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Ueber Frben mit Chromsure.

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360
Ein neues Uranchlorid.
- Ueber FarbcIi mit Chromsaure.
metall. Kupfer erhitzt und die Dampfe uber Chlorcalcium geleitet wurden (der Stickstoff wurde volumetrisch unter Anwendung einer langen gliihenden Kupferschicht bestimmt), ergab
sehr annahernd die Formel 2 (PO5
(
Eg) + NO4, woraus er-
hellt, dass NO4 nur molekular gebunden ist, um so mehr als
auch ebenso wie in dieser Substanz f r e i e Untersalpetersaure
beim Erhitzen dunkel wird. (Frcsenius’ 2tsc;hr-t.f. a. CJZern.
Dr. E. F.
13, 3. 255.).
s.
Eln neues Uranchlorid.
Bei Versuchen, die H. E. R o s c o e anstellte, um das
Uranhexachlorid darzustellen , erhielt er zwar nicht dieses,
aber ein anderes neues Uranchlorid, nemlich das Pentachlorid
BCl5. Diese Verbindung bildet sich neben dem wohlbekannten BCl4, wenn man_trocknes Chlor uber ein massig erhitztes
Gemisch von reiner Kohle und irgend einem Oxyde oder
Oxychloride des Urans leitet. Diese neue Verbindung existirt
in zwei verschiedenen Zustanden. La& man das Chlor recht
lsngsam zutreten, 80 erhlllt man lange madelformige, dunkle
Xrystalle, die im auffailenden Lichte metallgriin und im
durchscheinenden prachtvoll rubinroth erscheinen. Wird das
Chlor achnell eingeleitet, so entsteht ein braunes, leicht bewegliches Pulver. Die Octaeder des Tetrachlorids setzen sich
in dem der erhitzten Mischung zuniichst liegenden Theile der
Rohren ab; in einiger Entfernung davon findet man die dunklen Nadeln des Pentachlorids , wahrend das braune Pulver
grosstentheils bis zum entferntesten Theile der Rohre fortgefuhrt wird. BC15 ist ausserst hygroscopisch und zerfliesst an
der Luft schon nach wenigen Minuten en einer gelblich griinen Fliissigkeit. Es lost sich in H e 0 mit zischendem Gerausche
und unter Bildung von HCldampfen. Erliitzt man es fur sich
oder in einer Atmosphare von GO2 oder C1, so zerfallt es in
BC14 und freies C1. (Ber. d. deutsch. chem. Ges. VX, 2131.).
J.
~
c.
Ueber FIrbeu mit Chromsture.
Wahrend bisher nur chromsaure Salze und hierunter in
erster Reihe das chromsaure Blei zum Farben benutzt wurden, hat jetzt E. J a c q u e m i D gezeigt, dass auch die Chrom-
Ueber Firben rnit Chromaawe.
361
saure allein sich direkt mit der Faser von Wolle und Seide
verbinden, folglich fur sich als Farbematerial dienen kann.
Die fragliche Verbindung besitzt eiue lebhafte gelbe Farbe,
widersteht der Einwirkung des Waschens und der Seife, und
es ist ihr Zustandekommen Angesichts der heftigen oxydirenden Wirkung d& Chromsaure einigermaassen iiberraschend. In der Praxis wird folgendes Verfahren eingeschlagen. Nan bringt die zu farbende Wolle in ein auf 600
erwarmtes Bad von kohlensaurem Natrium, um die letzten
Spuren der etwa noch vom Bleichen herriihrenden schwefligen Saure zu entfernen) wascht sie dann wieder vollstandig
aus und bringt sie jetzt in das eigentliche Farbebad, welches
fur jedes Xilogramm Wolle 60 g. doppeltchromsaures Xalium
und ebensoviel Schwefelsaure in 50 Litern Wasser gelost
enthalten muss. Bei einer Temperatur von 30° ist schon
nacb wenigen Minuten der Wolle ein helles Strohgelb ertheilt,
wahrend man dunklere Biiancen erhalt, wenn die Wollstrange
gegen 20 Minuten in dem fleissig bewegten Bade bleiben,
ohne dass es nothig ware, hierbei mit der Temperatur iiber
60° zu steigen. Schliesslich folgt Auswaschen mit reichlichen
Wassermengen. Das Farbebad ist ubrigens keineswegs
erschopft, sondern vermag noch einer zweiten kleineren Portion Wolle eine wenn auch heller gelbe Farbe zu ertheilen.
Bus diesem Grunde sowohl, als auch, weil die verwendeten
Materialien an und fur sich schon sehr billig sind, zeichnet
sich das eben beschriebene Farbeverfahrsn durch grosse Wohlfeilheit aus und es sol1 das Farben von einem Kilog. Wollo
nicht iiber 25 Centimes (= 20 Reichspfennig) zu stehen kommen. Die Vortheile dieser neuen Methode sind jedoch hiermit noch nicht erschopft; die auf der Wolle fixirte Chroms h e hat nemlich einig-e ihrer werthvollsten chemischen
Eigenschaften behalten. Sie vermag sowohl rnit dem Blei
noch die bekannte gelbe Verbindung einzugehen , als aucli
duroh sohweflige Saure reducirt I Z U werden. Wird sie in ein
kaltes Bad von basisch- essigsaurem Blei gebracht , so entsteht die schonste und dauerhafteste Farbe von chromsaurem
Blei, wahrend ein prachtiges Griin erzielt wird, wenn man
die rnit Chromsiiure gefarbte Wolle in wasserige schweflige
Saure legt , welche dadurch in Schwefelsaure ubergeht unter
gleichzeitiger Bildung von griinem Chromoxyd in der Faser.
Da nur thierische Faser, nicht aber Baumwolle von Chromsaure gefarbt wird , so kann dieses verschiedcne Verhalten
ein gutes Erkennungsmittel fur frauddose Beimengung von
Baumwolle in Wollenstoffen abgeben. Endlich liisst sich mit
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Aluminium.
- Atmosphariacher Staub.
Hilfe solcher durch Chronsaure gelb gefarbten Wolle kunstlicher Farbstoff in Rothweinen nachweisen , da achte Bothweine jene nur eigenthiimlich lichtbraun, gefalschte aber ganz
anders farben. (Journ. de Pharm. et de Chimie. 4. Serie.
Tome X X . pag. 257.).
Dr. G. V.
Aluminium
will J. G a r n e r i in London in folgender Weise herstellen.
Aluminiumoxyd, das auf eine der ublichen Weisen a m Kaolin, plastischem Thon etc. gewonnen ist, wird rnit Holzkohle
vermengt, 40 Thle. Xohle auf 100 Theile Oxyd, und zur
Rothgluth erhitzt. Die noch heisae Masse wird in dunkelroth gliuhende Retorten gebracht, in welche man aus einem
Gasometer Chlor leitet. Das entstehende und sich verfliichtigende Chloraluminium wird in Condensatoren aufgefangen
und durch den electrischen Strom zerlegt. Das frei werdende
Chlor fuhrt man wieder in den Gasometer, welcher aus innen
mit Blei belegtem Eisen construirt ist und mit Xohlentheer,
der auf der Oberflache rnit Salzsaure bedeckt iat, abgeachlossen wird. Die Condensirgefasse sind aus inwendig glasirtem
Eisenbleche. Der electrische Strom wird durch einen electro magnetischen Apparat hervorgerufen. (Deutsche Industrie
Zeitung. Neue deeutsch. Gew.-Zeit. 1874. p . 26.). C. Sch.
-
AtmosphZErischer Staub.
T i R s a n d i e r hat die in der Pariser Luft suspendirten
Staubmengen mittelst eines rnit Wasser gefullten Kugelapparats und einer mit Schiessbaumwolle gefulilten U rohre bestimmt und dabei gefunden, dass jeder Cubikmeter Luft unter
gewohnlichen atrnospharischen Bedingungen 7 bis 8 Millig.
Staub fuhrt. Der letztere enthalt 32 o/o leicht verbrennliche
organische Materien, 9 O/o in Wasser losliche Salze (Chloride,
Sulfate, Nitrate), 24 o/o in Chlorwasserstoffsaure losliche Salze
von Eisen, Xalk, Magnesia, Thonerde etc., und endlich 35 Ol0
Xieselsaure. (Jounz. de Phann. et de Chimie. 4. Serf>.
Tome XIX. pag. 455. Vergleiche Bd. 5. S. 361.).
Dr. G. 'v;
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