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Ueber vegetabilische Alkalo╨Зde und die Methoden ihrer Abscheidung.

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Vegetabilische BLkaloi'de u. die Methoden ihrer Abscheidung.
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gefiillt, der Cylinder D zu l/* - */3 mit einer 5 - 10 proc. Aetznatronliisung, und die Rohrleitungen o und d von atmosphlrischer
Luft befreit, indem man h g e r e Zeit bei e reine Kohlensawe einleitet und diese wiederholt durch Blasen an Rohr a, wiihrend Hahn 1
geschlossen, die ETiihne 2 und 3 aber geiiffnet sind, aus B durch E
wieder austreibt. ZweckmLsig ist es, bis zur viilligen Entluftung
des Apparates nur soviel Natronlauge in den Cylinder D zu geben,
dass das Rohr d an seinem Ende nur wenig davon uberragt wird.
Zur Untersuchung verbindet man das freie Ende des Rohres e durch
einen Schlauch mit dem Kohlensaurebehdter, warend schon Kohlensiiure durchstriimt oder mit einem Selterheber, durch den eine
Flasche Mineralwasser bereits angebohrt war; hierauf iiffnet man
Hahn 1 und sehr langsam den Selterheber-Hahn. Die zu untersuchende Luft tritt dursh Rohr e nach Flasche B, treibt deren Inhalt nach Flasche A und kann in B in je 100 C. C. abgelesen werden.
Durch Ansaugen bei g hebt man nun die Lauge aus Cylinder D,
wiihrend Hahn 3 geiiffiet, in die Olocke El bis Ram F und Flaschchen G- damit angefiillt sind und schliesst Hahn 3.
Sobald man Hahn 2 iifFnet, Hahn 1 schliesst und bei a einblast, tritt die Luft aus B unter die Glocke E und wird die Kohlensaure derselben sehr schnell verschluckt, sobald man Hahn 3 so
wenig bffnet, dass eben ein langsamer Strom Lauge aus F und G
an den Whden nach E herabrinnen kann. Der nicht verschluckte
Antheil wird in einzelnen C. C. abgelesen , hiervon bei jedem neuen
Versuch der Rauminhalt des Selterhebers nebst Schlauch und Rohr bis
zum Hahne 1 abgezogen und der Rest durch die Anzahl von 100 C.C.
aus B entnommener Luft dividirt, um den Procentgehalt an Nichtkohlenslure zu erfahren.
Der Apparat wird von der Glasinstrumentenfabrik von Mt,
Eberhardt & Jaeger in Ilmenau i. Th. complet zum Preise von 25 Mark
geliefert. (Correspondenzblatt dBB Per. d d 8 c h e r Min. - Wmser - Fabri-
hh./
i?
Ueber vegetabilische Alkaloi'de nnd die Methoden ihrer
Abscheidnng hielt Math. Hay vor dem nordenglischen Apothekerverein in Edinburg einen Vortrag, der als eine ubersichtliche
Zusammenstellung der Gewinnungsmethoden der Alkalo'ide wichtig
ist, da man manchmal in den Fall kommen kann, eine neue Droge
auf etwaigen AlkaloYdgehalt zu untersuchen. Die ausfiihrlich behandelten Eigenschaften, Liisungsverhdtnisse und Zersetzungen der
Alkaloi'de ubergehend kommen wir zu der Frage, ob die an irgend
einer Pflanze beobachtete Wirkung einem Alkaloi'd zuzuschreiben
ist oder sonst einem wirksamen Princip; durch physiologische Versuche mit den Pflanzenausziigen an Thieren l&st sich schon meist
ein Schluss auf den Charakter des Tvirksamen Bestandtheiles ziehen;
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Vegetabilische Alkalo'ide u. die Methoden ihrer hbscheidung.
in Pflanzen , die auf das Nervensystem wirken, Tetanus, Paralyse
oder Narkose hervorrufen, dad man mit ziemlicher Sicherheit auf
ein Alkaloi'd schliessen , wZihrend Einwirkung auf das Muskelsystem
ein neutrales Princip anzeigt, sowie in der Regel alle einfach bitter
schmeckenden , tonisch wirkenden Pflanzen ebenfalls ein neutrales
Princip enthalten ; auch in abfiihrend , brechenerregend oder rein
adstringirend wirkenden Mitteh findet sich selten ein Alkaloi'd, sondern meist ein neutrales Princip oder ein Ham.
Bei der Isolirung des Alkaloi'ds ist die Beobachtung der Liislichkeitsverhdtnisse der begleitenden Kiirper sehr wichtig , da es
besonders darauf ankommt , ein Liisungsmittel zur Exhktion anzuwenden, das von den fremden Kijrpern miiglichst wenige aufnimmt,
oder nur solche, die sich leicht vom Alkaloi'd trennen lassen. Bus
dem mit Wasser oder Weingeist mit oder ohne Saurezusatz hergestellten Auszug lasst sich das Alkaloi'd entweder durch F a u n g
aus dem urspriinglichen Auszug oder durch Lijsung aus dem eingedickten Extract isoliren. Immerhin ist es ein Vortheil, vorher
einen Theil der anderen organischen K6rper zu entfernen, am besten
durch basisch essigsaures Bleioxyd, das mit dem Alkalo'id keine
Verbindimg eingeht, dagegen organische Sauren, Glykoside, EiweissBarper, Stkke, Gummi und Farbstoff ausfdlt; das Filtrat versetzt
man zur Budidlung von Dextrin und Zucker mit Ammoniak, filtrirt,
f a t iiberschiissiges Blei durch Schwefelsaure und hat nun das Filtrat rein genug, um daraus das Alkaloi'd zu f d e n oder auszuschiitteln.
Als Fillungsmittel dient, wenn das Alkalo'id in Wasser unliislich ist, ein Alkali oder ein Alkalicarbonat, im andern Falle eines
jener zahlreichen Salze und Sauren, die mit sammtlichen Alkaloi'den
Niederschlige geben. Zu letzteren Fillungsmitteln gehbren :
1) einfache organische Sauren, wie Gerbsaure und Pikrinsaure,
2) zusammengesetzte anorganische Sauren, Phosphorwolframsaure,
Phosphormolybdhsaure und Phosphorantimonsaure;
3) Chloride von Schwermetallen, von Platin, Gold, Iridium,
Palladium;
4) manche Doppeljodide, wie Quecksilber -, Wismuth - und Cadmiumjodidkalium.
Die Fillung geschieht in den meisten Ffillen am zweckmiissigsten in saurer Lbsung.
Dle Methoden der Abscheidung der Alkaloi'de mittelst eines
Lijsungsmittels beruhen darauf, dam aus alkalischer Lbsung das Alkaloi'd durch Aether, Chloroform, Benzol , Amylalkohol , Petroleumather
und W c h e Kiirper aufgenommen werden kann, dagegen nicht aus
saurer Liisung. Vorerst wird das saure wassrige Extract mit Soda
neutralisirt, zur Troche verdampft, aus dem Ruckstand durch absoluten Alkohol das Alkaloi'd gelbst unter Zuriicklassung von Eiweiss
und andern Stoffen.
Nachw. v. Strontian durch chroms.Kali. - Asbest z. Filtriren z. priipmiren. 377
Das alkoholische Filtrat wird wieder mit Soda gesiittigt, eingetrocknet, der Riickstand in Wasscr geliist und nach dem hsiluern
mit Schwefelsaure z u r Entfernung von Fett und Harz mit Aether
geschiittelt; schliesslich nimmt man aus der alkalischen Liisung das
reine Alkaloi'd durch Aether auf. Sind mehrere Blgrtloi'de von einander zu trennen, so geschieht dies unter Benutzung des verschiedenartigen Verhaltens gegen die allgcmeinen Liisungsmittel. fThe
Pharm. J w n . and Transact. Third Ser. No. 662 und 664. p . 719
und
758.)
a.
Znm Nachweis yon Strontian dnrch chromsanres Kali.
Aehnlich, wie die vcrschiedene Liislichkeit der schwefelsauren S h e
von Baryum, Strontium und Calcium einen Weg zur Trennung der
drei Metalle bietet, verhdt es sich auch mit deren chromsauren
Salzen. Baryumchromat ist unliislich, Calciumchromat liislich in Wasser, wiihrend Strontiumchromat die Wtte e i M t und nur unter
gewissen Bedingungen ein scharfes Verhalten zeigt. Speciell iiber
die Liislichkeit des Strontiumchromates und zu dem Zwecke, dessen
Verhalten zu scharfcr Trennung zu benutzen, stellte Ransom Versuche an, die folgendes ergeben:
1) Geliiste Strontiumsalze kiinncn nachgewiesen werden durch
neutrales Kaliumchromat und E r w h e n , vorausgesetzt, dass die L6sung mindestens 0,5 Proc. Strontiumsalz enthdt ;
2) freie Essigsaure verhindert die F3illung besonders in der
Kiilte ;
3) Neutralisation der Essigsaure iindert nichts an diesem Verhalten ;
4) bei der gewiihnlichen Methode, die drei Metalle Baryum,
Strontium und Calcium nachzuweisen , ist ein Ueberschuss freicr
Essigsaure beim Aufliisen der Carbonate zu vermeiden, da die Essigsiiure die F a u n g von Strontiumchromat verhindert. f P h r m . J m m .
and Traneact. Third Ser. No. 658. yag. 626.)
M.
Asbest znm Filtriren zn prtlpariren, giebt Casamajor,
angeregt durch die hauQen Klagen iiber ungeniigende Leistungen
der Asbestfilter, nahere Anleitung, aus der zunachst hervorgeht, dass
schon die Wahl des Roh-Asbestes wichtig und der als australischer
im Handel bezeichnete gegen Sauren am widerstandsf%higsten ist.
Der Asbest wird durch ein grobes Drahtsieb gerieben, der durchfallendc Theil auf einem feinen Sieb dilrch aufstriimendes Wasser
von den feinsten Partikelchen getrennt , der zuriickbleibende Asbestbrei im Becherglas mit Etarker Salzsaurc ausgekocht, auf dem Trichter
mit durchlijchertem Platinconus mit Wasser ausgewaschen und nach
dem Trocknen in der Porzellanschale gegluht. (Jozcm. Amer. Chm.
SOC.- New Remdies. Pol. XII. No. 2. png. 45.)
N.
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