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Vicin und Convicin.

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384 Paraffin,- Cummihwb.-Koim. d. Samen.- Phenoli. Urin. --Vicin u. Convicin.
Paraffin. - I n Hawke's Bay, Neu-Seeland, ist ein starkes
Lager von eiiier Substsnx entdeckt, die zur IIalfte aus reinem Paraffin bcsteht. (The Pharm. Journ. and Transact. Third Ser. No. 583.
p . 180.)
WP.
Gummi drabicum. - Man hat schon ofters bemerkt, dass
einzelne Sorten desselben rnit Wasser einen zLheren Schleim geben. Durch Erhitzen auf 203 Fht. vor dem Anflosen lasst sich diesem Uebelstande abhelfen. O o r d e r berichtet, dass er einen richtigen Schleim rnit solchem Gummi erhalten habe, wenn cr die
dickliche Fliissigkeit iiber Nacht an einem warmen Orte stehen
liess. Madsen erhielt mit gut aussehendem Gummi Ar. einen
Schleim, der sich allmahlich so verdickte, dass er kaum floss und
ausxugiessen war. Es schien nicht ordentlich gelost, sondern nur
nufgeyuollen eu Rein. Dieses Gunmi enthielt verhaltnissmassig
wenig Kali und Wasser. (The Pharm. Journ. and Transact. Third
Ser. No. 583. p. 280.)
WP.
Einfluss des Drucks auf das Keimen der Samen. -
C a s t e r machte die Beobachtung, dass unter einem Drucke
von 21/2 Atmospharen Senfsamen 25 Stunden friiher keimen, als
unter gewohnlichem Druck, sber das Wachsthuni des Xeimlings
blieb so lange gehemnit , bis der gewohnliche Atmospharendruck
wieder hergestellt war. (The Pharm. Journ. and Transact. Third
Ser. No. 679. pag. 81.)
WP.
Nachweis yon Phenol im Urin. - T. und I). T o m m a s i
haben sich mit obiger Frage befasst und gefunden, dass von den
vielen Reactionen, welche man angiebt, um im Urin die Anwesenheit des Phenols zu entdeclien , die Fichtenholzreaction die beste
iind empfindlichste ist. Unter den verschiedenen, von den Verfassern angewandten Hobsorten ist Fichtenholz das empfindlichste,
nach diesem kommt das Cypressenholz und dann das Eschenholz.
Als Saure dient am besten ein Gemisch von gleichen Theilen reiner Salzsaure und destillirten Wassers, welchem auf 100 C.C.
0,2 g. KC103 zugesetzt werden. Um das Phenol aus dem Urin zu
isoliren, schiittelt man einen Theil des leteteren mit einem gleichen
.Tolumen Aether, welcher alles Phenol aufnimmt. Mit dem Aether
trankt man ein Fichtenstabchen und taucht es dann kurze Zeit in
die Salzsiiure. Hierauf setzt man es den directen Sonnenstrahlen
DUS, welche nach 5 Minuten die charakteristische blaue Farbe herPhevorrufen, wenn Phenol im Urine enthalten war. Noch 1/,,,,
nol wird mit Sicherheit nachgewiesen. (Ber. d. d. chem. Ges. 14,
1834.)
G. J.
Vicin and Convicin. - H. R i t t h a u s e n gewann das Vicin
zuerst aus in Griechenland gezogenen Samen von Vicia sativa,
Elektrolytische Eestimmuag d. Zinks.
- Coniin u. seine Verbindungen.
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spater auch in allen von ihm untersuchten hiesigen Wickensorten.
Zur Darstellung deeselhen wurden gepulverte Wickensamen rnit
schwefelsaurehaltigem Wasser zu diinnem Brei gemischt , welcher
dann bei gewohnlicher Temperatur etwa 1 2 Stunden unter wiederholtem Durchriihren stehen blieb; die hiernach iiberstehende klare
Fliissigkeit wurde mittelst Heber abgezogen, der riickstandige Brei
gepresst , die Gesammtlosung rnit Kalkhydrat bis zur alkalischen
Reaction versetat, Gyps abfiltrirt, das Piltrat eingedampft bis zu
geringem Ruckstande und dieser mit 85
Weingeist ausgekocht.
Ails der alkoholischen Losung krystallisirt das Vicin. Durch mehrmaliges Umkrystallisiren gereinigt erscheint es in voluminosen,
facherartigen Buscheln; die Ausbeute betrug 0,3 %. Seine Zusammensetxung entspricht der Formel C2sH51N110
Mit dem Namen Convicin bezeichnet der Verfasser einen Korper, der aus den syrupartigen Mutterlaugen vom auskrystallisirten
Vicin gewonnen wurde. Das Convicin krystallisirt in sehr dunnen , rhombischen , glanzenden, farhlosen oder gelblich gefarbten
Blattchen. Getrocknet hat es die Zusammensetzung C10H1*N30',
lufttrocken C10H1?"08 oder C10H1*N307 H 2 0 . (Journ. pract.
Chem. 24, 202.)
+
c. J.
Elektrolytische Bestimmung des Zinks. - Nach H. R e i n h a r d t und R. I h l e wird das Zink aus oxalsaurer Losung vollstandig, selbst durch einen schwachen Strorn, in einer zur Wagung
geeigneten Form als compakter Ueberzng niedergeschlagen. Man
versetzt zu dem Z wecke die moglichst neutrale Zinksulfat - oder
Chloridlosung mit uherschussigem neutralen Kaliumoxalat , bis der
zaerst entstandene Niederschlag von Zinkoxalat sich wieder gelost
hat. Das oxalsaure Zink zerfallt durch den elektrischen Strom
gerade auf in Zn und 2C02. Das auf diese Weise niedergeschlagene Zink ist blaulich- weiss und haftet sehr fest auf der Elektrode.
Man kann dieselbe ohne weiteres heravsnehmen , waschen und
trocknen. (Joum. pract. Chem. 24, 193.)
C. J.
Coniin und seine Verbindungen. - J. S c h o r m empfiehlt
folgende Darstellungsmethode des Coriiins : Die gemahlenen Samen
werden im Vacuumextracteur rnit essigsaurehaltigem Wasser extrahirt und im Vacuum zur Syrupconsistenz eingedamyft. Der erhaltene Syrup wird mit Magnesia hehandelt und das Coniin mit Aether
ausgeschiittelt. Diese Procedur giebt zwar eine geringere Ausbeute,
als die Destillationsmethode, aber ein entschieden reineres, zu Verbindungen tauglicheres Praparat. Das nach dem Abdestilliren des
Aethers im Wasserbade in der Retorte gebliebene Coniin wird mit
trocknem Kaliumcarbonat entwassert und aus dem Luftbade destillirt.
Das SO dargestellte Coniin ist eine farblose olartige .??Iussigkeit , welche schon bei gewohnlicher Temperatur fliichtig ist und
Arch. d Pharm. XIX. Bda. 5. Heft.
25
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