close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Ueber GrUnsandstein Strontianit und Kreidemergel aus der Gegend von Hamm.

код для вставкиСкачать
173
XI. Morratsberfcht,
Ueber Griinsaodslein, Strontiaiiit uud ICreideinergel
ails der Gegeiid voti Harnni;
yon y o n d c r IIl a r e k in Ludenschcidt.
I. G r u n s a n d s t c i n . Das zur Untersuchung beoutztc:
Malerial war als Baustein von Budcrich bei Wcrl nacli
Hainni gebraoht.
Die quanlitative Beslimmun siimmtlicher Beslandtheilt:
ergab in 1 Grm. bei
1000 . gctrocltnetem Grunsandstein :
8
+
A. In verdtinnter Salzslurc loslichc Thcile
B. In Schwefelsluro liisliche l'hcilc
(die Erlinen
Iidrncr)
"
D. Quarz
....
...................
.
0,259 Grm.
0,331
0,4Z0
.
1,000 Grm.
A. Die in Salzsaure loslichcn Theile warm:
Kohlensaurc linllrcrda . . . 0,197
,,
'I'alkerdc. . . . 0,001
Phosphorsaure l(al1rcrdc .
Eisenoxyd.
Thonerde
Fluor (als Fluorcalciuui?)
.
.........
..........
.
B. Durch Schwefelsaure
0,026
0,009
0,016
Spur
_.
0,252 Grm.
zerselzbare Theile :
0,193
0,062
0,033
0,011
0,011
.....
....
......
I(icsels8ure
Eisenoxydul
Thonerde
Tallrerde
Kali
Wasser
......
........
. . . . . . . 0,021
0,331
C. Quarz. . . . . . . . . . . . . . . 0,410
-~
-
Berechnet man nach vorstehenden Resultaten die procentische Zusammensetzung des durch Schwefelsaure auf
schlossenen Silicats, so ergieht sich Folgentles :
Iiieselsaure.
Eisenoxydul
Thonerde.
Talkerde
Kali
Wasser.
....
....
58,17
.....
......
18,751
10,09
. . . . . . . . 3,37
3,37
. . . . . .- _6,25
_
100,oo.
17'4 Criinsnndslein, S h * o r i l i m i i l clc. ciiis do. Gegetid von H a r m .
Zur Vergleichung lasse ich B e I' 1 h i e r's Arialysen der
Sriinen Korner ails chlorilischer I<rcicle, untl zwai* (A) arts
Ueutschland ohrte niihere Angabe tles Fiinclorls; und (B)
vou S ch i r m e ck (IJep. dsr Vogesco) FolSen :
A.
. . . . . . . 4G,t
'I'hotierdc . . . . . . . . 5,5
Eiscnoxydul. . . . . . . 19,6
'rallcerde . . . . . . . . 3,8
Kali . . . . . . . . . . . 5.3
Wasscr . . . . . . . . . €49
Quarz . . . . . . . . . . 11,5
Kiesclslorc
-
~
B.
57,s
6,5
7,5
19,5
4,0
4,7
-
~~.~~
1O0,7
-
100,O.
VOII Interesse ist die Gcgenwart von hos horsaurer
Kalkerde, so wie tler, wenn auch geriiige &ha( a n E'liioi*
in unserm Mineral. Fur England und Frankreich war die
Phosphorsiiure hcreits friiher im Criinsandstcin nachgewiesen.
11. S t ro n t i a n i t. Kurz nach Beendigung qieser Ana1 se wurile i n d e n Verliandlungen dcs na~urhistoriscbe~i
Jereins der prcuss. Rheinlantlc 481.9. 1. das Hesullat einer
Unlersuchung uber denselhen Gegenstand von IIerrn Dr.
Sch n a b e I in Siegcn rnitgelheilt. Das Ergehniss meinelAnalyse weicht ebenfillls von dem in Poggencl. Annalen
hetindlichen ab, und schliesst sich den von IIrn. Dr. S c h n a 11 e 1 gefundcnen Resullaten an. Dcr St,rontianit wurtle im
Jahre 11839 hei Hamm durch den Sohn des doitigen G y n iiasiallehrers Dr. T r o s s aufgefuncle,n und von den Herren
Dr. H a e d e n k a m p , Pharrnaceut D i e t r . R c d i c k c r und
tnir gleichzeitig als solclier erkannt. Der verstorhene Herr
Prof. B e c k s i n MiiIlster lheilk darauf irn Jahre 684.0 in
Karsten's und von' Dechen's Archiv fur Mincralo~ie,Ceognosie etc. Bd. 44,. die ersten Nacbrichten ubcr dteses \'orkommen, so wie die von Hrn. D i e t r . R c d i c k e r ausgefuhrte Analyse mit.
Dcr Stronlianit findet sich mit Kalkspalh auf Gangeir
in1 Kreidemergcl, vorzuglich am Herrensteinberq zwischerr
Hamm und Drensteinfurt. Er bildet meislens die mittlere
Lage der GanSausfullungsmasse, wahrend gegen die Wan&
hin Kalkspath vorherrscht. Nach der Tiefc nimurt seine
Miichtigkeit gemeini lich zu, und lrifft man dort die rcineren Massen an; foch mochte wohl riirgends der Gang
inehr als 3 Lachler tief uerfolgt sein.
Die derberen und reineren Stikke beslehen aus krystallinischen Massen von buschelig-faserigem Gefuge; regelmiissig ausgebildete Krystalle habe ich nie auffinden konnen.
Das spec. Cow. dcsselben = 3,613. In einetn Glasrohrchen
Criitisasidslcivi, Slrontianil elc m s der Gegend aon Llamm. 175
gegluht, gab er etwas Wassei., welches Lackmuspapier
ziemlich stark bla'uete, uncl cin i n dns Rohrchcri gebrachter, init Salzslure beleuchtetcr Glasstab e r z e u p weisse
Nebel. Dcr Strontianit theilt daher w&l die Eigenschaft
der porosen Korper, Ammoniak aus dcd Luft auhunehmen
Zur quantitalivcn BesGmmung wurden in 1,500 Crm.
Strontianit die kohlensauren E d e n in tlie entsprechendeii
salpelersauren Salze verwandett, Iclzterc aber vermittelst
Alkehols getrennt und endlich als schwefelsaure Salze
gefallt und gewogen.
Gefunden wurden:
63,56 l'licilc
. . .. .. ... ... ... ... ... ... ... ... 30,65
4,80 .
.
Strontian
Kalk.
Kohlensaure.
liieselsiurc und M'asser
..
Spur
99,21 Tbellc.
Hr. R c d i ck e r scheint eincn a n Kalkerde irrmereii
Strontianit untersucht zu hahen. Er fand nur 5,22 uncl
6,83 Proc kohlensauren Kal k.
Da Strontianerde und Kallterde isoniorphe Korper sinil,
so durfte ubei4iaspt das gegenseiligc Vcrhaltniss des Strontians zuui Kalk keiii ginz constantes sein. Ganz kalkfreier
Slrontianit scheint noch niclit aufsefunden zu sein. Nach
S t r o m e y e r enthalt deijenigc von Braunsdorf auf 67,51
Theile Strontian - I,% Kalk, tler von Strontian in Scholtland aid 65,60 Thcrle Strontian - 3 3 7 Iialli.
Den den Stronlianit beglcitcirtleri Krrlhspath fand ich
ebenfalls ~lrontianhaltig,wenn auch iiur in ganz geririgeni
Grade. Seiiie Zusanimensetzung is1 riach mcinen Vei suchen :
Iiohlcnsaurer Kalk
I1
. . . . 99,48
.-__
. 0,52 -
Stronlian
100,oo.
111. S t r o n t i a n i t f'ii 11 r e II d e r Ii r e i d o m c r g e 1. Veranlassung zu dieser Analyse war zuniichsl tlie Untersuchunp
des Kreidemcrgels auf einen Gchalt a n kohlensaurem Strontian Da nach L a s v a i g n e Wasscr, welches bei + 4 0 u C .
und 0,755 &l.Barometerstand mit Kohlensaure gesathigt war,
voii kohlensaurer Strontianerde .; lost, wahrend es V O I ~
kohlensaurer Kalkerde ~ i u rTT$B aufiiimmt, so musstt: sich,
falls im Kreidernergel kohlensaurer Slrontinri vorhanden
war, die Entstehung des Slrontianils a u f ahnliche Weise
wie die mancher Kalkspatbe erklaren lassen.
Zu dem Ende wurden in zwei Versuchen jedesmal
26 Grm. Kreidemergel mit Salpetersaura behandelt, die
Lijsung ahfiltrirt, d a m zut- Entfernung der uberschbssigen
freien Saure und des Eisenaxyds mil reiner kohlensaurer
176
Mitiemlzoasser
PON
Orailsac.
Kalkerde digerirt, die salpekrsaure Losung abfillrirt, zur
Trockne gebrachl und init ahsolulern Alliohol iibcrgosscn.
Die alkoholischc Auflosung wurde filtrirt,, das Filter cr st
h i rniigliclisl abgphnltener Luft mil Alkohol, dsnn rnit
Wasser ausgewascheh ; lelzleres hallc jedocti keine Spur
salpetersaurcr Strontianerde aufgelosl.
Obgleich nun das Niclilvorliantlensein von kolilensarrror Strontianerdc irn Kreitlcmergcl nac:hgewiescn war, so
wurdc die Analyse de,s letztercn tlennocl~I'orlgeselzt, weil
cler Kreidcrncrgcl dcr Umgegend von Hatnm, narncnllicli
tler vorlicscndc vom Ilerrnsteinberg, in grosser 'Nenge gchrannl wird, und der daraus bcrcitelc gebrannte Kalk eiii
ganz vorziiglichcs Matcrial zur Darstellung von Mortel abg i I, wcl ches her c i 1s ei n ni cl I 1 un I) cd cu t en d cr A us fu hi.arlikcl fiir IIamrn eworden isl.
ER cnlhiilt na& rneinen Untersucliunyen dieser Kreidernergcl :
. . . . 85,l
. . 14,9
A. In Salzsiiure ldslichc Beslrndtlieilc
U. lo Salzsiiure unliisliche Bestandtheilc.
Proc.
II
A. In Salzsaure losliche:
. . . 81,9 l'roc.
. 0,2
. . . . . . . 2,1
. . . . . . . . 0, fi
Kohlenseurer Kalk
liohlcnsaure Tallierdc.
Eisenoxyd.
l'houcrde
B. In SalzsCure unliisliche:
. . . . . . .10,s
. . . . . . 2,s
. . . . . . . 0,9
. . . . . . . . . . 0,J
I(iesc1s~iurc
'I'honerde . .
Eisenoxyd.
Kallc
Yal c
I erd c . .
Kali
. . . . . . Spri r
...........
0,4
Inrrde. 1819. 5. ina Auszuge.)
Mineralwasser voii Crausac,
0. H cn r y verdanlten wir die Untersuchung des 'c1'ineralwasscrs zu Cransac irn Department Aveiron. Dimes
Wasser enthiill nehen Eisenoxydulsulfat, Manganoxydulsiilfat in reichlichem Dlaasse. Dic in verschiedenen Krankhciten auffallcnde und eigenlhiimliche Wirkung dieses
Wassers schreibt man vornchinlich dem letzteren ziemlich
sellenen Bestandlheile der Mineralwasser zu, und erklarl
sein Vorkommen dadurch, dass dieses Wasser starke Steinkohlenlager uncl kiesartiges, mit kohlensaurem Eisenoxydiil
gemengtes Gestcin dcs nahen Berges durchdringt und sicli
I
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
192 Кб
Теги
ueber, der, aus, kreidemergel, gegen, strontians, von, hamm, und, grunsandstein
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа