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Ueber die Verbindungen des Nitroharmidins mit Chlor und Brom.

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Vediiaduizgen des Niti.ohamzitli)is w i t Cldor wid Broni.
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Stibathyl iiberein und vereinigt sich wie dieses iiiit 2 Aeq.
C1, Br, J, S und giebt mit 2, Aeq. 0 eine Basis, welche
2 Aeq. Siiure sattigt. Von diesen Verbindungen sind
nsher untersucht: Arsentriathyloxyd AsAe302), Schwefelarsentriathyl (AsAe%z), Jodarseiitrilit yl (AsAe3J2 Chlorarsentriathyl und salpetersaures Arsentriathyloxy
Das Arseniithylium (As Ae4) bildet sich analog deni
Stibathylium und Stibniethylium, indem sich 1 Aeq. Arsentriiithyl init 1 Aeq. Jodgthyl zu Jodarsenathylium (AsAe4J)
vereinigt. Das reine Arseniithylium ist nicht bekannt,
hinsichtlich seiner Verbindungen er giebt sich eine vollstiindige Uebereinstimnmng mit deni Stibmethylium und
somit auch mit Kaliuni oder Ammonium. E s vereinigt
sich init 1 Aeq. Chlor, Brom, Jod zu krystallisirbaren
Salzen, es giebt mit 1 Aeq. Sauerstoff eine Basis, den1
Kali hinsichtlich der alkalischen Eigenschaften sehr iihnlich, iind init den Sauren saure und neutrale Salze bildend, die krystallisirbar, an der Luft unveranderlich, geruchlos und leicht loslich in Wasser sind, bitter schmecken
und giftige Eigenschaften nicht zu besitzen scheiruen.
Folgende Salze des Arsenathyliums sind analysirt : Jodarscniithylium (As Ae4 J), Chlorarsenathylium (As Ae4 Cl
8 Aq) und zweifach- schwefelsaures Arsenathyliunioxyd
(AsAe40, HO 2 SO3). (Ann.de~Chena.u.Phurm. X U .
331-334.)
G.
h
+
d.,
+
Ueber die Verbindungen des Nitroharmidins wit
Chlor und Broiu.
J. F r i tzsche beschreibt hier mittelst Chlor und Brom
erhaltene Substitutionsproducte. Zu Chlor und Brom verhiilt sich die organische Gruppe des Nitroharmidins anders
als zu Jod, letzteres verbindet sich damit ohne Verdrangung von Wasserstoff. Deshalb unterscheidet Fritzsclie
die Chlor - und Bromverbindung von der Jodverbindung
dixrch die Namen, die Substitutionsproducte werden, wie
sonst ublich, als Chlor - oder Bromnitroharmidin benannt,
die fi-iiher beschriebene Nitroharmidinverbindung mit 2 At.
Jod erhalt daher den Namen Nitroharmidinbijodiir.
Chlornitroharmidin, C26 HI0 ClN3 0 6 , oder, wie es
F r i t z s ch e vorlaufig betrachtet : salpetrigsaures Chlorharniidinoxyd-Ammoniak, C26 7Cl N 03, NOS, NH3, bildet
A itro
l !armidinsalzes mit Chlorsich bei Behandlung eines Y
wasser oder Chlor, oder durch Behandlung des Hariiialins
abwechselnd mit SalpctersLure und Salzsiiure.
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Verbindungen dss Nitroharmidins mit &lor und Brom.
Aus heisser Losung durch Amrnoniak gefallt, bildet
es ein voluminoses Haufwerk hochst feiner, aber unter
dem Mikroskope selbst bei 300maliger Vergrosserung nicht
scharf begrenzter und nicht sehr deutlich erkennbarer
Nadeln von hellgelber Farbe. In kaltem Wasser nur
hochst wenig loslich, in kochendem Wasser mehr loslich.
Die Losungen seiner Salze schwach bitter und adstringirend. In Aether wenig loslich. Mit den Siiuren bildet
das Chlornitroharmidin schwach gelblich gefarbte Salze.
Chlornitroharmidinhydrat, C26H10 ClN3 0 6
4 HO.
Mit Wasser geht das Chlornitroharmidin eine chemische
Verbindung ein, und sowohl beim Fallen aus kochenden
w#sserigen Losungen durch Ammoniak, als auch beim
Umkrystallisiren aus Alkohol erhalt man es als Hydrat.
Salzsaures Chlornitroharmidin erhalt man aus der
Base in alkoholischer Losung der Salzsaure.
Salzsaures Chlornitroharmidin- Platinchlorid, C26 HI1
N3 0 6 Cl*Pt, erhalt man aus der Alkohollosung beider
Componenten in feinen prismatischen Krystallen.
Schwefelsaures Chlornitroharmidin. Das neutrale crhalt man, wenn man das Alkaloid kochend in Alkohol
lost, dem man etwas Schwefelsaurc zugesetzt hat; beim
Erkaltcn sondert sich das Salz in haarformigen, kugelartig
zusanimengruppirten Nadeln aus, welche mit denen des
salzsauren viele Aehnlichkeit haben. Das saure erhalt
man, wenn man eine beim Erkalten fast gestehende alkoholische Losung des neutralen Salzes mit vie1 uberschussiger Schwefelsaure versetzt, sie bleibt beim Erkalten
anfangs klar, und erst allmalig sondert sich das saure
Salz in nadelformigen, prismatischen, schon mit blossem
Auge erkennbaren Krystallen ab.
Salpetersaures Chlornitroharmidin ist am leichtesten
krystallisirt zu erhalten und scheidet sich sowohl aus
alkoholischen, als auch aus wasserigen Losungen in sternformig gruppirten feinen Nadeln aus.
Chlornitroharmidinbijodur erhalt man durch Zusammenbringen heisser Losungen seiner beiden Bestandtheile
in Alkohol oder in Steinkohlenol, wobei es sich in feinen
nadelformigen Krystallen ausscheidet.
Bromnitroharmidin, C26H11BrN306. Brom wirkt auf
das Nitrohaddin in ganz ahnlicher Weise ein wie Chlor,
wenn man zu einer sehr verdunnten Nitroharmidinlosung
unter Umruhren sehr verdiinntes Bromwasser hinzusetzt ;
der Bromgehalt schwindet augenblicklich, und sobald dies
+
Wirkung der Kohlensaure azlf Chinin und Cinchonin. 63
nicht mehr geschieht, ist alles Nitroharniidin in ein dem
Chlornitroharmidin vollkommen analoges und ahnliches
neues Alkaloid, das Bromnitroharmidin, umgewandelt.
Durch Fallen der Fliissigkeit mit Ammoniak in der Siedhitze und nachheriges Umkrystallisiren aus Alkohol erhiilt
man das neue Alkaloid in krystallinischem und reinem
Zustande, in welchem es durch seine ausseren Eigenschaften nicht vom Chlornitroharrnidin zu unterscheiden
ist. Es bildet mit den Sauren Salze und rnit Jod ein
Bijodiir.
Bromnitroharmidinbromur entsteht durch vorsichtiges
Behandeln des vorigen Korpers mit Bromwasser und Abkuhlen mittelst Eis. Das Product scheidet sich in gelben
Flocken aus, ist krystallinisch gelb und enthielt der Analyse d o l g e auf 60,5 Alkaloid 39,5 Brom. (Bull. de St.
Petersb. - Chem.-pharm.Centrbl. 1854. No. 22.) B.
Ueber Verbindungen des Hydrargyromethyls nnd
HydrargyrttthyIs.
St r e ck e r hat das Jodiir des Hydrargyrathyls erhalten, als er ein Gemisch von Jodathyl und Quecksilber
bei gewohnlicher Temperatur im diffusen Lichte stehen
liess. Es bildet sich in Krystallen aus, die in starkem
Alkohol und Aether loslich sind. Sie sublimiren bei 1000,
schmelzen in hoherer Temperatur, sind unloslich in Wasser, loslich in Ammoniak, Kalilauge, aus letzterer Losung
scheiden sie sich unverandert wieder aus. Sie haben die
Zusammensetzung C4H5 Hg2 J. Salpetersaures Silber bildet damit Jodsilber und salpetersanres Hydrargyrathyl
C4H5Hg20, NOS. Kochsalz fallt aus der Losung dieses
Salzes das Chloriir CaHsHgzCl. Diese Verbindungen
zersetzen sich im directen Sonnqnlichte. Bans ahdich
erhielt Str e ck e r das salpetersaure Hydrargyromethyloxyd
CzH3Hg20, NOS, HO. (Compt. rend. T. 39. - Chem.qhu.rm.
B.
Centrbl. 1854. No. 50;)
Ueber die Wnknng der Kohlensfinre a d Chinin nnd
Cinchonin.
Liisst man nach Langlois einen Strom von Kohlensaure
auf frisch gefdltes und mit Wasser angeriihrtes Chinin und
Cinchonin einwirken, so losen sich bei lingerer Einwirkung
beide auf, ersteres jedoch leichter. Setzt man die Losungen
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