close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Verhalten von Zinn-Bleilegirungen gegen Essig.

код для вставкиСкачать
-
Verhalton von Zion Dleilegirungen gegen Essig.
331
barkeit ", werden von Dr. H. E. B e n r a t h einer Kritik unterworfen. Verfasser ist der Ansicht, dass die von Macagno
angestellten Analysen in der Art der Ausfuhrung ungeniigend seien nnd dass die Art, in welcher die erhaltenen Resultate verwerthet werden, mangelhaft sei. Dr. Benrath glaubt
ails Nacagnos Zahlen vielmehr mit ziemlicher Sicherheit
schliessen zu konnen, dass:
1) mit steigendem Kieselsauregehalt des Glascs auch seine
Resistenzfahigkeit gegcn Wasser und eben so wohl auch
gegen Sauren zunimmt;
2) es einen gewissen relativen Alkaligehalt giebt , welchem ceeteris paribus ein Maximum der Resistenzfahigkeit
entspricht und dass solchcr Alkaligehalt in der Nahe des
Verhaltnisses gleicher Aequivalente Alkali und Kalk zu suchen
ist , wie dies auch durch friihere einschlagendc Untersuchungcn recht wahrscheinlich geworden.
(DingZ. Journ. 232.
pug. 245.)
Dr. E. G.
-
Verhalten von Zinn Bleilegirnngen gegen Essig.
Auf Anregung der kaiserlichen Normal - Eichungs - Commission hat Prof. Rud. W e b e r eine Reihe von Versuchen
uber die Einwirkung des Essigs auf eine grossere Anzabl
von Zinn- Bleilegirungen angestcllt , um uber die Folgen des
Angriffes der inncren Wiinde von Maassen aus bleihaltigem
Zinn durch Essig, sowohl riicksichtlich der Gesundheitsgefahrlichkeit , als auch der Veranderung des Rauminhaltes genugend sichere Anhaltspunkte zu gewinnen.
Nach den Vorschriften der Normal - Eichungs- Commission
sollen die zu Gefassen benutzten Legirungen aus mindestens
5/6 Zinn, hochstens 'Is Blei bestehen.
Zu den Versuchen von R. Weber wurden theils Legirungen aus Zinn und Blei , theils Zinnbleigemische, welche
mit 4 o/o Antimon versetzt worden waren, angewendet. Auch
ein Versuch mit einer Silber - Kupferlegirung wurde angeschlossen.
Die hauptsachlichsten Ergebnisse der Untersuchungen
sind folgende: die Angreifbarkeit der Legirung vermindert
sich, und zwar verhaltnissmassig rasch rnit dem steigenden
Zinngehalt. Eine Ausnahmestellung einzelner Legirungen
i R t nicht erkennbar. Dio rnit Antimon (4%) versetzten Legirungen verhalten sich nicht wesentlich anders, als die reiArch. d. Pharm. XV. Rds. 4. Hft.
22
338
-
Verhalten von Zinn Bleilcgirungen gegen Essig.
nen Zinn -Bleilegirungcn. Der Angriff auf die frisch bearbeiteten Flachen ist wesentlich grosser, als auf die mit Oxyd
belegten. Die in Losung gehenden Metalle enthalten im Verhaltniss zur angegriffcnen Legirung mehr Zinn als letztere,
in Folge der Ausscheidung des Bleics aus dem metallhaltig
gewordenen Essig. Von wesentlichem Einfluss ist der Zutritt der Luft, die Tempcratur und die Beschaffenheit des
Essigs.
Der zu den Versuchen benutzte Essig hatte eine Starlrc
von 6,2%, er war stets nach der Probe getriibt durch gelbweisse, darin suspendirte, im Wesentlichen aus Zinnoxyd
bestehende Flocken, cr enthielt in allen Fallen Blei, selbst
dann, a19 er mit cincr Legirung von nur 5 o/o Bleigehalt in
Beriihrung gekommen war. Die Einwirkung des Essigs fand
entschieden mehr an den Stellen statt, auf welche die Luft
einwirken konnte. Dies zeigte sich am Auffallendsten bei
den nur wenig Zinn enthaltenden, sowie bei den aus reinem
Blei bestehenden Gefassen ; bei diesen liess Hich das Niveau
des Essigs durch einen tiefen Einschnitt erkennen. Bei niederer Temperatur wirkt der Essig wesentlich langsamer ein.
Reine Essigsaure lost weit weniger Metall auf, bei sonst
gleicher Stiirke, als gewohnliche Handelswaare, welche bekanntlich noch etwas Alkohol, farbende Substanzen etc. enthalt.
Wurde
der Essigsaure durch die aquivalente Menge Weinsaure ersetzt, so loste dieses Gemisch viermal s o vie1 Metall
als reiner Essig, daher die Beobachtung, dass Wein diesc
Metalllegirungen mehr angreift als Essig. Der von dem
Essig daucrnd bedeckte Theil dcr Netallflachen war bei den
Zinn - Bleilegirnngen mit einer diinnen bleigrauen Metallschicht iibcrzogen, bei den Legirungen, welche auch Antirnon
cnthielten, mit einer schwsrzen Schicht. Im ersteren Palle
bestand diese Schicht fast nur aus Blei, im letzteren Falle enthielt dieselbe auch Antimon. Es geht daraus hervor, dass
ein Theil des unter dem Einfluss der Luft aufgelosten Bleis,
beziiglich Antimons durch die Legirung selbst wieder ausgeschieden wird.
Bei dem ersten Angriff des Essigs auf die vollig metallische, blanke Flache nimmt derselbc eine grossere Mengc
Metall auf, als spiiter bei gleicher Dauer der Einwirkung.
Dieses fur die Praxis wichtige Verhalten diirftc in dam Absatze einer bei der ersten Einwirkung gebildeten, in dem
Essig nicht loslichen , auf der MetallfiLchc stark haftenden
Oxydschicht beruhen. Es muss daher das Ausscheuern dcr
Gefisse thunlichst vermieden werden. Kommt der Essig nut-
Maaannalytische Bestimmung des Magnesiums.
339
bei Abschluss der Luft rnit den Legirungen in Beriihrung,
so lost derselbe ganz bedeutend weniger Metall auf.
Verfasser zieht ans den erhaltenen Resultaten noch den
Schluss, dass, wenn die Gefahrlosigkeit von Legirungen mit
10 Ol0 Bleigehalt zugestanden wiirde, man auch solche rnit
20 - 25 O/o Blei nicht ohne Weiteres als gesundheitsschadlich
ansehen konne, da der Metallverlust dieser Legirungen nicht
um so vieles betrachtlicher sei. Freilich laufen Metallgefasse
mit weniger als 80 o/o Zinn leicht an und sind auch nicht
sehr widerstandsfahig.
Die gleichfalls zu den Versuchen herangezogene Silberlegirung'mit 0,735 Eeingehalt gab verhaltnissmassig mehr Metall
an den Essig ab, als eine Blei-Zinnlegirung rnit 35 o/o Blei.
Der Essig war deutlich grun gefarbt und enthielt nur Kupfer,
keine Spur Silber. Unter Umstanden diirften zur Herstellung von Wirthschaftsgegenstanden anch diese Legirungen
ungeeignet sein. (Dingl. Jousa. 232. S. 163 und 264.)
Dr. E. G.
Maassanalytische Bestimmung des Magnesiums.
Die bisher ubliche Bestimmungsmethode des Magnesiums
ist sehr zeitraubend , besonders bei Gegenwart von KalksalZen, deren Abscheidung vorher erfolgen muss. H. Prech t
Gllt die in Wasser loslichen Magnesiasalze mittelst titrirter
Kalilauge und bestimmt den Ueberschuss derselben rnit titrirter
Saure. Zur Ausfiihrung des Verfahrens werden 10 g. Substanz mit 50 C.C. Kalilauge gefallt, wenn weniger, und mit
100 C. C., wenn mehr als 50 O/o Magnesiumsulfat vorhanden
sind. 50 C. C. Kalilauge entsprechen 100 C. C. Normalschwefeleaure. Die Fallung kann in der XGlte oder in der Warme
geschehen. Man fallt in einem Halbliterkolben , fiiillt diesen
sodann bis zur Marke an, lasst absetzen, misst einen Theil
Saure
der klaren Flussigkeit ab und titrirt denselben mit
auruck. Aus den gefundenen Zahlen lasst sich leicht der
Magnesiumgehalt bcrechnen. Die Resultate fallen um etwa
0,3 o/o zu niedrig aus, einmal, weil das Volum des Niederschlags eine grossere Concentration der Flussigkeit bewirkt,
sodann weil die Magnesia nicht, absoliit unloslich ist und
durch deren Loslichkeit ein grosserer Alkaligehalt vorhanden ist.
Die Methode ist anwendbar fur alle in Wasser loslichen
Magnesiumsalae bei Abwescnheit von Ammon - und Metall22 *
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
174 Кб
Теги
bleilegirungen, essig, verhalten, zinn, gegen, von
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа