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Vergleichende Untersuchungen Uber Reifezustand Уlgehalt und Suregrad des Уles der von einer Pflanze stammenden Rizinus-Samen. Ein Beitrag zu den Problemen des ungarischen Rizinusanbaus II

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Arsen- und Schwefelbestimmung
275
Es ist aus der Tabelle ersichtlich, dai3 die gleichmal3ige Beschaffenheit des Arsenobenzolpraparates ,,B'im Sinne der in dieser
Abhandlung entwickelten Anschauung als nicht ganz gesichert anzusehen ist. Denn die Abweichungen der Schwefelwerte - namlich
i-5.7% und -9% beim Gesamtschwefel und -I- 6.6% bzw. -8.5%
beim abdestillierbaren Schwefel- liegen vie1 hoher, als nach umerer
Ansicht - namlich *.5% - zulassig sein diirfte.
749. Khroly Szhhlender:
Vergleichende Untersuchungen
Sber Reifezustand, Ulgehalt und Sauregrad des ales
der von einer Pflanze stammenden Rizinus-Samen.
(Ein Beitrag zu den Problemen des ungarischen Rizinusanbaasmi).
(Aus der Konigl. Ungar. Heilpflanzenversuchsstation in Budapest.
Vorstand: B. A u g u s t i n.)
Eingegangen am 8. Februar 1937.
Die untersuchten Samen stammten von Ricinus communis var.
sanguineus, da der hnbau dieser Varietat zur Zeit in Ungarn bevorzugt ist; der Name kennzeichnet Stamm, Blattstiel und Blattnerven
und den braunlichroten Samen2). Da diese Varietat im Gegmsatz zu
der friiher kultivierten die reifen Samen nicht aus einer aufsprinlgenden
Kapsel fallen lafit, miissen zur Beurteilung des Reifezustandes andere
Merkmale dienen. Wahrend die unreife Kiapsel griin und saftig ist, ist
die reife Kapsel braun; sie besitzt drei Langsnahte von hellerer Farbe,
in denen die Fruchtblatter zusammengewachsen sind. Brei zunehmender Reifle verbreitern sich diese hd'eren Streifen bis auf etwa 5 mm,
wie auf der 1. Abbildung (Frucht 1-4) deutlich zu sehen ist. E s h a t
s i c h n u n g e z e i g t , dai3 d i e j e n i g e n S a m e n d e n h g c h s t e n
Ulgehalt haben, die den reifsten Friichten ents t a m m e n : beachtliche Unterschiede im Ulgehalt der drei einzelnen
Samen e i n e r Frucht wurden nicht gefunden.
Zur Bestimmung des Olgehaltes wurde der geschalte Same gewogen, in
einem kleinen Morser von 5 cm Durchmesser mit 1 ccm Alkohol fein zerrieben
und schlieDlich in einem Mikroperkolator durch Auftropfen von 5 ccm Alkohol
vom 01 befreit. Der Durchlauf wurde auf einem gewogenen Uhrglas aufgefangen; der nach dem Verjagen des Alkohols hinterbleibende Ruckstand wurde
im Exsikkator getrocknet und gewogen. Unreife, geschdte Samen ergaben
etwa 35 bis 50%, reife, geschalte Samen etwa 60 bis 70% 01.
1)
2)
Erster Beitrag: Arch. Pharmaz. Ber. Dtsch. Pharmaz. Ges. 275, 1 (1937).
A u g u s t i n , Ber. Ungar. Pharmaz. Ges. 1934, 227.
276
Rizinussamen
Der Sauregrad des frisch gepref3ten Ules wurde nach der von mir
beschriebenen Mikromethoda (1. c.) ermittlelt; er wird durch den
Reifezustand nicht beeinflufit unld schwankte in Ubereinstimmung mit
den friiheren Befundea zwischen 0.4 und 0.7. D i e M i t v e r w e n dung von unreifen Samen bedingt also zunachst
keineswegs e i n e Erhijhung d e s Sauregrades.
Z u diesen Blestimmungen sind nur erstklassige Samen benutzt
worden; dem Institut lagen aber auch viele Muster zur Untersuchung
vor, die in grofierer Menge zweitklassige, zum Teil sogar schimmelige
Samen enthielten. Aus solcher Ware lafit sich natiirlich nur ein fur
technische Zwecke verwendbares (31 herstellen; dieses zeigt, frisch
geprefit, auch einen hoheren Sauregrad (bis etwa 4). Estklassige
Samen miissen fehlerlos sein; sie sin,d schon marmoriert und seben
hell, glatt und glanzend aus (2. Abb., Same I). Zweitklassige Samen
sind etwas dunkler und nicht so glhzend (11), wchlechte Slamen sind
dunkelbraun, zurn Teil gespalten und etwas eingetrocknet (111, IV, V).
H. Dieterle und H. Beyl.
Ilnhaltsstoffe von Lunasia costulata S. 174 ff.
Berichtigung:
Die Formel des Lunacrins lautet: Cl,Hi9N0,.
Biicherschau.
Angew andte Pharmazie. Von Dr.-Ing. W. K e r n , Abteilungsvorsteher am
Pharma&utisch-(Shemischen Institut der Technischen Hochschub Braunschweig. Herausgeber: Die Deutsche ADothekerschaft, Akedemie fur Dharmazeutische Fortbildung. Zweite, erweiierte und vollstandig neubearbeitete
Auflage. 1937. Deutscher Apothekerverlag, Berlin W 15. 331 Seiten. Preis
14,80 Mark. - Berichterstatter: Th. B o e h m, Berlin.
Die im k h r e 1935 erschienene erste Auflage des Buches ist damals an dieser
Stelle von anderer Seite besprochen worden (s.h. 1. Band 273 [1935] S. 556). In
dem Referat wurde der Erwartung Ausdruck gegeben, daO das Buch in pharmazeutischen Kreisen eine weite Verbreitung finden wurde. Diese Voraussage hat
sich bewahrheitet, denn nach ungewohnlich kurzer Zeit ist die zweibe Auflage
fallig geworden. Gegenuber der ersten Auflage hat sich die Seitenzahl bei
gleichgebliebenem Format beinahe verdoppielt. Schon hieraii ist zu erkennen, daB
der Autor das Werk einer grundlichen Uberarbeitung unterworfen hat. Wiihrend die Gliederung des Stoffes beibehalten worden ist, sind die einzelnen
Kapital durchweg um ein betrachtliches erweitert worden. Das trifft vor
itllem die zusammenfassenden Betrachtungen, die unter dem Stichwort ,,ANgemeines" am Anfang der Kapitel stehen und die dem Leser einen Uberblick
uber den gegenwartigen Stand der Forschung, iiber die gelosten und die noch
zu losenden Probleme auf dem Gebiete der ,angewandten untd galenischen
Pharmanie vermitteln sollen. Aber auch die Absohnitte, in denen die Priifungs- und Bestimmungsverfahren abgehandelt sind, wunden von Grund auf
umgearbeitet und, wo es angebracht erschien, erganzt. Den praktischen
Apotheker, welcher, den Forderungen der Zeit entsprechend, um die Vervoll-
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