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Ueber Gummi arabicum saturninum seu plumbicum.

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iiber Gunimi arab. salurninum seu plumbicztm.
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an Pectin und namentlich an Weinsiiure. Diese Beobachtung veranlasst mich, meine Versuche mit den tibrigen
genannted Bceren im Laufe des kommenden Jahres wieder aufzunehmen, wodurch sich Gelegenheit darbieten
wird. sich zu uberzeugen, in wie weit eine Besti'itigung
zur Berechtigung oben ausgesprochencn Schiusses darin
zu suchen oder zu finden ist.
lreber Gummi arabicum saturninurn
seu plumbicum;
yon
Dr. R i e g e l ,
Apothelter in Carlsruhe.
-
Van
cinem Arzte, dcr das Blcigummi hiiufig anwendet und ausgezeichnele Erfolge davon beobachtete, bin
ich urn Errnittelung der Zusammcnsetzung diescs Praparats
angegangen worden. Als ich i n den verschiedenen chemischen Werken iiber diese Zusammensetzung nachschlug,
fand ich verschicdene Angaben. So fuhrt B e r z e 1 i us in
seincm Lehrbuche der Chemic an, dass die Verbindung
des Bleioxyds niit Gummi aus 61,75 Gunirni und 38,25
Bleioxyd oder 1 Atom von jedem bestehe, wahrend L o w i g in seiner Chcmie der organischen Vcrbindungen erwahnt, dass das Gummibleioxyd n a c h P e l i g o t aus 2 At.
Bleioxyd und 1 At. Cummi, 2PbO+C'2HgOg, bei 180°
getrocknet bestehcn soll. Diese Formel ergiebt fur 100 Th.
24,62 Bleioxyd und 75,38 Gummi. Dicsc verschiedenen
Angaben konnlen mich nicht bcfricdigen, und ich sali mich
genothigt, durch cigene Versuche den Bleigehalt zu bestimmen. Bekanntlich gicbt die Auflosung des arabischen
Gummis, Arabins mil nculralem essigsaurem Bleioxyd, keinen Niederschlag, indem dcr anfangs entstehende sich in
der freiwerdenden Essigsjure Ruflost. Man erhBlt die
Verbindung durch Vermischen einer Gurnmiauflosung mil
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Riegel,
basisch essigsaurem oder salpetersaurem Bleioxyd, oder
indem man zu einer mil kaustischem Ammoniak versetzten
Gummimilosung salpetersaures Bleioxyd mit der Vorsicht
setzt, dass alle Reaction von Ammoniak verschwindet, aber
nichb alles Gummi ausgefallt wird. Der entstandene Niederschlag ist weiss, kaseartig, schwierig auszuwaichen und
zu trocknen; das Aussussen darf nicht zu lange fortgesetzt
werden, was auch gar nicht nothig ist, wenn man vorsichtig den Bleiessig zu der Gummiauflosung giebt, so lange,
als noch eine Fdlung entsteht, den abfiltrirten Niederschlag
rnit dreifacher Menge der ursprunglich angewandten Fliissigkeit destillirten Wassers aussiisst, dann im Wasserbade
oder an der Sonne langsam austrocknet und zu einem feiiien
Pulver zcrreibt.
Bersucht man dieses in Wasser zu suspendiren uiid
durch Einwirkung von Schwefelwasserstoffgas zu zersetzen,
selbst auf Zuselzen verdunntcr Salpetersaure, so gelingt
dies selbst nach sehr langer (wochenlang andauernder)
Einwirkung nicht, wenigstens nicht die vollstandige Abscheidung des Schwefelbleies. Bci cinigen Versuchen, bei denen ich das Gummi durch lange Zeit andauernde Einwirkung von Salpetersaure der vcrschiedcnsten Starke zu
zersetzcn und das Blei durch Schwefelwasserstoffgas als
Schwqfelblei zu fillen versuchte, lionnte ich die vollstandige Abscheidung und Filtration nach wochenlangem Steben
nicht erreichen. Die auf diese Weise aus dem Bleigummi
ausgeschiedenc Menge von Schwefelblei betrug 19,s Proc.,
19,83 Proc. und 20,1 Proc., welche 18,17 Proc., 1830 Proc.
und 18,74 Proc. Bleioxyd entsprechen, somit von den
oben ansegcbenen Zahlen bedeutend abweichen.
Es wurde nun die Zersetzung und Abscheidung durch
Schwefelsaure versucht, indem das mit reinem Wasser
angeriebene Bleigummi mit verdunnter Schwefelsiiure in
gelinder Warme bis zur vollstandigen Zersetzuy digaeirt
wurde und dann der abgeschiedene Niederschlag von
sdawefelsaurem Bleioxyd abfiltrirt, gehorig ansgesilisat und
gesluht. Zwei Versuche gaben 46,80 und 47,25 Procent
uber Cummi arabicurn saturninurn seu plumbicum. 157
schwefelsaures Bleioxyd, welche 34,426 und 3C,75 Procent
Bleioxyd entsprechen. Da auch diese Menge von Bleioxyd zu gering ist, um eine Verbindung von 1 At. Bleioxyd und 1 At. Gummi anzunehmen, verbrannte ich die
Verbindung und behandelte die Asche mit Salpetersaure,
so lange diese in der Siedhitze noch etwas aufliiste, verdampfte diese Auflosung zur Vertreibung der iiberschussigen Saure, verdunnte sie mit Wasser, ,neutralisirte vollstandig mit Ammoniak und fallte mit oxalsaurem Ammoniak, gliihte nach gehorigem Aussiissen und Trocknen das
oxalsaure Bleioxyd. Die Menge des zuriickgebliebenen
Bleioxyds betrug 38,05 Proc. Bei einem andern Versuche
wurde das Bleigummi rnit kohlensaurem Natron gemengt
und in einem bedeckten hessischen Tiegel gegluht, die
riickstandige Masse zuerst mit verdunnter Salpetersaure
in der Kalte, hierauf mit concentrirter Saure in der Kochhitze behandelt, und die gereinigte, mit Wasser verdunnte
Auflosung mit Ammoniak neutralisirt und darauf mit oxalsaurem Ammoniak gefallr, das oxalsaure Bleioxyd ausgesiisst, getrocknet und gegluht. Das riickstandige Bleioxyd
betrug 37,93 Proc.
Die Resultate dieser Versuche stimmen ziemlich mit
der obcn erwahnten Zusammcnsetzung, wie sie B e r z e 1i u s
angeseben hat; somit durfte das Gummi-Bleioxyd als aus:
38,25 Bleioxyd,
61,75 Gummi,
100,oo
oder 1 Atom von jedem, PbO
betrachtcn sein.
+
bestehend zu
CI2H20OLO,
Pharmaceutische Notizen ;
von Demselben.
__
I. Zimmtsaure.
In mehreren Flaschen, in denen seit einer Reihe von
Jahren destillirtes Zimmtwasser aufbewahrt worden, hat6e
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