close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Viertel-kohlensaures Aethyloxyd.

код для вставкиСкачать
288
Viertel -kohlensaures Aethyloqd.
standig mit Rroinwasserstoffsaure und erhalt eine vollstandige Spaltung. Nach jeder Sattigung wurde die Rohre
im Wasserbade erh'itzt.
Aether aus der Reihe der Oxalsaure, C Z n H Z n - - 2 0 8 .
Es wurde Oxalsaure -,Bernsteinsaure -, Korksauremethylund Aethylather untersucht. Auch hier erhalt man eine
vollstandige Spaltung.
A e t h e r d e r K o h l e n s a u r e r e i h e , C2nH?n06.Bei
der Anwendung von Bromwasserstoffsaure und Koblensaure - Aethylather entstanden Bromathyl, Wasser und
Kohlensaure, die Verbindung Ca Hz 0 6 zerfallt also bei
ihrer Entstehung sofort in 'Sl'asser und Kohlensaureanhydrid. Bei Losung der Bromwasserstoffsaure in einem
Aether findet eine sehr wahrnehmbare Temperaturerhohung
statt ; zur Vollendung der Reaction muss man aber das Getnenge stets einige Zeit hindurch auf 1000 erhitzen. Mit
den Versuchen, die Einwirkung der Bromwasserstoffsaure
auf solche Aether zu untersuchen, welche sich wie der
Cyansaureiither und die Cyaniire der Alkoholradicale gegen Kali anders verhalten, ist G a l beschaftigt. (,Compt.
rend. - Chem. Centrbl. 1865.20.)
B.
Viertel- kohlensaares Aethyloxyd.
-
Das von W i l l i a n i s on zuerst besohriebene d r i t t e l
a m e i s e n s a u r e A e t h y l o x y d wurde von demselben
durch Einwirkung des Natriums auf weingeistige Losung von Chloroform hergestellt. H. B a s s e t t hat nun
dieselbe Methode auch zur Erzeugung anderer basischer
Aetherarten zu benutzen versucht. Das Ghlorpikrin war
aber nur geeignet, gute Resultate zu geben (Journ.Chem.
Lbc. ( 2 ) I I . )und zwar lieferte es v i e r t e l - k o h l e n s a u r e s
A e t h y 1o x y d.
40 Grm. Chlorpikrin wurden mit 10 Unzen absoluten
Alkohol in einer niit aufrechtem Xiihler versehenen Flasche
allmtilig mit 24 Grm. Natrium versetzt und wahrend der
gnnzen Zeit in1 Sieden erhalten. Schliesslich destillirte
man den Weingeist ab und behandelte den Riickstand
niit Wasser, wobei ein Oel obenauf schwamm.
Das vom Wasser abgehobene und iiber Chlorcalcium
getrocknete Oel wurde fractionirt und gab ein farbloses
Oel von 0,925 spec. Gew., welches bei 158-1590 kochte,
einen eigenthiinilich aromatischen Geruch besass und aus
4(C4H50), CZOB bestand. Dampfdichte 6,8 (berechnet 6,65).
Mit weingeistigem Kali lieferte der Aether kohlen-
Viertel- kohlensaures Aethyloxyd.
289
saures Kali, mit Natrium gegliiht weder Stickstoff noch
Chlor.
Beim Behandeln desselben ( 1 0 Grm.) mit wasserfreier
Borsaure destillirte gewohnlicher kohlensaurer Aetlier uber.
Die Entstehung und Zersetzung des einbasigen kohlensauren Aethers erklart sich demnach so :
+ 4 \“4E:1
+
== 3 Na C1+ NaO, NO3
Cz(C4 H5)408.
Ferner :
CZ(C4H5)408+4B03= (C4H50)3, C204+(C4€150)2,4BO3.
Wahrscheinlich wird sich der dem Williarnsonschen dreibasischen Ameisenather entsprechende dreibasische Essigsiiure- Aethylather aus ilf a1 a g u t i’s zweifach gechlortern
Aether =2 (C4H3C120) nach folgender Gleichung darstellen lassen:
2 (C4H3C120)
4 (C4H5Na02) = 4 NaC1+ (C4H50,
(C4H50)3, C4H303.
C4H303)
Die anomale Zunahme des Eisessigs im specifischen
Gewichte bei Zusatz von einer gewissen’Menge Wasser
erklsrt sich vielleicht ebenfalls durch die Tendenz zur
Bildung eines analogen Hydrats,. dessen Zusammensetzung
2 HO = 3 HO, C4H303 ist.
C4H404
Der gewijhnliche und dreibasische Ameiseniither stehen in einer bemerkenswerthen Beziehung zu den Glyceriden und deren Aethern : dem einfachen Ameisenather
= C4H50, CzHO3 entspricht der Gly,cerinather (i’vlonathylin) =I= C4H50, C6H503, dem dreibasischen Ameisenather = (C4 H50)3, C2 HO3 entspricht das Triathylin
= (C4H50)3, C6H503.
Demnach scheint es 2 verschiedene Reihen isornerer
Korper zu geben, von denen die eine sich von den dreiatomigen Alkoholen, die andere von den fetten Sauren
ableitet. Wissenswerth wurde es sein, ob wasserfreie
Borsaure aus den Glyceriden direct die von R e b o u l beschriebenen Glycerinather erzeugt.
Die bestuntersuchten Salze einiger von Alkoholen
abstammenden Sauren geben zu erkennen, dass man die
letzteren eintheilen kann in solche, deren normale Basi&at geringer ist als ihre Atomicitat und in solche, bei
denen sie die gleiche ist. Als Beispiele dienen die zweibasisch -milchsauren, die basisch apfelsauren Salze von
Kupfer- und Zinkoxyd mit 3 Atomen Metalloxyd, einige
basisch- weinsaure und citronensaure Kupfersalee mit 4
Atomen Metalloxyd und das zuckersaure Bleioxyd mit
6 Atomen Metalloxyd.
C2 (N04) Cl3
C hlorpikrin
+
02)
+
+
Arch. d. Pharm. CLXXV.Bds. 3. Hft.
19
290
Reactionen des Monochlorathers.
In den meisten basischen Salzen der zweiten Classe
ist die Anzahl der Atome des Metalloxyds grosser als die
Zahl der Wasseratome, von denen der ursprungliche Alkohol sich ableitet, und trifft zusammen mit der Atomicitat des Alkoholradicals, wenn dieses durch Austritt von
Wasserstoff verandert wird. (Jozirn.fiir. prakt. G e m . B d .
94. 8.)
B.
~_
Ueber einige Reactionen des Monochlorathers
berichtet A. B a u e r . Derselbe stellte fruher mit
A d 01p h L i e b e n durch Einwirkung der Zinkverbindunen der Alkoholradicale auf den Monchlorather (C4HW10,
84H4C10) Verbindungen dar, in denen die 2 Atome
Chlor durch A 1k o h o Ir a d i c a 1e ersetzt sind. Nun hat
B a u e r Versuche dariiber angestellt, ob es nicht moglich
sei, die 2 Atome Chlor des Monochlorathers durch s a u e r s t o f f h a l t i g e R a d i c a l e oder durch S a u e r s t o f f s e l b s t
zu ersetzen. In ersterem Falle wiirde man Verbindungen
erhalten, welche zwischen den Aethern und Siiureanhydriden stehen, in letzterem Falle dagegen war zu erwarten,
dass eine dem Aldehyde isomere Substanz entstehen wurde.
Zn diesen Versuchen diente M o n o c h l o s a t h e r , welcher
durch Einleiten von Chlor in Aether wie folgt dargestellt worden war.
1 Pfd. reiner wasserfreier Aethylather wird in e h e
Woulf’sche Flaschc gethan und wahrend diese mit kaltem
Wasser gut gekuhlt wird, langsam so vie1 Chlor durchgeleitet, als etwa der halben theoretisch berechneten Menge
entspricht. Die Fliissigkeit wird hieravf in einer Retorte
im W a s s e r b a d e so lange destillirt, als etwas ubergeht.
Der Riickstand, welcher gewohnlich schwarz aussieht, wird
aufbewahrt, das Destillat jedoch wieder wie oben mit
Chlor behandelt, dann mieder im Wasserbade erhitzt, der
Ruckstand mit dem fruheren vereinigt u. s. w. Schliesslich werden die bei den Destillationen erhaltenen und
vereinigten Ruckstande i m 0 e 1 b a d e destillirt und das
von 1350 bis 150oC. Destillirende wird rectificirt. So
erhalt man nahezu keine uber 1500 C. siedende Producte;
I. Bei Einwirkung von granulirtem Zink auf Monochlorather erhalt man eine schwaree, kohlige und hal.2;artige Masse und unter den 3iichtigen Producten E s s i g a t h e r und Chl o r a t h y 1. Aehnlich wirkt Zinknatrium,
nur noch heftiger.
11. R e a c t i o n d e s e s s i g s a u r e n N a t r o n s a u f
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
173 Кб
Теги
aethyloxyd, kohlensauren, vierte
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа