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Ueber Eisenchlorid.

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Ueber Eisenchloricl.
seine Oberflache bedecken. Es besteht aus 3 (Fe0,S03
+2Fe’O3, 3 S 0 3 , und die Krystallc enthalten 2 htome
Salz, verbunden mit 0 Atomen Wasser, welches dann 15,9C
Proc. betragt. Der Versuch gab 14,46Proc. und da 1 Proc.
Wasser als von der in den Brystallen eingeschlossenen
hlutterlauge herriihrend angeseheri werden Itann, so enthalt
1Atom Salz 4 Atome Wasser. A b i ch hemerkt, dass dieses
Salz nicht erhalten werdcn kann, wenn niclit ein ltleiner
Theil Eisenoxyd durch Thonerde vertreten wird , nach
seiner Analyse 2,2 Proc. Thonerde gegen 17,65 Proc.
Eisenoxyd. Daher wird der Alaun zugesetzt. Wird die
Losung des Salzes in saurem Wasser gar zu schnell verdunstet, so wird dadurch die Bildung dieser Iirystalle
verhindert, und das Salz scheidet sich in glanzcnden
Schuppen ab, die cinen Seringeren Wassersehrtlt haben
Diess kann vermieden werden, wcnn man be1 der Wieder
auflosung des gefallten Salzes in saurem Wasser
vom
Gewicht des angewandten Eisenvitriols krystallisirten schwefelsauren Kupferoxyds zusetzt, von dem jedoch nachlier
.ce ius Jahrsber. XXlZl
nichts in die Krystalle eingeht.
p. 197.-Pharm. Centralbl.
181.1. 0.7.j
--
PZ
IJeber Eisenchlorid.
G o b 1e y , welcher die verschiedenen bisher bekann-
ten Verfahrungsarten zur Darstellung des Eisenchlorids
durchgeht, hat an denselben auszusetzen, dass sie sarnmtlich kein Salz von bestiindigem Wassergehalt liefern, und
glaubt ein solches dadurch zu erhalten, dass er die Verdampfung der Auflosung dieses Chlorids in vollkommen
trockner Luft geschehn liisst, wie auch dass e r dabei den
Siedegrad nicht iibersteigt.
Er lost feingeriebenen Blutstein bei angewandter WSirme
in Hydrochlorsaure auf, lasst von ersterem cinen Ueberschuss, raucht die filtrirte Solution in einem der Art eingerichleten Wasserbade ab, dass die Dampfc dcsselben
jene nicht erreichen konnen, riihrt so lange flcissig um,
bis keine Hydrochlorsauredam fe mehr entweichen und
ein Tropfen der Flussigkeit eim Kaltwerden erstarrt.
iesst sie auf einen Porcellanteller, lest einen andern
farauf und verkittet beide. Er trennt sie nach 24 Stunden
wieder, zerkleinert den Inhalt und bewahrt denselben in
einem Stopselglase auf.
Das auf solche Weise dargestellte Chlorid ist braunroth, geruchlos , leichtlijslicli in Wasser, Weingeist und
Aether, und giebt mit crstcrem eine, goldgelbe an der
Luft sich nicht triibende Auflosung.
g
?Vasserfreies Iiupferchloriir. Alkalische Chloride. 187
Es enthalt 5 Atome Wasser, die Go b 1 e y jedach nur
annahernd fand.
Ganzliche Auflosbarkeit des Products, ein stets gleiches
Verhaltniss der Bestandtheile, wie auch die Eigenschaft
desselben sich unverandert aufbewahren zu lassen, sind
die Vortheile, welche diese Methode gewahrt. (Jou~n.de
Pharm. et de Cliim. 1844. Avril p. 301.1 L). Jf.
Wasserfreies Kupferchloriii.
Nach J o n a s erhalt man dasselbe, wenn man ah
Elektroden einer Daniellschen Kette stat&der Drathe breik
Ku ferstreifen anwendet. Die negative Elektrode wird dann
nicKt mit metallischem Kupfer, sondern mit wasserfreiem
Kupferchloriir uberzogen, wenn man die Kupferstreifen in
eine Auflosung von gleichen Theilen Kupfervitriol und
Kupferchlorid taucht. Das Ku ferchloriir geht an der
atmospharischen Luft in dreifaci basisches Kupferchlorid
iiber. (Poggend. Ann. L VIII. S. 210J
Nach meiner Erfahrung bildet sich auch Kupferchloriir,
wenn man metallisches Kupfer ohne Anwendung einer elektrischen Striimung in eine Kupferchloridlosung taucht *). G.
Wirliuiig der alkalischen Chloride auf Queeksilberc hloriir.
Nach L a r o q u e , dessen Beobachtungen jene fruhern
von H e r v y und G u i b o u r t bestatigen, dasegen von jenen
hl i a l h e's abweichen, verwandelt sich das Quecksilberchloriir unter Einfluss der alkalischen Chloride niclit in
Chlorid, sobald die dop e l k Gewichlsmenge des alkalischen
Chlorids bei gewiihnlic er Temperatur in Anwendung komme. Die Umwandlung des Chlorurs in Cldorid und metatlisches Quecksilber findet beim Kochen der Gemenge statt.
Chlorammonium verwandelt das Chloriir bei ewohnlicher
Temperatur theilweise in Chlorid. Das gehifletc Chlorid
liisst sich in allen Fallen leicht durch Aether ausziehen.
Man hat aber darauf zu achten, dass die alkalischen Chloride keine Jodide enthalten, indem sich sonst Chlorjodiir
yon Quecksilber bildet. (Journ..de P ~ u TJuillet
~ . 1843. Jahrb. f. prakt. Pharm. Bd. 7.H. 5.j B.
R
~-
*) Man
erhdlt das CuaCla in grosser Menge selir schnell, wenn man
Kupfervitriol mit Salzsaure versetzt und eine Wrile mit Hupfersplnen kocht, bis die Fliissigkeit eine dnnkelhraune Farbe angenoinmen hat. Scliiittet inan die Fliissiglreit in lmltes Wasser, so
bildet sich ein voluminoser weisser Niederschlag von Kuplbrchloriir,
welclier Icichl von der ineist noch blauen Fliissiglceit getreiiiit
werden Irann.
H . Wr.
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