close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Untersuchung eines Kermes.

код для вставкиСкачать
60
Untereuahung einee Kerrues.
Die Ivapflanze - Achillaea moschata, wachst in der Schweiz nur in
grosser Hohe. Der niedrigste Stand sol1 immer noch 1500 31.
betragen, man findet die Pflanze aber selbst noch auf 3400 M.
Hohe und bei '1500- 3000 M. wachst dieselbe oft in grosser
Xenge, jedoch fitst nur auf Granit, Gneiss, Glimmer-, Hornblendeund Talkschiefer, demnach auf iiltesten Gesteinen , wodurch das
Vorkommen allerdings sehr eingeschrankt wird. Yeixt berast die
Iva die nur einiger Maassen Anhalt bietenden Flachen in der
Nahe der Gletmher. Beim Zerreiben der Hatter tritt der eigenthiimliche monchusartige Geruch stark hervor ; das Aeussere der
Pflanze erinncrt an die gewohnliche Schafgarbe , nur alpin verkleinert, d. h. den gewtjhnlichen niedlichen Formen der Alpenflora
mgepasst.
Ein schweizerischer Chemiker, v. P l a n t a - R e i c h e n a u untersuchte die naheren Bestandtheile der schon fieit sehr langer Zeit
a18 Volksheilmittol gebriiuchlichen Moschuxschafgarbe. Derselbe
fand 1)ein Zitherisches Oel, I v a o l , CZ4H4002, eirie klare, schwach
gelb gefirbte Fliissigkeit von sehr angenehmen, penctrauten , aromatischen Geruch und bitteren, erwarmenden , an Pfeffermunzol
erinnerndem Geschmack. 21 I v a i n , C 2 4 H 4 Z 0 Ydemnach
,
nur
durch H2 0 verschieden, eine gelhe Maqse von eigenthiimlichen
Geruch, in Waxser nicht loslich, dagegen in Weingeist und demselben einen aiisserst bilteren Cfeschniack ertheilend. 3) A c h i 11e 'i n, CsOHs8Ne0 15, welches anch in Achillaea Millofolium ndchgewiesen wurde, ein Bitterstoff, in Wasser loslich, schwerer i n
absolutem Alkohol; bei der Spaltung entsteht A c h i l l e t i n ,
C 1 1 H 1 7 N 0 4 ; 4) M o R c h a t i n , C21H27?X07,von aromatisch bitterem Geschmack, in Wasser kaum loslich, leichter in Alkohol und
achille'inhaltigen Plussigkeiten. Bndlich fand P l a n t a auch Stearinsaure in Achillaea moschata.
Die jetzt von Apotheker Bernhard in Samaden im Grossen
dargestell ten Ivapraparate sind : 1) I v a b i t t e r, weingeistige Tinctur der Pflanze, 2) I v a w e i n , Auszug der Pflanze duroh kraftigen
Weisswein, 3) C r h m e d ' I v a und 4) F l e u r d ' I v a . Letztere
beiden sind eigentlich feine Tvaliqueure , mehr dem Geschmackr,
huldigend iind namentlich im Creme von eigenthiimlichen, sehr
stark aromatischetn Geruch und Geschmack. Die ersteren Ivabitter und Ivawein - sind dagegen thatsiichliche Heilmittel,
sowohl als Verdauungsbeforderer zu cmpfehlen, wie, und dies galt
namentlich von der langst gebrauchlichen Verwendung in der
Rdt.
Schweiz, als nervenstarkend und fieberwidrig.
Untersaehang eines Kermes. - A. Joss a r t erhielt vor
einiger Zoit einen gefalschten und uberdies arsenhaltigen Kermes,
der, in seinen physikalischen Eigenschaften nichts abnormes zeigend,
beim wiederholten Umschutteln mit Wasser grosstentheils obenauf-
Zuckcrbestimmung.
-
Milchsluregiiliruug im Urin. - Cyananlid.
61
schwamm und beim Gluhen nebcn schwefliger Siure einen dichten
Rauch und Geruch nach verkohlender organischer Substanz gab.
1 g. dieses Kermes hinterliess, mit Salzsiiurc behandelt, einen
dunkelrothen Ruckstand, der gewaschen und getrocknet 175 Millig.
wog. Hit dem Mikroskop wurde die Verfalschung als Santelholz
erkannt, indess die chemische Analyse ausserdem noch die Anwesenheit von Arsen nachwie8. (Journal de Pharmacie d'Anvers.
1880. pay. 41.)
C. Kr.
&uckorbestimmung.- Die vielerlei Regeln, welche beobachtet sein wollen, um mit einer Fehling'schen Losung zu einem
genauen Resultate eu gelangen, bewogen B a t t a n d i e r , ein Verfahren zu veroffentlichen, dessen Prinzip Dr. Pary in New-York
feststellte und welches in allen Fallen leicht ausfuhrbar ist. Die
hierbei angewandte Flussigkeit besteht aus 100 C. C. Fehling'scher
Liisung, 250 C. C. Ainmoniakfliiasigkeit von 22 O und Wasser soviel
zu einem Liter erforderlich. Diese Losung halt sich gut iind entsprechen 200 C. C. derselben = 0,lO g. Glucose. Bei der Untersuchung bringt man 200 C. C. dieser blauen Losung in einen Kolben mit 2 Glasrohren in seineni doppeltdurchbohrten Stopfen. Dii:
eine derselben communicirt mit einer den Harn enthaltenden Mohrschen Burette, wahrend die andere da8 beim Kochen des Kolbeninhaltes Entweichende in die Luft leitet. Man kocht die blaue
Losung einen Augenblick, um die Luft zu verjagen und liisst sodann
dcn Harn Tropfen fur Tropfen hineinfallen, bis die Entfarbung eine
vollstiindige geworden ist , welcher Zeitpunkt sehr leicht genau festzustellen ist. Die Anordnnng wurde so getroffen, damit die Luft
verhindert wird, das Kupferoxydul in der Losung aufs neue zu oxydiren. (Journal de Pharmacie et de Chimie. Serie 5. Tome I.
pag. 221.)
C. Kr.
Nilchslnregthruug im Urin. - C a z e n e u v e uberzeugte
sich durch viele angestellte Versuche, dass ein Urin, dessen Harnstoff sich in Ammoniumcarbonat umbildete, ein sehr giinstiges Feld
fur die Milchsiiuregiihrung der Zuckerarten ist. Saccharose, Lactose
und Glycose formten sich im H a m zu Milchsiiure um, sobald derselbe die ammoniakalische Gahrung durchgemacht hattc. Es bildet
sich Ammoniumlactat auf Kosten des Ammoniumcarbonates und ist
die Menge des Zuckers geniigend, 0 0 folgt nach cinigen Tagen die
saure Reaction der Ammoniakreaction. Dieseu durfte biolpgisch
wichtig sein, da es uns zeigt, dass wir keine Glycose in einem
ammoniakalischen Harn quantitativ bestimmen durfen. (Journal dt:
Pharmacie et de Chimie. Sei-ik 5. Tome I. pag. 212). C. Kr.
Cyanamid. - Erwarmt man nach P r a t o r i u B - S e i d 1e r
Molekule Cyanamid und Ameisensaure am aufrechten Kiihler, so zer-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
135 Кб
Теги
kermes, eine, untersuchungen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа