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Ueber eine graphitartige Verbindung aus Roheisen.

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7 0 Uebev eine graphitartiyc Verbi?idung uus RolLeisen.
Ueber die Auwenduug des Hupferehlorids znr Darstellung des Chlors.
Prof. L a u r e n s in Rouen schlagt zur Darstellung
des Chlors die Zersetzung des Kupferchlorids durch
Warmeeinwirkung vor. Uas Kupferchlorid wird nach
einer der bekannten Alethoden dargestellt. Die erhaltene
Auflosung wird abgedainpft, der Krystallisation iiberlassen,
die krystallinische Masse niit ihrem halben Gewicht Sand
geniischt und dann vollstnndig entwiissert (wahrscheinlich
im Flamrnenofen). Das t r o c h e Gemenge wird in thijnernen
Retorten, welche zur Bereitung des Leuchtgases dienen,
auf 250 - 3000 C. erhitzt und dadurch das Salz in Chlorgas und Kupferchloriir serlegt. Etwa anzuwendende Retorten von Qusseisen miissen mit einem Futter aus Thon
und Kohle versehen werden.
Das ruckstandige Chlorur verwandelt man durch Behandlung mit Salzsaure wieder in Chlorid, indem man das
Gemenge etwa 12 Stunden der Luft aussetzt; auch kann
man die Luft mittelst eines Mechanismus durch die Flussigkeit hindurchtreiben, sodann die Losung verdanipfen und
durch Abkuhlung zur Krystallisation bringen. So lrann das
regenerirte Kupferchlorid mieder zur Chlorbereitung verwandt werden. Wenn den1 Verfahren auch der hohe Preis
des Kupfers und die nothwendigen Verluste desselben
bei seiner Anwendung im Cirossen entgegenstehen, so ist
dies sehr interessante Verfahren jedenfalls sehr fur Laboratorieii zu empfehlen, weil die Bereitung des trocknen
Chlorgases i m Kleinen dndurch schr erleichtert und nun
lrcines zerbrechlichen und cornplicirten Apparates bedarf.
(Kepert. de Cliini. up$. Illil'rz 1861.)
Bkb.
Eine andere Methode, ini Icleinen reines und trocknes
Chlorgas zu entwickeln, hat G e n t b l e schon irn Jahre
1852 (Polytechn. Journ. Bd. 125. S. 452) angegeben, und
zwar wird das von P e l i g o t entdeckte z w e i f a c h - c h r o m s a u r e C h l o r l i a l i u m in einer kleincn Retorte iiber der
Weingeistlanipe geschmolzen, wobei es seinen Chlorgehalt
aehr rasch abgibt. (Dinyl. Journ. Rd. 162. Heft 4.) Bkb.
--
ITeber eine grqhitartige Verbindung aus Itoheisen,
C a l v e r t fuhrt eine Reihe von Pcrsuchen iiber die
Einwirkung verschiedener sehr schwacher Sguren auf
€loheisen ans, und find, dass die lrubischen StUcke vou
genieinem Roheisen, von etwa 1 Centimeter Seite, luit
Ueber eine graphitartige T'erbiiidzrng
uus
Roheisen. 71
denen er operirte, sich dabei im Volum und Ansehen veriinderten. Nach einigen Monaten konnte man mit einem Federniesser 3 bis 4 Millimeter tief in die Masse einstechen
und nach zwei Jahren zeigten sie sich vollstandig in eine
g r a p h i t a r t i g e S u b s t a n z verwandelt, welche allenthalben durchstochen werden konnte. Grosse und Gestalt
waren unverandert geblieben, wiihrend das specifische
Gewicht von 15,324 auf 3,489 herabgesunken war. Demnach hatte das Cubikcent. 77,13 Proc. an Eisen, Kohlenstoff, Schwefel, Phosphor und Silicium verloren. Am passcndsten zu diesen Versuchen zeigte sich die E s s i g s au r e, welche, ohne erneuert zu werden, Jahre lang auf
das Eisen wirken kann.
Zusammeusetzung des angewendeteu Roheisens.
Kohlenstoff,. .. 2,900
Stickstoff ...... 0,790
Silicium ....... 0,478
Eisen. ........ 95,413
Schwefel
0,179
Phosphor.. .... 0,132
Verlust ....... 0,108
100,000
......
Zusammeusetzung der daraus
erhaltenen graphitartigen
Substanz.
c . . . . . . . . 11,mo
N . . ...... 2,590
Si ....... 6,070
F e . . ..... 79,960
s . . . . . . . . 0,096
P . . ...... 0,059
Verlust ... 0,205
100,000
Aus diesen Zahlen schliesst der Verfasser:
1) Der S t i c k s t o f f g e h a l t der graphitnrtigen Substanz ist betrachtlich und betriigt mehr als die Halfte der
im Roheisen vorhandenen nfenge.
2) S i l i c i u m . Rei Auflosung des Roheisens in einer
Saure, mit Ausnahme des Konigswassers, wird Siliciumwasserstoffgas entwickelt.
3) Die K o h l e n s t o f f m e n g e bildet nicht denganzen
im Roheisen enthaltenen Koblenstoff. Ein Theil des Kohlenstoffs verwnndelt sich in eine o l i g e Substanz, welche
naher untcrsucht werden soll.
4) Wenn die g r a p h i t a r t i g e S u b s t a n z kein Eisen
mehr an die Essigsiiure abgiebt, so enthalt sic noch 79,6
Proc. davon und scheinen Kohlenstoff und Eisen imVerhaltniss von 2 C zu 3 Fe zu stehen. Der Kohlenstoff
nimmt ab in dem Maasse als das angewendete Eisen
weisser war, und wird mweilen durch S i l i ci u m ersetzt.
Die Sulsstnnz durch die Formel Fe 3 C 2 auszudrucken,
hiilt der Verf. nicht fur zul!issig, da Stickstoff und Silicium zur Zusamniensetznng derselben gcliHren. Ein Kohlenstoffeisen von der angegebenen Formel wird erhaltcn,
wenn man Rolieisen niit I<ohlenstoff sgttigt, z. 13. durch
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Verbindungen des Zinnoxyclds mit Zinnsaure etc.
Schmelzen mit einem Ueberschuss von Koke. Die graphitartige Substanz giebt ubrigens bei 320 0 getrocknet
und in einem Strome von trocknem Wasserstoffgas gegluht,
keine Spur von Wasser, enthalt also keinen Sauerstoff,
und der Luft ausgesetzt, erhitzt sich die Substanz rasch
in Folge des darin enthaltenen Eisens. (Compt. rend.
T. 52. p . 1315. - Polyt. Ctlntrlbl. 1861. No. 16.) Bkb.
Eine neue Wasserstoffverbindung des Eisens.
Es ist W a n k l y n und C a r i u s gelungen, durch
Einwirkung von Zinlriithyl auf Eisenjodur eine Wasserstoffverbindung des Eisens darzustellen. Der gebildete
E i s e n w a s s e r s t o f f besteht aus einem schwarzen, dem
metallischen Eisen Lhnlichen Palver, entwickelt bei gelindem Erwiirmen reines Wasserstoffgas und lasst sich
bei gewohnlicher Temperatur und bei Ausschluss von
Wasser unverandert aufbewahren. Beim Uebergiessen
mit destillirtem Wasser giebt er gleicbfalls Wasserstoff
ab, indem sich das Eisen in Eisenoxydul verwandelt.
Seine Zusammensetzung konnte nicht festgestellt werden,
da er stets rnit nietallischeni Eisen gemengt erhalten
wird j wahrscheinlich ist er dem Eisenchlorur correspondirend zusammengesetzt, in 1 Mol. rielleicht Fez H2.
Ausser diesem Eisenwasserstoff werden bei cler oben
angefiihrten Reaction noch Zinkjodid und einige Gase
gebildet, die hauptsachlich aus Aethylengas bestehen,
wenn der Process bei sehr niederer Temperatur vor sich
ging. (Annal. der Chena. u. P h a m . C X X . 69-76.) G.
Reaction
aiif
Chromslnre.
Die Guajaktinctur wird bekanntlich durch Chromsaure
geblaut. H. S c h i f f fand, dass, wenn man eine Losung
von neutralem chromsauren Kali niit Schwefelsaure in
geringem Ueberschuss versetzt und einige Tropfen Quajaktinctur hinzufugt, man an der eintretenden Blauung der
Flussigkeit nahe 1 Milliontel Chromsaure mit Leichtigkeit erkennen kann. (Annnl der Chew&.u. Phccrm. CXX.
207-211.)
G.
Verbindungen des Ziiinoxyduls rnit Ziunsiiure und
Antimonsaure,
Wird das durch Salpetersaure dargestellte Zinnsaurehydrat einige Stunden mit Zinnchlorurlosung bei gewohn-
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