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Ueber die Producte der Sodafabrication.

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300
Schwcfeis.Nalron aus Kochsalz. Sodufobrication.
hiiltnisses der spec. Warmen, welche der Verfasser fand.
Nimmt man das Atomgcwicht des Kaliurns halb so hoch
wie gewohnlich nach dem Vorschlage des Verf, so findet
man 5,29
Aus allen Vetsuchen geht hervor, dass die Formelh
der Alkalien R Z O geschrieben werden mussen. A u s zwei
Versuchen des Verf., die Bestimmung der spec. Warme
des Phosphors und Eises betreffend, wo das Steinol durch
Wasser ersetzt war, ergab sich das Resultat, dass jene
Methode nur unbedeutende Unsicherheiten mit sich bringt.
Dio spec. Warme dcs Phosphors zwischen - 78O und
40u war 0,1740, zwischen
10° und
300 0,4881.
In lctzterem Falle war der Phosphor schon etwas crweich t.
Die spec. Wirrne des Eises wurde nach demselben
Verfahren zwischen - 78O und 00 = 0,874 gefunden.
IIierbei wurde die fur Blei erhallene Zahl = 0,0314 anenornmen. (Compt. rend. T.28 - Pharm. Centrbl. 1349.
24.)
B.
+
+
+
1'0.
Bereitung des schwefelsauren Natrons aus Kochealt
mittelst Eisenvitriols.
EinekurzeKotiz von T h o m a s , D e l e s s e und B o u c a r d ubcr den bezeichneten Cegenstand lehrt, dass man
zur Gewinnung des schwefelsauren Ratrons Ruckstand6
von noch salzhaltigen Sooln~ultei~laugen
etc. mittelst Eisenvitriols in solcher Art vcrselzen kann, dass dabei das sonst
so nachtheilige Entweichen der Salzsaure vermiedeh wird.
Zugleich eroffnet dieses Verfabren cine zwclckmiissige Verwendung dee Schwefelkieses. (Compt. rend. - Pharm.
Cenlrbl. 1849. &Yo.21.)
B.
Eeber die Producte der Sodafabrication.
Der gegenwkirt$ angewendele Process der Sodadarstellung zerfallr in ie nachstehend angegebenen vier Abtheilungen, deren Materialien und Producte von J. 13 r o w n
irn Einzelnen ciner chemisch-analytischen Prufung unterworfen wurden.
1 ) Zerlsgung des Kochsalzes durch &hwefehiiure.
Das za den in Rede stehenden Versuchen angewendele Kochsalz kam von den Cheshire-Salinen und h a m
folgende Zusammensetziing :
Producte der Sodafabrication.
301
........
.....
Kochsalz
93,16
Chlorcalcium
Spur
Chlormagnesiuin.
0,lO
Gyps . . . . . . . . . 1 , O l
Bittersalz . . . . . . . 0,13
Kohlensauren Kalli .
0,15
Wasser
5,43.
...
.
........
Von diesern Salze wurden G Ctr. in einem eisernen
Gefasse mit 5; Ctr. Schwefelsaure von 1,75 spec. Gew.
ubergosscn; nach der in ungefiihr 2 Stunden beendigten
Gasentwicklung brachte man die halhfliissi e Masse in
einen Calcinirofen und erhitzte sie, bis alle ii erschiissige
Saure ausgetrieben war. Das Product halte folgende Zusamrnenselzung :
. . . . . . 96,21
1,09
. . . . . . . . . 0,97
Glaubersalz
Kochsulz .
Gyps
......
. .. .. .. .. .. ..
Bittersale
Eisenoxyd.
Sand. . . . . . . . .
Freie SchwefelsGure
0,28
0,23
0,31
.
.
0,88.
2) Urnwandlung des Glaubersalaes in rohe Soda.
Man erhitzt ein Gemenge von 10 Th. Glaubersalz,
402,s Th. gestossenen Kalkstein und 64,7 Th. Kohle in
einem Flammenofen und ruhrt es, wenn es weich wird,
mit Krucken durcheinander, urn der Hitze immer neue
Oberflachen darzubieten. Die eigentliche chemische Einwirkung giebt sich durch die Entwickelung von Kohlenoxydgas zu erkennen, welche die Masse in kochende Beweguns versetzt. Hort die Gasentwickelung auf, so zieht
man die geschmolzene Masse aus dem Ofen heraus und
lasst sie erkalten.
Die rohe Soda enthalt im Mittel mebrerer Versuche
40,43 losliche und 59,56 unlosliche Substanzen. Die Losung derselben hatte gewohnlich cine griinliche Farbe und
es setzle sich beim Kochen ein runer Schlamm daraus
ab, wahrend die Flussi keit farb 0s wurde. Diese Substanz gab sich bei der ntersuchun als kiinstliches Ultramarin zu erkennen. das man hau g in den Spalten der
Flammenofen antrifft und mit Aetznarron eine Losung von
griiner Farbe giebt.
Zusaminensetzung d e r r o h e n Soda.
tJ
Bestandtheile.
Kohlensaures Ratron.
Nach
Brown.
Soda von
Cheshire.
. . . . . 35,64
P
P
Nach
Nach
R i c h a r d s o n.
U n ger.
Soda von
Newcaatle.
Soda von
Cas8 aI.
23,57
9,89
Producte der Sodafabrication.
304
..........
Thonsaures Natron . . . . . .
Schwefelnalriuin . . . . . . . .
Chlornntrium. . . . . . . . . .
Ultramarin . . . . . . . . . . .
Aelrnatron.
0,60
2,35
1,13
1,91
0,29
....... . 29,17
. . . . . . . . . . . . 6,30
. . . . . . . . . . . . . P,28
. . . . . . . . . Q,91
. . . . 3,i1
..... . . . . . . . . . . . . . 7,99
. 0,70
. . . 1116
Hohlensaurer Halk
Basieches Schwefelcalcium ,
AetTkeli
Sand.
Schwefeleisen
Schwefelsaure Talkardc
Hieselsaure Talkerde
Hohle
Hygroskogisches Wasser . .
Schwefelaaures h’ntron
,
25,64
iilia
(I1 ydrrt)
(Hydrst)
-
0,60
15,67
35,57
-
-
-
2,54
12,90
31,76
-
OJ4
1,22
2,02
2,45
0,88
4,74
139
-
1,28
2,17
3,64
-
2,io
i,99.
3) Darslellung von calcinirler Soda aus der rohen.
Die Ausziehung der loslichen Theile aus der rohen
Soda erfolgt gewiihnlich in der Weise, dass man die zerschlagenen Sodaklum en in durchbrochene eiserne Kasten
wirft und diese durc mehrere mit warmem Wasser anefiillle, terrassenformig uber einander aufgestellte eiserne
ieservoirs. von unten anfangend, passiren lasst, wodurch
man in dem untersten Reservoir eine gesattigte Losung
erhalt, die man in eine eisernc Pfanne abzieht und nahe
zu zur Trockne verdampft. Diesc Losung enthalt: kohlensaures Natron, Aelznatron, Schwefelnatrium, Kochsalz, Glaubersalz, schwefligsaures Nalron und eine geringe Menge
von thonsaurem Nalron, welches letztere wahrend des
Abdam fens durch die Einwirkung der Kohlensaure der
atmosp arischen Luft unter Bildung von kohlensaurem Natron und Abscheidung von Thonerde zcrsetzt wird. Der
ziemlich trockne Ruckstand wird hierauf in cinem Flammenofen erhitzt, wobei sich das Schwefelnatrium in schwefelsaures Igatron und ein Theil des Natronh drats in kohlensaures Natron umwandelt. Die meisten abrikcn bringen ihr Product, wie bs hier aus dem Ofen kommt. als
calcinirte Soda in den Handel. Sol1 eine reinere Sorte
von calcinirter Soda dargestellt werden, so lasst man die
his fast zur Trockne verdarppfte Losung der rohen Soda
einige Zeit an der Luft stehen und abtropfen; Schwefelnalrium und Aetznatron zerfliessen a n der Luft und tropfen in diesem Zustande zum grosstell Tlicile von der Salzmasse ab. Wird diese nachher unter Zufiihrung von Kohlensaure in einem Flammenofen erhitzt, so oxydirt sich
aller Schwefel und das Aelznatron wandelt sich fast vollstandig in kohlensaures Natron urn. Liist marl diesc Soda
R
R
6
Producle der Sodafahication.
303
noch einmal in Wasser, dampfi die Losung zur Trockne
ab, und behandelt den Ruckstand abermals mil Kohlensaure im Flarnmenofen, so erhalt man die beste Sorte von
c a 1 c i n ir t e r S o d a , die kein Schwefelnatrium mehr cnthalt und auch von schwefligsaurem Natron ganz frei ist.
Z u s a m rn en s e t zu n g d e s un 1 os 1 i ch e n R u c k s t a n d e s von d e r r o h e n Soda.
Nach B r o w n .
Kohlensaurer Kalk
23,22
Basisch- Schwefelcalcium , 20,36
lohle
12,iO
Kieselsaure Talkerde
5,98
Sand.
5,74
Eisenoxyd
5,71
Gyps.
4,28
Unterschwefligsaurer Kalk
Spur
Zweifach Schwefelcalciuin
3,58
Einrach
. 8,52
Kalkhydrat.
5,58
Kohlensaures Natron
1,30
Schwefelnatrinm
llygroskopisches Waseer
, 2,lO
......
. .
.............
Nach U n g e r .
19,56
.....
.............
...........
..............
..
.. .
..........
,I
.....
........
..
32,80
2,60
6,91
3,09
3,70
3,69
4,12
4,67
3,25
-
i ,i8
3,?5.
Zusammensetzung d e r Ioslichen Theiie d e r
rohen Soda.
Bei 1000 Calcinirt. Gew6hngetrocknet. liche crlcin. Soda.
68,90
Hohleasaures Natroo
71,61
Natronhydrat
l1,43
11,23
Schwefelsaures Natron
7,Ol
10,20
2,23
Schwefligsaures Natron
,
1,ll
Unterschwefligsaures Natron
Spur
Schwefelnatrium
1,31
Chlornalrium.
3,97
3,85
Tlioosaures Natron
1,Ol
0,91
Ikselsaures Natron
1,03
1,01
Sand und unl(is1iche Steine,
0,81
0,31.
.....
.........
....
. . ..
........
.........
......
......
.
-
Zusammensetzung der gereinigten Soda.
No. 1.
KO. 2.
Nwh dem Ab- Nach dein Abtropfen l e i 100" fropfen calcigetrocknet.
nirt.
. . 79,64
. . . . . . . . 2,71
Holilensaures Natron. , ,
Natronhydrat
Schwefelsaures R'alron
. . . 8,64
81,OO
1,06
8,56
No. 3.
No. 2. geldsf,
wieder nbgedanipft u. mit
Kohlensiiure
behandelt.
81,31
Spur
10,26
Producte der Sodafabrication.
304
Schwefligeaares R’atron
Uoterscbwenigs.Nalron
Scbwefelnatriurn.
Chlornntriuni
Thonsaures Katron
Kieselsnures Natron . .
Unliisliche Stoffe.
...
...
......
.........
.....
...
......
1,23
Spur
-
Spur
Spur
-
-
-
Spur
4,12
1,17
l,23
0,97
3,22
3,48
1,ot
0,98
0,63
0,41
0,25.
0,71
Darslellung der krystalli&len Soda.
Diese stellt man aus der do pelt- calcinirten Soda dar,
indem man sie in kochendem 1 asser auflost, bis die Liisuns ein spec. Gew. von 1,45 erlangt hat; man bringt dann
die Losun5 in grosseKubel oder gemauerte Behalter und
setzt so vie1 kaltes Wasser hinzu, bis das spec. Gew. der
Fliissigkeit auf 1 3 1 herabgesangen ist. Es scheiden sich
hierbei erdige Theile ab, deren Abscheidung man noch
durch Zusatz von etwas Chlorkalk vermehrt. Wenn sich
diese am Boden a-b,gelaoert haben, so dampft man die
abgczogene klare Clussi&eit cin, bis ihr spec. Gew. 1,27
betragt, und bringt sie nachhcr in die Kr stallisirgefasse,
in denen breite Holzstlbo zur besseren blagerung der
Krystalle befestigt sind. Die Krystallisation 1st j e nach
der Temperatur der Luft i n 6 - 8 Tagen beendigt.
Die nacli dieser Methode dargestellten Sodakrystalle
enthalten 10 Atome Wasser und zeigten bei der Analyse
folgende Zusammensetzung:
4)
8
K
Kohleneaures Katron .
Sc,hwefelsnures Katron
Chlornatrium
Wasser
..
36,17
.
. 0,94
. . . . . . . 042
. . . . . . . . . . 62,15.
Die entwiisserte Soda hat folgende Zusammensetzung :
. . . 98,t2
Kolilensaures Natron
Schwefelsaures Natron
Chloroatrium
..
.......
(Philos. Mayaa.
1,07
0,7Q.
- Polytechn. Centrbl. 1849. No. 11.)
B.
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