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Untersuchungen Uber Cacao und dessen Prparate.

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Biicherschau.
Beitrike zur Kenntniss des jnpanischen Klebreises, losigome.
Inaugural-Dissertation von Y u n i s h i r o S h i m o y a m a , Maester der Phatmacie aus Tokio , Japan. Strassburg, Universittits -Druckerei.
I n Japan fasst man unter dem Xamen Mozigome alle die Reissorten zusammen, die, abweichend von dem gewohnlichen, dort das Brod der Euroaer ersetzenden Reise, im gedampften Zustande Rich zu einer klebrigen
asse, zu halbkugelformigen Kuchen, oder Platten formen lassen, die bei
besonderen Gelegenheiten als Opfergaben dargeboten , oder nach Zusatz verschiedener Gewurze als Speisen, Arzeneien etc. Verwendung finden. Verfasser bespricht zunlchst die Kultur des Klebreises , die verschiedenen Sorten
und Varietiiten, die aber in h e r morphologischen Beschaffenheit von den
ewohnlichen Reissorten nicht abweichen, und berichtet dann weiter uber die
esultate, die eine von ihm ausgefuhrte Cntersuchung der in der Yozigome
befindlichen Stlirke ergeben. S. 23 finden wir Angaben uber die quantitative
Bestimmung von in Wasser loslichen Hestaudthoilen in dem Mozireis- und
den gewohnlichen Reissorten, S. 26 iiber die abweichenden Reactionen gegen
Jod und Brom. Die Yozistarkekorner farben sich durch Jodkalium nicht
blau, aondern kupferroth und durch Bromdampf uicht gelb. Untorsuchungen
auf Maltose und das bductionsvermogen des durch Behandlung bei 30°
gewonnenen Dextrins bilden den Schluss.
Jena.
BeTtTam.
Ea
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Die Geschlftspraxis des Apotliekerfi und seine h’ebengesehlfte. Bus
der Praxis fiir die Praxis von A. V o m a c k a , Magr. Pharm., Redacteur der
Rundschau , Prag, im Selbstverlag. Preis gebunden 3,50.
Unter obigem Titel ubergiebt Verfasser, dem schon so manche praktische
Neuerungen im Geschiiftsbetrieb der Apotheken zu danken, d e l a pharmaceutischen Publicum sein neuestes Werk. Nachdem et in einer , mehrere Seiten
fwsenden Einleitung sein Unternehmen begundet, beschreibt er zuniichst in
einzelnen, gesonderten Capiteln die Geschaftspraxis des Apothekera. I n den
ersten dud eine Reihe von Rathschliigen und Winken niedergelegt, wie sich
beim Ankauf eines Cfeschaftes zu verhalten, welche Fragen zu stellen, resp.
zu beantworten, welche Berechnungen man vorzunehmen etc. Das nlichste
handelt von. den Vorbereitungen vor und bei der Uebernahme und der
Arbeiten unmittelbar nach derselben. In einem weiteren Kapitel wird eine
richtige Buchfiihrung empfohlen , deren Nothwendigkeit begrundet und zu
deren Einfuhrung und Einrichtung Anweisung gegeben. Werner wird das
Verhiiltniss zum Geschiifts- Personal, zum Arzt , zum Publikum und zup
Concurrenz besprochen, auch auf die sociale Stellung des Apothekers Bezug
genommen und schliesslich macht uns Verfasser auch mit seinen Ansichten
betreffs Receptur und Bandverkauf bekannt.
Besonderen Werth legt derselbe auf ein fleissiges Annonciren und giebt
hierzu Anweisungen.
Dass ein grosser Theil von dem, was im vorliegenden Buche niedergelegt, nicht neu und fir jeden versttindigen, denkenden Apotheker selbstverstiindlich, dass weiter auch so manche Ansichten und Vorschliige des
Verfwsers nicht iiberall Zustimmung und Beifall finden werden, scheint mir
nicht zweifelhaft. Auf der andern Seite muss aber auch zugegeben werden,
dass manche neue, wohl zu beachtenden Gesichtspunkte hervorgehoben
werden, wie es denn auch nicht schadet, wenn alle bekannten Wahrheiten
wieder vorgefiihrt und A h , die es angeht, darauf hingewiesen werden.
Jena.
Bertram.
Untersnchnngen Uber Cacao nnd dessen Prlparste. Preisgekronte
Schrift von Dr. P a u l Z i p p e r e r . blit einer chromolitho aphischen Tafel
und 4 Figuren. Hamburg und Leipzig. Verlag von LeopoB Voss 1887.
Bucherschau.
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Vorliegende Schrift ist ah Beantwortung einer von dem ,,Verein analytischer Chemiker " in Gemeinschaft mit dem Verband deutscher ChocoladeInteressenten" gestellten Preisfrage erschienen. Sie giebt eine ausfiihrliche
Zusammenstellung des bisher iiber den Cacao und seine Prfiparate (also auch
Cacaofett , Theobromin, Cacaorcth) erschienenen analytischen Materials, welches vom Verfasser nach den verschiedensten Richtungen durch eigene
Untersuchungen vervollstiindigt wird. Besonderes Gewicht wird auf die
Bestimmung des Stiirkemehls der rohen und gebrannten Bohnen gelegt. Am Schluss giebt Verf. nach Trojanowsky Reactionen zur Bestimmung von
Standardmustern und einige Bemerkungen iiber mikroskopische Beobachtungen,
denen auch eine Tafel beigefiigt wird. Verf. glaubt hier ein Kennzeichen
zur Untencheidung der verschiedenen Handelssorten in den Pigmentzellen
aufgefunden zu haben, in sofern als doren inhalt bald heller, bald dunkler,
bald violett und bald braun ist. Wir glauben, dass diese Unterschiede nicht
weiter zu benutzen sind, als dass in gerotteten Scrten das Pigment braunroth und in ungerotteten violett ist, wie Fliickiger bereits anfiihrt, wenn
das Verhiiltniss nicht noch vie1 unsicherer ist, da Verf. fur Trinidad-Cacao,
eine ungerottete Sorte, braunrothes Pigment anfiihrt , wiihrend mir die Untersuchung einer solchen, aus sehr zuverliissiger Quelle stammenden Cacaos
Hwtwich.
viclettes Pigment ergab.
Dle Stmotnrlormeln. Geschichte, Wesen und Beurtheilung des Werthes
derselben. Bearbeitet von R. Bonn. Frankfurt a. 0. Druck und Verlag
der Kgl. Hofbuchdruckerei Tsowitsch und S o h . 1887.
Wie Verf. im Vorwort zu dieser 56 Seiten stmken Broschiire sagt, glaubt
er, den Wiinschen Vieler zu entsprechen, wenn er es unternimmt, ,?die
Geschichte und das Wesen der Structurformeln zusammenzustellen und gleichOb wirklich
zeitig die Frage nach dem Werthe derselben zu erortern".
noch ,,Vide" einer derartigen Belehrung bediirfen, jetzt, wo die Structurformeln fast die Alleinhemchaft errungon haben, wo jedes halbwegs berechtigten Anspriichen genllgende Lehrbuch der Chemie des Kohlenstoffs klare
und exakte Auseinandersetzungen dariiber bringt und wo jeder Studirende
Gelegenheit in Hulle und Fiille hat, den interessantesten Vorlesungen aus
der theoretischen Chemie beizuwohnen, diese Frage mag hier unerortert
bleiben. Glaubte aber' der Verfasser, die Bedurfnissfrage bejahen zu miissen,
dann hatte man mit Fug und Recht eine etwas sorgfiiltigere Arbeit erwarten
diirfen, als die vorliegende, welche mit einer unglaublicben Non- Chalance
- der Hoflichkeit sei das Fremdwort erlaubt - von der Hand gschlagep
wcrden ist. Von den unziihligen Beweismitteln, die fur die ichtigkeit
dieses Urtheils aus dem Inhalte der Broschiire herbeigebracht werden konnten, nur einige als Beispiele.
Oleich auf Seite 3 stellt der Verf. als Thatsache hin, dass die Salze der
Oxalsiiure beim Erhitzen in Kchlensiiure und Kohlenox d zerfallen. Zwei
Seiten spater leistet er sich folgenden klassischen Satz : ,,$urch die Annahme,
dam in Atomcomplexen Atomgruppen auftreten die in anderen Verbindungen
wiederkehren, die also u n t e r e i n a n d e r gewissermaassen duroh eine festere
Verkettung der A t o m verbunden sind" etc. Mit demselben Gleichmuthe
wird der Schopfer des Benzol- Sechsecks zuweilen Kekul6, zuweilen Kektll6
genannt, wie auch Julius Thomsen, den doch besonders ein Stmoturtheoretilrer kennen miisste, in einen Salius Thomson verwandelt wird, wobei die
Annahme eines Druckfehlera ausgeschlossen erscheint , da der Name wiederholt wird.
Die Geschichte der Chemie wird durch die Entdeckung bereichert, dass
Wohler 1828 die B a r n s Bure synthetisch darstellte, welcher Entdeckung
gebiihrendermaassen mehrfach Erwiihnung geschieht. Auch die Nomenclatur
sollte nicht leer ausgehen: das bezaubernde Wort B r u t t o f o r m e l (statt
empirische Formel) wurde geschaffen. Zweifelsohne wird N e t t o f o r m e l
demnlchst folgen, und ein anderer shbsamer Chemiker greift nach der
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