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Verfahren galvanoplastisch zu copirende Gegenstnde leitend zu machen.

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Galvanopkutisch zu copirende Gegenstilnde etc. 303
schen Drucks den Zweck, die barometrischen Beobachtungen auf Versuchsstationen zu erleichtern, indem das
Barometer selbst die fortwghrenden Druckveriinderungen
aufzuzeichnen uberninimt. Die Construction ist in1 Allgemeinen folgende : Am kiirzeren horizontalen Anne
eines starken Halters ist eine glaserne Barometerrohre
befestigt von 150 M. M. Lange und 18 M.M. Uurchmesser, an deren Ende eine cylindrische Erweiterung von
6 0 M. 31. Durchmesser Gch befindet; dicselbe ist auf die
gewohnliche Weise mit Q,uecksilber gefiillt, so dass nach
dem Unikehren dik Veranderungen des atmospharischen
D r w k s in dem weiten Theilc der Rohre beobachtet werden; am untern Ende taucht die Rohre in eine tiefe und
weite Quecksilberwanne, welche die Bewegungen des
Instruments nicht beeintrachtigt. Uer andere Hebelarm
ist ungefahr 1 Meter lang und hat cine h'eigung von
450 gegen den Ilorizont; auf ihm befindet sich ein verschiebbares Gewicht zur Herstellung des Gleichgewichts.
Die Auf hangungsaxe trkgt an ihrer Verlhgerung einen
langen, fast verticalen Zeiger, welcher auf einer Theilung
die Bewegungen des Instruments markirt, so dass einer
Veranderung von 1 M.M. ein Ausschlag von 2 Zoll entspricht. In eiiicr Entfernung von 30 Centimetern vom
Unterstiitzungspuncte ist ein Stift angebracht, der auf
einem durch ein Uhrwerk bewegten Papierstreifen die
Oscillationen verzeichnet. (Compt. rend. T. 44. - Xt8chr.
fihr die ges. Nutuiw. Bd. 13. Heft 2.)
Bkb.
Vcrfahren, galvanoplastisch zu copirende Qegenstilpde
leitend zu maden,
Stoffe, welche nicht inetallisch sind, konnen in der
Regel ohne besondere Vorbereitung nicht galvanoplastisch
cop? oder auf galvanoplastischeni Wege wit einer Metallschicht versehen werden, wenn sie nicht friiher mit einem
eigenen Korper iiberzogen wurden, der weder die Form
veriindert, noch die Vertiefungen und Erhohungen verdeckt. Die bisher angewandten Stoffe sind entweder
kostspielig oder haften nicht vollkommen an. Der Graphit z. B., das gcwohnlich benutzte Mittel, macht den
betreffenden Cregenstand nicht in der Art leitend, dass
bei Einwirkung des Stroniea die ganze Oberfliiche gleichforinig von einer coharcnten Schicht iiberzogen wird. Der
Niederschlag zeigt sich zuerst an der Stelle, welche dem
Leitungsdrahte zunlchat liegt, ausserdem haftet der all-
304 Galvanoplastisch zu copivende Gegenstiinde etc.
iniilig stiirker werdende Niedersclilag nicht an den1 zu
copirenden Qegenstande, sondern bildet eigentlich niir
einen durch die Vertiefungen und Erhohungen- festgehaltenen liorper. Gewisse Theile des Ciegenstandes konnen
nicht gut mit Oraphit iiberzogen werden, theils weil derselbe nicht gehiirig anhaftet, tlieils weil sich zu vie1 desselben ablagert, wodurch die Schiirfe leidet. Durch aas
Verfahren von K e g e r a u x erhwlt der Gegenstand eine
solche Leitungsfahigkeit, dass derselbe sogleich von einer
diinnen Schicht ausgefdlten Metalls iiberdeckt wird, welche
fest anhaftet. Das Vcrfahren besteht darin, den betreffenden Korper undurchdringlich zu machen, indem er mit
einem Firniss aus trocknendem Oele init Wachs, Leim
oder Stearin getriinkt wird. Hierauf wird auf die zu
copirenden Stellen init Hiilfe eines I'insels eine Yliissigkeit aufgetragen, welche erhalten wird durcli Vertheilung des geschmolzenen Gemenges von 500 Urm Bernstein, 120 Chm. Mastix und 30 Grm. Asphalt in 500 Grm.
eines fetten Oeles, unter Zusatz von Terpentinol bis zur
vollkommenen Kliirung. Die aufgestrichene Schicht miiss
wenigstens in 8 Stunden trocknen. Bevor sie vollkominen trocken ist, belegt man alle iiberzogenen Stellen mit
sehr feinen MetallbliittcLen, z. B. Folie (aus Blei, Zinn,
Kupfer, Gold oder Silber), indem man sie init einem
Bauschchen oder einein Haarpinsel andriickt, bis sie
festhaften. Bierauf wird init einer Biirste jener Theil
der Metallpliittclien abgerieben, der nicht fest aiihafjet.
Es werden auf diese Art alle Stellen gehorig bedeckt
und nach N e g e r a u x scharf erhalten. Nacli dem Trocknen wird der Gegenstand mit einer sehr verdtinnten
Losung von Cyankalium gcwaschen, hierauf in ein kaltea alkalisches Bad aus 5 Th. Grimspan, 5 Th. schwefligsaurem Natrium, 8 Th. Cyankalium, 1 Th. kohlensaureni
Natron und 100 Th. destillirtem Wasser getaucht. Diese
Fliissi keit sol1 eine diinne Schicht hervorbringen, welche
die sc nelle Fallung des Metalls bewirkt. Hierauf bringt
man den Gegenstand in eine Losung von Kupfervitriol
und uberlasst ihn der Einwirkung des elektrischen Stromes. (Armenyard's Geitie itiduatv. Decbv. 1858.) Hkb.
f
Den Werth der vorstehenden Vorschrift kenne ich
aua eigener Erfahrung, narnentlich wenn es sich daruni
hsndelt, Qegenstllnde zu copiren, welche bedeutende Erhabenheiten besitzen. Aehnliohes habe ich erreicht, wenn
ich beim Nachbilden von Siegeln einen ALdruck in Sic-
Schwefelwasserstof-Entwickelung und Mittel dagegen. 305
gellack nahni, uber welches ich vorher ein Goldblattchen
gebreitet. Js es waren dann die Nachbildungen sogar
hgufig daucrnd und echt vergoldet.
Brodkorb.
Ueber Schwefelwasserstoff-Entwiekelang nnd Mittel
drrgegen,
Die Bunsen’sche Kohle, mit Zink in verdiinnter
Schwefelsaure zu einer elektrischen Kette combinirt, wie
sie jetzt vielfach zum Betrieb der Telegraphen angewendet wird, giebt bekanntlich beim ersten Qebrauch zu
einer lastigen, langere Zeit dauernden Schwefelwasserstoff-Entwickelung Veranlassung. B o t tg e r machte zuerst
auf diese Erscheinung aufmerksam. Seine Vorschrift, die
Kohle vorher mit Salpetersaure zu trsnken, erweist sich
jedoch fiir die Dauer nicht ausreichend, urn die Schwefelwasserstoff-Entwickelung zu verhindern. Selbst eine
Kohle, die Jahre lang als Elektromotor der constanten
Uatteric in Salpetersaure gedient batte, verhielt sieh in
der uneonstanten Kette nach einiger Zeit in ahnli’cher
Weise. Der Geruch nach dem Gase verschwindet bald,
wenn die Kette geoffnet bleibt, entsteht jedoch bei wiederholtem Schluss von neuem, bis er, allmiilig schwacher
werdend, selbst bei fortdauerndem Schluss der Kette am
Endc giinzlich aufhijrt. Da weder der Gasretortengraphit,
noch stark gegliihte Nolzkohle, sondern bloss die aus
den Steinkohlen dargestellte Battcriekohle, so wie gewohnliche Coaks die Erschcinung zeigten, so wurde dieselbe
einer Beimischung yon Fe789 in der Kohle zugeschrieben, welches Sohwefeleisen sich beim Gluhen der Steinkohle durch Zersetzung des in derselben stets enthaltenen Schwefelkieses Fe82 bildet.
Das durch Gliihen des Schwefelkieses, so wie durch
Zusammenschmelzen von Eisen und Schwefel lrunstlich
dargestellte Fe7S9 fur sich untersucht, zeigt nach H.
M e i d i n g e r folgendes Verhalten. Von concentrirter Salpetersaure wird es nicht angegriffen, wahrscheinlich in
Folge eines ahnlichen passiven Zustandes, welchen das
reine Eisen in dieser Siiure annimmt (die Schwefelkiese
hingegen werden alle durch Salpetershre schnell zersetzt, resr: gelost). Verdiinnte Schwefelsaure, Salzsiiure
u. s. w. osen jene Verbindung rasch unter intensiver
Ychwefelwasserstoff-Entwickelung auf; aus diesem Grundc
ihre Verwendung in den Laboratorien. Combinirt man
dieselbe jecloch mit der negativercn Kohle, mit der VorArch. d. Pharm. CLV.Bds. 3. Ilft.
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