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Untersuchung eines bei Mainz gefundenen Meteorsteins.

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3 10 Untersuchung eines bei Mwinz gefundenen Meteorsteins.
In der 43,3 Proc. betragenden durch Salzsaure nicht
zersetzbaren Mineralsubstanz wurden gefunden :
Kieselsiiure . . . . . . . . . 21.74
Talkerde ........... 15$6
Knlk ............... 0,81
Thonerde ........... 2946
Xatron ............. 1,92
Kali.. .............. 0,26
43,05.
oder in 100 Theilen
50.49
36$4
1,8S
5,71
4,45
0,59
4) Das mit dem Magnete ausgezogene metallische
Eiseii enthielt:
Eisen ......................
69,81
Nickel. ....................
12,11
Kobalt .....................
0,91
Phosphor ................... 0,08
Kupfer .....................
0,09
Chrorneisenstein ............ 0,65
Schwefel ................... Spur
Anhlngendes Silicat ........
- _15.67
99,32.
oder in 100 Theilen von dem in diesem Steine enthaltenen Meteoreisen wurde gefunden :
Eisen ......................
82,95
Nickel .....................
14,41
Kobalt .....................
1,08
Phos hor.. ................. 0,12
K up?er.. ................... 0,lO
Chromeisenstein ............ 0.76
99,42.
(Sitzungder. der Alcad. dev Wissensch. zu Wien. - G e m .
Centmlbl. 1859. Xo. 21.)
B.
Untersnchung eines bei Maim gefundenen Metcorsteins.
F. S e e l h e i m erhielt von Dr. G e r g e n s in Mainz
einen Meteorstein, woriiber Dr. G e r g e D. s Folgendes
berichtet :
Vor einigen Jahren wurde auf der Anhohe oberhalb
Mainz in der Kahe der Yariser Chauesee, beiin Umpflugen
eines Ackers in kalkhaltigem Boden ein Stein gefunden,
welchen man fur Erz hielt und G e r g e n s zur naheren
Tintersuehung ubergeben wurde. Dieser Stein wog etwa
Pfund und hatte ausserlich das Ansehen cines eisenhaltigen, stark verwitterten Dolerites, hier und da mit
neu entstandener Kruste kalkhaltigen Brauneisensteins
iiberzogen. Von einer Rinde, mit Ausnahme der s@ter
Untermchung eines bei M a i w gefzilldenert Meteorateins. 31 1
durch Oxydation erzeugten, iet nichta zu bemerken ; was
man dafiir halten konnte, ist wohl nix durch Reibung
geglattet. Der Stein ist offenbar ein Bruchstuck eines
weit grosseren Meteoriten und hatte scharfkantige Ecken.
Das specifische Gewicht deR ganzen Steins betrug 3,44.
Beim Zerschlagen zeigte sich die Verwitterung bis in
das lnnere des Steins vorgedrungen, nur einzelne dichtere
Parthien, etwa die Halfte der ganzen Masse, waren noch
wenig zersetzt, dunkclbraun und zeigten dunkelstahlgraue, me6allglanzende Kliiinpchen von unregelmassig
geflossener Gestalt und in der sehr festen dunkelbraunen
Masse des Steines eine Menge blsttrig krystallinischcr
metallischer Flitterchen. Alle metallglanzenden Parthien
sind dem Magnete folgsam, ziehen das Eisen aber nicht
an und erhalten in Chlorkupferlosung einen Ueberzug
von metallischem Kupfer. Das verwittertc Silicat hat
grosse Aehnlichkeit mit einem stark zersctzten Olivin;
ist schmutzig -gelblichbraun, die festen Korner olivcngrun, kornig; hier und da sind einzelnc weniger zersetzte Korper fiu bemerken, die durch undeutliche Blab
terdurchgange, graue Farbe und mattkp, fettigen Glasglanz
einige Aehnlichkeit mit Labrador haben. Die am wenigsten verwitterten dichteren Theile sind braunlich-schwarz,
werden nach aussexi hin allmiilig dunkel-gelblichbraun j
ihr B r k h ist im Grossen ziemlich muschelig, im Kleinen
splitterig, in fcinen Splitterchen an den dunkelsten schwarzbraunen Stellen undurchsichtig, an den gelblich-brauncn,
an welchen offenbar die Zersetzung schon begonnen hat,
hyazinthtoth durchscheinend, allenthalbcn erfiillt mit den
eben beschricbenen metallischen Flitterchen. Es fanden
sich auch einige metdlische lciirnchen, welche die Grosse
einer halben Erbse errcichten, in sehr unregelmassigcn,
kauin etwas grosseren Blasentaumen steckten, und cine
deutlich geflossene 0berfliiche haben. Diese Metallverbindung (Phosphornickeleisen) ist muschelig im Bruch,
sprode und in den Blasenriiumen niit dunner lauchgruner
erdiger R i d e uberzogen. An einer Stelle des am wenigsten zersetzten Gesteins sitzen in einer kleinen Spalte
sehr fcinc perlmutterglanzende lauchgrune Blattchen, iihnlich den1 Chloritoid; an einer andercn in einem alten
Sprungc cin dunner Uebcrzug, der nach IIarte, Qlanz
und Verhalten gegen Salzsliure fiir spiiter eingedrungcncn
Gyps gehalten werden kann.
Die von S e e l h e i m zur Analyse vcrwendetcn Stiicke
gehorten denl inneren am wenigsten zersetzten Theile
31'2
Analyse des bei Montrejean gefallenen AFrolithen.
ail und bestanden in unbestimmt ecki en, wenig stumpfkantigen Bruchstiicken mit unebener berfllche, auf der
sich iiberall die theils fcin eingesprengten, theils in feinen
Kornern auftretendenmetallglanzenden, grosstentheils stahlgrauen Partikelchen zeigten. Das spec. Gewicht ist 3,26.
Die I1Brte ist ungefahr gleich der des Apatits.
Die Analyse des bei 1000 getrockneten Meteorsteins gab:
Sauerstoff
8
Llisliches
gelatinirendes
SiIicat
52$3 Proc.
Unlosliches
Silicat
3 9 P Proc.
18,29 F e O
\)16,12
2,08 NiO
MgO
15,74 S i 0 2
\13,49
P03
3,60 A
FcO
4,061
0,44 10,94
6,44
8,17
6,31
I
;;q
l,al KO
1,oo
/a1),96s i 02
lo,€%
3,8G FeSa
2,13 Ni haltiges Eisen
0,46 c r z 0 3
O,GO ~ 0 5
, 1,51 HO
Spuren von Cu, Sn, Mn, CaO.
100,05.
(Jnhresler.des Ve7..fiiv Naturk. i m Herzogth.Nassau. 1858.)
-.
_- B.
Analyse des am 9. December 1858 bei Montrejean
gefallenen Aikolithen.
Diescr Acrolith gehort zur Classe derjcnigen, welche
nickelhaltiges Eisen fuhren, und steht denen von Chantonay, ChBtcau - Itennrd, L'Aigle, Blaasko, Nordhausen,
Loewenhoutje bei Utrecht ctc. nahe.
Spec. Gewicht
3,50 bei G O .
Die Zusammensetzung des ganzen Steines ist nach
U. C h a n c e l unu A. M o i t e s s i e r :
F e . . ...........
x i .............
Phosyhiire. .....
Schwcf+isen. ..
Chromeisen. ....
Schwcfeleisen. . .
Pmidot. ........
Kicselsiiure
Eiseiioxy d
Tal kerde
Kalke
Mangan
Alkali
836
1:sd
o,07\ magnetiacher Theil = l0,04
0,05
1,71
1,71
5,72
5,72
45,08 InSPurelosliches~ilicat=45,08
\
In SPurc unlosliches Silicat
Feldspath und Amphibol == 37,51
lo0,OS.
(Compt. rend. T . 48. - G e m . Centrbl. 1859. No. 11.) B.
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