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Ueber einige Farbenregelmssigkeiten und Farbenwechsel.

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Ueber ehige Farbenregelmiissigkeiten u. Farbenwecbel.
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3) Das Extract muss bci gelinder Warme eingedampft
werden, damit die cmpfindliclten Bestandtheile dcsselben nicht
verkohlen.
4) Alle bei der Darstellung bcnutzten Gefasse mussen
peinlich rein gehalten scin.
Im Gerstenmalz findet sich cine Substanz, die dem animalischen Ptyalin und Pancroatin cntspricht und die &aft hat,
StGrke ebenso in Zucker zu verwandeln, wie das im Nagen
abgesonderte Pepsin Eiweisskorper in Yepton verwandelt.
Dies ist die Diastase, die sich beim Keimen oder Malzen
bildet; eine kleine 3Iengc dcrselbcn kann cine fast unbegrenzte
Menge StSirke in Zucker verwandeln.
Daraus geht hervor, wie schr ein w i r k l i c h e s u n d
g u t e 8 Malzextract die Verdauung befordern muss und gleichSam als kunstlichcr Speichel dient.
Fur den Apotheker empfiehlt cs sich, das Malz in guter
Qualitiit voni Braucr zu kauten. Dic Darstellung des Extracts aus dem grobgemahlenen 31alz geschicht rnit Wasser
von 75 bis 77O C. in einem warmen Raume, so dass die
Temperatur der Maischung wahrend drei bis vier Stunden
nicht unter 65O C. fallt. Das Weitcre ergiebt die Praxis und
ist bekannt.
Das Reinigen aller zur Bcrcitung dcs Malzextracts dienenden Gefasse so11 mindestens einmal wochentlich rnit verdunnter Aetzkali- oder Aetznatronlaugc geschehen.
Xalzextract mit Eisen ist leicht darzustellen, indem man
einc zuckcrhaltige Losung von Ferr. phosphoric. dcm Extract
zusetzt in dem Verhiiltniss von 24,36 Centig. auf einen Essl0ffcl voll.
Malzextract rnit Pepsin ist ein werthvolles Yriiparat , da
es zu gleichcr Zeit auf Starke und Eiweiss wirkt.
Malzextract rnit Leberthran bildet eine vollkommene
Emulsion mit doppeltem Nahrwerth der gewohnlichen LeLerthmn - Emulsionen und hat ausserdem einen angenchnieii
Geschmack. (American Journal of Phnrm. Vol. XL VIlL
4. Sw. Vol. 771. 1876. pug. 531 scq).
E.
Ueber einige Farbenregelmtlssigkeiten iind Fsrben-
wechsel.
Das Gesetz €I o u s t on ’ 8, dass gewisse Substanzen unter
Einfliiss von Wiirnie ihrr: Pnrbe nach dcr Ih3henfolge dcr
Arch. d. l’harm. XII. Bds. 4. Heft.
‘>.>
-r,
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Uebcr einige Farbenrcgelmassigkeitcn u. Farbunivechsel.
Spectruiiifarbon nx-aiidcrn, glaubt \\.alz weiter ausdchnen zu
kaiiiieii, indcni cr sagt, diese Reihcnfolge wird bei ciner
grosscn hnznlil von 1tcnl:tiouen \vahrgenomnien, in welclien
der E;irbenwechsel durch chemisclie dction vcranlasst wurdc.
TIT n 1x gelit nuf die Farbenrc:tctionen und Parbenwechsel
dcr hlkalo'ide zuriick und f'iihrt als bcsondercs Bcispiel die
Farbcnrcnction der cone. SO3 auf Albumin an. Dicsc Reaction fiingt mit Griin an, geht in Gelb iiber, durcliliiuft seine
verschiedencn Slittigungsstufen, bis Orange, gelit d a m in ltoth
iibcr, nus wclchcr dic E':Lrbenscslrt vcrschiedener Schattirungcn bia ziim Dunkclliirscliroth folgen und cndct mit Dunkelviolctt,
Die Pwbenrcihe ~viirealso, griin, gelb, orange, rotli lint1
violett odcr nuch purpurroth, wie dicsc lctzte Earbe bezciclinct wird.
Alz weitcres Bcispicl der Farbcnwechsol nnd m a r in
niiigeliehrtcr Iteihenfolgc: dcs Spectrnnis , durch chemischc
Action licrvorgerufcn , giebt Verf. die Rcaction der Vanadinsiinre an.
W i d die tlonkelrotlic Losung dcr Vanadinskire, welche
mil lii~chciicler SO bewirkt und iiiit seiner 50 fhclien Nenge
Wasst:r ~-ercliinntwurde, gelindc mit Zink erwiirrnt , so geht
die V:uiadinsiinre nacli und nach unter Blsufarbung in Tetrao s y l , unter Griinfiirbung in Triosyd und zuletzt unter Violettfarbiing in Diosjd Yiher. Uic Erscheinung , warnm blau
vor griin lrommt, welcho in andcrcn Keihen nuch vorkomnit,
wird Verf. noch zii beleuchtcn suchcn.
1)ic allotropischcn Zustiindc des P gelmi einen intcressanten .Pall ~ C Parbcn\\eclisels.
R
I h tritt in dcr Reiheiifolge dcs Spectruiiis iind mit zunehiiiender Dichtigkeit aid.
Phosphor.
Parbc
IVeiss
Dnnlcelroth
Orangcro~h Yiolettgrau
spec. Gew.
bci O o C. l,S5G.
2,148.
2,19.
2,293.
Kuhc vcrwnndtc Stofl'c wic Clilor, Brom niicl Jod geben
progressiv fortschrcitentle Parbcn i n der Kcihenfolge des
Spectrum
Chlor
B1.0 ni
J od
G-riinlichgelb.
Roth.
.Violctt.
Ebcnso die L6sungan andcrer nahestchender Stoffi., v i e
K, Sc und Tellur.
Dic ~1etnllrcrbiuditng.eiidei- IIalogcne , die Sulfide und
Osydc verschiedener Metnlle, die ()sydc uiid Chloride ein
Gechlorte Baumwolle etc. - Kaliumxanthogenat als Conservirungsm.
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und desselben Elementes und vielc Netallsalze lassen alle
eine Regelmhsigkeit des Farbenwechsels erkennen, s o dass
Verf. durch wcitere Versuchc zu beweisen glaubt, dass :
wenn cine Eeihe von Farbenwechscl durch chemischc
Action nachgemacht ist, die Farben nach und nach in
dcr Reihenfolge dea Spectrums crscheinen; dass , wie im
Phosphor, die Farbe einer Substanz mit seiner chemischen
Beechaffenheit wechselt, der Farbenwechscl in der Iteihenfolge des Spectrums progressiv fortschreitct mit dem Wechsel physikal. Eigenschaften, wic Dich tigkeit, spec. Yol. etc.,
und dass in einer Reihc gcfiirbtcr Verbindungen von analoger oder ahnlicher atomischcr Beschaffenheit die Farben
in der lteihenfolge des Spectrums folgen.
(The american Chemist. KO.76. October 1876. 2). 125.)
B1.
Gechlorte Baumwolle zur Bereitnng dcr Schiessbaamwollc.
Die unvollstandige Losung der Schiessbaumwolle in
Aether - Alkohol ist nach 31c n i B r e nicht allein auf den Wassergohalt der angewandten Skiuren, auf den Zeitraum ihrer
Einwirkung auf die Baumwolle, sondern zuweilen auf den
Chlorgehalt dcr codirten gebleichten Baumwolle zuriickzufiihren.
Stark gechlorte Baumwolle tsugt zur Bereitung nichts.
Die Fabrikanten legen die codirte gebleiclite Baumwolle in
gewohnliches Waeser , waschen sie aus, bringen sic i!i
ein 2O-Chlorbad und trocknen sic cndlich aus. Die Faseru
mussen lang, zart iind wciss sein, wcdcr Geruch noch Geschmack nach Chlor haben und :In destillirtes Wasser nichtv
abgeben. (Repertoire de Phamacie. No. 22. Novembre
1876. y. 681.)
BZ.
Kalinmxanthogenat sls Conservirungsmittel.
Nach B. Z oll e r wird die Wirksamkeit des Xxliumsaiithogenats als Conservirungsmittel von kcineni anderen iibertroffen. Pflanzensafte klartcn sich durch cinen kleinen Zusatz
des Xanthogenats vollkommcn, und trotzdcm sic 8 Jfonatc
tlieils vcrschlossen, theils unyerschlossen aufbewahrt wurden,
blieben sic ohne alle Schimmclbildnng und Zcrsctxnng. An2;
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