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Ueber eine neue Einrichtung zur Aufbewahrung von Petroleum.

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Neue Einrichtung zur dufbewrhrung von Petroleum.
lassen erwarten , dass die Fabrikanten noch Verbesserungen
machen werden. Diese Spiegel bezieht man von R. Creswell,
*4.Tavernier et Comp. in Pans.
Ueber eine nene Einrichtung zur Aufbewahrung yon
Petroleum.
Von D e m s e l b e n .
Gute Aufbewahrungsorte sind fir Petroleum, dieses so
leicht en tziindliche, schnell verdampfende Fluidum, ein unentbehrliches Erforderniss, weun Handel und Industrie alle Vortheile
haben sollen ; welche es durch seinen erstaunlichen Ueberfluss und niitzlicheu Gebrauch darbietet. Bis heute aber entsprechen die Aufbewahrungsorte nicht dem Zwecke ; holzerne
Wande lassen das Petroleum durchschwitzen ; eiserue werden
durch diese Flussigkeit angegriffen und zerstort ; gemauerte
Behalter sind auch nicht undurchdringbar und die gewohnliche Aufbewahrung giebt keinen hinreichenden Schutz gegen
Feuersgefahr, wiihrend man dabei stets auf einen Verlust von
1 - 3 pct. rechnen kann.
Um diesen Unbequemlichkeiten zuvorzukommen , bewahrt
man am besten das Petroleum mit Wasser auf, indem man
dadurch die Aufbewahrnng nachahmt, \vie sie in der Natur
vorkommt. Wasser ist f i r Petroleum undurchdringlich und
sobald die Poren eines Fasses mit Wasser gefullt sind, wird
auch kein Petroleum durch die Wande des Fasses durchdringen. Die Einrichtung ist sehr einfach, und besteht aus einem
Cylinder von Holz, Eisen oder einem andern Material, worin
concentrisch ein anderer Cylinder angebracht ist, so dass sich
zwischen beiden ein Zwischenraum befindet.
Der innere Cylinder ist etwas niedriger, als der aussere
nnd durah einen festen Deckel geschlosseh. Der Bwischenraum zwischen den beiden Cylindern und auch uber dem
Deckel ist mit Wasser gefiillt, aber auch im innern Cylinder
befindet sich Wasser , welches das Petroleum von unten
Neue Einrichtung sur Aufbewahrung von Petroleum.
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abschliesst und durch eine Rohre hineingebracht wird, deren
Hohe im Verhiiltniss zu dem gleichen Gewichte des Petroleums,
steht. Man kann also durch Zufugung von mehr Wasser
das Petroleum hoher bringen, so dass es in eine Rohre fliesst,
die sich iiber der Oberflache des Bodens b e h d e t , und
dasselbe mit einem Hahne auslassen. Man hat hier also
Gebrauch von der Verschiedenheit des specifischen Gewichts
gemacht, urn ohne Pumpen einfach durch Beifugung von Wasser das Petroleum zum Vorschein zu bringen, indem die BUSfuhrrohren so liegen, dass sie auf sehr hequeme Weise durch
Gebaude und Fabriken geleitet werden konnen, iiberall wohin
man sie haben will.
In der hier beigefugten Figur ist ein solcher, PetroleumAufbewahrer im senkrechten Durchschnitte abgebildet.
a a a ist ein Cylinder aus Steinen gemauert , oder von
Metal1 oder Holz nach eigner Rahl. b b b ein zweiter Cylinder, welcher concentrisch in dem ersten angebracht ist
und wasserdicht aus Dauben (Holz) oder anderm Material
gemacht wird. Dieser dient zur Aufbewahrung des Petroleums. c c c ist der Deckel des innern Cylinders, welcher
nach Wahl von Holz, Eisen oder Mauerwerk verfertigt werden kann.
Die nach oben gekriimmte Rohre r m , m y steht allein
in Verbindung mit dem innersten Cylinder bb, ccc, b b an dem
untern Theile J .
11 ist die Ausfirungsrohre des innern Cylinders, wird
mit dem Hahne q geoffnet und liegt auf gleicher Hohe wie
die Miindung r der Rohre im,my.
k k ist eine von aussen durch den Deckel des Petroleum - Aufbewahprs gehende Rohre , welche darin auf einige
Centimeter unter dem Niveau der Oeffnung r der Rohre rm,
my ausmiindet.
i u ist eine gebogene Rohre, deren eims Ende in den
innern Cylinder, das andere in das Wasser des iiussern Cylinders ausmiindet.
Das Fiillen des Petroleumhalters geschieht auf folgende
Weise :
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Neue Einrichtung zur Aufbewlrhrung von Petroleum.
Erst fillt man sowohl den innern als aussern Cylinder
mit Wasser. Dies Wasser sol1 in dem ersten den Punkt
fff auf gleiche Hohe als die Ausfuhroffnung r der Rohre
r m,my erreichen, in letzterm aber bis gg kommen d. h.
den Cylinder vollkommen fullen. Wenn dies gevchehen ist,
lasst man durch die Rohre k k das Petroleum in den innersten Cylinder, wodurch daraus eine Menge Wasser von gleichem Gewichte durch die Rohre r ni, m y weggedrangt wird.
Das specifisch leichtere Petroleum wird naturlich einen grossern
Raum einnehmen, als das verdrangte Wasser, und dadurch
muss die Oberflache des Oels holier kommen. Wenn e. B.
das specifische Gewicht des Petroleums 0,850 ist und die
Hohe der Wassersaule von y zu fff 8,5 Meter betragt, wird
das Oel, welches an dessen Stelle kommt, in dem Anfbewahrungsgefasse eine Hohe von 10 Meter erreichen, de'esen Hohe
mit dem Niveau p p p iibereinstimmt. Die beim Fiillen weggedriingte Luft entweicht, durch die Rohre iu.
Das Auszapfen des Petroleums ist sehr einfach. Man
braucht nur den Hahn q der Rohresll zu offnen und das
Oel fliesst von selbst aus, so lange bis die Oberflache auf der
Hohe der Rohre 11 ist. Wiinscht man mehr Petroleum abzuzapfen, d a m lasst man durch die Rohre r m , m y Wasser einstromen und in demselben Verhaltniss wird das Oel durch
die Riihre 11 ausfliessen, bis endlich der Cylinder bis zum
Punkte ff f mit Wasser gefullt uud alles Oel weggedrangt ist.
Die Yindung des Aiisfiihrrohrs 11 liegt iiber der Oberflacbe des Bodens; es ist also sehr bequem das Petroleum
iiberall hinzuleiten und Gcfdsse damit zu fiillen.
Bei dieser Einrjchtung ist das Petroleum ganz VOD Wasser umgeben und vor Verminderung geschiitzt. Auch ist
dabei keine Gefahr, da kein Feuer in den Cylinder eindringen kann. Selbst wenn eine der Oeffuungen z. R,k unmittelbar mit Feuer in Beriihrung komNt, wiirde die Wirkung
nicht grosser sein, als bei einer gewohnlichen Lampe, nie
Versuche bewiesen liaben, dass brenuende Stoffe in die Oeffnung geworfen, ausgelosclit wurden.
Ueber die Rehandlung des Fleisches in Uruguay.
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Die Kosten betragen wohl etwas mehr, ale diejenigen fur
gewohnliche Reservoirs, aber die Vortheile sind grosser.
Man hat bei dieser Einrichtiing keine Keller , keine Yumpen,
uberhaupt keine besondere Vorsicht niithig, wodurch die Assecuranz vie1 niedriger zu stehen koinmt.
Ueber die Behandliing des Fleisches in Urugnay
zur Veraendung auf den europaischen Markt, so wie iiber die verschiedenen Bereitungsmethoden des Fleischextracts daselbst.
Von D e m s e l b e n .
Bei Qn Verwiistungen, wolche die Viehseiiche in Europa
hervorgebracht und den in Folge derselben entstandenen
erhoheten Fleischpreisen ist es von der grossten Wichtigkeit,
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