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Ueber die PrUfung und Darstellung chemischer pharmaceutischer Prparate von Dr. G. C. Wittstein. I. u. II. Hft. MUnchen Palm's Hofbuchhandlung 1845

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Literahr.
tlerselben wird gewiss einen jeden, selbrt Etwas mit der Ratur Eingeweihten, zufrieden slellen.
llr. \I’
i t t i n g.
Katecliismus der Stochiometrie, von A I be r t F r i c k h i n g e r. Nordlingen bei B e c k. 1844.
Das Studiurn der Stdchimetrie is; jedem Chemiker unentlehrlich.
Durch vorstehenden Hatechismris wird eine Anleitung gegeben, die
von .den Aiifangsgriinden beginnend die stdchioinetrischen Lehren 8 0
trefflich erdrtert und so fasslich rmtr8gt, dase die bei angehenden
I’harmaceuten lriufig vorkommmde Farcht vor den Schwierigkeiten,
die die Auffassung der St6chSometrie darzubicten scheint, v6llig verschwindet. Der Katcchisnius zerffillt in 2 Theile. Der erste Theil
behrnclelt die niithigen nrithnietischen Vorkenntnisse, der rweite Theil,
wclchen der Verfassrr den chemischen nennt, bespricht die chemischen
Verbindungen der Hdrprr und ihrer Elemertte, die Mischungsgewichte
der einfachen Kdrper, h e n Zahlen und Zeichen, die Synibole der
ziisaiiimerigeselzten Vcrbindiiugen , die Anwendung der chnmischen
Furineln zur ErklArung eines chemischen Processes als symbolische
Aetiologie und die Anwendung d t r Aequivalenteiilehre in der Chemie.
1 ) ~ s nun Folgende, das unslreitig w m Z e n Theile gehiirt, betrachtet
der Verfasser nach der Vorrede als den hitten Theil. In ihm wird
ziierst im Buche die Aequivalenleblehre at8 Sldchiometrie bseeicbnet
urid das Wesen, so wie die Begibnduung der Resultrte derrelben eriirtert. Hiebei wird Riicksicht gcnomrnen athf die B a r t h o l l e t ’ r c h e
Verwnndtschaftslehre, auf die Vohmenlheorie, anf die Atome und
Aequivalente, auf Isomorphie, a d Atomengewichte, suf den Saucrstobehalt der Siiuren, Basen und mehrfach basischen Saurm, auf die
atoniistische Theorie der in fhnaurtand v e r s e t h r e n H6rper und zulelzt aqf die Berechnung der Anrnhl der Aeqnivalente in den durch
Analyse der unorganischen und otganisebrh lfdrper gefundenen Beslandtheilcn. L)er Kalechismas spricht uns Im hohen Grnde a n ; beBonders lehrreich erscheint uns die praktbche Anwendong der Formeln
und Aequivnlentenzahlen an Exempeln, ddrch welche die verschiedcniten Anwendungsarten gezeigt und die Vortheile, welche die Stdehiometrie gew&hrt, klar vor die Aagen gefdhit warden. Interesse gewlhrt auch die Darstellung der Jpeculstiven Hypbthesen, die man
mit der Aequivalentcnle’hre verbunden hat, so wle die Hinweisung
nuf die Modificationen, die RUS jenen H y ~ e t h e s t hfrii die Aequivatmte
niancher Kiirper hervorgeheh. Es is; wimsehens~etth, dase F r i ckh i n g e r ’ s Hatechismus der SlOchioinetritt in die Iliinde alter affgehenden Pharmaceuten gelsngt.
Dr. C e i s r l e r .
Ceber die Prufung und Darstellung che,misoher pharmaceutischer Praparate; von Dr. k. C. W i t t s t e i n . I. u.
11 Hft. Miinchen, P a1 m’s Hofbuchhandlung 1843.
Wenn auch scfron dic Literatur in neuerer Zeit mit m&en
Scbtifien gedschten Irihnlts bereichert ward, so ist es gewise tabenswerth, dnss tler bckannte Verf. rnch dicsem Zweige aeine besondere
hufmerk$amkeit widmete, da namentlich so maiiche intercnmrte R e s d tate, in der neueeten Zeit gewonnen, sich in Zeitschrifttn nrslreut
Lit erafur.
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finden, wie auch die eigenen Erfahrungen dcs Vcrf. sirh Jenen anschliessen. Eine Vorrede B u ch n e r's schliesst sich derjenigen des
Verf. an. Es folgen binnen Jahresfrist die iibrigen Hefte nach.
1. Heft enthiilt zi~oachatdie Aequivalente der einfachen Kdrper,
die bei den Berechnuogen zum Grunde gelegt worden, wobei die
neueslen Atoruenzahlen beriicksichtigt wurden. - In alphabetischer
Ordnung srhlicsren sich demniichst die Priiparate sclbst an. - Bei
Jedem derselben sind die neueslen Pormeln und Namen beriicksichtigt.
Da wo unbestimnite Mengen yon Wasser den Yraparaten beigemischt sind, ist diesee angedeutet.
So z. B. Acidum acet. cone.
Acet. c o w . Concentrirte Essigsuure) Forniel C4 I t 3 0 3
x H 0 =
(ix H 0) mil wclcher die Priiparate beginnen.
Zuniichst ist bei diesen die Anfertigung, so'dann der Vorgang
(Aeliologie) Leschrieben. Sehr zu lobcn ist es, dass der Verf. in
ersterer Beziehung stets die ,,Formeln" niit wiihlte, wodurch es namentlich dein jungcn Pharmaceuten leichter wird, sich St6c:hionietrie 'zu
eigen zu maclicn. Es werden die Iisrhungs -Cewichte im Vergleich
R U S der quanlitativen l c n g e der Substanren, welchc sich gegenseitig
2. B. bei der Essigsaure: Um I M. G.
zcrlegen, genau erfirtert.
Bleizucker reicht gera'de I M. G. Salpetersllure-Hydrat, aus. I M. G.
Pb 0
3 H. 0. und 1b1.G. SO'
H.0. bilden: I M.G.Pb0 S O 3 ,
dann 1 It]. C . x 4 1.G. H. 0. Oder es erfordern 15 Th. Pbx=3,87 Th.
SO3 + A . 0 etc. Die anliegenden Hefte rharakterisiren sich besenders
hiedurch.
Die P d f u n g folgt diesen.
Auch hier hat der VerL die m8glichen Verunreinigungen bericksichtigt, und sirh gleichfalls verdient
gemacht, rrurh in manchen Fallen die erhaltencn Niederschliige nach
stdchiometrischen Formeln zu beetimmen. Z. B. Bildung des Eisencyaniircyanids - Kupfereieencyaniirs u. s. w.
Die RririgurgrDie Eigenschaften sind in den meieten
methoden folgen demn6cbst.
FBllen zugleich bei der Priifuag mit aufgefiihrt.
Die Essigsiure ist ibren Arten nach beschrieben. - Dieser reibet
sich Acidum aroenicicum (As' 0 5 ) an. (A'rsenige Siiure fetitt!) Wenh
sie nur auch Rhnlicli wie oben dbgehnndelt wird, 80 w i r e es 211
wiinschen g6wesen, vielleicht ouch in toxikologischer Beziehung dariiber . Einiges mitzutheilen.
Es folgen nun unter den Siiuren A. ben-
-
-
+
+
-
+z +
+
+
+
-
-
-
-
zoicum, boraeicuni, corboroficum, chromicum, [ormicicrim, gallicum,
hydrocyanicum (ausgezeichnet abgehandelt), hydropuoricum, hydrojod<cum, hydrothionicum, lacticum, miconicum, molybdaenicum? q u d i l l cum, nitricum, osalicum, phospboricum, silicio hydropuortcum, sulphuticum, sulphurosum, superchloricum, tannicum, tanfalicum, tnrtaricum, titanicum, uricum, roolframicum, womit die Heihe der Siiuren
Ueberall sind die Gtgenstinde mit grosser Lrmrkht
schliessen.
-
-
abgehandelt yorden.
Abbildungen von Apparateri fiepeifen den Text.
Dcr Aether picrus schliesst sich jenen an, und diesem Aefher alkoholalrrs, A. alkoh. ferrcitus, phosphorntur, aceticur, muriatierrr, nifroruo
u. s. w., w o k nainentlich der ueucren Tlicorie in Betreff der Aethyloxyde
( L i e b i g ) bdndig gedacht ist. - A l d e h y d u w i (C4HH'Oa), daaProduct der Zerlegung des Naiigansuperoxydcs inil Schwefelshure und
Alkokol, folgt. - Demiiichst Allicrrsiirutn (Knkodyloxyd), daa Product
dsr Eiiiwirkung yon areeniger Siure aul eosigiaures Hali (= C 4 H 6
Lilwalur.
80
+
As20 = Kd
0). Allrohol, Aluminiutn osydafum sulphuricum Ammoniacurn causi. A. chloraium ferraiunr , jodatum niachen den Beschluss des so reirhhaltig ausgeriisteten I. Heftes.
Das II. Heft beginnt init Ammonium oxydat. aceticum liquidum
(Spirit. Mindereri, L i y . amm. ncct.) nach iihnlicher Bearbeitung des
(;egenstandes wie iiberall. - Unter den Ammoniiiin-Priparaten wurden
rarbonicum, nifricum. oxalicunr, sucainicum, sulphuricum, phorphorirum, sulphuraturn beschrieben. Diesen reihet sich Amygdalin an. Hierauf folgen Amylum jodatum und Anthrnkokali timplex. Es wird
hier als bevte Vorschrih, 7 Theile Halihydrat mil 5 Theilen feiner Braunkohle bei erhbheter Teniperatur zu behandeln, in Vorschlag gebracht,
so lrnge unter Umriihren, bis kein Aufblihen mehr statt Gndet. - Das
Priiparat muss vor dem Zutritt der Luft geschiitzt sein.
Mit Schwefel verbunden ist es neuerdings als ,,Anthvakoknli oulphuratum" behaunt geworden. Arg~nfumpurtrni, ist namentlich technisch beschrieben,
und unter seinen Priiparaten Argenfum nitricum, rulphuricum. AEparagin folpt diesen. - Ausser der Althaeawurzel, hitten die Knollen
von Solanutn tuberooum noch angefiihrt werden k6nneo !) Deinniichst
und nun
folgt Aurum purum, niit seinen gebriiuchlichen Priparaten
Baryum in tihnlicher Beziehung, hierauf Betberinum, dessen neueste
N. ausmacht. Die Vorschrift ist ebenfalls moFormel C 3 3 H l
dificirt. - Beryllium o x y d a t u t n , nebst der salpetersauren Verbindung, ist der nfichste Artikel, worauf Brucinum (hier hiitte Blanches
mehr gesagt werden k6nnen !) folgt. Die verschiedenen CadnrirctnPriiparate beginnen eine neue Reihe, denen sirh die Calcium-Priparate ansrhliessen. - Demnichst Canthariditrum ( C l " H 6 0 a ) , Catbondurn
sulphuralum (Alcoltol rulphurir), Cerium bir Chinium purum, muraaticum, nifrimm.- Jetzt folgt Chlotwm aquasum (nebst Apparat-Zeichnuog), wobei kurr der ,,Chlortheorie" gedacht ist.
Chromium
oeydaturn, Cobalt. oxydatutn nibricum, yhosphoricum aluminaturn folgen hierauf, denen sich nun Cuprurn niit seinen Oxydan uod den
technisch pharmaceutischen Priparaten anschliesst, wie auch Phnlich
Ferrum folgt. - Hier sind die neueren Prtiparate, z. B. F e r r u m
lactirum etc. mit beschriebeu. Den Beschluss des 11. Heftes geben
die ,,Quecksilberprtiparate", wobei such die Brom und endere Verbindungen berhkeichtiget wurden.
Wir ersehen nu8 diesem kurren Inhalt vorliegender Hefte, dasB
der Verf. rllckrichtlich der Beschreibung der Priiparate ,,eine eigenthilmliche (namentlich der StGchiometrie ruglngliche) Weise beobBcbtet''
Es is1 gewies, dass dieseo Werk den Pharmaceuteo empfohlen
werden kann.
Dr. W i t t i n g .
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