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Ueber Mehluntersuchungen.

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Ueber ~ehluiitorsuchuiigen.
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kann nach crfolgter Titerstellung verwandt werden. Verf. nimmt bei
dem Titriren die Oekiure zur Norm der Vergleichung. Er bereitet
einc zehnprocentige Liisung reiner Oelsaure in einem Oele, das
keine freie Fettsaure enthalten dad. Selbstverstiindlich muss die
angewandte Oelsiiure frei von 010% und auch vollkommen 18slich in
Alcohol sein. Man behandelt 10 C.C. dieser Losung mit dem Rosanilinacetat, filtrirt und verdiinnt, wie oben beschrieben; alsdann wird
mit dem Schwefelpetroleum titrirt. Das Verfahren erfordert also
stcta ein vorherigcs Titriren des Schwefelpetrolenms. (Jownal de
Pharnaaoh et de Chiniie. SArie 5. 3me 8. pag. 430J
C. Kr.
Ueber Mehluntersuchungen berichtet R a l l a n d und schildert zunachst die Veranderungen des Mehls bei der Aufbewahrung,
dann wie der Feuchtigkeitsgehalt wcchselt, wie die Fottatoffe ranzig
werden, wie der Zuckergehalt abnimmt und die Sauerung im Mehle
nach und nach (bei weichem Getreide schneller und selcer wie
bei hartem) sich einstellt. Diese Sauerung hangt viclleicht mit den
Veranderungen in den Eiweisskiirpern zusammen, die im Mehlo
nnfangs ausschlicsslich in der Form von unl6slichem Kleber vorhanden sind, der aber nach und nach zerfdlt, sich verfliissigt und, ohne
sein Gowicht zu verlndcrn , alle seine charakteristischen Eigenschaften verliert. Restimint man in ein und derselben Mehlprobe den
Klebergehalt nach verschiedenen Methoden, so erhilt man verschieclene Ekgebnisse, was bereits friihcr l) BBnard und Oirardin nachgewiesen haben. Diescr Unterschied h h g t namentlich vom Wassergehalte des Klebers und seiner Waschung ab. Der Wassergehalt des
Klebers variirt ; verhatnissmlssig mehr enthat Kleber von weichem
Oetreide als von hartem. Hat ein Teig einige Stunden lang gestanden, so enthat der Kleber mehr Wasser als der in frisch bereitetcm
Teige. Aueh bei altem Nehle zcjgt sich ein geringerer Wassergehalt
dcs KJebers. Einigc Substanzen, z. B. Chlornatrium , Ammoniumacotat, Kaliumcarbonat, Glycerin etc. k8nnen dem Kleber Wasser entziehen. Wiischt man mit vie1 Wasser aus, so erlangt der Klebcr,
der von seincm Wassergehalt verloren hat und hart gcworden ist,
von neuem sein friiheres Gewicht und alle iibrigen Eigenschaften
eines guten Klebers. Wird das Waschcn des Klebers rangere Zeit
fortgesetzt, so verliert er einen Theil seines Gewichtes. Klebcr aus
frischem Teige verliert wcniger als ein Kleber aus schon einige
Stunden altem Teige; Kleber aus altem Mehle mehr als der aus
frischem und Kleber aus hartem Getreide weniger als der aus weichem. L%st man Kleber BUS frischem Mehl' 24 Stunden im Wasser
liegen und wascht ihn dann aus, so verliert er mindestens 10 Procont seines Gcwichts. Kleber aus altem Mehle dagcgen verliert auf
gleiche Weise behandelt mehr als ein Fiinftel seines Gewichts.
Verf. empfiehlt zum Zwecke einer mcglichst genauen Bestimmung
1) Vergl. Bd. 219. Seite 370.
118
Uober Cholora.
- Kohlensaurogohalt dor Atmosphh.
des Klebergehaltes einer bestimmten Mehlprobe in folgender Weise
zu verfahren. Man bereitet mit 50 g. des Mehles und 20 bis
25 g. Wasser einen Teig, liisst ihn 25 Minuten lang liegen, theilt
ihn dann in zwei gleiche Theile und bestimmt aus dem einen
sofort und aus dem andern nach einer Stunde den Klebergehalt.
Man presst den Kleber mit der Hand stark aus, sobald daa Waschwasser klax ablauft, und wiegt ihn, setzt das Waschen noch fiinf
Minuten lang fort und wiegt nochmals. Man erhat auf diese Weise
fir dasselbe Mehl vier verschiedene Klebermengen, deren Nittel wohl
der Wahrheit am nachsten kommt. (Journn2 de Yhwmacie et de
a i m i e . S h i e 5. Tome 8. pag. 347 et 433J
C. Rr.
Ueber Cholera theilt Roman d e L u n a folgende Bemerkungen
mit, die sich auf 1865 von ihm in Madrid und in verflossenem Jahre
auf den Philippinen, besonders in Manila, durch andere Personen
angestellte Beobachtungen stiitzen. Das ansteckende Princip der
Cholera verbreitet sich immer aus der Luft auf Personen und Gegenstiinde. Diese Einwirkung erfolgt ausschliesslich durch die Athmungswege und zwar erfolgt vorniimlich wahrend des unthatigen Zustandes
der Individuen , insbesondere wZhrend des Schlafes die Incubation.
Die Einwirkung des Mikrobes oder Fermentes erfolgt namcntlich auf
die Blutkiigelchen, verhindert die Blutbildung und bewirkt 60 cine
Art Erstickung, die sich bis zum Tode steigert. Das einzige Rcttungsmittel fir Cholerakranke in dem kalten Stadium besteht darin,
sie vorsichtig mit Luft gemischte Diimpfe von Untersalpetersaure einathmen zu lassen. Zwei oder drei Inhalationen reichten in den vom
Verf. mitgetheilten Fdlen vollstiindig hin, urn sofort den Kranken
Erleichterung zu verschaffen und eine merkliche Reaction zu veranlassen; nach Verlauf einiger Stunden befande'n sich die Kranken
dann ausser aller Gefahr. Verf. verwendet daher gegen die Cholera
RIucherungen mit Untersalpetersaure in bewohnten Riiumen zweimal
im Tage: Abends spat und Morgens friih. Wiihrend dcr schrecklichen Choleraepidemie des verflossenen Jahres in Nan& erkrankte
unter den 300 Arbeitern der dortigen Miinze, die der Einwirkung
von Untersalpetersaured5mpfen ausgesetzt waren, kein einziger an
Cholera. (Journal de P%urmucieet de fiimae. Sirae 5 , Tome 8. pag. 455.
A. a. 8c. 97, 683, 1883.)
C. Kr.
Bestimmung des Kohlenslluregehaltes der AtmosphBre
auf den Beobaohtungsstationen f i r den Venusdurchgang. Miintz und Aubin theilen die Resultato von Bestimmungen des
jeweiligen Normalkohlensauregehaltes bei dem Venusdurchgange mit.
Dieselben waren von Dumas angeregt und =den
von den Beobachtern des Venusdurchgangs nach dern von den Verfassern passend
modificirten Verfahren ') begonnen und von denselben dann in Paris
1) Vorgl. Bd. 220. p. 786 ff.
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