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Ueber einige Charaktere der Alkohole von Berthelet.

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166
Cha?*aktere dev Alkohole.
sultat zeigt an, dass die Formel C * H W * wirklich 1 Aeq.
des Erythrits entspricht.
Diese Probe liisst sich auf alle Alkohole anwenden,
wenn dieselben nicht an sich die Eigenschaft besitzen,
leicht Wasser abzugeben und d a m wieder aufzunehmen.
Dies ist leider bei vielen andern Verbindungen, wie 5. B.
beim Mannit und bei dcr Glycose der Fall. Der Mannit, C 1213 1 4 0 12, verwandelt eich in Mannitan, C12H120 10,
und die Glycose, C12Ii12012, in Glycosan, ohne dass Hie
sich rnit Saure verbinden. Umgekehrt gehen Mannitan
und Glycosan Lei Gegenwart von Wasser leicht wieder
in Mannit und Glycose zuriick. Allein, diese Falle ausgenommen, liefert doch die angegebene Methode ein bequemes Mittel zur Controle fur die Aequivalente der
Alkohole. (Compt. vend. 56. - C?iem. Centrbl. 1863. 46.)
B.
lleber cinige Charaktcre der Alkohole ; vou Berthelat.
Wirkliche Alkohole vereinigen sich direct mit Sauren, langsam aber regelmassig, selbst bei Gegenwart von
vie1 Wasser, in festen Verhaltnissen, die von den Aequivdenten der Sauren und der Alkohole abhangen, nicht
von ihren eigenthiimlichen Verwandtschaften. B e r t h e l o t
hat eine Reihe neutrnler organischer Substanzen verschiedener Gruppen, die einen den Alltoholen analog, die andern sehr verschieden von ihnen, ganz gleichen Versuchen unterworfen, die zu folgenden Rcsultaten fihrten :
Gewth.
I
1. R e i n e s A c e t o n CsHsOz 44,4 1 OAeq. 118 Stunden
}
Essigsaure. . . . . . . . . . . . . . 55,6 1:2
bei 1800 C.
1 Gr. der gesattigten Mischung gab
vor dem Versuch: Normal-Baryt 61,9 C.C.
nach ,
n
n
6198 n
Gewth.
1
2. R e i n e r A l d e h y d CQH402 37,s 1,O Aeq. 118 Stunden
Essigsaure.. . . . . . . . . . . . . 62,5 1 4 2 2 ,
bei 18OUC.
1 Gr. der gesiittigten Mischung gab
vor den) Versuch.. ........... 69,3 C. C.
nach
............
,
3. G t e m e i n e r C a m p h e r . .
.
78,4
*
Gewth.
I
70,3 1,O Aeq.1114 Stunden
Essigsaure.. . . . . . . . . . . . 29,7 1,08 , I bei 150OC.
1 Gr. der gesattigten Mischung gab
vor dem Versuch.. . . . . . . . . . . 33,2 C.C.
nach ,,
. . . . . . . . . . . . 33,O ,
Charakteye der Alkohole.
157
4. O e w S h n l i c h e r A e t h e r 2 (C4H50) mit reiner
oder wasserhaltiger Essigsaure erwiirmt (118 Stunden bei
1800 C.) zeigte einen Verlust von 4-5 Hundertstel Saure
entweder durch ein wenig nicht eliminirten Alkohol, oder
durch Bildung von Essigather.
5. T e r p i n CzoHzoO4+2HO
Gewth.
80,8 1,33 Aeq. 40 Stunden
19,2 1,OO ,,
bei 800 C.
1
}
Essigsaure. .............
Keine Verbindung in festen Verhaltnissen, wahrscheinlich weil die Temperatur von 800 zu niedrig war, aber
die leiclite Veriinderlichkeit des Terpins gestattet nicht,
e a weiter in Gegenwart einer Siiure zu erhitzen.
6: S a l i g e n i n C14H804.
...
Gewth.
63,s 1,O Aeq. 4 0 Stunden
bei 80oc.
Essigsaure . . . . . . . . . . . . . . 36,2 1,16 ,,
7 Hundertstel der Saure waren neutralisirt, die noch
nicht beendigte Reaction wurde wegen der Veranderlichkeit der Substanz unterbrochen. Man sieht, dass das
Saligenin sich wie ein Alkohol verhalt und sich umbildet in Aldehyd und Saure. Man hat diese Eigenschaft
bisher geleugnet, da dieser ausserst leicht veriinderliche
Stoff sich unter Einwirkung starker Siiuren in Wasser
und Saliretin spaltet.
1
Gewth.
... 80,O
Essigsaure .............. 20,O
7. S a l i c i n Cz6Hl8Ol4...
}
Stunden
1 1,OOAeq.
, } bei SOOC.
40
1,08
E5 waren 14 Hundertatel der Saure neutralisirt. Dies
stimmt mit der allgemeinen Theorie uberein, welche das
Salicin (saligeninsaure Glycosid) als complexen Alkohol
betrochtet, fahig, sich mit Sauren zu vereinigen, wie das
monoessigsaure Glycerid.
Gewth.
,. .
68,3 1,37 Aeq.
Essigsaure.. . . . . . . . . . 31,7 1,OO
Nach 40 Stunden bei 160oC. die neutralisirte Saure 6 , l
136
,, (Grenze der Einwirkung). ....... 790
8. a) P h e n o l C 1 2 H 6 0 2 . .
Gewth.
b) P h e n o l , . ............ 72,O 1,64Aeq. 11 Stunden
Essigsaure.. .......... 28,O 1,OO , bei 150oc.
Neutralisirte Siiure 9 Hundertstel.
1
Gewth.
c)
.I
P h e n o l . . . . . . . . . . . . . 55,9 1,64 Aeq.
Benzoesaure.. . . . . . . . . . 44,1 1,OO
158 Priifung der Atkohole und Aether auf ihre Reinheit.
Nach 40 Stunden bei 1600 C. neutralisirte Saure 25,s
,, 136
,
(Grenze der Einwirkung) . . . 26,7.
9. K r y s t a l l i s i r t e s T h y m o l T4,O 1,13 Aeq. 114 StunC20HIQ(J2
den bei
Essigsliure.. . . . . . . . . . . 26,O 1,OO n l 1500 c.
Neutralisirte Siiure 8 Hundertstel.
Phenol und das ibm homologe Thyrnol vereinigen
sich direct nach Art der Alkohole mit Saureii; die Verbindungen haben ihre festen Grenzen, diese sind aber
fur die Phenole enger als fur die Alkohole, das Verhaltniw der Neutralisation ist 3mal so gering mit Benzoestiure, 10mal so gering mit Essigsaure. Die Phenole
zei en den wirklichen Alkoholen paralleles Verhalten,
g e f l o r c h e n j e d o c h a n d e r n G e s e t z e n . (Journ.de
Dr. Reich.
Pharm.et de ChinL. Juin 1863.)
.
.
. .
1
Priifnng der .ilkohole iind Aether auf ihre
Reinheit.
Fur rnit Sorgfalt durch Destillation und Austrocknen
gereinigte Alkohole und Aether fehlt noch in den meisten Fallen die Controle. B e r t h e l o t kommt durch seine
Untersuchungen zu folgenden Resultaten :
1. Ein reiner zusammengesetzter Aether muss durch
ein Alkali zersetzt werden konnen, indem er 1 Aeq. desselben siittigt. Dieses verspricht zu einer alkalimetrischen Analyse der Aether und analoger Verbindungen
zu fuhren, gegrundet auf Anwendung einer titrirten Barytlosung.
2. Durch dieselbe Flussigkeit kann man die Gegenwart selbst sehr kleiner Mengen zusammengesetzter Aether
in einem Alkohole oder einem einfachen Aether finden.
Man bringt in eine Retorte 10 C.C. titrirte Barytlosung
und eine bestimmte Menge des zu untersuchenden Korers und erhitzt 100 Stunden auf 10OOC. 1st der AlkoKol rein, wie es gewohnlich mit gewohnlichern Alkohol
der Fall ist, so wird der Barytgehalt nicht yerandert.
I m Amylalkohol findet man fast immer eine kleine Mengs
zusaniinengesetzter Aether, ebenso im geivohnlichen Aether
selbst nach der Digestion mit Ihlkmilch.
Um die Gegenwart eines neutralen Aethers in reinem Alkohol zu erkennen, geniigt es, diesen Alkohol rnit
dem doppclten Volumen Wasser 24 Stunden auf 1500 zu
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