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Ueber Fibroin und die Substanz des Badeschwamms.

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Schlossberger, Fibroin u. Subitanz des Badeschwamms. 281
viel behaupten, dass es der Trager des Leichengeruchs
is* und in die Gruppe der schwefelhaltigen atherischen
Oele geh6rt.
YYL
Ueber Fbroin und die Substan des Badeschwamms;
von
J. S c h l o s s b e r g c r *).
C r o o k e w i t betrachtet (Ann. d. Ch.u. Ph. XL VIIX
43-56), vornehmlich auf Grund von Elementaranalysen,
die Hauptsubstmz des Badeschwamms als denselben Stoff,
welcher in den Seidenfaden vorkommt und ale E'ibroin
bekannt ist, nur dass derselbe in dem Schwamme noch
mit kleinen Mengen von Jod, Schwefel und Phosphor
verbunden sei, welche in dem Seidenfibroin fehlen. Be
reits in meiner vergleichenden Thierchemie (Band I.
Abth. A . S. 259) hibe ich Zweifel hiergegen geaussert. Die
neuen merkwiirdigen Losungsmittel der Seide, das Kupferoxydainmoniak und das Nickeloxydulammoniak, waren
mir sehr willkommen, iiber diesen Gegenstand einige experimentelle ,Vcrgleichungen anzustellen ; beweisen doch
J3lementar:malysen in solchen Fragen allein nicht viel,
und gab noch dazu die Verbrennung des gereinigten
Radeschwamms C r o o k e w i t und P o s g e l t nicht unerhebliche Abweichungen im Gehalt derselben an Kohlenstoff.
Rohe gleich wie ausgekochte Seide qiiillt in den
genannten Keagentien iiberaus schhell und stark auf und
lost sich kurze Zeit darauf; die Farbe der Seidelosung
ist bei CuO, H N blau, i n s Violette, bei dem NiO, H3N
gelbbraun. Der gewohnliche Badeschwamm hingegen erleidet in beiden Reagentien, auch wenn sie ganz frisch
und mit, den schweren Metalloxyden moglichst gesiittigt
angewendet werden, d u r ch a u s k e i n e entsprechende
Veriinderung; selbst nach sechswachigem Liegen darin
konnte weder das Mikroskop, noch das blosse Auge irgend
*) Vom Hm. Verfwer im Separatabdruck eiagesandt.
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S c f i d e r ger,
ein Aufgequollensein consktiren ; die einzige Veriinderung
bei der Nickellosung war die, daas selbige ihre blaue
Farbe zum Theil verloren und der Schwamm sich rothbraun gefarbt hatte.
Es konnte die Frage entstehen, ob nieht vielleicht
ein Gehalt an auswaschbaren Salzen die Einwirkung 'jener
Flusaigkeiten auf den Badeschwamm verhindere, ahnlich
wie ich eine solche hindernde Wirkung der Salze auf
die Losung der Cellulose in CuO, H3N entdeckt habe.
Darum wurde der Schwamm tuchtig geklopft, fein zerschnitten und mit destillirtem Wasser und sehr verdunnter Salesaure mehrere Wochen lang ausgewaschen; hierbei wurde zugleich eine uberraschend grosiie Menge Sand
ausgespiilt. Eine Probe derartig gereinigten Schwamms
gab noch 4,66 Proc. Asche, worin 0,72 losliche und 3,94
unlosliche Bestandtheile; eine andere Probe wurde wieder obigen Reagentien ausgesetzt, denen sie aber auch
jetzt npch 'vollstiindig widerstand.
Mir scheint, dass diese Thatsachen 'meinen friiheren
Zweifeln uber das Vorkommen von Fibroin im Badeschwamm weitere Bekraftigung geben, es wiire denn,
dass die sehr kleinen Mengen yon Jod, Schwefel und
Phosphor, welche nach C r o o k e w i t im Badeschwamm
organisch gebunden sind, die Ursache des so ganz verschiedenen Verhaltens (zu den genannten Losungsmitteln)
von dem der Seide bedingen. Naturlich ist hieruber
gegenwartig kaum ein sicheres Urtheil moglich. Ich
kann sber bestatigen, dass der vollkomrnen ausgewaschene
Schwamm, mit einem Gewenge von reinem Salpeter und
Kalihydrat gegluht, eine Masse liefert, welche SO3, PO5
und Jod enthalt, daneben auch etwas Chlor und Eisenoxyd. Ebenso fand ich in der Substanz des Achsenskelets der Gorgonien, nachdem dasselbe mit Wasser
und Salzsaure vo l l i g ausgewaschen worden war, noch
Jod., Die Menge der Asche, welche der gewaschene
Schwamm, fur sich gegluht, liefert, ist oben angegeben;
von der Menge der unloslichen Bestandtheile (3,M Proc.)
menschliche Milch urn ganz enormem Fettgehalt.
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wurden nur 0,9 durch Salzsllure gelost'; das Uebrige bestand aus zierlichen Kieselnadeln und immer nocb bei
gemengten Quarzk6rnern.
Ich schliesse mit eihigen Zusatzen zu meinea Mi&
theilungen uber das CuO, H3N und NiO, HaN ia dem
Julihefte d. Ann. d. Ch. u. Ph. Das Gespinnst anderer Ranpen, einheimischer Bombyx-Arten, verhalt sich zu beiden
in durchaus gleicher Weise, wie das der Seidenraupe j
die Faden quellen stark und wecden bald unsichtbar,
indem eie sich losen. Ferner: Lijsungen von Kupferbxyd oder Nickaloriydul in ' k oh 1e n s a u r e m Ammoniak
wirken in keiner Weise auf Seide; auch zur Baumwolle
verhalten sich beide ganzlich unwirksam. Ich erklilre
mir hieraus, warum die Losungen jener Oxyde in Ammoniak bei langem Aufbewahren so vie1 an losender
Kraft fur genannte Fasern einbiissen, auch wenn man
denselben vor dem Gebrauche wieder starken Salmiakgeist beimischt.
-
Menschliche Hich von ganz enormem Fettgehalt;
von
D em s el ben.
Von meinem geehrten Collegen, Prof. v. Bruns, wurde
mir unliingst ein milchartiges Fluidum mitgetheilt, aus einer
ungeheuer vergrosserten Brust einer kraftigen 26jahrigen
Fleischersfrau stammend. Es hatte nqmlich bei Letzterer
die linke Brustdruse in verhaltnissmassig kumer Zeit
einen solch'en Umfang erreicht, dass sie beim Sitzen der
Frau auf deren Oberschenkel auflag, ein Gewicht von
14 Pfunden ergab und durch Amputation entfernt werden
musste. Der merkwurdige Fall wird nqch seinen geschichtlichen, anatomischen und histologischen Seiten von
Hrn. Dr. Lotzbeck an einem andern Orte ausfuhrlich
beschrieben werden. Hier sei nur zur Wiirdigung des
chemischen E h n d e s au der Milch -@sag$ dass die
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