close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ueber die Uebersttigung der Lsungen.

код для вставкиСкачать
46
Lkbersiueigzmg dev Dmnga.
.....
Kohlessaure Magnesia
0,0620 Grm.
Kpblens. Eiaenoxydul mit Spuren
von Manganoxydul
1,0186
0,0170
"lionerde
Kieselerde
0,4OOO
Orgenische Substanz
0,3500 n
4,7601 Grm
. .
........
........
....
.
.
.
.
.
a
Der Quellabsatz erschien ale eine elbbraune feuchte
Masse, die unter der Loupe, narnentlic an den trocknen
Stellen, eine etwas kisrnige Beschaffenheit zeigte ;
eingetrocknet, gab or ein etwas heller gefdrbtea P ver,
dss vollkomnien geruch- und geschinacklos war.
G. Muller's Untersuchung zufolge enthalten 100 Th.
des Quellabbeatzes folgende Bestandtheile :
r
......
.......
. . . . . . . . .
Arsenige Saure
0,2140
Kupferoxyd
Spuren
Bleioxyd
Eisenoryd
24,1660
Eisenoxydul
l,04iri0
Mmganoxydoxydul
0,0500
Kohlensauren Kalk
41,6770
1,8400
Sehwefelsauren Kalk
Kohleneaure Magnesia
1,tioOo
Thonerde mit Phosphoi-siiure
2,1600
Harzstoff . . . . . . . . 0,2250
Hurnuseubdanz (mit Quellslure
und Quellaatzeilure)
2,1000
Unlosliche Kieselerde, Sand
10,5000
Wasser . . . . . . . . . 14,4840
--100,oooO~
. . . . . . . .
. . . . . . .
....
. . . .
....
. . .
.
...
.
(Neues Jubb. fit. Pham. 1'2.3. H. 4.)
B.
Ueber die UebersWipg der Liisanger.
H e n r y L o w e l giebt in Folgendem seine Beobachtungen uber die Uebersiittigung der Losungen.
Losungen v o n B i t t e r s a l z . DieseLSsungen konnen in verschlossenen GefAssen sehr lange stehen bleiben,
wenn sie nicht zu concentrirt sind, o h m dass sie krystallisiren. Es eignen sich zu solchen Vemuchen die Liisungen von 120-150 Th. kryst. Salz in 100 Th. Waeser.
Stiirkere Liisungen von 200-225 TI].Salz in 100 Th.
UgberdKtiguag
47
der . h g e n .
Wasser verhielten sich wie folgt, ale Verauche rnit vielen
Flaschen zu gleicher Zeit angestellt wurden. In einigen
Flaschen hatten sich bei gewohnlicher Temperatur in
mehreren Monaten keine Kr stalle abgesetat. Bei niedriger Temperatur aber, im
inter, eretrtrrte der Inhalt
auf einnial zu einer festen Salzmssse. In einigen Flaeohen
trat diesc Erscheinung aber erst ein, als die Temperatw
auf
G und 80 gesunken war. I n andern Flawhen setzten sich nach Verlauf von einigen Tagen, bisweilen nsch
einigen Wochen oder Monaten, Prismen ab, die nur 6 At.
Wasscr enthielten. I n einer Anzalil dieser Flaschen schied
sich dieses Salz bei den niedrigen Temperaturen von 0
bis - 3,50 aus. Dieses ist sofern beachtenswerth, ale in
offenen GefAsscn dieses Salz unter 25-3300 nicht gebildet wird. Sic sind leicliter loslich als die Krystalle
des Salzes init 7 At. Wasser, denn die Mutterlauge von
jcnem verwandelt sich, sobald man die Flaschen iiffnet
und die atmosphkirisclle Luft eintreten Iasst, in eine feste
Massc von kleinen Krystallnadcln dcs Salzes mit 7 At.
Wasscr.
I n noch andern Flaschen hatten sich in kiirzerer oder
liingercr Zeit Kr stalle ab esetzt, die wie gewohnliehes
Bittersslz 7 At. aaser ent ielten, abcr in der Forni der
Kryshlle und deren Loslichkeit von diesem verschieden
waren. Wo diese I<r stalle bei 14-210 sich langsam
gebildet hattcn, da bi deten sie grosse Rhombogder odcr
dicke rhonibische Tafeln. Bei nicdrigen Temperatiiren
nehnien diese Krystalle meist die Form diinnor rautcnfdrmiger Tafeln an, wkhrend die ganze Fliissigkeit sich
in eine weiche blattrige Masse verwandelte, iiber der nur
wcnig Mutterlauge schwainm. Dieses tafelfljrmige Salz,
dae rnit dem rismatischen gewohnlichen Bittersalze isomer ist, bezeic net L o w e l als Salz 7 HO b, das gemeine
Bittersalz als Salz 7 HO a. DRSSalz b ist weniger 16slich als das Salz rnit 6 HO, abcr leichter liislich als das
Salz mit 7 HO a. (leffnete man die Flaschen, die das
Salz rnit HO b enthielten, so setzte die Mutterlauge, sobald sic mit der atmosphiirischen Luft in Contact kam,
plotzlich eine grosse Anzahl von Salz mit HO a und daR
Salz 7 HO b verlor seine Durchsichtigkeit.
Das Salz xnit CiHO, wens man es in den Flaschen,
in wclchen es sich gebildet liattc, stehon liess, mwde bei
Teinperaturen zwischen 0 und 100 plotzlich o ak, und die
Mutterlau e setzte dann an der Oberfliiche k eine, rautenformige, furchsichtigc Tafeln vom Salze 7 HO b ab. Hier
6
-
R
d
P
i
P
Ubbdrsattipg dm Dmngm.
war der Inhalt dor b h e spontun von einem Kryetalls stem m daa andere itbergeeqen, ohne dsss die Losung
d n Zastaad der Uebers6ttigung eibndert htte I n allan
den Flaechen aber, worin sich
S& mit ( ~ H Qoaer
7 H O b gebildet hatte und die verachlossen geblieben
waren, setzte die Mutterlauge zulebt stets dam Salz mit
HOs ab.
Hiernaeh ist also klar, dasa bei allen Temperaturen
zwiachen 3-21 and 30 sowohl das Salz mit HO wie rnit
7 HO b iibere#ttigte Lasungen lrilden kann.
Ltisun en von Alaun, kYZ03, 3 SO3
KO, Sot+
24HO. $erschliesst man die Flaschen, worin man die
Losungen von A l a n big ziim Kochen crhitzt hatte, noch
wahrend sie kochen, so bleiben auch diese Losungen
nach dem Erkalten iibersattigt.
Flaschen, die init Losungen von 100 Th.kryst. Alaun
in 200, 300, 400 Th. Wasscr angefiillt waren, hat L o w e l
verechlossen bei 25- 00 zwei Jahre lang stehen gelassen
und wiihrend diescr Zcit schied sich kein Krystall DUB.
Als eini e derselben auf - 8 bis - 100 abgekuhlt wurden, ge ror ihr Inhalt zu einer festen Masse, die bei
120 wiedcr fliisaig wurde, ohne &aes sich ein Kryetdl
daraus absetzte. Der Zustand der Uebers&ttigung hielt in
dicsen Fallen also bis Zuni Qefiierpuncte der Losung aus.
Concentrirtere Losungen, sogar solche von 100 Th.
kryst. Alaun in 200 Th. Wasser, konnen Wochen uiid
Monate lang bei
120 bis
200 ubersiittigt bleiben,
ohne Salz abzusetzen. Aber sobald man die Flaschen
offnet und die Obediiche der Flussigkeit von der Luft
getroffen wird, bilden sich Krystalle an der Oberflache,
die zusehende wachsen, und wenig Augenblicke spater
hat sich die ganze Fliissigkeit in eine Salzmasse verwandelt.
Noch stiirker cmcentrirtere Ltisungen von 260 bis
300 Th. kryst. A h u n auf 100 Th. Wasser verhalten sich
wie folgt: Bci 12-200 setzten sich nachverlauf einiger
Zeit kleino warzenfiirmi e Anhliufungen daraus ab, die
aus seidenglbzenden N eln zu bestehen schienen. Dies0
Warzen wachsen denn bis an die Oberflache nnd selbst
dariiber hinaus, so dass man eine weisse Masse vom Ansehen des Blumenkohls erhiilt. So wie man die Flasche
iifiet, erhitzt sich die Krystallmasse, sie bliiht sich auf
und zerfallt in ein Pulver, das aus lauter mikroskopischen
Octsijdern besteht. Zuweilen tritt dieses Zerfallen auch
ziae
+
+
P
+
+
9
1Teber Arsen-
i i d
Antimonwaeeerebf.
49
in versclilossen gebliebenen Flaschen ein, besonders bei
Teniperaturen nnhe an 00.
Dieselben Losungen, wenn man sie in1 Winter Lereitete und in verschlossenen GefAssen einer Temperatur von
5 biR - 30 anssetate, blieben nicht lange iibersattigt,
sondcrn crstxrrtcn zu einer JIame von gewohnlichem Alaun.
In einigcn E’laschen abcr vcrliielt es sich ganz anders,
es setztcn sich scliiinc dicke Tafeln ab. In einigcn Flasclien Iiatten sic11 die blunicnkohlartigen Anhliufungen mit
jencn tafelforiiiigen Krystalten zugleieh gebildet, ein Bewcis, dass dicse bciclen Forinen nicht iiiit einander uuvertriiglich sein konnen. Die klnren farblosen Tafeln
cnthalten Scliwefels#urc und Thonerde in dcmselben Verhiiltnissc wie der Alaun. Der Wassergehalt ist jedonfalls
nicht geringer wie in1 Alaun, iniiglich indessen, dass er
griisuer iet. Dieselben sind sehr leicht loslich. Die Mub
terlaugc davon, die drei T a p damit bei 00 in Beriihrung
blicb, bestand in einer Losung von 180 Th. gewohnlichem
kryst. Alaun in 100 Th. Wasser.
Krystdle von gewolinlichem Kalialaun, die in einem
ilamolirc eingeschmolzen auf 1000 erhitzt wurden, zergingen vollstandig in ihrcin I<rystallwasser. Als man die
so dnrgestellte Flussigkeit dann weiter auf 150- 2000
cdiitztc, zersetzte sich der flussige Alaun unter dem Einflossc des iiberhitzten Wassers in freie Schwefelsaure,
zwcifach - ecliwefelsaures Kali und bssisch schwefelsaure
Thonerde als unliisliches Yulver, das noch cine gewisse
Uenge scliwefelsaures Kali und Wasser gebunden entIiielt. (Coinpt. rend. T.40. - Gem.-pharm. Cepztrbl. 1855.
No. 18.)
B.
+
Ileber Arsen- nnd Antimmwassersteff.
Nap0 1i (Neapel) hat gefunden, dass Arsenwamemtoq
wenn man ihn stundenlang durch einen mit Salzsaure
angefullten Liebig’schen Kali - Apparat leitet, durch das
Gas zersetzt wird. Die Salzsaure enthllt Chlorarsen. BeT
langerem Kochen von oxydfreiem Arsen init Salzstiure in
einer Retarte, liists sieh auch vom Arsen in der Siiure
auf, denn das Destillat enthielt Chlorarsea. Hiernach
erkliirt Na 01 i die Zersetzimg, welche der Arsenwasserstoff beim Lindurchleiten durch die Liisungen der Chloride von Gold, Platin, Eisen erleidet, folgendermaassen :
AuC~~+ASH~=AU+ASC~~+H~.
3 Fe2C13 AsH3 =6FeC1+ AsC13 113.
3 Pt C12 ~ AH3
E =Pt3 2 ASCl3 4-H6.
++
Arch. d. Pharm. CXXXIV. Bds. 1.IIft.
+
+
4
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
216 Кб
Теги
ueber, die, der, uebersttigung, lsungen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа