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Untersuchung eines kUnstlichen Babingtonits.

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Untersuchung efnes kiinstlichen Babhgtonits.
Verbindung entspricht der Formcl BiW3,3 J05. 100"' des
Filtrats versetzt man mit verdunnter Schwefelsiiure und einer
gesattigten Losung reinen Jodkaliums. Das hiebei ausgeschiedene Jod entspricht dem Ueberschues der zugesetzten
Jodsaure, nach: J 0 5 5 KC1 5 s S 8 3 = 5 8 V K 8
6 J.
Dieses freie Jod wird mittels einer Losung unterschwefligsauren Natrons von bekanntem Gehalt zuriicktitrirt - am
besten so zu stellen, dass 30 - 40 cc geniigen, um das durch
10 cc obiger Jodsaurelosung freigewordene Jod anzuzeigen.
Es ist nicht nothig, Starkelosung zuzutiigen. Den Jodsiiuretitre stellt man auf reines Wismuth, welches man auch bei
Angabe der Resultate besser der Rechnung unterlegt, als
das bas. salpetersaure Salz , auf dessen Bestimmung es allerdings meist ankommen wird , dessen Zusammensetzung aber
keine constante ist. Verff. glauben ubrigens nach ihren Versuchen annehmen zu mussen, dass selbiges 68,94o/o Bi enthalte. (Nonit. wientif. Oct. 1873. 902.).
C. E.
+
+
+
Untersnchang eiiics kiiristlichen Babingtonits.
Derselbe war bei der B e s s e m e r Stahlfabrication in
Hoerde als Schlacke erhalten worden, bestand. aus kleinen,
griinlich schwarzen Krystallen, hatte 3,2h spec. Gew. und die
Hiirte 6.
Die qualitative Analyse ergab die Anwesenheit von
&02, Fee Q3, MttQ, &'a0 und MgQ.
Die qualitative Zusaminensetzung . entsprach also derjenigen der Babingtonite von
Arendal (Rammelsberg Mineralchemie S. 477) und Herboimseelbach (Jehn dies Archiu. Bd. 149. S. 193.).
Das Mittel aus drei quantitativen Analysen ist:
%Qe
48,895
FeeQ3 38,005
ikh&
12,115
&'&Q
1,807
Xg0
1,431
102,253.
Die Zusammensetzung weicht von der aller bekannten
Babingtonite bedeutend ab , hauptsachlich durch den hoheren
Mangan- und Eisen- und den vie1 geringeren Kalkgehalt.
Zur Bestimmung des Fe0 nebeii dem FeBQ3wurde das
Mineral rnit HF1 in einer Kohlensiiureatmosphare aufgeschlossen
und dsnn mit Kaliumpermanganatlosung titrirt. Drei Bestim-
25 7
Untersuchung eines kiinatlichen Babingtonits.
rnungen ergaben als Mittel 19,472 o/o Fee. Da jedoch wahrscheinlich das Xangan in der Verbindimg nicht nur als A h 0
sondern theilweise auch als &*Q3 vorhanden ist und nur, eobald
die Substanz in saure Losung kommt, mit dem Fee sich umsetzt in &€) nnd SeaQ3, so wurde daher versiicht, &I&
neben &h2QS
zu bestimmen. Die angewandte Methode bcruht darauf, dass reines A€*€) in NH'Cllosung loslich ist
und aus dieser Losung durch HSN nicht gefallt wird , wiihrend &*QB vollstiindig fallt. Zur Vermeidung der Einwirkung von 8.1dQ3 auf FeC) durfte die Substanz nie in saure
Losung kommen. Es wurde desshalb das Mineral mit Fluorammonium nnter Zusatz von H 2 9 und HBN im permanenten
GQestrome aufgeschlossen, auch die Filtration in einer Kohlensaureatmosphare vorgenommen. Aus dem Filtrat, welches
nun (neben etwas F~e0,Si0~,€!eQ
und &€go)slles &I&
enthielt, wurde 13s auf die gewohnliche Weise bestimmt. Die
1)urch~chnittszahl dreier Bestimmnngen war 2,386 Ol0 XBQ;
abgezogen von den im ganzen gefundenen 12,115% bleibt
= 10,825 o/o YB*€)?
9,729 o/o
Zur Controle wurde noch das im Salmiak unlosliche
& h e € ) 3 bestimmt und sehr ubereinstimmend zu 10,908 o/o
8 3 gefunden.
Die dieser Menge A€aeQS
entsprechenden
Procente Fee08 eind also im Mineral ebenfalls ale Pee
vorhanden und setzen sich erst in saurer Losung in F e p 0 8
und 44-110 um.
10,908
= 11,046 FeW3; vom Gesammtgehalt
des FeeW = 38,005°,/0ist also abzuziehen 11,046 21,621
(= 19,472 FeO titrirt), es bleiben 5,338 o/o Fe2Q3.
11,046 F e * W = 10,013 Fee, welche noch zu den
titrirten 19,472 zu addiren sind. Die Zusammensetznng des
kunstlichen Babingtonits iet also :
+
%ties
Fe20*
N**83
FeQ
XBQ
ea0
YgQ
= 48,895
= 5,338
= 10,908
= 29,485
2,386
1.807
= 1;431
100,250.
-
Hieraus berechnet sich fur das Moleciil der Verbindung
folgende Formel :
h o b . d. Pharm. I. Bds. 8 Ktt.
17
2%
Ueber Toprse.
g2:33
12 FeSi03
}
re “(SiQ
3,
2 -pIIBysiQ3)3.
*%Q3
(H.l i l e m m ; Inaug. Diss. Jena 1873.).
c. J.
Ueber Topase.
Die Untersuchung des Topases ist bis jetzt eine 80 wenig erschopfende und in ihren Hesultaten so eehr abweichende,
dass die Untsrsuchungen des Herrn Dr. K 1e m m (H. X 1e m m,
Inaugur. Dissert. Jena 1873) uber drei Topase, nemlich den
Pyrophysolith, den sibirischen Topas von Miask und den bisher noch nicht untersuchten Freiberger Topas rnit Dank anerkannt werden mussen. Die qualitative Analyse ergab fur
alle untersuchten Topase als Bestandtheile A12 Q3, 81Oe uiid
F1. Bei der quantitativen Bestimmung folgte Dr. Klemm
folgender Methode. Die Schmelze mit Natriumkaliumcarbonat
wiirde in He@ gelost , langere Zeit mit Animoniumcarbonat
erwiirmt, um geloste AI2Q3 und 8i02 zu fallen, dann filtrirt.
Das concentrirte Piltrat wurde zu 2/3 mit WQ3gesattigt,
tlas letzte Drittel hinzugcfugt und d a m eine halbe Stuudc
lnng rnit einer ammoniakalischen &Q losung erwarmt. Der
ahfiltrirte und ausgewaschene Niederschlag von Zinksilicat
und -Carbonat wurde rnit HNQ3 zur Trockne gebracht, mit
tlerselben Saure wieder befeuchtet und die dadurch unl8slich
gewordene 8 S a abgeschieden und gewogen. Die nun kieselsaurefreie noch alkalische Flussigkeit wurde mit &C12 gefallt,
der Niederschlag von &Fle und Q&03,abfiltrirt, gegliiht,
mit verdiinnter Q2H4Q2
das Carbonat in Acetat verwandelt,
ziir Trockne verdiinstet, rnit heissem H*0 behandclt und
filtrirt. (Das Gliihen vor dem Auswaschen des &F18 geschieht, weil dasselbe sonst leicht durchs Filter geht.) Der
gebliebone Ruckstand von &F12 wurde dann wieder getrocknet iind nach dem Gluhen gewogen.
Das in H2Q Unlosliche (der Schmclze) und durch Ammoniumcarbonat gef“&llte, wurde rnit HC1 ubergossen , worin
cs Rich loste. Beim Abdampfen schied sich die Kieselsiiure
als Gallerte aus, wurde auf die gewohnliche Weise in den
unloslichen Zustand ubergefuhrt , bestimmt und zu der nben
gefiindencn addirt. Die nun noch allein in Losung befindliche
M 2 Q 3wurde mit H3N und NH4Cl gef6llt und bestimmt.
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