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Wirkung oxydirender und reducirender Krper auf Sulfocyanide.

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Aufioslkhe Malerien aus fruchlbdvem Bodeu.
diesern Loardslriche inrgesamml etwa 400,000Meticals (I 31etical = I ; Drachmeti) 400 Rosen bilden eiwa 1 Olia.
8 Okas liefern etwa I MeIi6al Qd. Die Cewinnun i b l ,
rnit so manchen Angaben im Widerspruche, eiufacher {'eise
eine Dwillaiion der Rosen mil Wasser aus Kupfemetotten,
die etwa 30 Okas Wasser uad eben so vie1 RoseD fassen.
Man erhiilt C)el von verschiedenen Eigenschahen. manche
gasas liefern ein Oel. das leichter erslarrt, als anrleres
Oel. Das erstere wird im Handel mehr esucht, das f l i i s
sigcre hat aber einen feineren Geruch. Ian fullt das Qel
in k u k r n e Gefasse, die so enannten nKunkurnascc, die
4GO-fO00 Meticals Fassen u n f nach dem Fullen zugeliithet
werden. Die Verseiidungen geschehen von Kasanlik aus
uber Constanhopel. (Dtngl. polyt. Journ. Bd. 116. - Chern.pharm. Centrbl. 1852. No. 49 )
B.
P
____
Moteriea, die von Wasser aus fruchtbarem Boden
aufgelost werden.
F.V e r d e i l oad E. R i s l e r schliessen aus den Ergebu i a n ihrec Untersuchungen: I ) In jedem frochtbarsn Boden
ist eke. or anische zuckeriihniiche Snbstanz oorhanden.
2) Dime Sufl$tan2 ist Pusserst h qroskopisch, wenig Wasser geniigt, um sie u k r die bloerflaehen der MinerrC
korper, mit denen sie in Deruhrung kornmr, zu verbreiten,
welche sie im Verhdtnisv zur Anzahl der Beruhrungspuncte
mehr odrr weniger lost. Aller Stickgoff im Boden i s t ia
der Form von Ammonialisalaen darin entbalten I?) (Cumpt.
rend. T. .?3.
Chem -pharm. Centrbl. 1832. ,Yo. 47 ) B.
-
W i r k u n g oxydirender und reducireiider Iiiirper
auf Sulfocyanide.
Ueher die Einwirkung gewisver oxydireoder und desoxydirender Kiirper auf Schwefelc ankalium, Einfach- und
Anderthalbschwefelcyaneisen h a t e s n mu eine Reihe von
Verwchen angestellt, aus denen sich folgende Schliisse
;I
ergeben :
I) Die Einwiikung der oxydirenden Korper, tles Wasserstofiyperoxyds. des Chlors, der Sauerstoffsauren, selbst
der Chlnrwaeserstoffsaure auf die Schwefelcyanverbindungen des Kaliurns und Eisens ist eine allgemeine.
2) M i t Schwefelcyankalium oder Ammoniak erzeugen
sie eine Rosafarbuag. welche in dem Maasse zunimmt, als
die Zersetzung fortschreitet.
Wirkung oxydir. u. reclucir. Korprr auf Sulfocyaiiide.
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3) Das dahei entw ickelte Gas is1 gewohnlich utkgefirbt,
bisweilen von Rosascbirnmer ; diese lerztere Farbuog nimm;
es stet9 an, sohnld es sicli auf Papier oder in einer gerinSen Menge Wassers condensirt.
4) Dime Farhung wird durch den Einfluss der Alkalieo augenblicklich zerstort, erscheint abe; wieder bei ihrer
Uebersattigung.
5 ) Die Farbung wirtl in gleicher Weise verandert
durch die starken Reductionmittel, wie schwedige Qaure,
Schwefelwasserstoff, phosphorige und unterphosphorige
Saure, Zinnchlorur, Casein, Clukose etc.
6) Das Schwefelcyankalium ist ein Mittel, urn die jodsawen oder uberjodsauren Verbindungen sofort von den
verwandten chlorsauren und bromsauren Verbindungen zu
un terscheiden
7) Die neuiralen jodsauren .4lkalisalze geben ein Mittel,
urn die Heaction der Meconsaure. so wie des Morphiums
und seiner Salze auf Eisenoxydsalze von der tler Schwefelcyanalkalien zu unterscheiden.
8) Das doppelt chromsaure Kali und die Chromsaure
sind ein zweiles Mittel, urn zu erkennen, ob die Zersetzung
der Jodsaure, resp. die rorhe Farbung durch Meconsaure
oder Morphium hervorserufen wird.
9) Die Einwirkung der Chrornsaure und des doppeltchromjauren Kalis auf das Rhodankaliuni isb noch dadurch
merkwurdig, dass die dabei aufiretendc Farbung der durch
Strychnin und seine Salze hervorgebrachten ahnlich ist.
40) lbie Einwirkung des bei der Zersetzung der Schwefelcyanverbindung auftretenden Gases auf beschriebenes
und durch Chlor gebleichtes Papier, SO wie auf die gewohnlirhe Schreibtinte konnle Anwendung finden zur Ermittelung
von Schriftverf~lschuneenin ACleD, Wechseln und dergl.
4 I) Die starken Oxydahnsmittel, wie Wasserstoffhyperoxyd, Salpetersaure elc. erzeugen mi6 Einfach-Schwefelcyaneisen eine dunkelrothe Farbung.
~4'2) Dieselben Oxydationsrnitlel stellen die bei Einreducirender Kiirper mornentan verschwundene
I.
4arbe des Anderthalbschwefelcyanei~enswiedcr her
rothe
13) Der Eintloss der Warme scbeint den Bestandtheil
des Schwefelcyanelkalis, welcher mit Eisenoxydsalzen die
bhrothe Fkirblzns erzeugt, weaigslens tbeilweise zu vernichten.
14) Die ammoniakalisclien Flussigkeiten aus den Gasfabriken enthalten Schwefelcyanarnmonium.
15) Yon der Gegenwart dieses Salzes ruhrt wahrscheinlich die rolhe Farbe her, welche gewisse Ammoniak-
nF
4"
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Eisenweinstein.
-
Wassertreie Baldriansaure.
salze des IIandels zeigen, wenn man sie mit einer SEure
iibersattigt. (Journ. de Pharm. el de Chim. Sept. l85?.)
-A. 0.
Eiseiiweiiistei ti.
C o r n i: I i s und G i I I e , A otheker in Liittich, bereiten
einen vollkornmen loslichen eisenweinstein auf folgende
Weise. Das aus 4000 Grm. reinern Eisenvitriol erhaltene,
durch Ammoniak efallte, noch gallertartige Eisenoxydh drat wird, mit 6 0 Grm. reinern Weinslein gemengt, irn
\. asserbade bei 60--TOo C. bis zur vollkommenen Losung,
nothigenfalls unter Zusatz von etwas Kalihydrat erwiirmt.
Die klar filtrirte Flussigkeit wird bei 50--60° zur Aonigconsistenz eingedanipft und zriletzt auf Glasplatten eingetrocknet. (Journ. de Pharm. d'dnaers. Aozit. 1852.)
--A 0.
Y
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Wasserfreie Baldiiarisaure.
Nach C h i o z z a slellt man zur Bereitung der wasserfreien BaldriansEure zuerst durch Abdampfen der Lijsung
von baldriansaureni Kali i n Atkohol und Erhitzen des Ruckstandes bis zurn Schmelzen ein baldriansaures Kali dar.
6 Aeq. SRIZuhergiespt man mit 1 Aeq. Phosphoroxychlorid.
Es tritt eine sehr heftige Heaction ein und nian erhalt
eine Salzmasse, die mil einern Oele durchdrringen is[, die
Masse hat ihren Geruch verloren. Dieses Oel is1 in der
Gerhardt'schen Bctrachlungsweise das Valkrtnnccte oaMrianique oiler irn gewohnlichen Sinne die wasserfreie Raldriansiiure. Man behandelt cs erst niit sehr verdunnter
Pottaschelijsung, liist in Aether. dunstet diesen im Wasserbade a b und trocknet uber Chlorcalciurn. [)as Valeriansaure-\'alerianab, ClnhlwOJ ,oder C ' o H 9 0 1 . ist ein farbloses leicht bewegliches Oel, leichter als Wasser. Sein
Darnpf reizt die Augen und zum Husten. Friscli hereitet
hat cs einen angenehrnen Aepfelgeruch, reiht man es zwischen den Handen. so bekomrnen diese den Gpruch nach
Baldriansaure, der dann lange anhangt. Siedendes Wasscr
wandelt diesen Korper sehr lanssam, Akalilaugen schnell,
schmelzendes Kalihydrat soSleich i n Valeriansaure urn.
Es siedet bei 245" und destillirt dann klar wie Wasser uber.
I n dersclben Weise wird auch die wasserfreie Caponsaure, Caprinsiiure, Pelargonsaure eto. erhalten. Urn indessen auch zu beweisen, dass in der wasserfreien Valeriansaure wirklich das Valeryl zwei Ma1 cnthalten ist, liess
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