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Ueber einige Arzneimittel.

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Vereiriszpil tirig.
3) Ueber eitiige Arzneiniitlel.
-
1)ie gelbe Chiriuriride
hir
Hutidel.
I t e r r E. F o II Ia i n e , Aiiothelcrr zn Skvres, sagt dariitier Folgendes :
I r h glaubc die A ~ ~ l t i i ~ ! r l i s a ~ i di lei r~ i I’harinaccuten
t
nuf einen Bet r u g lenken zu iniisseu, der, obgleich schon zu wiederholten lllalen
ercvlhnt, sich nirhts desto weniger in der letzten Zeit i n einern solchen
Verhsltnisse reproducirt hat, dass man otine I’ebertreibung sagen Itrnn,
es sei eine absolute llniniiplichlicit, sich gelbe China verscli;llfen zu
Iionnen, die der ~ ~ l ~ c h u entgangeii
iig
ware
Z u r Sttitze dieser Behauptuilg gehe icli Iiier suiiiniarisc:h das Kesultal v o n z w e i Priifnngen
dieses lidstlichen therapeutischen Agens, das ich aus verscliiedecen
Quellen an inicli gebriirht habe.
E r s t e B e o Ii a rh t II t i g. Die China, welvhe den Gegenetand dieser
Uniersuchung ausniaclit, stellte s i r h niit drri yhysischen C h a r a k k r e n
einer Kinde von guter Qualittit dar. 1)urrh die Erfahrnng von den1
geringen i;ewic:lite, das iiiiin i n solchcin Falle auf den physisc
bliclr legen darf, belelirt, wollte ich wissen, ob die chemische
die gute Jleinung tiestiitigcn wiirde, die niiin n p r i o t i iiber ihren
\l’erth ftissen Itonnte. Z u dieseiii Ende Idste irh 15 Grni. i n uerschiedenen lcleinen Stiii,l\en v o n tlieser Kinile ab, pulverisir~e diese Masse
griiblich, goss daru1)t.r e t w n 50 Grin. destillirlen \\’assers und erhannle
gleich eine saiire I{eaciion. iin Larkinuspapiere. Dies zeigte m i r an,
daes i c h es niil einer, wenn auch nicht i n ihrer Tot;ilittt, so tlocti
wenigstens zuni l h e i l verinittelst einer Stitire erschiiyften China zu
t h u n hatte. Die Berulirung des \Varserp mil d r r China darf nicht zu
lange andauern, da sonst die Siturc, die Fich rasrh liist, durch das
Chinin oder Cinclionin, wovon diese H i n d r n nienials p i n z l i c h enthl8sst
sind, sich neutriilisireii wiirde. I n der filtrirten Flussipl,eit IBewirlite
Silbersalpeter einen lileineii weissen Xiederschlag, iler unaufldslirli in
Shlpeterskure, aber aufl6.clii.h i n Amnioniali w a r . Ich constatirte niin
die Anwesenlieit I on ChIor\r.assersiotl’siiurr (nride r/ilothydr.iyue),
D a n n nahm ich 125 Griii. dersellien Kinde \ o n neiieni und hebandelte
sie niit der zur Extraction des schwelelsaeren C:hiniiis angewriidet
werdenden I’rocedur, indein icli daf’ur Sorge trup, zu versvliicdenen
nl alen eine Q u a nt i tiit A II( oli 01 von hin re i c h ent1i.r S Iti rlie zu pe bra uchen,
u m sicher zu sein, alle Alltalnidrn, Chinin iind Cinchonin, die sirh
etwa in den1 I ~ a l l t i i i e d e r s c t i l a ~lei n d e n (9ai detnienb S E tw?cpes),
aufzuliisen. 1ch dcstillirtr die Alkoho!~ussipkeilen ini Sundhade nnd
erhielt , anstatt einer aiiiorphen Jlasse unter d r r resiniisen Forin,
Krystalle, die inir all^, detii Cinrlionin vigenthumlichen Chariiktere darstellten. Ueher diese Krystalle goss i c h Schwefrlsbure, UIII einc schwachsaure Reaction zu erlangen. Dies liess ich init Hinzuliipung v o u l’hierliolile kochen. I)ie liodtende Fltisaigliett filtrirte ich, Iioffentl, wenigstens einige schwclelsaure Chininlcrystalle ZII bekoinnien. Ich concentcirte
die Fliissigbeit zu wiederholten >Ialeii irnd f i n d schwelelsnures Cinchonin, aber lceine Spnr voii Chinin.
Z w e i t e B e o b a ch t u n g. Die dieser eweiten Prufung unterworfene Cliine prisentirte sich gleichfalls mit den hussereii Chiirakterrn,
welche den Anschein einer Kinde von guter Qunlitiit gahen. Gleich
z u Anfange ronstatirte ich die Gegcnwart von Chlorwasserstoffsaure.
fieugierig, zu wissen, bis zu w t ~ l c h r t nPunctu die Retriiger ilire verbrecherische Induotrie getrieben, nnd m i r yon decn Allialoiden Keich-
-
Vereinszeitung.
344
thutne dieser Rinde Rechenschaft zu geben wiinschend, nahni ich
350 tirni. von dicser China und beliiindelle sic inii den i n tlcr ersten
Analy.se liezeichneten blitteln. Oies illal erliielt ich 3 Grni., 50 Ceniigrln.
Siilphns cLiniiti, 11. It. einc uni die Ililllte geringere Quilntitbt, wie III~II
siu aus einer nichi erachiipflen Rinde zieltt.
Airs dein liier Angi!gebenen untl aus anilern E~rfithrungcn, die inir
persiinlich sind, schliesae ich, dilss es i n 1 Ilandel lteine China iiiebr
giebt, die nicht, bevor sie i n die lliinde d r s Apotltelcers Lutnnlf, cine
Uperation erlillen hat, daltin strebibnd, sic des Chinins, das sie entl i l l t untl ihren Wertlt a ~ s u i ; ~ e l t lL,I I heraubcn. Es scheint aelbst, d i ~ s s
diese Industrie, die denen, welche sie treiben, vie1 cinhringen IIIUSY,
vorzugsweise in Paris ausgeiilil wird und dass die so i l i r w sie allvin
werthinachendon Grundbestnndiheilc beraubten Chinarinden niicli l l a v r e
geschirkl, dann von dia5er Stiidt wierler nach Paris expedirc und Iiierauf deli Droguisten wie aus Ainerikii lroiniiientle Iliuden iiberliel'crt
werden.
\Vir wollen Iioflen, dass die Uvhurde die Urhelier dieses gehiibsigel, Iiandels zu entdeclten wissen und tlit:jcnigen gubuhrend niil nai:lihalligrr Slral'e belegcn wird, welohe so verbrecherische llliItel gebriiuchen, uin Vcrui~gi:n zu san11n~!111. Dies von allen ;tufricltlig den
Inlerrsscn der I~uiniiniliit ergebenen .\leasehen Ichlial't gewiinschte hesullat erwarlend, verinitg icli nteine Anitsliriider nicht griiug aufmfovdcrii, die gelbe Chiiiit nicht c.lii:r itnzunehnien, als bis sie sicli von
dereii Allraloiden Ileicltlhunie tiberreugt haben.
Ich weiss recht wohl, dilss tlic gelbe China scil d e r lcoslbnren
von I ' e l l e t i e r und C a v e n t o u iiiclit w h r Iiiiufig iri der
,.Enldeckung
1 lierapie angewendet wird ; nichls desto wenigcr hloibt es eine alleii
Prahtilrern belrannte 'lhatsaclie. Ks giebt Wecltsellieber, die sich gi-gen
das scliwel'elsaure Chinin rebellisch verhallen, den1 Gebraiiche dcr
gepnlverten gelhen Chinarinde aber weichen. I n solcheni Falle gilt
es dann, eine China eur h i d zu haben, die ihrer wirksatnen I'rincipe
nicht enlbliifst ist.
Kine Annierliung besagl: p a t i d L i c i t w<me IPSfrii1.s ol,sevres pcir
,?I. t ; o n l n i t i r ! tie sernient qii'erceptiortriels ( e l j e c w i s p ' d eii pst
ninsi), i l s ne doizrent pas moirrs :Ire l i o i . I C s ii lit coriirciissnncc des
Yllareiaciens. (Repertoire d e f'hihurmarie).
A u g u s t D r o s t e , Sanitiitsrath.
-
Fidscltung do. ArznPimiltel.
Der Medicnl Times ist c s gelungcn, sich, wir wisscn nii:lit wie,
eine iiussersl werthvollc, von der lland eines schlitiiliundigen 1)roguisten (d'un fort droguibrr) Englands geschriehrne hutiz 7.u verschall'en. In derselhen theill unser Cnininercianl eiiieni seiner Freunde
die grossen Vurlheile mil, welche ihin die VerCilschnng cfer i n der
lleilkunde gebrituclit werdctiden SiibstmztBn gewfihrt, tind furdert ihn
aul, cin tileiches zii t l i u n . Dieser wohlgrnieinte Iliithschlng ist init
I'actischcn lnslructionen ( d ' i i i i somrnaire) begleilet, die wir unsern
Lcsern nicht vorentlialten ntugen.
L)as Zinlcoxytl wird gewiihnlicli rnit scltwefclsauretn und Irohlensaurein Baryle, dein Pariser Gypse verfiilschl.
Das salpetersaure
Silber is1 genau a u s 4 'llieilen dieses wit:htigen Salzes und aus einem
'flieilc Sslpeter ziisIiiiiiicti~csetzI. Dcr Copaivabalsam Iiestvht P U S niclits
,
Arch. d. Pharm. CXVIII. Uds. 2. tlft.
4G
252
Vereiraszeitung.
andcrem, sls ans Ricinuscil, dern ein wenig wahren Balsams beigefiigt
worden. I J i n Kalihydroiodin zu niachen, misclit nian 6 Tlieile judwasserstoffsaures Kali, 1 'I'hcil genieinen Salzes iind 4 'Ilieil kohlensaurt!s I(ali untereinaiider.
Der Brechweinstein ist fast ininier ein
(;crtivnpe vtrn g I e i ch e n T 11 e i I e n schwefelsauren Hall's und Tarlnrus
s l i h i l r l u s (dme'tique). Das Calomel wird hald aus 9 Theileu kohlensairren Kalkes iind 3 "~heilett reinen Calomels, hald aus 3 Theilen
Irohlensauren Kalkes und 1 'lheile siissen Quecksilbers ( p r o l o chloricre
de narrcure) dargestellt. I)er Kermes mi~aeralis, der in der lelztiw
Zeit als ein Antidot des Strychnins betrachtet worden ist, wird gefertigt aus rolheni Olrer ( A n t ~ ~ / t m
/ i c u l e de pommrs cle term) und
Berliner Blau, i n verschiedenen Verhiiltuiasen gemischt, je nach d e r
Farbenschrltirung und dem Bediinkcn eines jeden Drnguistcn ( s i l o %
l'ic/telle chromalique el l'iningitmlion de chnque I)rogsizsle).
Reinen Kernirs gicht es nicht. h s iiiilchsaure Eisen i s t offenliar
nichts anderes, als 3lilchzni.lter uud scliwelelsaurej Eisen in zwerlcrniissigtm Quantitiitee. I)er Iliicltstaiid der Opiuniwhache, d a m bestininit,
das \lorphinin gut ausruziehcn, bildet das Opium, das man vcrkauft.
UHS Chinin urid das Jlorpliiuni sind nicht besser beschalfcn.
lhs
erst(: dieser Jledic;itnente ist srhwefelsairrer Kiillc, in Nadeln zubereitet
und zu Salicin in passender Rlcnge gt:niischt. Aehnliclr steht es ruit
dem Morphiuin. ( l ' i i i o i i widicnle).
Osnabrick.
A u g u s t D r o s t e , Ur.
-
Asellus vdguiis als Fpind der Hlufegel.
S u u b e i r a n , der Sohn, hat in cinein fiir die Central - Apotheke
zu I'aris angelegteri Blut.egelhehiiltsr ein Insect gefunden, welcltes d e r
jungen Brut d e r Blutegel unpemein sclildlich isl, tla es sich den noch
kleirien Blulegelit arisclzt und sie nicht wieder verliisst bis sie durch
dicaelben gWtiz1ii:h erschiipfl und geliidlel sind. Ilieses Insect heisst
Asellzrs t d g a r i s G a o f r . oiler Oniscics ayunlicus I.. und gehiirt unler
die Crustaceen. Es hRlt sich in tleni Seiiiewasser h5uGg aof, SO dass
es zu einer Blutegelanlage durchairs geniietlen werden i i i u s s . EP Icann
tiicht schwiniiuen, sondern lcriecht. atii Uuderi des Reservoirs herunt.
Es is1 falh von Farbe, ha1 13 Fiisse und eioeii liinglich-plirtien KBrper, 4 ahgestuinpfle Fiihlhdrner, wovon 2 ain llintertheile des KBrpers
liinper sind, der Schwrnz hat ein Segment und zwei zweitheilipe
Hervorragungen. Uoter dem Schwanze hefinden sich zwei Anhingsel,
wclclie sich fortwihrend bewegen, am das Wasser erncuert den ReRpirotionswerkzeugen voreufiihren. Auch an den Zwsigen der 'lypha
utid der Iris, wie auch in dcn Fallen der Blltler fiiidct sich dieses
Insect init jungen Blutegeln zusanimen.
An den grossen Blulegeln
hiugen sie sich frcilich auch. schienen sie abrr nicht zu erschnpfen,
wie es bei den lcleinen der Fall ist. (Journ. d e Phnrm. e t d e Chim.
"Vvembr. 1850. 11. 355.)
du Me'nil.
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