammoniak auf, welches bei Concentration der Losung in Wasser und Stickgas zerfiillt.
Wird die urspriingliche blaue Flussigkeit zum Sieden erhitzt, so zerfsllt sie in sich abscheidendes schwarzes Kupferoxyd, wahrend salpetersaures Ammoniak gelost bleibt.
Es gelang P eligot nicht, aus dem vorhin genannten
Salzgemisch durch die gewohnlichen Losungsmittel die
verschiedenen Producte zu isoliren; bis er endlich durch
Anwendung von mit Ammoniakgas gesattigtem Alkohol
daraus ein krystallisirbares Salz auszog, welch- ein
Hauptproduct der Einwirkung von Luft und Ammoniak
auf Kupfer zu sein scheint. - Dieses Salz scheidet sich
aus der heiss bereiteten, ammoniakalisch - alkoholischen
Losung in Form blauvioletter nadelforrniger Prismen aus ;
und besteht, bei gewohnlicher Ternperatur getrocknet,
~ 4 ~ cuo,
0 , HO, ~ 0 3 .
aus :
Bei 1000 nimmt dasselbe eine grune Farbe an und
verliert seinen Arnmoniak- und Wassergehalt vollkommen.
Es hinterbleibt wasserfreies s a 1p e t r i g s a u r e s Kupferoxyd, CuO, NOS, welches bei starkerem Erhitzen unter
Explosion zersetzt wird.
Das genannte blaue Salz lost sich in wenig Wasser
unter Kalteentwickelung.
Bei langsamer Verdunstung der Losung zersetzt
sich diese unter Ammoniakabgabe und es hinterbleibt
ausser salpetrigsaurem Ammoniak ein krystallinisches
griines Salz, bestehend aus :
HINO, 3 cuo,~ 0 3 .
Eine bemerkenswerthe Eigenthiimlichkeit der genannten, durch Einwirkung von atmospharischer Luft
und Ammoniak auf Kupfer erhaltenen Producte ist deren
Veranderung durch in grosserer Menge damit zusammenebrachtes ,Wasser.
Es scheidet sich namlich hierbei
k u p f e r o x y d h y d r a t in Form eines schon blauen Niederschlags aus, der selbst beim Erhitzen auf IOOOC.
seine Fsrbe unverandert beibehiilt.
Co n c e n t r i r t e Am m o n ia k f 1u ssig ke i t lost 7
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Ei@ache Darsteltzlag von Jodsbasserjtoffsdure.
bis 8 Proc. davon und die erhaltene Fliissigkeit ist ein
vorziigliches Losungsmittel fur Cellulose und andere organischen Substanzen. Sie bietet den Vortheil im Vergleich zu dem S ch w e i t z e r’achen Reagens, dass die darin
gelosten Substanzen durch Zusatz einer Saure durchaus
u n v e r a n d e r t abgeschieden werden. (Journ. de Pharm.
ef de Chim. 3. Ser. Tom. XL.)
Schr.
Einfache Darstellnng von Jodwasserstoffsiinre.
Um sich auf eine einfache Weise JodwamerstoS
siiure, vorziiglich bei Bereitung des Jodkaliums, darzustellen, empfiehlt R i e k h e r die Darstellung von
Jodphosphor und Zersetzung desselben durch Wasser.
Der Apparat besteht in einem etwa 8-9 Zoll langen
Reagensglase oder einer unten zugeschmolzenen Glasrohre; oben wird durch einen gut schliessenden Kork
eine einmal gebogene Glasriihre eingefiigt. Man bringt
1 Unze Schwefelkohlenstoff, sodann 1 Drachme Phosphor (wohl abgetrocknet) in das Glas; nach der Au%Gsung des letzteren setzt man nach und nach 1 Unze
zerriebenes Jod zu, was unter geringer Erwarmung gelost wird. Nachdem nun der Korkstopsel auf die Glasrohre aufgesetzt und letztere mit einem Kiihlapparate
versehen worden ist, destillirt man im Wasserbade den
Schwefelkohlenstoff ab. In Ermangelung eines paesenden, kleinen Kiihlapparats kann man sich einer Woulfschen Flasche bedienen, die man zu
mit Wasser fiillt,
von aussen mit kaltem Wasser abkiihlt und die Dampfe
des Schwefelkohlenstoffs mittelst der Glasrohre
Zoll
unter den Wasserspiegel leitet.
Die Condensation findet bei ausserer Abkiihlung
vollstandig statt. Man set& die Destillation fort, bis
keine Dampfe von Schwefelkohlenstoff mehr verdichtet
werden.
In der Reagens- oder Glasrohre bleibt eine zinnoberrothe, krystallinische Masse zuriick, die den Jodphosphor
darstellt. Nachdem derselbe beinahe erkaltet ist, offnet man
das Reagensrohr, schiebt einen leichten Bausch von Asbest auf den Jodphosphor, blast mit der Spritzflasche
etwas Waseer darauf; setzt den Kork auf u q l lasst die
Glaarohre in ein QefAss tauchen, das 2 - 3 Unzen Wasaer enthalt. Sobald das Wasser den Jodphosphor beriihrt, beginnt die Zersetzung desselben in phosphorige
Siiure und Jodwasaerstoff, der sich gasformig entwickelt
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