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Ueber einige Reactionen des Tellurs.

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Einige Rcactioncn dcs Tellurs.
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slure und aus dieser die Menge der absorbirten schwefljgen SSiurc
ermittelt. Das Resultat war, dass die untersuchte Luft 1,8 C.C.
schwcflige Siiure im Cubikmetcr enthiclt.
Verf. fand ausserdem, dass die Luft an windstillen Tagen
2,2 C.C. schweflige Saure im Cbm. enthielt, dagegen wenn der
Wind die verschiedencn Luftschichten vermischt hatte, der Sauregehalt der AtmosphSire auf 1,4 C.C. pr. Cbm. sank. Dies erklart sich
leicht aus dem spec. Gewichte der schwefligen Saure, die an windstillen Tagen mehr in der Nahe h e r Entstehung sich anhiuft. Auch
im Regenwasser fand Verf. schwefelige Saure, Schwefelwasserstoff
und Schwefelsiiure, die als Schweflsaure bestimmt 2,2 g. im Hektoliter betrugen. Diesen hohen Gehalt verursachen einige Fabriken
chemischer Producte und besonders eine Ultramarinfabrik im Stadtbezirke von Lille, die viel schweflige Saure in die Luft entsendcn.
Hierdurch entstehen natiirlich Unzutraglichkeiten z. B. haufig auftretende Heiserkeit, sowie Luftriihrenentziindung und Reizungszustlndc
der Athmungsorgane. Metallgegenstiinde werden rasch schwarz,
emphdliche Farben werden angegriffen etc.
Zinkbedachungen und Bleiarbeiten bekommen Liicher und erfordern unaufhiirliche Reparaturen. Dagegen zerstiiren die sauren Gase
auch einen Theil der iMasmen, die sich immer zahllos in grossen dichtbevijlkerten Sfadten bilden. Man beobachtete, dass in Zeiten -ion
Cholera - oder Typhusepidcmien Lille einen befriedigenden Gesundheitszustand hatte, und die Zahl der Opfer viel geringer war, wie in
anderen gesiinder gelegenen Stadten.
Das Klima in Lille ist feucht imd ungesund und verdankt die
Stadt nach Ansicht des Verf. die geringere Intensitit, mit der epidemische Krankheiten in ihr auftreten , der schwefligen Saure,
welche, die Krankheitskeime in der Atmosphare zerstiirend, Britig
antiseptisch als Praservativmittel wirkt. Trotzdem wSire zu wiinschen, dass man in Zukunft in den Stlidten nicht mehr die Anlagc
von Fabriken erlaube , die betrachtliche Mengen schwefliger Saure
erzeugen. fAnnale8 de Chimie et de Physique. SYrie 5 . Tome 29.
pag. 427.)
C. Rr.
Ueber einige Reactionen des Tellurs. - E. Demarqay
theilt mit, man habe den Telluriirliisungen eine rothblaue Farbe zugeschrieben ; die reinen Telluriire scheinen jedoch nach sciner Ansicht
schwach gelb zu sein, die violette Farbe riihrt entweder von Polytelluriiren her oder vielleicht von etwas Tellursuboxyd. Wenn man
eine stark alkalische Liisung eines Telluriires mit einem Reductionsmittel: Phosphor, Hypophosphit, Aluminium etc. zum Sieden erhitzt,
SO tritt an Stelle der violetten Farbe eine sehr schwach blass gelbe.
LSisst man dam wieder Luft zutreten, so erscheint die alte Farbe
wieder.
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Bestimmung von Methylalkohol in Aethylalkohol.
Man kann bei diesem Versuche die violette Lbsung durch die
stark alkalische Lbsung eines Tellurites ersetzen, dann bildet sich
zunachst eine intehsiv violette FZirbung, die dann verschwindet, aber
sich wieder zeigt, wenn man Luft hinzutreten I.%&. 1st die Lbsung
nicht sehr alkalisch, so scheint ein Theil des Tellurs als Tellurwasserstoffsiiure eliminirt worden zu sein. Die violette Verbindung
scheint demnach der Bildung des Telluriires vorauszugehen und von
etwas Suboxyd herzuriihren.
Wbhler gewann gewisse Methyl- und Aethylderivate des Tellurs, indem er von Methyl- oder Aethyl-Telluriiren ausging, Verbindungen, die schwer zu erhalten sind. Man kann diese Producte
mit grbsster Leichtigkeit erlangen , indem man w a r e n d 48 Stunden
das gepulverte Tellur bei etwa 80° mit Jodmethyl behandelt. Die
2 Eiirper verbinden sich, es bildet sich Tellurdimethylbijodiir, das
es ermbglicht , alle anderen Derivate des Tellurdimethyls und nach
WZjhler besonders das Methyltelluriir selbst darzustellcn.
Die Aethylderivate kiinnen zweifellos auf analoge Weise erhalten werden. Man muss darauf achten, dass man das Gemenge nicht
zu sehr erhitzt, denn das Methylbijodiir, welches entsteht , zersetzt
sich schon langsam bei llOo und sehr rasch bei 120°, indem es
Jodtellur giebt. fBuZZetin ds la SociitS c h i m i p do Papis. Tome 40.
Nr. 3. pug. 99.)
C. Kr.
Neaes Verfahren zar Bestimmnng von Methylalkohol
in Aethylalkohol. - V a n d e Vyvere-Briissel hatte kiirzlich zu
untersuchen, ob ein Firniss unter Anwendung von gewiihnlichem
mit Holzgeist gemischtem Weingeist oder mit Nethylalkohol allein
hergestellt worden war. In ersterem Falle war die Menge des Methylalkohols zu bestimmen. War der l’irniss nur mit Xethylalkohol
bereitet, so war er frei von Abgaben, sonst aber war ein Eingangszoll fiir ihn zu entrichten. Verf. erkannte die Unmiiglichkeit einer
exacten Bestimmung mit den gebrauchlichen Verfahren; so fand er
z. B., dass die fractionirte Destillation unausfuhrbar war, da die
Siedepunkte der beiden Alkohole zu nahe bei einander liegen (Methylalkohol 66O, Aethylalkohol ?‘So); Verf. beschloss deshalb zur Trennung der beiden Alkohole die besondere Eigenschaft des Methylalkohols
zu verwenden, dass er mit trockenem Chlorcalcium eine Verbindung
eingeht, die einer Temperatur von looo widersteht, sich aber durch
Hinzufugen von Wasser zerlegt und den Holzgeist in Freiheit setzt.
Zur Ausfiihrung dieses Verfahrens wird das Untersuchungsobject, das
die Alkohole enthalten SOU, auf dem Dampfbade der Destillation
unterworfen, bis alle fliichtigen Producte iibergegangen sind. Diese
fliichtigen Producte werden sodann iiber reiner calcinirtar Soda auf
dem Dampfbade destillirt, um die Alkohole wasserfrei zu erhalten.
Hierauf bestimmt man das Volum des Gemenges. In einem Theile
desselben oonstatirt man die Gegenwart des Methylalkohols. Der
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