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Versuche Uber den Werth verschiedener DUnger.

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Versuche iiber den Werth verschiedener Diinger. 71
Oxalsaures Salz: 2 C Z O 3 , S b 2 O 3 , HO.
Oxalat yon Kali und Antimon: 7 C 2 0 3 , SbtOs, 3 K O , 8 A O .
Krystallifiirtes weinsaures Salz: 2 C * H 2 0 B , S b 2 0 3 , 1 3 H O .
Durch Alkohol pracipitirtes weinsaures S d z : C b H ' J O g , SbZO3,2 HO.
Bitartrat v o n Kali und Antimon: 2CsH20*, S b 2 O 3 , 8 H O .
Antimonoxyd, so wie auch Uranoxyd, haben eine eigenthiimliche Satti ungscapacitat, welche von den Oxyden des
Aluminiums , Cfroms, Eisens und Wismuths verschieden
ist. Man erklart dies entweder, wenn man sagt, Antimonoxyd und Uranoxyd verhielten sich wie die Oxyde RO,
oder richtiger wohl wie R1O2, welche noch 1 Aeq. Sauerstoff aufnehmen Itonnen, wodurch ihre Sattigungscapacitab
)
bestimmt wird, und es wurden: Antirnonoxyd = ( S b 2 0 %0,
Algarothpulver = (Sb' O z )CI, schwelelsaures Antimonoxyd
= SO8 ( S b 2 0 a ) 0 , oxalsaures Antimonoxyd= C2O3 (Sb202)
o ~ 1 0 3HO.
,
Obgleich nun B e r z e l i u s eine andere Ansicht beim
Uranoxyd hat (Jahresbericht XXV. S. 162/, so bleibt der
Verfasser doch bei seiner Ansicht, so lange nicht die Existenz von Verbindungen jener Oxyde mit 3 Aeq. Siiure
nachgewiesen ist. (Compt. rend. XXIII. - Pharm. Centrbl.
1817. No. 21.)
B.
+
Versuche uber den W e r t h verschiedener Dunger.
F. K u h 1m a n n slellte im Lade des Jahrs 1844 mehrere
Versuche uber die diingende Kraft organischer und unorganischer stickstoffhaltiger und slickstofffrcier Dunger an.
Zu den Versiichen wurde eine Wiese benutzt, an allen
Stellen gleich fruchtbar und gut elegen. Sie war in
rnehrere durch Furchen getrennte fersuchsfelder, (jcdes
von 3 Are) getheilt, m d die gedungten Felder wechselsweise durch ungedungte von einander getrennt. Die loslichen Substanzen wurden in 1000 Like Wasser gclost
angewendet, die unldslichen direct auf die Felder ~ c s t r e n t
und nachtraglich jedes Feld mit 1000 Litre Wasser ubergossen. Das Oel licss man durch heissen Sand absorbiren
und stlaute diesen auf die Felder. Der Bodcn war thonig.
Am 20. A ril wurden die Felder gediiiigt, Ende Juni das
Heu, am 0. September das Grumniet gemaht. Folgcnde
Tabelle giebt eine Uebersicht der erhaltenen Resultate.
8
.................
Natur des angewandten Diingers.
...........................
...............
Kein Diinger (Ittittelertrag mehrer Felder).
Ammoniak. Wasser der Gaswerke, 16666Litr.
ZUS Grad, gesittigtmitdersauren Fliissigkeit,
die zum Ausziehen der Knochen mit Salzsaure
gedient hatte; ihr Gehalt anSalmiak betrug.
3 Sehwefels. Ammoniak (95 Proc. reiues trochnes Salz enthaltend) ..................
4 Salpeters. Natron (95 Proc. reines trocknes
Salz enthaltend) ......................
5 Trockner salpetersaurer Kallr (95 Proc. reines Salz enthaltend)..
6 Chlorcalcium ..........................
7 Hrystallisirtes phospborsaures Natron.. ....
8 Weissgebrannte Knochen.
9 Knochenleim (90 Proc. trocknen Leim enthal.)
I 0 Peruvianischer Guano. ..................
11 Pernvianischer Guano. ..................
12 Leinkucheu.
13 Riibol ................................
1 4 Riibol. ...............................
15 Stiirkmehl (flculc) .....................
1 6 Runkelriibensyrup (Glucose, d r o p masse3..
1
2
L
NO
I
I
~
1870
1823 5690 1440
3867
250
250
250
300
800
500
600
300
800
600
300
800
800
3367
2417
2693
2353
4i80
4090
3437
2647
2393
2687
2267
2333
20,30
224 1744
1617 5564 1520
3947
250
2030
1413
1633
1300
2203
2270
1966
1773
1000
1356
1586
1114
-
-
-
240 506
810 2563
877 2540
573 1583
380 600
-
631 1577
16,51
4,98
4,98
5,20
-
c
Fs-
cb
ip
10595
1442
8500
r:
f
;
0
r
*
-3
>
c
a
32
T
m
g
z
$
y,
3
re
--I
3104
-
c
3710
-
4752
3436
17,OO
- - - - -
-
5397 940
3830
4326 266
3653
6383 1753
6360 1663
5403 1010
4420 220
3393
4043
3853
3441
430
15,74
6916
26,43
1980 6086
fanden.
6533 3373 9906 4106
Kilagr.
Kilogr.
333
Kilopr.
1393 3820
Yilogr.
(ilogr.
-
In
2427
00 Theile Stickto$ welcheuich
m Diinger be-
bewirkt durch
Ueberschuss
der Ernte,
-
Sticksroffe h d t des
Diingers
in Procenten.
-
------ - - -
Ueberschuss,
bewirht durch den
Diinger
;rum. SumHeu. met.
me.
Kilogr.
Erlialtene Ernte
an
;rum- jumHeu.
met. me.
Kilogr.
Menge
desselbe.
anf die
Hectare
berecbne
Gahrung der Weinsiiure und dabei aubretende Producte. 73
Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass die Wirksamkeit
der angewandten Dungmittel i h r e m S t i cks t o f f g e h a l t e
p r o o r t i o n a l ist; diese Wirksamkeitwird noch e r h o h t
durc die Anwesenheit von Mineralsubstanzen, welche sich
immer in den Pflanzenaschen wiederfinden , namentlich
Phosphorsaure und Natron. Mineralische Dunger ohne
Stickstoffgehalt zeigen keinen Einfl uss auf die Vermehrung
des Ertrags. Leinkuchen wirkt nur diingend in Folge seines Stickstoffgehaltes; die 18-17 Proc. fettes Oel, welche
er immer noch enthalt, haben keine dungende Kraft, wie
die Versuche mit blossem Oel zei en. Hatte man ein Mittei, um das im Leinkuchen entha tene Oel zu gewinnen,
so wurde der davon befreite Ruckstand einen hoheren
Werth als Dunger besitzen. Aetzende Laugen zersetzen
aher heim Verseifen die darin enthaltenen Sticksloffverbindungen unter Ammoniakbildung, wodurch naliirlich die
Duagkraft des Riickstandes vernichtet wird. Die Wirkung
der angefuhrten Dunger erstreckte sich nicht iiber das
zweite Jahr hinaus und war alsdann nur noch schwach.
Zucker, Starkmehl, uberhaupt stickstofffreie Dungmittel aus
dem organischen Heiche hewirkten keine merkliche Vermehrung des Ertrags. Schwefelsaures Ammoniak, hauptsachlich aber salpetersaures Natron oder Chilisalpeter sind
der beste Ersatz fur organische stickstoffhaltige Dungmittel. (Ann. de Chim. el de Phys. 3.Sdr. Torn.XVIII.p.138.
Octobre 1846.)
El. 1,.
g
9
Gahrung der WeiiisPure und die dabei auftreteiiden
Producte.
Aus einer Arbeit von N i c k l h s mussen wir uns begnugen die Schlussfolgerungen zu geberl :
I ) Die mit Weinhefe und Wasser bei 35-40° sich
selbst uberlassene Weinsaure ist der Spaltung ihres complexen Atoms fiihig,
9) und zwar in dreifacher Weise:
a) die Weinsaure geht in Essig- und Kohlensaure
uber, wcnn sie im freien Zustande oder mit Kali
in Verbindung ist;
b) sie erzeugt Kohlen-, Essi - und Buttersaure, wenn
Kalk an der Stelle dcs a a l i s zugegen ist;
c) sie setzt sich in Kohlen-, Essig- und Butteressigsaure um, wenn gewisse, noch weiter unten aufzuklarende Umstande obwalten.
3) Butteressigsaure und Metaconsaure sind isomere
Verbindungen.
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