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Ueber Scilla und Scillitin.

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Scilln tind Scillitin.
64
geringe Aschonmenge. Dic lebliafte Flammen- Entwickelung, welche bci der Vcrbrennung erzeugt wurcle, liess
ein giiristiges Besultat der Analyse, welche seine Verwendnrthun sollte, voraussehen.
dung als J~eleuchtun~sninterial
Diese Annahrne wuide vollkoiiimcn clurcli die Cntersochung bestiitigt, welcho folgencles Ergebniss hatte:
Turfol . . . . . .
GasGI oder Schmierol
Paraffin . . . . .
.
.
.
Coalis . . . . . . .
Selmink . . . . . .
Iireosot . . . . . .
.
.
.
.
.
.
. 2,3104
. 2,29606
. 0,01702
. 35,81250
. 0,25000
.
3,W727
Vcrlust, Ruckstand bei der
Theerdestillntion u. Wssser 34,90065
Gas
. . . . . . . . . . 20,(XJjO
Wenn man den anniihcrnden Werth dcr zu erzielenden Producte nnch dem jetzigcn Rlarktpreise annimmt
und dabei das Paraffin unberiiclrsiclitigt liisst, dngcgcn
d k Coaks und das Gas (ah Urennniatcrial bei dem J3etriebc zu verwenden) nicht als Producte in der Rechnung
auffiihrt, so erhiilt inan als Qesamintwerth der Producte
die aus einer Retortc in 24 Stunden gewonnen wurden
(eine Retorte verarbeitet taglich 1000 I’fund und bedarf
8000 Pfund Torf als Brennmaterial, wenn keine Coaks
und Gas unter derselben verbrannt werden) folgende
Summe :
anniihernd I0 Quart Turfol . . . . . 3 Thlr. 10 Sgr.
10
Schmieriil.. 2
n
21/, Pfund Saliniak . , - n
15 n
38
Kreosot . . .n
10 n.__
6 Thlr. 5 Sgr.
Von dieser Gesammtsumme gchen ab fiir die Beschaffung des zu destillirenden Torfes und fiir denjenigen, der
zur IIcizung verwanclt w i d , also fiir 3000 Yid. ungefiilir
3 Thlr., ferner fur Arbeitslohn und Ingrrdienzien 1 Thlr.
bis 1 Thlr. 5 Sgr.; deninnch wiirde pro ltctorte ein Uglicher Rcingewinn von 2 Thlr. sich ergeben. (Diiz$w’s
u.
pol?$. Jowrt. - C‘hem. C‘entybl. 1857. No. 35.)
.
-
Ueber Seilla und Scillitin.
J. €1. Mar a i s hat die Meerzwicbel von Keueni einer
Analyse unterworfen und darin gefunden :
Vegetabilisclien Sclileim
Zucker
. . . .
. . . . . . . . . .
30
15
Scilla und Scillitin.
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. . . . . . . . . .
Tannin
8
Einen roth fkrbenden snuren Kiirper 10
Einen gelb farbenden sauren und riechenden Korper
2
Fett
1
Scillitin
1
Jod
Spuren
Salz
5
Zur Darstellung. des Scillitins erwies sich ihm nach
mannigfachen Versuchcn folgender Weg als der zweckmlssigstc.
Man bereitct cine coneentrirte Tinctur aus frischen
Wurzeln niit Alkohol von 0,90 fip. G., oder aus trocknem niit
solchem von 0,.5G sp. G., behandelt diese Tinctur niit Kalkmilch, schuttelt das Qanze mit einer hinrcichenden Men e
Aethcr, iiberliisst es der Ruhe und giesst die iiberstehen e
nlkoholisch-atherische Fliissigkeit rasch ab. Der Bodensntz wird so lange mit Aetlier gewaschcn, bis er seine
Bitterkeit verlor'en hat, von den vereinigtcn Flussigkciten
SO vie1 abdestillirt, dass nur noch der Alkohol niit fettiger Matcrie in der Rctorte euriickblcibt, das Destillst
be1 gelindcr Wiirme so rascli als moglich beinahe zur
Trockne eingcdampft und mit 90procentigem Alkohol behandelt. Die alkoholische Losung wird rmch zur Trockne
eingedampft und das zuriickbleibende Scillitin sofort in
ein gut verschliessbares Glas gebrncht.
Es scheint nur im Verhaltniss von 1 : 100 in dcr
Wurzel cnthxlten zii sein, ist nicht krystallisirbar, ist
hygroskopisch, ohne zii zcrfliessen, da es im Wasser unloslich ist; sehr leicht liislich in kaltem Alkohol und
Aether. Bildet etwas durchsichtige, blassgelbc Flimmcrn.
Aus seiner alkoholischen Liisung mit Wasser gefallt, ist
cs sehr weiss, nimmt aber nacli dem Trocknen seine
eigenthiimliche gelbe Farbe wieder an. Besitzt eine intensive, penetrante Bitterkeit, die sich durch Gegenwart
von Wasser noch erliiiht.
Concentrirte Schwefelshre liist das Scillitin unter
Entwiclielnng einer Bhnlichen schonen Farbe, wie sie
sich bei Einwirkung dieser Siiure auf Leberthran zcigt.
Wasserzusatz inacht dicsc Farbe sofort unter Erzcugung
eines griinen Niederschlages vcrschwindcn. Hat man nur
wenig Wasser hinzugefiigt, so erschcint auf nbermaligen
Zusatz von Scliwefelsiiurc die schijne Farbe von Neuem.
I n coneentrirter Salpctersaure lost es sic11 rnit leb-
.
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8
Arch. d. Pharin.CXXXX1V.Bds. 1.Hft.
5
66
Ue6er Saponin.
haft rother, rasch verschwindender Farbe. Wasser erzeugl
in dieser Losung keinen Niederschlag.
Concentrirtc und verdiinnte Salzsiiure liisen es nichi,
und geben keine charakteristische Reaction. Die Hydrate dcr Alkalien entwickcln aus dein Scillitin Amnionink, cin 13ewcis fur den Stickstoffgclialt desselben.
Aminonink und kohlensaures Kali liisen es nicht,
zcrsetzcn es aber und nehmcn iliin seine Bitterkeit. Tannin crzeugt in seiner Losung einen blassgelben, Eisenchlorid einen orangegelben und Platinchlorid einen gelben Niederschlag.
Auf dem Platinbleche zum Rothgluhen erhitzt, schinilzt
es, briiunt sich, bliiht sich auf, wird schwarz, entzundei,
sich und verschwindet ohne Ruckstand. Es reagirt alltalisch unil gelit mit 1':ssigsiiure cine Verbindung ein.
Dr. G o s s e l i n hat niit dem Scillitin cine Reihe toxiltologisclier Vcrauche angestellt und folgende Resultate
erhalten :
1) Es besitzt allc Eigenschaften der narkotisch scharfen Uifte.
2) Es wirkt in Gaben von 5 Centigrm. sehr giftig,
und erzeugen schon 3 -4 Centigrni. cine lebhafte Entziindung der Verdauungsorgune.
3) In den Oesophagus gebracht, wirkt es zuorst brechenerrcgend undb heftig purgirend, endlich zeigt sich
Narcotisinus, und der Tod scheint durch Liihinung des
Herzsohlages lierbeigefiilirt zu werden.
4) Enderniatisch angewandt, ist seine Wirkung ausschliesslich narkotisch und weit rascher, als durch den
Magen. Es zvurde auf dime Weise ein Kaninchen durch
0,02 Grni. in 37 Minuten und ein kraftiger Hund durch
0,04 Grm. in 82 Minuten getodtct. (Jouirt. de Phamn. et
Ilendess.
de &nL.
F&r. 1857. p . 123 etc.)
Ueber Saponin.
Bei der Untersuchung der Sainen der Rosskastanie fand
R o ch 1e d c r cine schon k r stallisirtc, farblose, silberglanzende Substanz, welclie ein Iauptbcstandtheil der Sainen ist,
insofcrn die andern nicht-lirystallisirten Bestandthcile der
Samen daniit in einer sehr cinfaclicn 13eziehung stehen.
Uiese Substanz ist cine gepaarte Vcrbindung, die durch
Alkalicn und Siiuren Spaltungsproducte giebt, die zur
Chinovasaure in eincm einfachen und merkmurdigen Verhaltnisse stelicn. Es war dabei nothig geworden, das
Saponin und die Caincasiiure, welche dieselbe procentische
P'
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