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Ueber die Wirkung der Schwefelsure auf die Verbindungen des Baryums Strontiums und Calciums.

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Schwefelsiiure auf Verbindungen des B a y u m s etc.
163
aber dabei briichig wird. An der Luft ist sie leicht
veranderlich, indem sich die Farbe in Gmu andert.
2) Gleiche Aequivalente Aluminium und Silber schmelZen leicht, zeigen schonen Metallglanz, werden aber beim
Hammern briichig. An der Luft verandert sich diese
Legirung eben SO schnell wie die obige.
3) Eine Legirung von 1 Aeq. Aluminium mit 2Aeq.
Silber ist zwar hammerbar, sehr geschmeidig, wird aber
an der Luft ebenfalls schnell unscheinbar.
Aluminium und Kupfer.
Diese
Legirung ist leicht schmelzbar, hat eine weisse Farbe
mit einem Schimmer ins Blauliche. Reim Hammern
wird sie bruchig und ist iiberhaupt fiir technische Zwecke
nicht brauchbar.
2) 6 Aeq. Aluminium und 1 Aeq. Kupfer liefern
eine Legirung von blaulich - weisser Farbe, die wenig
hammerbar ist und Spuren von krystallinischem Gefiige
zeigt.
3) 5 Aeq. Aluminium und 1 Aeq. Kupfer geben eine
bliiulich - weisse Legirung von blattrig krystallinischem
Gefiige, ohne alle Geschmeidigkeit, so dass sie unter
dem Hammer wie Glns zerbricht.
4) Eine Legirung von 11 Aeq. Aluminium und
3 Aeq. Kupfer ist von grossbliittrig krystallinischem Gefiige, ziemlich hart, aber sehr sprode.
5 ) 7 Aeq. Aluminium und 2 Aeq. Kupfer stellen
eine krystallinische, weisse, harte und sprode Legirung dar.
6) 3 Aeq. Aluminium und 1 Aeq. Kupfer geben eine
hegirung von unscheinbarer blaulich-weisser Farbe und
schwach krystallinischem Gefiige.
7) 9 Aeq. Aluminium und 4 Aeq. Kupfer geben
eine grauweisse, wenig glanzende Legirung, die sich
an feuchter Luft allmalig schwarzt. Sie ist sehr briichig
und leicht zerreiblich. (Zeitschrift fur Phamnacie. 1858.
No. 10.21. 11.)
E.
1) 44 Aeq. Aluminium und 1 Aeq. Kupfer.
Ueber die Wirkung der Schwefelsaure auf die Verbindungen des Baryums, Strontiums und Calciums,
Verbindungen des Baryums.
Die concentrirte Schwefelsaure (Monohydrat) lost
nach L i e s Bodart’s und J. J a c q u e m i n ’ s Versuchen
12*
164 Schzoefelsllure auf Verhhhmgen des Raryums etc.
folgende Verbindungen : Baryt, das Sulfiir und Chloriir,
den chlorsauren, jodsauren, salpetersauren, phosphorsauren,
borsauren, chromsauren, oxalsauren, ameisensauren, essigsauren, buttersauren, valeriansauren, benzoesauren, zimmtsauren, weinsauren h r y t . Es entsteht zweifach - schwefelsaurer Ihryt, wiihrend die Siiure, mit welcher der
Haryt verbundcn war, frei wird, wie folgendc allgemeine
Gleiehung zeigt :
RaO,
2 (HO, s03) = BaO, H O , so3
~
€10,
S.
V e n n man eine solche Losung in eincm Fussglase
sich selbst iibcrlbst, bcobiichtet inan am andern Tege
stets die I3ildung von Nadeln, die in strahligen Gruppen
an den Wiinden ansitzen. Ilieses I3isulfnt konnte nicht
genau, wegen der anhangenden Schwefclsaure, andysirt
werden, seine Existenz, auch von B c r z e 1i 11 s angegeben,
ist aber durch zwei Tlistsachen festgestellt worden.
Wenn man diese Nadeln auf einem Platinbleclic erhitzt, so entwiokeln sie vie1 reichlicher Schwefelsiiurediimpfe, als bloss anhaftende Schwefelsiiure verursachen
kijnnte; sic llintcrlasscn einen weissen Ruclrstand von
neutralem schwcfelsaurem Haryt. Ferner wird durch
Wasser aus eincm gegebenen Gcwiclitc dieses Korpers
schwefelsaurer I3aryt gefiillt, der abfiltrirt und gcwogen
e,in kleincres Gewicht zeigt als dcr Niedcrschlag, \r.elclier
in der filtrirten Fliissigkeit durcli ein Barytsnlz entstcllt.
Das griissere Gewicht kann nur von mechanisch bcigemengter iiberscliussiger SBurc hcrriihren.
B o d a r t und ,J a c q LI e in i n habcn die Liislichkeit
einigcr Bnrytverbindungen in Schwefelsiiure bestimnit
und fnlgendc Werthe erhalten :
1 Th. Osyd loslich in 35 Th. Siiure.
1 Th. Sulfur loslich in 35 Th. Saure.
1 Th. Chlorur loslich in 30 Th. L5''mre.
1 Th. schwefelsaurer Baryt liislich in 45 Th. Siiure.
1 Tli. salpetersaurer 13aryt lijslich in 40 Th. S:'
aure.
1 Th. essigsaurer Bnryt laslich in 25 Th. S:'
.lure.
1 Th. phosphorsaurer Haryt liislich in 30 Th. Siiure.
1 Th. borsaurer 13aryt liislich in 30 Th. Saure.
1 Th. chromsaurer Baryt liislich in 40 Th. Siiure.
1 Th. kohlensaurer Baryt loslich in :$5 Th. Sfiure.
1 T h . oxalsaurer Baryt loslich in 25 Th. Siiure.
Aendert man das Losungsmittel, so wird das Gleichgewicht dieser Losungcn gestiirt und neutraler schwefelmurer 13aryt niedcrgcschlagen; dies geschieht stets bei
Wasserzusatz.
E+
+
Vedtalten des Eisenchlorids zum JodwasserstoF. 165
Ebenso wirkt Alkohol, indem er zugleich in gewissen
Fallen nuf die Saure wirkt; so entwickelt sich aus der
Losung des stiipetersauren Baryts salpetrigsaures Aethyloxyd, beim chromsauren Salze Aldehyd ; der cssigsaure
und buttersaurc Baryt geben augenblicklich die entc
sprechenden Aether.
Auch Aether vcrhieit sich wie Wasser und Alkohol,
er tritt mit der Schwefcls!iure zu der von B o d a r t und
J a c q u e m i n angegebenen Verbindung eusarnnien.
Strontian und seine Sake.
B o d a r t und J a c q u e r n i n haben dieselben Verbindungen wie bei I3sryt untersuclit und iihnliche Resuitate
wie bei diesen erhnlten; n u r losen sich die Strontiansalze
im Allgemeinen schwicrignr in Schwefelsaure als die entsprechenden Barytverbindungen.
Kulk und seine Salze.
Die Kalkverbindungen sind wenigcr loslich als die
Bnryt- und Strontianverbindungen. Des andcren Tages
triibcn sich die Lijsungen .selbst in verschlossenen Flaschen, die Trubung vermchrt sich and ist durch Zusatz
von 100 Th. Scliwefelsiiurc nicht zum Verschwinden zu
bringen. (Compt. rend. 1858. - Journ.fiir prakt. C'hemie.
B d . 76. 5.)
B.
Verhalten des Eisenchlorids earn Jodwasserstoff.
Eisenchlorid verhiilt sich nach den Untersuchungen
von C a r l M o h r zu Jodwasserstoff anders in concenarirter, irls in verdunnter Losung. Fiigt man zu einer
massig concentrirtcn Losung von Eisenchlorid eine reichh h e Menge Jodlralium in Substanz und nimmt das BUSgeschicdene Jod mit wenig Krystallen von schwcfligsaurem
Natron weg, so erhiilt man eine helle Flussi keit, die auf
Zusatz von Cyankoiium und Aetzkali eine b a r e Losung
von Hlutlaugensalz darstellt; wiederholt man jedoch den
Versuch mit einer verdunnten Xisenchloridlosung, so wird
man nach dem Zusatz von Cyankalium und Aetzkali
stets ausgeschiedenes Eisenoxyd in Flocken bemerken.
In letzterein Falle, wo man mit verdunnter Losung opcrirt,
ist dann die gegenseitige Zersetzung der beiden Kiir er
nur einc unvoilstiindige. Wiihrend in concentrirten F lissigkeiten die ausgeschiedene Menge Jod eine dem Eisenchloridgehalte entsprechendo ist, bewirkt die Verdunnung
P
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