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Ueber Nitronaphtalin Naphtylamin und deren gefrbte Derivate nach Roussin.

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Rother Farib&# ;lb idem K~eomt.
76
lensiurem Metson und legt.-in die VQED Hama abfiltrirte
Losung einige Krystalle *&essdbea Salzes, worauf beim
Erkalten das Natronpikrinat fast vollstandig auskrystallisirt. Die durch Zersetzen des Salzes mit uberschussiger
Schwefelsaure erhaltene Pikrinsaure wird durch mehrmaliges Umkrystallisiren aus Alkohol gereinigt.
Das beste Reagens auf Pikrinsaure ist eine ammoniakalische Losung von Kupfervitriol, welche einen grunen Niederschlag giebt. Die Losung eines Schwefelalkalimetalls
in uberschussigern Kali oder von Cyankalium in Ammoniak, giebt beim Erwartuen mit Pikrinsaure eine rothe
Farbung; doch zeigt diese Reaction nur l/looo der Saure
an, wahrend das erstere Reagens noch
nachweist.
(Sillim. Americ. Journ. 20. - G e m . Centrbd. 1862. 39.)
B.
Rother Farbstoff aus dem Yreosot.
Bei 4- bis 5stundlichem Erhitzen einer Mischung
von 1 Th. Oxalsaure,
Th. farblosen kauflichen Kreosots und 2 Th. concentrirter Schwefelsaure erhielten K o 1b e
und S c hm i t t im Ruckstande eine schwarzbraune teigige
Masse, welche nach dem Erkalten aus einem festen, sehr
sproden, geruch- und geschmacklosen und in Wasser unloslichen Harz bestand. Dieses Harz wird mit prachtvoll
purpurrother Farbe von Ammoniak, noch leichter von
Kali- und Natronlauge gelost. Aus alkoholischer Losung
fiillt die Verbindung auf Zusatz von verdunnter Schwefelsaure oder Salzsgure in schon orangefarbnen amorphen
Flocken nieder, welche an der Luft getrocknet eine ahnliche orangerothe Farbe wie das gefallte Alizarin besitzen.
Der Farbstoff bestebt aus C10H4O2; sein Atomgewicht
lasst sich nicht bestimmen, ds er kein%Verbindungen von
constanter Zusammensetzung eingeht. Er scheint der Rosolsaure von R u n g e nahe verwandt zu sein. Versuche,
ihn in der Farberei anwendbar zu machen, sind bisher
erfolglos geblieben. (Ann. der Chern. und Pharm. CXIX.
169 172.)
6.
-
Ueber Nitrenapbtalinl Naphtyhmin nnd h e n g&bk
'
Berivate nach Bsassin,
Das N a p h t a l i n liefert wie dae Benzin zwei parallele Derivste, das N i t r o n a p h t a l i n und das N a ht y l a m in. R oussi n etelitdrrserstereaus demgewahnlic en
E
Uebw Nittrmaphtdin, N a p h t y h i n etc.
77
Naphtalin d 4 welchea er mit der 6 U e n M e w Uuflicber s3peteniiuw in einem rilumigen Kolben znrrgnrnenbrin& Daa Qembch w i r 7 einige Zeit der Dampfiwdwhne rusgeaetzt, mhIiemlich die Siiure von der am
Boden lagernden Oelnahiobt abge8owen. Diem letatem
wird einigemal auegewaachen und da sie leioht eretnrrt,
verrchiedene Male ausgepresst, gwchmolaen und zur vollkommenen Reinigung durch Papier atrirt. - In Mwe
erscheint das so erhaltene N i t r on a p h t a1i n rothschware,
als Pulver aber s oh o n g e 1 b ; wehn man Sorge getragen
I
hat, ein rothliches Od, daa dein Producte anhiingt, hinlanglich durch Pressen zu entfernen, so iet dasselbe sehr
T e i n. Die Ausbeute entapricht der theoretiech berechneten Menge. Zur Bereitung des Napht lamina mischt R o u 6 B i n in
einem gerhmigen Kolben 1 'fh. Nitronaphtalin mit 6 Th.
kliuflicher Salseaure und soviel Zinnfeile, dam die letztere
daa Niveau des Gemisches erreicht.
Bald darnuf tritt eine energisohe Reaction ein, dae
Nitronaphtalin verschwindet und die Flueaigkeit wird khr.
Man gieaet nun die Fliieeigkeit in eine Porcellanschale,
worin aie bald su einem Krystallbrei von aalzsauretn Naphtylamid ershrrt. Um dieses zu reinigen, preeat man es
zuerst swischen Leinwand, trocknet es und lbst es ahdam in k o c h e n d e m Waeser auf. Hierauf leitet man
einen anhaltenden Strom HSGas durch die Lasung und
trennt echlieeelich dieselbe vom ausgeechiedenen Schwefelzinn durch Filtration. Dae beim Erkalten daraus sich
abscheidende ealzaaure Na htylamin l h s t man abtro fen und
trocknet ea bei 100OC. ssselbe ist leicht sub imirbar,
vollkommen weiss, sehr leicht und von absoluter Reinheit.
Beim Vermiechen einer neutralen Loeung dieeer Verbindung mit einer n e u t d e n ealpetrig~mtmnIZ8tilosung raaukikt
ein in Wssser vollkomma pnloelicher g r a n a t r o t h e r
Niedemchla . Derselbe wlrd durch Luft n i c h t verilndert,
widereteht en entkbenden Chloroerbindan en, der S 0 2 ,
Wegen dieeer Beatiin 'gkeit gleicht
Alkalien und %wen.
erdem A l i z a r i n . -Roussinfandferner, ddebaimZummmenbringen von Schwafelalkalimetallen und Schwefeletdallrabetallen mit Dinitronaphtalin eine g m w o Menge
r o t h e r m d blouerVerbindu ene&hhen, diein W i a a e r und A l k o h o l l6idich rin alsd eich durch ein b'
deutendsr Fhlmverm6gen a~ez$chnen Z i n n a h l a r , i i r
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3
78 Kiinstl. AliZarfn.
- Ueber die -Da~stellu~g
van Farben etc.
R o u s s i n hat aue~lerdemdurch Einwirknng reducirender
Agentien auf Dinitronaphtalin bei Gegenwart concentrirter
S 0 3 ein sehr interessantes r o t h e s Product erhalten, welches in vieler Reziehung ein Analogon des Alizarins ist.
Auch P e r s o z hat obengenannten Korper o h n e r e d u c i r e n d e Mittel durch blosse Einwirkung concentrirter S03,
bei 300oc. auf Nitronaphtalin erhalten. (Joum. de Pham.
et de China. Torn. XL.)
H. Schr.
Hiinstliehes Alizarin.
R o u s si n glaubt kunstliches Alizarin auf folgende
Weise dargestellt zu haben. Er loste Dinitronaphtalin
in concentrirter Schwefelsaurc auf, indem er auf 2000 erhitzte. Bei dieser Temperatur brachte er granulirtes Zink
in die Losung, es entwickelte sich schweflige Saure und
nach
Stunde ungefahr war die Reaction beendet. Wenn
man einen Tropfen der sauren Flussigkeit in kaltes Wasser brachte, so entwickelte sich eine prachtvoll violettrothe Farbe. Verdunnt man die ganze Masse der erhaltenen Fliissigkeit mit ihrem zehnfachen Volum Wasser,
erhitzt zum Sieden und bringt sie nach einigen Augenblicken auf ein Filter, so setzt sich beirn Erkalten ein
Krystallbrei ab, die Mutterlaugen sind stark roth gefarbt
und konnen direct zum Farben benutzt werden. Der
Krystallbrei kann leicht durch fixe Alkalien oder deren
Carbonate in Losung gebracht und durch Sauren daraus
gefallt werden. Das so erhaltene Product hat alle Eigenschaften des Alizarins. (Compt. rend. T. 52.)
B.
.
Utber die Darstellung von Farben ans Dinitronaphtalii,
AUS den versohiedenen Arten von Nitronaphtalin kann
man durch Einwirkung reducirender Stoffe bei Gegenwart von Alkali oder durch Behandeln mit Schwefelslkalimetalien, Sulphuriden, Cyankalium etc. rothe, violstte
und blaue Fsrbetoffe erhalten. Wenn d rs Alkali dabei
VOF dem Redueiionsmittel wirkt, B(P. entstebt nugleich aine
braune Substanz, welche den Farbstoff verunreinigt.
Einige dsr so erzeugten Farbstoge, dureh Einwirkun@:
eines A l k a l k s W u l f t m a d reinea Dinitmnaphtalin
erhalten, hat T r o o s t sum Gegenstand twhnischer Ver-
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