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Untersuchungen Uber die Fluorverbindungen.

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2%
Unhsuchungen Uher die Ij’luorverbindungen.
+
Zweifach-kohlensaures Ammoniak, NH4O,C204 110.
Es entsteht beini Sattigen des Sesquicarbonats niit Kohlensiiure. 1%setzt sich in schonen Krystallen ab, die an
der Luft unverlnderlich sind und sich genau messen liessen. Die Krystallfonn, in der Miller’schen Bezeichnung
ausgedriickt. ist :
101
I011
010
110
Durch betrilchtliche Abkiihlung einer Losung des kiiuflichen kohlensauren Ammoniaks bekommt man abgeplat
tete prismatische Krystalle, von denen einige Milchen und
gekrummt sind. Es ist dasselbe Salz mit 1 Aeq.
___
Kanten
Wasser.
Nach R o s e sol1 dns Salz NH4O. CzO4-l- HO, das
man durch freiwilliges Verdunsten der ‘Losung ‘vom ’kiiuflichen kohlensauren Ammoniak , oder durch Behandeln
derselben mit Alkohol erhiilt, mit dem zweifach - kohlensauren Kali isomorph sein. D e v i l l e erhielt auf diesen
Wegen aber das vorstchende Salz; die K stallform ist
den Winkelmessungen zufolge nicht mit der es zweifachkohlensauren Kalis iibereinstimmend.
Nach D e v i l l e ’ s Verspchen sind das Salz NH40,
(2204
3/2 HO und das Salz NH4 0, C2 0 4
2 HO
nicht bestimmte Verbindungen. Es existiren daher nach
ihm nur zwei wasserhaltige Carbonate des Ammoniaks,
namlich: 1) (”4
0 ) 2 , 3CO2
3 HO, rhombisches
Prisma (analog dem Natronsalze); 2) (NHIO), 2 CO2
H 0, rhombisches Prisma (analog dem Kalisalze ).
ie Analogie existirt nur in der Zusammensetzung, nicht
in der Krystallform. Wahrscheinlich findet man spliterhin, dass zwcifach-kohlensaures Ammoniak und zweifachkohlensaures Kali beide amorph sind. (Annul. de C’hirn.
et de Phye. - Chem.Jpharm.Centrbl. 1854. No. 32.) B.
1
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I
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3
+
+
+
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Untersuchnngen iiber die Fluorverbindungen,
F r c m y hat jctzt einc Untersuchung uber Fluor,
Fluorwasserstoffsiiure u. s. w. angestellt. Der erste Theil
seiner Untersuchung beliandelt die Darstellung dcr reinen wasserfreien Fluorwasscrstoffslure und deren Verbindung en.
Durch Destillation des Fluorwasserstoff-Fhiorkaliums
in einer Platinretorte bereitet F r e m y diese Siiure. Dieselbe ist bei gewohnlicher Temperatur gasformig, wird
Untermchzcngtw fiber die Fluorverbindungen.
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aber durch eineMischung von Eis und Kochsalz eondensirt. Sie ist eine leicht bewegiichc FliiBsigkcit, die auf
Wasser sehr hcftig einwirkt, an der Luft dichte weisse
Dam fe verbreitet und das Glas sehr heftig an reift.
Lie Fluorwasserstoffsaure kann auch erha ten werden, indcni man in einer Platinrohre Fluorblei, das auf
einem Kolilenschiffchen ruht, durch trocknes Wasserstoffgas zersetzt. Riittelst der reinen Saure hat F r e m y dann
die Fluorverbindungen des Zinks, Eiscns, Bleies, Silbers
kryshllisirt, die des Zinnfluorurs in bestimrnten grossen
l’rismen, die des Quecksilberfluorids in deutlichcn lirystallen erhaltcn.
Eine Verbindung mit Qoldoxyd (Golddure) und dem
Platinoxyd PtO2 konnte abcr nicht erzielt werden.
batte einen Theil der Losung der Frage gewidmet, o
wohl die F~uorwasserstoffsaure vielleicht eine Sauerstoffsiiure sei, kommt aber durch die Resultate auf die von
allen Chemikern sngcnomnicne Constitution zuriick. Er
tindet, dass im Allgenicincn die sauren Fluoride oder
Fluorwasserstofffluoride die erste Classe ausmachen. Sie
bildcn sich leicht und geben beim Erhitzen, wenn aie
waseerfrei sind, Fluorwasserstoffsaure, indem neutrales
Fluorid zuriickbleibt.
Fluorwasserstoff-Fluorkalium, init Weinschwefelsiiure
erhitzt, gab den Fluorwasserstof3ither ; er ist gasformig
und im All emeincn der von D u m a s und P e l i g o t entdeckten Ho zgeistverbindung almiich. Die zweite Classe
bildcn die neutralen und wasserhaltigen Fluoride. Sie
sind dadurch charakterisirt, dass sic, wenn man ihnen
dae zu ihrer Constitution geliiirige Wasser entzieht, eich
leicht in Oxyde und Fluorwasscrstoffsliure zersetzen. Sie
verhalten sich niimlich gerade wie fluorwasserstoffsaure
Oxyde: so giebt z. B. das Fluorsilber, dae hierher gehort,
schon beim Trocknen in der Leere Fluorwasserstoffsaure,
indem sich Silberoxyd bildct. Erhitzt man dasselbe Salz
wasserhaltig, so entweicht Fluorwasserstoffsaure und Sauerstoff und es hinterbleibt sehr reincs Silber.
Die dritte Classe besteht in den wmserfreien Fluoriden. Die hierher gehlirigen Salze widerstehen der Einwirkung der Wiirme und konnen, je nach der Natur des
Metalles, das sic enthalten, durch Schwefelkolilenstoff,
Chlor, Sauerstoff, WasserRtoff, Wasserdampf zcrsetzt
werden.
Die Versuehe, welcho F r e m y zur Isolirung des
Fluors anstellte, haben in dieser Beziehung noch nicht
9
Fremg
Y
298
Netre B&'mmungsmethode
dee Kohlenatofer.
izu einem entecheidenden Reeultate gefiihrt. (Conrpt. rend.
T.38. - C7tem.yharm. Centrbl. 1854. No. 31.)
B.
Eine nene Bestimmungsmethode des Wohleastoffes.
C. B r u n i i c r hat die vor mehreren Jahren von den
Gebriidern Ro g e r e gcmachte Erfahrung, dass der feingepulverte Graphit und Diamant durch saures chromsaures Kali, Schwefeldure und Wasser durch Kochen vollstiindig in Kohlenskure umgewandelt werde, auf die Bestimmung des Koblenstoffes in organischen Verbindungen
angewandt und gefunden, dass durch einen Ueberschiiss
von saurem chromsaurem Kali die Einwiirfe von P i r i a ,
Qu ck e 1s b e r g u. s. w. gegcn dieses Verfahren vollkommen baseitigt und d l e r Kohlenstoff in Kolilensaure umgewandelt werden konne. Die zehnfache Menge saures
chromsaures Kali, Schwefelsaure und Wmser zerlegten
Sslicin und Zucker vollkommen.
Die Mischung von
1 a r m . der zu untersuchenden Substanz n i t der oben
imngegebenen Men e des sauren chromsauren Kalis wird
in eine tubiilirte etorte von 60 -80 Cub.-Centim. Inhalt
gethan und die Retorte so gestellt, dam der Hals derselben etwas nach oben steht und die Wasserdampfe daselbst
condensirt in die Retorte zuriicklsufen, dsmit die Concentration sich immer gleich bleibt. An den Hals wird
eine 3 Fuss lange Glasrohre angepasst, welche zur Halftc
der Richtung des Retortenhalses folgt, in der zweiten
EIHlfte eine horizontale Richtung annimmt; dies letztere
Stiick des Robres ist mit Bimssteinstiickchen, die mit
Schwefelsiiure getrankt sind, angefullt. Mit diesem Rohre
ist dnrch Kautschuk ein zweites zur Auhahme der Kohlensiiure verbunden. Dies beBteht in einer weiteren und
einer engeren Qlssrijhre, die eueammengeblaeen sind.
fi
a
b
a!
C
2
Der weitere Theil nb von ungefjihr 14 Centim. Lan e
und 2 Cantim. Weite enthklt atzenden, mit Kaliimge a geloschten und angefeuchteten Kalk ; der engere Tbeil
enthiilt mit SchwefclsSure befeuchteten Himstein. Bei a,
b und c eind Pfropfe von Raumwolle leicht eiogeeetzt.
An dies Rohr ist ein zweites hefestigt welchea itl ein
Qhs Nit Kalkwasser eintaucht, urn den Gang der Arbeit
beeser beobachten zu konnen. E n Appptpt von den hier
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