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Vorkommen der Milchsure im Fleische.

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Vorkommen der Milchsaure iin Fleische.
Lei der Iiereituiig cierselben etwa ; des n'icotins verlorcn
gehen. Das Amrnoniak ist im Sclinupftahack als Salz
cnthalten, das Nicotin theils frei, thcils als Salz, und zwar
sind diese Kiirper die hauptsiichlich wirksamen Hestandtlieile dersclben. [Compt. rend. XXIII. - Pharm. Centi-nlbl. 28-17. No. f f J
B.
Vorkoinmeii der Nilchsaure im Fleische.
Ilieriibcr hat I, i e b i g vicle Versuche angestellt. Wird
fcingehacktcs Fleisch frisch getodtetcr Thiere mil kaltem
Wasser ausgcwaschen, die e i M t c n c rothliche Fliissigkeit
his zum Kochcn erhitzt, so entstclit (!in Coagulum von
Eiweiss und das Fluidum entfiirht sicli fast Sanz. Die
liaum gelblichc flaischt3ruh~linlich riechendc Fliissigkcit
reagirt sauer, mil Barylwasser oeutralisirt, ficillt phosphorsiiurer Baryt ricben phosphorsaurcr Magtiesia nieder, untl
es tritt ohne Vorlienctcnscin von freiem Ikiryt cine schwache
alkalischc Reaction ein. !)icsc Fliissiglieit lieferl beim
Conccntriren Krentinkrystalle, hci wcitcrcm Eindampfcn
f;illen nus tier syrupiiscn Flussigkeit nadellormige, beim
Umkrystallisircn kleinc gliinzendc, in .4lkohol wenig liisliclie
Scliuppchcn nicdcr. Zulctzt licfert die Flussigkeit fcinc,
concentrisch gruppirtc, in Alkohol Ieicht, sclhet in eineni
Cemisch von Alkohol und Aother liislichc Krystalle.
Die letztgeuannlcn 2 Krystallisationen enstehen aus don
Kali- oder Iialksalzen zweicr rieuen stickstoffhaltigen
Siiuren. Die Mul~erlaugenlhiilb milchsaures Kali. %ur
Abscheidung clcr Milchsarire wurde dic Mutterlauge rnit
Alkohol iind oxalsaurem liali verselzt, und his keine Triibung mchr entstand, Aether zugeselzl. Die Analysc dcs
Kalksalzes gab die Fortnel: C G l 1 5 0 5 CaO QIIO, die
des Zinksalzes C G I 1 5 0 5 ZnO 2 110.
Der Verfasser rand das Krciltin in> Flcischc von Ochsen,
Kiilbern, Schopsen, Schweinen, Hasen, Pferden, Iiuhncrn
und Iiechten. Irn Ilerzcn dcs Rindcs, aber iiicht im Gehirn,
der Leber, dcn Lungon untl Nieren wurde es aufgefundcn. Die Eigenschaltcn tlcs Krcatins stimmen mit denen
von C h cv reul angcqebenen utwein. Es bildet grossc,
klarc? clurchsichtige, g\anzende dcrn klinorhornbischen Systcme angehijrige Krystnlle; bei I O O O zehcn 2 Aeq. Wasscr fort; die Porrncul 1st = C q N 3 H '' 0 6 .Einc conccntrirte
Rarytl6snng daniil Iiingere Zcit gdiocli~,zerjctzt cs. indcni
HarnsIof'F otler hohl~!nsaorer Jlaryt iind ,\mmoniak entsleht, cirie neiic orgonisclic Ilnsc, dewii Sulfat hlinlich dcm
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Vorkommen der Milchsaure im Neische.
Gfi
chlorsauren Kali krystallisirt und eine neue Saurc. In
verdunnten Alkalien und Sauren lost es sich unverandert,
starke Sauren dagegen liefern das K r e a t i n i n, eine Base,
die 4Aeq. Wasser weniger als das Kreatin enthalt. Diese
Base = C8N3H‘02 lost sich in AlkohoI und Wasser leichter als Kreatin ; die wasserige Losung reagirt alkalisch,
bildet mit allen Sauren schone Salze, schmeckt dem Ammoniak ahnlich atzend. Die Platinverbindung zeichnet sich
durch grosse schon goldgelbe Krystalle aus. Die Krystalle des Kreatinins sind voluniinos, farblos, sehr glanzend,
und ehoren dem monoklinometrischen Systeme an. Es
enthayt die Elemente des Kafeins
1 Aeq. Amid, das
K r e a t i n die des Glycocolls + 1 Aeq Ammoniak. 40 magere Huhner gaben gegen 24 Grm. Kreatin, 66 Pfd. Rindfleisch 16 Grm. und 100 Pfd. Pferdefleisch 36 Grm. - Rindund Pferdefleischextract gab beim Einaschern gewohnlich
phosphorsaures und pyrophosphorsaures Nalron, Huhnerfleisch nur pyrophosphorsaures Salz. Rinderblut enthalt auf il Aeq. Kali 12 bis 13 Aeq. Natron, witsseriges
Fleischextract zeigi das umgekehrte Verhail tniss. I m Pferdehlut findet man auf 1 Aeq.Kali 3,6 Aeq. Natron, auf dieselbe
Menge Natron kommen im Pferdefleisch 6,9 Aeq. Kali.
Die Wichtigkeit des Kochsalzes als Nahrungsmittel fur
Thiere, wenn phosphorsaures Natron fiir das Blut wirklich
nothwendig ist, ersieht man daraus, dass man namlich
immer Chlorkalium im Pleischextracte findet, das durch
doooelte Wahlverwandtschaft aus dem durch die NahruG&mittel zugefuhrten phosphorsauren Kali und dem Kochsalze gebildet wird.
Nachtraglich hat L i e b i g auch in dem Pleische einos
wilden und cines eezahmten Fuchses eine betrachtliche
Menge von Milchsau~egefunden. Das letztere Thier hatte
seit 200 Tagen nur animalische Kost erhalten. Bei der
Zersetzung des Kreatins durch Barytwasser wurde die
Bildung einer neuen Saure erwahnt, was jedoch nur als
zufallig angesehen ward. Das Kreatin zersetzt sich heim
langern Kochen mit Barytwasser in Aarnstoff und eine
neue Basis, der Harnstoff zerlegt sich wieder in Ammoniak und Kohlensaure. Zieht man die Formel dee Harnstoffs CbNLH4O2von der des Kreatins C8NdHLlos ab, so
erhalt man C6NH704als Formel der neuen Basis. Diese
Pormel wurde durch die Analyse der Basis selbst, so wie
ihrer schwefelsauren Salze bestatigt und zeigt, dass die
Base mit dem von P e l o u z e entdeckten Lactamid identisch ist. Jene neue Basis ist sehr Ieicht IosIich in Wasser
und scheidet sich, wenn die Losungen zur Syrupsconsistenz
5
Arch. d. Pharm. CI. Bds. 1.Hft.
+
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Vitalitat der Hlutkorperchcn.
rcrdampft worden i d , in grossen, gliinzcnden Krystallcn
iihnlich der schwcfclsauren Magnesia, welche in Alkohul und Aether unliislich sind. Dicse I ~ ~ I s verfluchligt
~s
sich hei einer Tcmperatur noch unter dem liochpunctc
dcs IVassers, so dass man beim Abdampfen cinen sclir
grossen Yerlust davon erleidet. Die ncuc stickstoffhaltige
Siiure, wclche sich aus dem mit Baryt gesiiltigten Fleischextracte nach dern Conccntrircn als Uarytsalz ausscheidet,
enlhalt also in 1 Aeq. eben
liat die Formel C~oN"ISbOOLo,
sovicl Kohlenstoff, wic die Harnsliure. Eine gcnaucre
Lntersuchung dieser Siiure, so wie dcr andern im Fleische
cnthnltenen stickstolflinlti~en Saure hat niclit anFestellt
wcrderi kiinnen. RciJc h r t z e n den Geschniack der k leischhriilic und verbreiten bcini Erhitzen auf Platinblech den
Gcruch des gebratencn Flcisches. Das Kalisalz und alle
liislichen Salze der crstern Saure fallen Iiupfcrsalze, Bleisalzc und salpetcrsaures Silber; im letzcrn Palle erhalt
man einen weisscn, dem Alaunerdehydrat iihnlichen Niedcrschlag. Alle Salze diescr Saure sind unliislich in Alkohol und selbst in schwachcm Weingeist. Die loslichcn
Salze der andern Saure haben keine Einwirlwng auf Kupfcr,
Silber und Bleisalze. Sic lijsen sich in Weingcist und sind
krystallisirbar. Die Kalisalzc beider Sauren hinterlassen
heim Gluhen ein Cemcnge von Cyankaliuin und cyansaurern Kali. (Compl. rend. 24. - Pharm. Centrbl. 1847.
No. 12. und No. 11.) R.
:III~,
Vitalitat der Blutkorperchen.
blit jedem Schritt., den die Wisscnschaft weiter vordringt, crweitert sich auch das Gebict dcs Lebens vor
ihrcri Blickcn, und wo fiiiher nur todtc, ncbcn einander
geschiclrtete Masscri zu liegcn schienen, da cntfalten sich
untcr den A u p n des l'orsctiers immer mehr Myriaden
von lebcndig mil einantler wirkcnden Wesen, - der passive
stumpfe Gehorsam dcs Anorganischen verschwindet, um
das Ichendige Waltcn selbsts~iindiger,abcr wiederurn durch
ihre Existenz eincr hiiheren Existenz dienender Organismen crkennen zu lassen. Sicht allein, dass ganze Landerstrccken, Iiiisten, Gcbirgc u s. w. sich als Massen dcs
aufgcliiiufien kleinsten Lcbens erwiesen haben, so drangt
diescs selbststiindi~etauscndl:iltige Lebcn sicli auch in die
Granzcn dcs schon vorhandenen individuellcn Lebens als
Thcillchcn in das des Ganzcri ein, und zwar nicht bloss
so, wic z. B. Eingewcidcwurmer und anderc Parasiten,
um dasselbe zu zcrstoren oder auf dcsscrl Kosten sein
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