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Verhalten der Aldehyde zu Suren.

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8uwm.
183
Millimeter Diclre beobachtet nian rerinittelst eines Ainicischen Mi1irosl:ops nur den ersten Ring, von einein scliiinen
schwarzen Iireuz durchschnitten. Die Coinpensation durch
das Glirnnierblattchen zeigt, dass die Substanz negativ ist.
Das I3eispiel des octaEdrischen schwefelsauren Strychnins liess D e s c l o i z e a u x verrnuthen, dass die Iirystalle
des Kampfers, dessen Lijsung eiii so energisches Rotationsverniogen besitzt, aucli die Kreispolarisation zeigen mussten; diese Neinung erschien uin so wahrscheinlicher, als
der durch die Warme verfliichtigte Kampfer Rotationsvermogen zeigt. Rllein der Versueh mit ltrystallisirteni
Kampfer ergab, dass dem nicht so sei. Denn durch Combination, bald von isolirten Hlattchen, bald von Siiulen
miner Blattclien von rnehr XIS 4 Millimeter Iliclie, iiiit
einer Quarzplatte von zweierlei Rotation, war es zinmoglich, die geringste Renderung in der norinalen E'srbung
dieser Plattc wahrzunehmen. (Die Ablenlrung der Polarisationsebene durch geschmolzenen Iiainpfer von clerselben Dicke ware gegen 2 Grad gewesen.)
Nach den Ueobachtungen von Marbach und den
vorliegenden von 1) e s c 1o i z e nu x lrennt man also jetzt
1) inactivc Lijsungen, welche active Krystalle liefern;
z. 13. chlorssures Xatron ;
2 ) nctivc Lijsungen, die active Krystalle geben, hierher das octaedrische schwefelsaure Strychnin ;
3 ) active LSsungen, welche inactive I<rystalle gcben,
hierlier der geineine Icainpfer.
( A m . de Chiw. et dr: l'liys. 3. Ski-. Jiiin 1859. Tom. LVI.
B r . H. Lzdwig.
pag. 219 -221 .)
_____
Verhalten iler Aldehyde zu Sluren,
A. G e u t h e r uncl R. C a r t n i e l l untersuchten gerneinschaftlich das Verhalten von Acrolei'n, Aldeliyd und Bittermnndclijl zu einigen anorganischen WnsserstoffsLuren.
Wasserfreies Acrolejin niinmt beim Einleiten von
trockneni Salzsauregas eina dickolige Beschaffenlieit a n
und verivandelt sich in eine verfilzt sanimetartige Krystallmssse, die aus einer Verbindung von Acrole'in rnit
Salzsaure besteht. I)as salzsaure Acrole'in, C6 H4 0 2
IIC1, schinilzt bei 320 zu eineiii fast farblosen, dicken
Oel, besitzt einen eigenthumlichen, nicht mehr an Acrolejin erinnernden Qeruch und Qeschmacli, lijst sich leicht
in Alkoliol und Rether, ist in Wasser unloslich und kann
init verdiinnten Alkalien oline merkbare Veranderung
+
3 84
Verhalten deT Altleh~~de
zu Sauren.
gekoclit werden. hiit Kaliliydrat erhitzt entwickelt es
Wasserstoffgae, wiihrend ein oliger Korper destillirt, der
zu prgchtigen farblosen Krystallen erstarrt und R1et:icrole'in gcnannt wird. Dieser ist ebenso wie das Acrolein
zusammengesetzt und hat einen eigenthiimlieh gcwiirzhaften Geruch und anfangs kiihlenden, dann etwas brcnnenden Gcschmaclr. Die Krystalle sind leichter als Wasw r ; ihr Schmelzpunct liegt bei 500 C., ihr Erstarrungspunct
etwa bei 450 C. Beim Erhitzen fur sich oder bei der Reriihrung mit concentrirter Snlzsiiurc, Salpetersaure und
Schwefclsiiure w i d das Xetacrole'in in gewohnliches Acrolein verwandelt; trocknes Chlorwasserstoflgas fiihrt es in
die beschriebene Verbindung von salzsaurein hcrolein iiber.
Mit trockncm Jodwasserstoffgas giebt das Acrole'in
gleichfalls eine Verbindung, die auch zu lrrystallisiren
scheint. Wird das Acrole'in, mit dem 2- bis 3fache1i
Voluni Wasser verniischt, in ciner zugeschmolzenen Glasrohre wiihrend 8 Tngen eincr Tetnperatur von 1000 ausgesetzt, so wird es in einen bei 1OOOC. zahflussigen,
etwa bei 600 sehmclzenden und bei 550 erstarrenden
Korper verwandelt, der bei gcwohnlicher Temperatur
hart und sprode wie Harz ist, pulverisirt weiss aussieht
und als eine isoinere harzartigc Modification des Acroleins
zu bctrachtcn ist.
Der wnaserfreie Aldehyd giebt bei cler Bchancllung
mit troekneni Chlorwasserstoffgas einen Korper von der
Zusammensetzung C12 1 3 1 2 0 4 Clz; welchem der Name
Aldehydoxychlorur bei elegt ist. Seinem Verhalten nach
kommt ihm die Pormef C4H402, CEH802C12 zu, da er
unter dem Einfluss hoherer Temperatur in Aldeh d und
die Verbindung C8H902C12 zerlegt wird. Mit odwassorstoffg%s scheint der Aldchyd gleichfalls cine der salzsauren analoge Verbindung einzugehen, die aber nur von
geringer Bestandigkcit ist. Trockne schweflige Saure
wird vom Aldehyd reichlich absorbirt (der Absorptionscogfficient von Aldehyd fur schweflige Saure id 1,4mnl
rosser als der von Alkohol und fast 7mal grosser als
fier von Wasser); doch kann eine feste Vereinigung der
bciden Korper nicht angenornmen werden. Lasst man
den mit schwefliger Slure gesattigten Aldehyd etwa 8 Tage
oder noch llnger bei gewohnlicher Friihlingstemperatur gut
verschlossen stehen, so erleidet derselbe wiihrend dieser
Zeit eine fast vollstiindige Verwandelung in Elaldehyd,
C4 H4 02.
Das Bi ttermandelol verbindet sich nicht mit Salz-
3
Jodiithyl.
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skure, dagcgen liefert es mit Jodwasserstoffsaure einen
Korper, das Benzaldchydoxyjodid = C42EIJe54 0 2 , cine
bei 280 schmelzende, etwa bei 260 zu fast farbloscn
rhombischen Tafcln erstarrende Masse. Wird dcrselbe
in seinem olformigcn Zustande rasch abgckiihlt, so grupiren sich meist die Icrystalle zu langen Kadeln. Die
garbe des Kiirpers in1 gcschmolzcnen Zustande ist br#unlichgclb, in der Warme und.bei Ian crem Stchcn an der
f besitxt einen tiiuLuft wird sie allmalig dunkler. Er
schenden Geruch naeh Kresse. Die bei gewohnlicher
Tcmperatur fortgehenden Diimpfc, dcren Menge sehr unbedeutend ist, reichen schon hin, die Augen zu ThrBnen
zu rcizen. Mit erhohter Temperatur wird diese Eigenschaft inimer unertra lichcr, so dasa die mit M'asserdampf weggefuhrten
unste deaselben eine furchtbare
Wirkung auf Augen und Nase besitzen, die vie1 schmerzlicher und andauernder ist, als dic des Acrolei'ns. (Ann.
dev C?~em.u. Pharm. X X X V I . 1-24.)
G.
%
Jodiithy1.
Folgcnde ist nach L a u t e m a n n 's Versuchen die
kiirzeste und ergiebigstc Nethode zur Darstellung von
Jodsthyl.
Man ubergiesst in einer geriiumigen tubulirten Rctorte 500 Grm. Jod mit der gleichen Gewichtsmcnge
absoluten oder 9Sgradigcn Rlkohols, taucht die Retorte
in einen Eimer mit kaltcm Wasscr und tra t durch den
Tubulus nach und nach kleine, zuvor in A kohol abgewaschcnc Stiickchen Phosphor ein. Die ersten Stiickchen
bewirken eine sehr heftige Reaction und starke Warmcentwickelung, weshalb sie besonders klein sein miissen.
Hat man nuf diese Weise nach und nach cinige Graminen Phosphor cingetragen, so erfolgt auf weiteren Zusatz desselbcn verhiiltnissmassig nur noch geringe WarmeEntwickelung und man kann dann den Rest von etma
50 a r m . eiemlich rasch cinbringen.
Man verbindet die Retorte sogleich mit cinem kaltes
Wasser enthaltenden Kiihlapparat und destillirt iiber freicm
Feuer so lange, bis das Destillat durch Wasser nicht mehr
getriibt wird. Das gesammelte Destillat wird zuerst rnit
alkalihaltigem, dann mit reinem Wasser geschuttelt und
das ausgeschiedene Jodathyl unter Chlorcalcium getrocknet und rectificirt. Die Ausbeute betragt 91 bis 93 Procent.
G.
(Annul. der Chem. u. Phavm. CXIII. 241.)
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