close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Verhalten der Platinsulfide bei dem gewhnlichen Gang der chemischen Analyse.

код для вставкиСкачать
170 Treuiiuug d. Arsena v. Nickel olc. --
Verhalten d. Platinsulfidc ctc.
gehalten werden konnte. Doch hat F 1 e i t m a n n gezeigt,
dass Antimonwasserstoffgas aus stark alkalischen Losungen
cntweder gar nicht, oder nur in geringsten Spuren entwickelt
wird. Das Natriumamalgam macht die Mischung sofort alkalisch, so dass von Antimon wenig oder gar nichts zu f'urchten ist. Znr Sicherheit kann auch die Mischung stark alkalisch
gemach t werden.
Wird die Antimon in Losung enthaltende Mischung stark
sauer gemacht, und dann das Amalgam zugefiigt, oder wird
nach Zusatz des Amalgams angesauert, s o cntwickelt sich
vie1 Antimonwasserstoffgas, welches auch das Silber reducirt.
Zum Ansauern dient sehr gut Weinsaure.
Da die Gegenwart von Alkalien in Losung die Entwickelung des Arsenwasserstoffgases nicht hindert , so ist
dies in sich sclbst ein Unterscheidungszeichcn zwischen Amen
und Antimon. (American Journal of Pharmacy. Vol.XLIX.
4. Ser. Vol. VII 1877. pug. 126 seq.)
R.
Trerinung des Arsens von Nickel nnd Kobalt.
Den bekannten Methoden, Arsen von Nickel nnd Kobalt
zu scheiden, fiigt W o h l c r noch folgende hinzu. Man lost
das Erz (Kupferniclrel , Xobaltspeise, Speiskobalt) in Konigswasser auf, dampft die meiste iiberschussige Saure ab und
fallt die Losung siedend heiss rnit Nstriumcarbonat. Nach
dem Auswaschen wird der Niederschlag noch nass mit einem
Ueberschuss einer conc. Losung von Oxalsiiure iibergossen.
Hierbei werden beide Metalle in Osalate verwandelt, wahrend
alle Arsensanre davon getrennt wird und nebst dem Eisenoxyd in Losung geht. Das Gemenge von oxalsaurem Nickel
und Kobalt wird vollkommen ausgewaschen; beide konnen
dann nach dem Lmgier'schen Verfahren durch Ammoniak
getrennt werden. (Ber. d. d . chem. Ges. X . 546.)
C. J,
Verhalten der Platinsulfidc bci dem gewahnlicheii
Gang der chemischen Analyse.
I n den Lehrbiichcrn der qualitativen Analyse
Platin zu der ersten Gruppe von Metallen, das
den Metallen gestellt, die in saurer Losung durch
wasserstoff gefdlt werden und deren Sultide mit
alkalien losliche Verbindungen bilden.
wird das
heisst zu
SchwefelSchwefel-
Verhulttn 11. P1dinr;ulfidc etc.
lil
R i ba n beobachtcte in verschicdenen Fallen, in denen er
von der Gegenwart des Platins zum Voraus uberzeugt war,
dass sich dieses Metall bei Bcfolgung des iiblichen analytischen Ganges dem Nachweise entzieht. Zahlreichen Versuchen, die der Verfasser zur Erklarung dieser Erscheiuung
ausgefuhrt hat, cntnehmen wir das Folgende :
Das kalt oder bei dcr Temperatur des Wasserbades
gefallte Platinsulfid kann, sofern es fur Rich allein oder wcnigstens bei Ausschluss der Metallc der beiden ersten Gruppen
ausgefallt wird, i n den Mono- und Polysulfiden des Ammoniaks und der Alkalien als unloslich betrachtet werden. Riban
hat diese Unloslichkeit an einem bei niederer Temperatur
gefallten Schwefelplatin durch 24 stiindige Digestion init
Schwefelalkalilosung, also gewiss unter Bedingungcn, die der
Losung moglichst giinstig sind, constatirt.
Man kann eine Losung von Platinsulfid erhalten durch
Eintraufeln einer PIatinchloridlosung in eine Alkalisulfidlosung oder dnrch Schmelzen von Schwefelplatin mit Schwefelalkali.
Es losen sich erheblichc Ncngen von Platinsulfid in den
Yolysulfiden der Alkalien und des Ammoniaks bei gleichzeitiger Gegenwart von Xetallen der ersten Gruppe (Arsen,
Antimon, Zinn, Gold etc.)
1st das Platinsulfid geniischt mit denen der Metalle der
‘2. Gruppe , so ist es unloslich in Einfachschwefelammonium,
wird abcr in erheblicher Menge von dem Trisulfid aufgenommen.
Man kann also das Ylatinsulfid j e nach seinem physikalischen Zustande und nach der Schwefelungsstufe des Alkalis
bald als loslich bald als unloslich bezeichnen.
Das Platin muss bei der chemischen Analysc i n der
ersten und zweiten Rletallgruppe gesucht werden, hauptsachlich in der letzteren und zwar entweder vollstandig oder
xum grossen Theil bei dem Qnecksilber.
Wie es in der ersten Gruppe nachgewiesen wird, findet
sich in den Lehrbyichern; uni es in der zweiten nachzuweisen, dient das folgende Verfahren. Man hehandelt die Sulfide der zweiten Gruppe mit kochender Salpetersaure, die mit
mindestens gleich vie1 Wasser verdiinnt ist; Schwefelqnecksilber und Schwefelplatin werden hierdurch nicht verandert.
Sie werden getrocknet und in einer Glasrohre erhitzt, wobei
das Schwefelquecksilber sich als ringformiges Sublimat an
dem oberen Theile der Rohre ansetzt, wahrend Schwefelplatin
142 Bilduug der OxalRaure otc.
- Best. d.
lIalogeae in org. Sulrstaiizcn.
unverandert zuriickbleibt. Man theilt die Glasrohre in 2 l'heilc
und wcist die einzelncn Sulfide durch die bekannten Specialreactionen nach. (Bulletin de la socidtd chimique de Paris.
Tom. XVIII. No. 6 u. 7 . pay. 241 bis 246.) Dr. E. H.
Bildung von Oxalslure bei der Zerst6rung organischer Substanzen.
Nach der Methode von Fresenius und Babo werdeii
bebanntlich bei der forensischcn Analyse die organischen
Xorper zerstort durch Erwarmen derselben mit Salzsanre und
chlorsanrem Kali.
V a n M e l c k e b e k e fand, als cr dieses Verfahren zur
Zerstorung thierischer Substanzon in Anwendung brachte,
daEs sich dabei wechselnde Mengen von Oxalsaure bilden.
Die Oxalsaure verdankt ihre Entstehung dem oxydirenden
Einflusse des Chlors im status nascens auf gewisse organische
Korper aus der Xlasse der Xohlenhydrate, wahrscheinlich
Inosit, Lactose und Glycogen.
Es ist diese Gelegenheit der Bildung von Oxalsaure von
der grossten Wichtigkeit in der forensischen Analyse, da ja
bekanntlich Oxalsaure nicht scltcn den Gegcnstand derartiger
Untersuchungcn bildet und man deren Anwesenheit constatiren kann, ohne dass sie von Anfang an in den untersuchten
Korpern enthalten war. (Jou9-nal de Pharm. d'dnvws. 33 Ann&
Aug. u. Sept. 1877. pug. 282-2288.)
Dr. E. H.
Bestimmung der Halogene in organischen Substanzen.
W. K l o b u k o w s k i empfiehlt in etwas abgeanderter
Porm eine Methode, die zuerst von E. Kopp (Ber. chem. Ges.
VIII, 1769) beschrieben worden ist. Dieselbe ist auf der
Thatsache begriindet, dass chlor -,brom- oder jodhaltige organische Korper bei der Verbrenaung mit Eisenoxyd, Eisenchlorid , - bromid oder - jodid liefern, welche durch nachheriges
Kochen iiiit Na2 COs Losung in Eisenoxydhydrat und NaCl
beziehungsweise Na Br oder Na J umgesetzt werden , wobci
man, um die Verfliichtigung des Salzes bei der hohen Ternpcratur zu verhindern , dasselbe mittelst metallischen Eisens
zu Ferrosale reducirt. Zu ciner solchen Verbrennung sind
nach E. Kopp folgende Agenticn nothig:
1) Reines F e 2 0 3 , erhalten dnrch Gluhen von reineni
F e S 0 4 an der Lnft.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
173 Кб
Теги
bei, platinsulfide, der, gang, verhalten, dem, chemische, analyse, gewhnlichen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа