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Ueber Hmate╨Зn und Brasile╨Зn.

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Oxydat. d. Kohlenoxyds d. Palladiuniwassersto~etc.-Kiniateinu. Brasiloin. Is!)
hat, da es nach Werthheim durch Erhitsen rnit P205unter Wasserabspaltung in Coniin CsHi5N ubergehen, also ein H y e a t des Coniins sein sollte. H o f m a n n hat nunmehr festgestellt, dass dem
Conydrin wirklich die Zusammensetzung C H 7N0 zukommt , dass
es aber nicht in Coniin CSN17N ubergeht, sondern in ein Oel, welches trotz seiner Aehnlichkeit mit dern Coniin kein einheitlicher
Kiirper ist, vielmehr verschiedene Harper enthalt, die von der Schierlingsbase verschieden sind. Sobald dem Verfasser eine griissere
Menge von Conydrin zu Gebote steht, will er die nahere Untersuchung des Reaktionsproductes vornehmen. Die Spaltung lasst sich
mit conc. HC1 besser bewirken, als mit P205. fBer. d. d. ohem.
Ges. 15, 2313.j
C. J.
Die Oxydation des Kohlenoxyds durch PalladiumwHSserstoff und Sauerstoff, die zuerst von Baumann bemerkt wurde,
geht nach M. T r a u b e in der Weise vor sich, dass das Wasserstoffpalladium mit Sauerstoff und Wasser Wasserstoffsuperoxyd bildet.
Letzteres oxydirt d a m unter Vermittelung von (wasserstofffreien)
Palladiummoleciilen das Kohlenoxyd zu Hohlensaure. Wasserstoffsuperoxyd oxydirt fir sich allein das Kohlenoxyd nicht, wohl aber
bei Gegenwart von wasserstofffreiem Palladium. /Bey. d. d. ohern.
Ges. 15, 2325.)
c. J.
Ueber HiimateiTn iind Brasile'in berichten J. H u m m e 1
und A. P e r k i n .
Um HAmatePn rein und krystallinisch zu erhalten, liist man
kaufliches Campecheholzextract in heissem Wasser und versetzt rnit
Ammoniak im Ueberschuss nach Abkuhlung. Man leitet dann einige
Stunden lang einen Luftstrom durch die Liisung, wodurch die Ammoniakverbindung des Hamatoxylins in die entsprechende Verbindung des Hamate'ins umgewandelt wird , welche sich als dunkelpurpurrother Niederschlag langsam absetzt. Dieser Niederschlag wird
in heissem Wasser gelast und mit Essigsaure zersetzt, ab6ltrh-t und
noch einige Male mit verdiinnter Essigsaure behandelt. Das SO dargestellte Hamate'in bildet ganz kleine Rrystalle , die einen prachtvollen, gelblich griinen Metallglanz besitsen. Sie haben die Zusammensetzung CleH1206.
Das Hamate'in 16st sich in conc. H 2 S 0 4 unter W h e e n t w i c k lung sehr leicht zu einer dunkel riithlichbraunen Liisung auf, die
beim Stehen glsnzende gelbe, prismatisohe Krystalle absetzt, die dei
Formel C16 H I 1
F}
__ SO4 entsprechen , also entstanden sind nach fol-
+ H8 SO4 = C'6H11 H0 5 }SO4 + HZO.
gender Gleichung: C 1 6 H l e 0 6
Erhitzt man Hamatein einige Zeit mit Salzsaure in zugeschmolxener Rijhre auf looo, so erhdt man nach analoger Gleichung die
140 Activirung d. Sauerstoffs. - Seduuicarnpher. - Ziukstaub U. Schwefel.
Verbindung C (i H l 1 0 C1. Entsprechend lasst sich auch C I €1 0 Br
darstellen.
Brasile'in erhslt man nach einer ganz ahnlichen Methode, wie
das Hamate'in. Es bildet kleine, dunkle Krystalle mit einem grauen
Metallglam von der Pormel Cl6H120 5 , welche von Alkalien linter
Bildung einer hochrothen Lasung aufgenommen werden. Das Brasilei'n giebt sowohl bei der Behandlung mit Schwefelsaure, als auch
mit Salzsaure oder Bromwasserstoffsaure Verbindungen, die denen
des Haniate'ins entsprechen, also Cl6H1'O*HSO4u. s. w. (Ber. d. d.
c. J.
c h ~ ~ Bes.
n . 15. 2337.)
Ueber Activirung des Sauerstoffs berichtet M. T r a u b e ,
indem er weitere Beweise dafiir bringt, dass das Wasserstoffhyperoxyd nicht, wie man bisher annahm, durch Oxydation des Wassers
mittelst activer Sauerstoffatome, sondern durch Reduction von S a u e r s t o f f m o l e c i i l e n , d. h. durch Anlagerung von 2 Atomen Wasserstoff an 1 Sauerstoffmolecul entsteht.
1) Bei der electrolytischen Zersetzung verdiinnter Schwefelsaure
tritt an der positiven Platinelectrode keine Spur von H 2 0 2 auf. Da
der sich am positiven Pole entwickelnde iiberaus active Sauerstoff
die kraftigsten Oxydationswirkungen auszuiiben vermag , so miisste,
wenn H 2 0 iiberhaupt oxydirbar ware, am positiven Pole reichlich
H 2 0 2 auftreten.
2) Dagegen bildet sich bei Anwendung von Platinelectroden K 0
am negativen Pol, wo infolge der Entwicklung von Wasserstoff nur
Reductionsprocesse vor sich gehen kiinnen.
3) Die Bildung des Hyperoxyds am negativen Pole findet aber
nur dann statt, wenn S a u e r s t o f f g a s zugegen ist. Sind die beiden Electroden durch einen Thoncylinder getrennt, so dass der am
positiven Pole sich entwickelnde Sauerstoff nicht zu der am negativen Pole befindlichen Fliissigkeit gelangen kann, so treten nur minimale Spuren von HeOe auf, herriihrend von der geringen Menge in
der Fliissigkeit geliisten atmospharischen Sauerstoffes. fBe.v. d. d.
C. J.
chem. Ge8. 15, 2434.)
Sedumcampher. - E. H j e l t und Uno C o l l a n untersuchten den von Grassmann entdeckten Sedumcampher aus Sedum pdustre
von neuem.
Bei der Destillation der Pflanze mit Wasser wurde zuerst ein
gelbes Oel erhalten, woraus sich der Campher in nademrmigen
Krystallen ausschied. Die Zusammensetzung ergab sich zu C 25H4*0
*;
die Verbindung ist aus Alkohol und Benzol leicht umzukrystallisiren, schmilzt bei 1Olo und sublimirt ausserordentlich leicht in langen weissen Nadeln. fBer. d. d. ohern. GES.15, 2500.)
C. J.
Experimmte mit ZinBstmb und Schwefel. - Man pflegt
in den Vorlesungen als Erlauterung der directen Vereinigung VOQ
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